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Schäferhund-Angriff auf Shih-Tzu-Frage an die Hundeexperten.
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Hallo zusammen,
am 21.12.2008 griff ein unangeleinter ca. 1 1/2 jährigem Schäferhund-Rüde unsere 2 Shih-Tzu's beim Gassigehen ohne jegliche Vorwarnung an, er griff sich den 1. u. riss ihn wild schüttelnd hoch, ich habe ihn sofort mit dem Fuß getreten, worauf er ihn jaulend losließ.
ich kümmerte mich um meinen blutenden Hund, da griff er sich ohne jede Vorwarnung den 2., riss ihn wie den 1.wild schüttelnd hoch, nachdem ich nochmal mit dem Fuß in den Schäferhund getreten hatte, ließ er wieder jaulend los.
Ich griff mir meine stark blutenden Shih-Tzu's u. nahm sie, unter jeden Arm einen, hoch, kaum stand ich senkrecht, kam der Schäferhund-Rüde
angestürmt u. warf mich um, worauf ich beide Hundchen los ließ, aufstand u. laut schreiend "komm her du Arschlochhund, ich schlag dich tot" auf den Schäferhund losgegangen bin, da rannte er weg.
Während des ganzen Vorfalls stand sein Herrchen, ein Opa von fast 80 Jahren, teilnahmslos daneben.
Erst auf meine laute Aufforderung nahm "Opa" seinen Schäferhund wortlos an die Leine.(Der Vorfall ereignete sich am Ende einer unübersichtlichen Hecke, nach der um die Ecke ein freier Parkplatz kommt, ansonsten wäre ich vorher ausgewichen, bzw. zurückgegangen, weil unsere beiden Shih-Tzu's zu jedem Hund hinziehen)
Meine Fragen an die Hund-Experten hier im Forum:
1. Ist es als Beißhemmung des Schäferhund-Rüden zu werten, daß unsere beiden Shih-Tzu's nicht noch schwerer verletzt wurden, bzw. noch leben?
2. Bekommt man so einen Schäferhund wieder so in den Griff, daß er "ohne" Leine u. Maulkorb wieder frei laufen kann?
Herzliche Grüße vom Bodensee
heinz -
8. Februar 2009 um 11:38
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Hallo Heinz und willkommen im DF
Also, eine Beißhemmung würde ich das nicht nennen, denn wer weiß, was passiert wäre, wenn Du nicht so beherzt eingegriffen hättest.
Zur zweiten Frage würde ich fragen, sind solche Vorfälle denn öfters gewesen?? Hat der Schäferhund schon mehrfach gebissen oder war dies der erste und letzte Vorfall??
Wenn man die Situation nicht kennt, dann kann man das schlecht beurteilen!! -
Hallo Heinz!
Ich hoffe, es geht Deinen Hunden besser.
Ich fürchte, ist aus der Entfernung ja immer schwer zu bewerten, es handelt sich bei dem Schäferhund um fehlgeleiteten Jagdtrieb, er scheint kleine Hunde als Beute anzusehen. Dazu passt das hochreißen und auch das Schütteln. Möglicher Weise fühlte er sich auchnoch bestätigt, weil er gesehen hat, dass Du die Hunde hochgenommen hast und wollte mit Dir um Beute streiten. (Wobei Du ihnen vermutlich das Leben gerettet hast)
Wäre es mein Schäferhund, ich würde ihn nie wieder ohne Leine (evtl Leine und Maulkorb) laufen lassen. Wobei ich schon denke, dass man durch gezieltes Training eine Verbesserung der Situation erzielen kann. Aber mir würde in solch einem Fall das Vertrauen fehlen, bzw. wäre mir das Risiko zu groß.
Hast Du eigentlich den Vorfall gemeldet oder mit dem Besitzer gesprochen? Weißt Du, ob der Hund bereits vorher auffällig war? Ist das bei Euch in der Nähe (übliche Gassistrecke) passiert?
Gute Besserung für Deine Wauzen und schöne Grüße an den Bodensee
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Mhm,
leider genau der KLassiker der mir das Leben mit einem Altdeutschen Schäferhund schwer macht.
Es tut mir wahnsinnig leid für deine Hunde und hoffe das sie sich schnell wieder berappeln.
Wenn du Vorfall gemeldet hast, also mit deinen Hunden beim TA warst und dir ein Attest geholt hast, eine Anzeige bei Polizei UND beim Ordnungsamt geschaltet hast ...DANN kann VIELLEICHT passieren, das der "Opa" Auflagen für seinen Hund bekommt, wenn du nichts unternommen hast...tja dann werden seine Schäfis wohl weiterhin kleine hunde anfallen...........Ich könnte heulen Schäfis sind tolle Hunde, aber wenn sie in den verkehrten Händen sind....nun ja das Ergebnis sieht man hier ja leider wieder.

