bitte dringend um hilfe, wir wissen auch nicht mehr weiter.

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • wir haben seit ende september 08 eine 16 monate alte staffhündin. wir haben sie aus dem tierschutz übernommen. über ihre vergangenheit wissen wir eigentlich nichts.

    nun zu unserem problem:

    sie ist uns gegenüber absolut abweisend. wenn wir sie freudlich rufen, kommt sie nur, weil "sie muss". wenn wir sie dann streicheln wollen, dreht sie den kopf weg und geht wieder. sie liegt wenn wir nicht gerade gassi sind (min 2 stunden täglich+spielen) nur in ihrem körpchen. wenn wir sie zu uns auf die couch holen, legt sie sich in die letzte ecke, weit von uns entfernt. schmusen tut sie gar nicht und auch anhänglich ist sie in keinster form. wenn sie schonmal bei uns ins bett kommt, und wir mit ihr schmusen wollen, haut sie ab oder dreht sich wieder weg.

    auch wenn wir sie freundlich anreden, schaut sie immer nur, freut sich aber nie. nur wenn wir nach hause kommen, wenn sie mal alleine war, freut sie sich. dann geht sie wieder in ihr körpchen und ignoriet uns.

    wir haben noch einen rottirüden. der ist genau das gegenteil. er freut sich immer, wenn man ihn freudig anspricht. ist gerne bei uns und geniest die streicheleinheiten.

    wir haben wirklich das gefühl, dass sie uns nicht besonders mag.

    auch draussen zieht sie nur an der leine und ist unansprechbar. wir sind zwar auch schon in der hundeschule, aber auch diese sagte mir, dass wir mit ihr noch viel arbeit haben werden. das wäre mir auch völlig egal, nur ich möchte halt einen hund, der gerne bei mir ist und sich freut mich zu sehen und nicht, der mir nun 10 jahre aus dem weg geht und nur zum fressen zu mir kommt. es hört such hard an, aber ich weiss leider nicht mehr weiter. wir haben schon überlegt sie wieder abzugeben, was wir aber nicht übers herz bringen, weil wir sie ja wirklich lieb haben.

    wir haben sie nur aus der hand gefüttert, mit ihr kontaktliegen gemacht und waren auch so niemals gemein oder agressiv zu ihr.

    hilfe, bitte!!!!!!!!!!!!!!!

  • Hallo erstmal! :smile:

    Das Wegdrehen des Kopfes kann ein Beschwichtigungssignal sein.
    Vielleicht hilft es beim Streicheln, wenn ihr euch neben sie hinkniet und sie nicht mit den Augen fixiert.
    Parallel zu ihr und nicht von vorne.
    Viele Hunde mögen es auch nicht, wenn sie am Kopf angefasst werden.

    Ansonsten habe ich auch ein Exemplar hier, dass nicht besonders gerne angefasst wird.
    Er mag nicht ins Bett kommen, mag nicht auf das Sofa und Kontaktliegen ist Stress für ihn.
    Ich akzeptiere das so.
    Er ist ein sehr unsicherer Hund und ich lasse ihm die notwendige Distanz zu uns.

    Kommt er selber zu uns, ist er jederzeit herzlich willkommen, beginnt er aber mit Beschwichtigen, drehe ich mich weg und lasse ihn gehen.
    Ist nicht immer leicht, vorallem, weil der zweite Hund auch genau das Gegenteil ist. :D

    Macht ihr irgendwas mit dem Hund?
    Hundesport oder eine gezielte Beschäftigung für ihn alleine?
    Ich gehe mit Tucker ins Agiliti, nur als Beispiel.
    Da entspannt er sich total und ist ein ganz anderer Hund.
    Evtl. würde sowas auch bei euch helfen um die Bindung zu stärken?

