Notfall: alte Hündin schnappt: Einschläfern?

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  • Ich verstehe euch vollkommen und bin 100 % eurer meinung, das ist :zensur: was da gemacht wird.

    Aber nur auf sie "einzuschlagen" wird sie wohl eher vertreiben, als über ihrer Fehler nachzudenken.

  • mir fehlen einfach die worte...ich kann es gar nicht verstehen! ihr habt dieses verhalten jahrelang geduldet und jetzt wollt ihr den hund einschläfern, weil er versucht hat zu schnappen????!!!

    ihr solltet euch mal mit dem hündischen wesen an sich beschäftigen, einen guten trainer ins haus holen. warum lasst ihr den hund ins schlafzimmer, wenn er das bett als ressource verteidigt? warum bekommt er überhaupt die chance, das bett zu annektieren?

    meine hündin hat in der ersten zeit bei mir auch so einiges angestellt und ich würde sie um keinen preis der welt einschläfern, habe immer versucht zu verstehen warum sie sich wie verhält.
    und wenn ich bei meinem rüden gewisse regeln nicht einhalten würde (ihn z.b. nicht hochzupuschen mit wilden handbewegungen) könnte es auch sein, dass er z.b. aus übermut schnappen könnte, weil er anscheinend als welpe eine nicht ausreichende beißhemmung lernen konnte (aber vielleicht ändert sich das noch, hab ihn erst seit drei monaten, WIR arbeiten daran!).

    das mit dem tierarzt ist an sich eine gute idee: habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass euer hund vielleicht krank ist bzw. schmerzen hat?
    die alte hündin meiner eltern sieht und hört nicht mehr so gut. wenn sich da einer von hinten anschleichen würde, könnte es auch passieren, dass sie schnappt. deswegen schleicht sich auch keiner von hinten an!
    allerdings ist sie fünfzehn, ich würde die probleme eures hundes nicht auf sein alter schieben, er ist erst neun!

    wie könnt ihr euren hund in solche situationen bringen (z.b. immer wieder ins schlafzimmer lassen), wenn ihr wisst wie das ausgeht und ihn dann für alles verantwortlich machen?

    einen hund deswegen einzuschläfern ist das allerletzte!

    erschrockene grüße

    marika

  • @Schlaubi:

    Zitat

    Ich stimme Joco und Co zu. Nicht nur, ich ergänze das noch:

    ... wegen Eurer jahrelangen Unfähigkeit!!!

    Hoffen wir mal, dass Deine Mutter nicht irgendwann mal dement wird oder sonst wie Schmerzen hat und "komisch" reagiert .... sonst kommt vielleicht jemand auf die Idee, sie auch schnell um die Ecke zu bringen!

    schlaubi

    Findest du deinen Beitrag noch irgendwie konstruktiv? Vor dir haben doch schon zig Leute geschrieben dass das Problem wahrscheinlich hausgemacht ist, einige kommen sogar mit guten Tips. Fühlst du dich jetzt wo den dem Themenstarter mit grosser Druckschrift deine Meinung gesagt hast besser?

    An den Themenstarter:
    Bitte macht euch an die Ursachenforschung und arbeitet an dem Problem. Das Herrchen beissen mag ein Tabu sein, ist aber nicht unumkehrbar!!!
    EuerFreund der euch schon 9 Jahre begleiet hat und bestimmt noch ein paar Jahre begleiten wird ist euch das doch bestimmt wert.
    Auch ältere Hunde können noch umlernen.
    Erst beim Tierarzt alle körperlichen Ursachen ausschliessen/behandeln und dann am Verhalten arbeiten. Ich würde euch für den Anfang ein Buch von Jan Fennel empfehlen um die Problematik besser zu verstehen.
    Vielleicht könnt ihr euch auch Hilfe von hundeerfahrenen Leuten holen.
    Viel Glück und Geduld!!!

  • Zitat

    Findest du deinen Beitrag noch irgendwie konstruktiv? Vor dir haben doch schon zig Leute geschrieben dass das Problem wahrscheinlich hausgemacht ist, einige kommen sogar mit guten Tips. Fühlst du dich jetzt wo den dem Themenstarter mit grosser Druckschrift deine Meinung gesagt hast besser?

    Weißt Du, an sich (diesmal nicht) lese ich erst alle Beiträge, bevor ich antworte und ich versuche zumeist auch, hilfreich zu antworten.
    Aber - man möge es mir verzeihen - wenn ich solche Dinge lese, dann :zensur: mich das einfach an.

    Da gibt es Leute, die sich keinen Kopf manchen über Hundehaltung und dann, wenn der Hund so reagiert, wie er reagieren muss, dann soll der Hund weg :-/

    Ich würde da an Stelle des Hundebesitzers nicht selbst mit Bücher lesen usw. herumdoktern, sondern fachlich kompetente Hilfe ins Haus holen. Denn der Hund verhält sich nicht falsch, er verhält sich so, wie es ihm gelernt wurde.