Bezweifel auch das ein 80jähriger einen jungen Schäfi noch gesceit erziehen geschweige denn auslasten kann. Sorry, aber irgendwann sind uns Menschen nunmal Grenzen gesetzt.
Gute Besserung an deine beiden Süßen!
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Hallo,
willkommen hier erstmal.
Das ist ja ein regelrechtes Horrorszenario, was Du da erlebt hast.
Wenn ich mir vorstellen, wie klein ein Shi-Tsu im Maul eines Schäfis aussehen muß, ist es wohl tatsächlich nur Deinem beherzten Eingreifen zu verdanken, daß die beiden noch leben. Ich denke bei so einem kleinen Hund reicht es, wenn der Schäfi 2x kräftig schüttelt und der Lütte ist hin. Respekt vor Deinem Einsatz. Hattest Du keine Angst, daß der Schäfi auf Dich losgeht, als Du die beiden hochgenommen hattest...?
Zu Deinen Fragen...:
Beißhemmung seh ich da absolut keine. Von Beißhemmung würde ich sprechen, wenn zwei kämpfende Hunde zwar Zähne zeigen und auch zwicken, aber Zubeißen und Festbeißen in Verbindung mit Schütteln (Tötungsabsicht) hat für mich nix von Beißhemmung.
Ob dieser Schäfi zu resozialisieren ist, kann man so schwach bis gar nicht sagen. Wie bereits erwähnt wurde, ist dafür interessant, ob das schon öfter vorkam. Da das Herrchen anscheinend nicht in der Lage ist, diesen Hund zu kontrollieren, sehe ich da schwarz. Ich würde die Konstellation (aggressiver Hund, 80jähriges Herrchen) als sehr gefährlich einschätzen. Weißt Du, wie alt der Schäfi ist und aus welchen Verhältnissen er kommt? Da spielt ne Menge mit rein, um abzuschätzen, ob man die Aggressionen noch umlenken und kontrollieren könnte.
Liebe Grüße und alles Gute für Deine beiden Lütten (wie geht es ihnen denn?)
BETTY und Ronja
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Hallo Bibi,
herzlichen Dank für Deine prompte Antwort.Der Schäferhund war schon öfters auffällig, er hat schon mehrfach andere Hunde angegriffen, aber nicht so schwer verletzt wie unsere, sondern gezwickt u. gejagt.
Ich habe den Vorfall bei der Hundestaffel der nächsten Polizeistation angezeigt, nachdem ich mit dem Hundebesitzer telefoniert hatte, u. er keinerlei Einsicht bzgl. seinem Hund in Zukunft einen Maulkorb anzulegen, gezeigt hatte.
Außerdem möchte ich mir keine Vorwürfe machen müssen, wenn dieser Hund in Zukunft noch schlimmeres anrichtet.
Nicht auszudenken wie das ausgegangen wäre, wenn meine Frau mit den Hundis unterwegs gewesen wäre.
Er meint, ein Hundetrainer würde das wieder hinbekommen.
Bei uns im Dorf zittern fast alle Hundebesitzer beim Gassi-gehen vor diesem Hund.
Die Gemeineverwaltung hat für diesen Schäferhund eine generelle Maulkorb.- u. Anleinpflicht auf der gesamten Gemarkung(nicht nur innerorts angeordnet).
Ich fürchte nur, daß sich der Besitzer nicht daran hält, u. die nächste Begegnung wieder ähnlich oder noch dramatischer wie letzte ausfällt.Herzliche Grüße vom Bodensee
heinz -
Hallo Heinz,
ich würde die Polizei informieren, sobald der Hund wieder ohne Leine und Maulkorb rumläuft. Wenn die Vorfälle schon mehrfach waren und der gute Mann kein Einsehen hat, dann muss man leider härtere Geschütze auffahren.
Leider ist es manchmal für Hunde besser, wenn sie von ihren Besitzern wegkommen, zu Menschen, die wirklich mit den Tieren arbeiten und nicht alles schleifen lassen und denen alles egal ist!! -
ZitatAlles anzeigen
...nachdem ich mit dem Hundebesitzer telefoniert hatte, u. er keinerlei Einsicht bzgl. seinem Hund in Zukunft einen Maulkorb anzulegen, gezeigt hatte.
Außerdem möchte ich mir keine Vorwürfe machen müssen, wenn dieser Hund in Zukunft noch schlimmeres anrichtet.
Nicht auszudenken wie das ausgegangen wäre, wenn meine Frau mit den Hundis unterwegs gewesen wäre.
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Bei uns im Dorf zittern fast alle Hundebesitzer beim Gassi-gehen vor diesem Hund.
Die Gemeineverwaltung hat für diesen Schäferhund eine generelle Maulkorb.- u. Anleinpflicht auf der gesamten Gemarkung(nicht nur innerorts angeordnet).