  • wenn wir sich anfassen schauen wir sie nie direkt an, und wenn sie uns dann anschaut blinzeln wir mit den augen.
    auch sind wir mit ihr immer auf gleicher höhe, nie von vorne und nie von oben oder hinten.

    wenn es nur das "nicht streicheln" wäre, würde ich es versuchen zu akzeptieren und sie nur anfassen wenn sie zu uns kommt (was ja nie der fall ist). aber sie zeigt keinerlei interesse an uns und das bricht mir das herz. unseren rüden haben wir auch aus dem tierschutz und er ist wie gesagt genau das gegenteil. ihn haben wir auch erst mit 5 jahren bekommen und die ersten 4 wochen waren nicht einfach.

    ich habe überhaupt keine scheu mit ihr zu arbeiten, nur weiss ich nicht mehr weiter. alles was uns eingefallen ist, aus büchern, tips vom trainer und bekannten, haben wir hinter uns. es wir aber nicht besser.

    jetzt gerade liegt sie auch auf der couch neben mir, wenn ich sie freudig rufe, geht ein auge auf und direkt wieder zu und sie dreht sich weg.

    zwischen uns ist nichts, was man binding nennen kann.

  • Zitat

    hilfe, bitte!!!!!!!!!!!!!!!


    WARUM die Hündin sich so verhält sollte sich ein erfahrener Hundeversteher ansehen.

    Was man nicht tun sollte ist unterschiedliche Rassen vergleichen.

    Habe den Eindruck das Du "zuwenig Liebe zurück bekommst" und vielleicht tut der Hund dies auf eine stillere Art?

    Vielleicht lässt der ERSTHUND nicht mehr Nähe zu Dir zu ???

    Würde mir da erfahrenen Rat holen wollen, was Bei DIR/EUCH so alles in Sachen Hund abläuft?.

    Solltest DU da eine Adresse benötigen, dann melde Dich einfach.


    WUFF


    MASSAvonSAMMY

  • Hat sie ewas besonders gerne?
    Ein Spiel, Tätigkeit, etc.?
    Irgendwas, das ihr Interesse weckt?

    Tucker kommt auch höchst selten zu uns um angefasst zu werden.
    Evtl. so einmal die Woche? ;)

  • nein, ich vergleiche nicht verschiedene rassen miteinander. aber gerade staffs sind die verschmustesten hunde die ich kenne. ;)

    unser rüde ist auch viel bei meine eltern, weil sie ihn so lieben und umgekehrt. sie ist auch so zu uns, wenn wir mit ihr alleine sind.
    von lieb uns gegenüber bemerke ich nichts, wirklich. sie ignoriert uns und will nicht mit uns zusammen sein. sie liegt lieber am ende des raumes im flur als bei uns wo wir ihr ein kuschelkissen hingelegt haben. wir hatten früher mal eine mischlingshündin, die auch nicht gerne körperkontakt haben wollte, dafür hat sie uns auf andere weise ihre lieb gezeigt.

    bei unserer jetztigen hündin ist es in meinen augen wirklich antisymphatie. ich habe sowas auch schon nachgelesen, dass es das gibt. das hund den besitzer dann nur dulden, aber nicht lieben. sie gewöhnen sie dann irgendwann an ihn, das wars auch schon. dann würde ich sie lieber wieder abgeben. ich will sie ja nicht zwingen bei mir zu sein.

    wir gehen jeden tag mit ihr 2stundne raus und danach wird gespielt. bällchen liebt sie und ihre quitschis. nur sobald das spiel zuende ist, haut sie wieder von uns ab.

  • Zitat

    bei unserer jetztigen hündin ist es in meinen augen wirklich antisymphatie. ich habe sowas auch schon nachgelesen, dass es das gibt. das hund den besitzer dann nur dulden, aber nicht lieben. sie gewöhnen sie dann irgendwann an ihn, das wars auch schon. dann würde ich sie lieber wieder abgeben. ich will sie ja nicht zwingen bei mir zu sein.

    wir gehen jeden tag mit ihr 2stundne raus und danach wird gespielt. bällchen liebt sie und ihre quitschis. nur sobald das spiel zuende ist, haut sie wieder von uns ab.

    Du siehst und fühlst die Situation verständlicherweise aus Deiner Sicht und Wahrnehmung.
    Es kommt darauf an was wirklich ist/Bei Euch abläuft!

    WUFF


    MASSAvonSAMMY

  • Naja, ob Hunde wirklich in der Lage sind, uns Menschen zu lieben? :???:
    Ich glaube nicht.
    Sondern, dass das eher ein Zusammenspiel von vielen Dingen ist, was wir dann schlussendlich als "Liebe" definieren.