    Unser Hund hatte gerade eben etwas im Maul, was er nicht haben durfte. Er würde das nie und nimmer einfach so hergeben. Also haben wir den leckersten Käse geholt und uns 50 cm vor ihn hingesetzt und gelockt. Es dauerte knapp 5 Minuten und er ließ das Teil im Maul fallen und lief zum Käse. Wir sind mit dem Käse einen Schritt zurück gegangen, Baffo konnte den Käse fressen und während dessen konnte ich gefahrlos das Teil aus seinem Korb nehmen. Ein dickes Lob bekam Baffo natürlich auch!

    Aber dazu braucht es halt Geduld und auch ein bisserl Einfühlungsvermögen in das Tier. Denn Handlungen, die sich im Laufe der Jahre gefestigt haben, wird der Hund nicht vom einen Tag zum anderen ändern. Warum auch, er hatte ja bislang damit Erfolg. Also liegt es an den Besitzern, hier schon im Vorfeld konsequent zu sein, die Augen offen zu haben.

    schlaubi

    PS an Lina: DOCH, sowas muss manchmal sein. Weißt Du, wir leben seit 10 Jahren mit solch einem Hund zusammen. Wir wissen, wie schwierig das ist. Doch dieser Hund kann nichts dafür, er wurde von seinen vorherigen Besitzern so gemacht. Putziger Hund? Komm rauf auf die Couch. Putziger Hund? Komm, Du darfst dieses und jenes. Irgendwann besteht der Hund darauf, dieses und jenes zu dürfen und verteidigt es und sich selbst. Dann plötzlich ist der Hund der Böse und soll abgeschoben werden oder, wie hier, gar getötet werden. DESHALB habe ich einen Hass auf Leute, die Hunde verkorksen und sie dann abschieben (oder gar einschläfern)!

  • Zitat

    PS an Lina: DOCH, sowas muss manchmal sein. Weißt Du, wir leben seit 10 Jahren mit solch einem Hund zusammen. Wir wissen, wie schwierig das ist. Doch dieser Hund kann nichts dafür, er wurde von seinen vorherigen Besitzern so gemacht. Putziger Hund? Komm rauf auf die Couch. Putziger Hund? Komm, Du darfst dieses und jenes. Irgendwann besteht der Hund darauf, dieses und jenes zu dürfen und verteidigt es und sich selbst. Dann plötzlich ist der Hund der Böse und soll abgeschoben werden oder, wie hier, gar getötet werden. DESHALB habe ich einen Hass auf Leute, die Hunde verkorksen und sie dann abschieben (oder gar einschläfern)!

    Im Prinzip gebe ich dir ja recht. Aber solch eine "Holzhammermethode" verscheucht die meisten Leute halt auch gleich wieder. Damit ist dem Tier dann am wenigsten geholfen.

  • Naja,es ist aber manchmal auch wirklich Schwer sich da zurück zu halten!!!

    Nicht jeder kann bevor er losschreibt mal tief Luft holen, um seinen Beitrag für jeden Angenehm zu machen ;)
    Ausserdem Schreibt sich das viel einfacher als es jemanden ins Gesicht zu sagen und oft lese ich was, wo ich denke,derjenige hat da wirklich Recht und Traut sich was.

    Und grade bei diesem Thema,kann man die Forummitglieder suchen,die sich da noch zurückhalten können.

  • Ich kann ich echt gut verstehen. Ich hole (seit neustem :roll: ) immer erst mal tiiiief Luft.

    Klar, es soll ja niemand noch gestreichelt werden, für solchen Mist, den er/sie da verzapft.... Aber ich denke dann immer ein bissi weiter - an den Hund !


    Zum Thema zurück ;)

    Ich würde mich freuen, weiter hier zu lesen, was beim TA raus kam. Vielleicht hat der Hund ja wirklich Schmerzen. Ansonsten hilft nur üben ...

  • Sowas macht mich immer wieder traurig! :zensur:

    ich selbst habe ein Problemhund und übe seit jetzt 8 jahren an seinen problemen,die der Vorbesitzer in den ersten 10 Wochen verursacht hat!

    ich weiß,dass es schwer ist und mit solchen Vorkommnissen sollte man sich , bevor man sich ein tier holt im klaren sein.
    Es ist nicht immer wie im film,dass man einen super tollen hund hat der macht was man sagt.
    man muss mit seinem hund arbeiten,damit er macht was man sagt.
    Der Hund braucht regeln, die er einzuhalten hat.

    Nur ein kleines Beispiel.
    bei mir an der Leine darf kein hund ziehen,unsere beiden Jungs wissen dass,es darf nicht gezogen werden.
    Aaaber wenn jmd. anderes aus der fam. jetzt z.B. Mogli hat,der denkt sich:"pft, der kann sich eh nicht durchsetzen,zieh ich halt mal!"
    Man muss auch Konsequent bleiben!

    Ich hab auch einige Fehler damals gemacht und das weiß ich auch, aber den Hund einschläfern,weil man selbst Fehler in der Erziehung gemacht hat?
    Sorry,aber dafür hat hier glaub ich niemand verständnis!