Ich fürchte nur, daß sich der Besitzer nicht daran hält, u. die nächste Begegnung wieder ähnlich oder noch dramatischer wie letzte ausfällt.Herzliche Grüße vom Bodensee
heinzIch hätte das genau so gemacht. Und dann, suche Kontakt zu anderen Hundebesitzern, solidarisiert Euch. Meldet Verstöße gegen die behördlichen Auflagen.
Ich weiß, ich bin da ein wenig krass. Aber ich denke, es ist auch im Sinne des Hundes. Schäferhunde haben grundsätzlich schlechte Vermittlungschancen. Sollte dieser Hund eines Tages einen anderen Hund töten, wird er sehr vermutlich eingeschläfert oder muß sein Leben lang ein Tierheimdasein fristen.
Und, auch das muß man sich vor Augen halten, es ist nicht die Schuld des Schäferhundes. Er ist kein böser Hund, sondern nur ein schlecht erzogener/sozialisierter, der eine Chance auf ein glückliches Leben (in kompetenten Händen) hatEDIT: bibi: Du bist einfach schneller

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Ach Du liebe Scheisse!! - Oh Mann, da krieg ich echt die Krise! Ich habe auch eine Schäferhündin, mit der oft 'nicht gut Kirschen essen ' ist - aber gerade bei diesen gelehrigen Arbeitshunden kriegt man das doch hin! Was tut ein "80 jähriger Mann" mit sonem Hund???
Auch in meinen Augen war das der fehlgeleitete Jagdtrieb - der hat wahrscheinlich bei kleinen Hunden schon das Fadenkreuz in den Augen.
Ich hoffe, den beiden Shi Tzu's geht's wieder besser - und kann mich da den anderen nur anschließen. Wenn der Typ absolut kein Einsehen hat - und er offensichtlich ja auch nicht in der Lage ist, an dem Problem zu arbeiten (oder es nicht will), müssen andere Maßnahmen her. Und wenn er doch bereits behördliche Auflagen hat, sollte es doch irgendwie möglich sein, ihn da festzunageln. Sonst sind doch unsere Ordnungs- und sonstige Ämter immer so fleissig...
Dass da immer erst was passieren muss - zum K...
Lieber Heinz,
gute Besserung an Deine beiden Hunde!!!
LG,
Petra. -
Vielen herzlichen Dank,
für die vielen lieben u. kompetenten Antworten u. das Mitgefühl mit unseren beiden Shih-Tzu's, denen es GottseiDank wieder gut geht, die Wunden (eine davon 9 cm lang, die anderen Wunden waren zwischen 3 u. 6 cm) das Weibchen mußte ohne Betäubung geklammert werden, weil sie Epileptikerin ist u. eine Narkose am Sonntagabend mit Minibesetzung in der Tierpraxis zu kritisch war, unser Rüde mit der großen Wunde bekam Narkose, die Wunden hatten noch geeitert, waren insgesamt 7 mal beim Tierarzt, zum Eiterspülen usw. , jetzt ist alles gut verheilt, nur die großen Narben erinnern noch an den Vorfall.
Mir wurde ganz komisch als ich hier las, daß der Schäferhund in seinem fehlgeleiteten Jagdtrieb unsere Hundis als Beute in Tötungsabsicht angegriffen hat.
Werde das den anderen Hundebesitzern im Dorf so mitteilen, damit alle ein Auge darauf haben, daß der Besitzer die Maulkorb.- u. Anleinpflichten auch einhält, nur so wird es in Zukunft wieder ein unbeschwertes Gassigehen geben.
Meine Frau hatte wochenlang große Angst vorm Gassigehen, inzwischen hat sich das auch einigermaßen gelegt.
Ich habe keine Angst vor großen Hunden, bin kerniger Heizungsbauer, pro Woche 2-3 mal im Kraftstudio, kein Bodybuilder, wurde im Laufe der Jahre schon 2 mal
gebissen, habe mich jedesmal vor weiteren Bissen wehren können, u. empfinde deshalb jedoch keinen Groll gegen andere/fremde Hunde, komme laufend mit Hunden von Kunden zusammen, mit denen ich sehr gut klarkomme, viele Hunde von Kunden freuen sich wie die Kinder an Weihnachten wenn ich aufkreuze.Nochmals vielen lieben Dank für die große Hilfe u. Anteilnahme hier im Forum.
Werde dem Schäferhundebesitzer das hier von Euch gepostete in der Hoffnung, daß er einsichtig ist/wird, mitteilen, damit wieder jeder in unserem Dorf
"mit Freude u. unbeschwert mit seinen Lieblingen Gassi gehen kann."Ganz liebe Grüße an Euch alle
u. ein schönes Rest-WE
heinz - Vor einem Moment
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