  • Hallo,
    hast ja richtig Feuer von allen bekommen mit der Einschläfer-Nummer...
    Muss mich den anderen anschließen, empfehle aber DRINGEND den TA-Besuch, eventuell einen Hundetrainer oder so.Ursache habt ihr selber gelegt,so wie ich das deinen Erläuterungen entnehme, aber das kann man "reparieren".Hundi ist noch lange nicht zu alt zu lernen, und auch für den Hund bedeutet der jetzige Zustand blanken Stress, den abzuschalten Eure Aufgabe ist, aber nicht mit Euthanasie sondern mit Lernen, Motivieren und Loben.Möglicherweise ist es tatächlich ein medizin.Problem, würde mich auch nicht wundern, wenn es am Ende generell nur ein kleines Problemchen war... Haltet uns mal auf dem laufenden und VIEL ERFOLG!!! :headbash:

  • Als ich in das Forum eingetreten bin war ich auf der Suche nach gutem Rat.
    Es geht hier um ein ernstes Problem.
    Ich bin aber sehr erstaunt über die Anzahl an unqualifizierten Antworten sowie die Dinge, die sich selbst manche Mods hier rausnehmen. Es ist wohl mein erstes und mein letztes Thema hier in diesem Forum. Leider scheinen einige Leute hier meinen Post überhaupt nicht richtig durchgelesen zu haben. Wieder andere steigern sich in irgendwelche Mutmaßungen hinein und leiten daraus grobe Anfeindungen ab.
    Wenn die Sache nicht so ernst wäre könnte ich darüber schmunzeln.
    So kann ich einzelne Leute nur bitten sich zu fragen, was sie überhaupt schreiben.
    Jetzt ist mir aber die Zeit zu schade auf jede der Antworten einzeln einzugehen.

    Danke aber auch für einige gute Posts.

    Hier nochmal einige Dinge zur Klarstellung. Ich hoffe, dass es hier in dem Forum auch noch Leute gibt, die mir qualifizierten Rat geben können:

    -Das Verhältnis zwischen uns und unserm Hund war immer super
    -Es gab gewisse Situationen (s.o.) die schwierig waren, aber die wir immer lösen konnten (teilweise auch durch einen guten Hundetrainer)
    -Unser Hund wusste, was Tabus waren, so wie zb das Bett im Schlafzimmer. Trotzdem kam es ab und an vor, dass diese Tabus gebrochen wurden was ja wohl bei jedem Hund mal vorkommt aber es war möglich, diese Situationen zu meistern (zb durch Anlocken mit Leckerchen uä)

    Das sind alles Dinge, die ich so auch oben geschrieben habe. Die meisten Leute hier machen sich aber leider nicht die Mühe meinen Beitrag insgesamt durchzulesen sondern gehen lieber in irgendwelchen Anfeindungen auf.

    Aber weiter, für die Leute, die sich die Mühe genommen haben meinen Beitrag auch mal ganz zu lesen (übrigens vielen Dank an euch!):

    Die Sachen, die letzte Woche vorgekommen sind, haben nichts mehr mit dem normalen Verhalten des Hundes zu tun.
    Klar wurde manchmal geknurrt wenn es dem Hund nicht gepasst hat, ab und an auch mal gekläfft.
    Aber letzte Woche ging es viel weiter. Es war fast so wie ich mir Tollwut vorstelle, ein Beißen auf alles was sich bewegt und eine unheimliche Aggresion. Das hatte nichts mehr mit "normalem" Schnappen zu tun.
    Es gab auch keinen Grund dazu. Wir haben unserm Hund im lieben Ton zu verstehen gegeben, sie solle vom Bett gehen, aber da ging das Geknurre schon los. Als wir dann die Decke weggezogen haben hat sie die Zähne gefletscht und um sich gebissen. Ähnlich war es bei der ersten Situation.

    Wir waren geschockt, weil so etwas noch nie passiert ist (wie gesagt, unser Verhältnis zu unserm Hund war immer super) und eine Aggression dabei war, die etwas sehr gefährliches an sich hatte.

    Soviel zum Vorfall.

    Natürlich ist es das letzte was wir wollen, unsern Hund einzuschläfern, genau deshalb wollen wir ja auch erstmal zum Tierarzt, bzw suche ich genau deswegen hier Rat. Aber es kann nicht sein, dass unser Hund seine Herrchen anfällt. Das ist ein großes Tabu. Und wie gesagt, dass war kein normales Kläffen/Schnappen. Und da verlasse ich mich im Endeffekt auch nicht auf ein Urteil irgendeines Pseudo-Hobbyhundeanalytikers der meinen Hund noch nie erlebt hat, sondern ganz allein auf meinen Tierarzt, der da wohl ein paar mehr Qualifikationen vorweisen kann.

    Trotzdem bin ich hier, um ernstgemeinten Rat entgegenzunehmen, damit ich das Verhalten meines Hundes vielleicht sogar verstehen kann und mir vielleicht auch nochmal ein Gedanke kommt, den ich so noch überhaupt nicht hatte und der dem Tierarzt bei seiner Beurteilung vielleicht sogar helfen kann.
    Deshalb hier nochmal die Frage: Woran kann das Verhalten liegen, bzw was kann man dagegen machen?

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