    Sieh es mal andersrum.
    Evtl. ist die Hündin einfach so. (Wie heisst sie denn?)
    Und wäre, obwohl sie in deinen Augen zu wenig Liebe erwidert, an einem anderne Ort todunglücklich ohne euch.
    Evtl. ist sie ganz zufrieden mit ihrer Situation.
    Oder vielleicht, braucht sie auch einfach länger um Vertrauen zu fassen.
    Ihr habt sie ja noch nicht so lange.

    Beim Ballspiel kannst du doch ansetzen.
    Nimm den Ball als Motivation.

  • Zitat

    wir haben seit ende september 08 eine 16 monate alte staffhündin. wir haben sie aus dem tierschutz übernommen. über ihre vergangenheit wissen wir eigentlich nichts.


    Wenn Ihr von ihrer Vergangenheit keine Informationen habt, lasst sie erstmal bei Euch ankommen...das scheint noch nicht der Fall zu sein.
    Einige Hunde brauchen etwas länger und vergleiche mit Deiner Ersthündin finde ich nicht sinnvoll.

    Zitat

    Habe den Eindruck das Du "zuwenig Liebe zurück bekommst" und vielleicht tut der Hund dies auf eine stillere Art?

    Da stimme ich Massa zu

  • Zitat

    wir haben seit ende september 08 eine 16 monate alte staffhündin. wir haben sie aus dem tierschutz übernommen. über ihre vergangenheit wissen wir eigentlich nichts

    .

    Du erwartest zuviel, sie ist erst 4 Monate bei euch, du weißt nicht, wie sie bisher gelebt und welche Beziehungen sie zu Menschen gehabt hat.

    https://www.dogforum.de/ftopic36099.html

    Der vorvorletzte Beitrag auf der ersten Seite schildert mein ähnliches Problem mit meinem Hund, mittlerweile ist das kein Thema mehr.

    Zitat

    nun zu unserem problem:

    sie ist uns gegenüber absolut abweisend. wenn wir sie freudlich rufen, kommt sie nur, weil "sie muss". wenn wir sie dann streicheln wollen, dreht sie den kopf weg und geht wieder. sie liegt wenn wir nicht gerade gassi sind (min 2 stunden täglich+spielen) nur in ihrem körpchen. wenn wir sie zu uns auf die couch holen, legt sie sich in die letzte ecke, weit von uns entfernt. schmusen tut sie gar nicht und auch anhänglich ist sie in keinster form. wenn sie schonmal bei uns ins bett kommt, und wir mit ihr schmusen wollen, haut sie ab oder dreht sich wieder weg.

    auch wenn wir sie freundlich anreden, schaut sie immer nur, freut sich aber nie. nur wenn wir nach hause kommen, wenn sie mal alleine war, freut sie sich. dann geht sie wieder in ihr körpchen und ignoriet uns.

    Wenn sie gerufen wird, erwartet sie natürlich etwas, wohl keine Streicheleinheiten.
    Was soll sie denn sonst tun, außer in ihrem Körbchen liegen?
    Ständig um eure Füße herumlaufen, in der Angst, sie könnte etwas verpassen oder euch nicht mehr kontrollieren?
    Meine Hunde liegen zuhause auf ihrem Platz, es sei denn
    - es gibt etwas zu fressen
    - oh, es wird in der Wohnung gespielt?
    -es geht raus
    - Frauchen geht nach oben zum Schlafen
    -da waren Geräusche, die da nicht hingehören..
    usw.

    Du weißt nicht, wie sie vorher gelebt hat, wie ihr Alltag war, welche Erfahrungen sie im Umgang mit Menschen gemacht hat. Gerade als "Kampfhund" ist sie sicherlich nicht ständig von der Umwelt oh, wie süß, darf ich die mal streicheln usw. aufgenommen worden.

    Zitat

    wir haben noch einen rottirüden. der ist genau das gegenteil. er freut sich immer, wenn man ihn freudig anspricht. ist gerne bei uns und geniest die streicheleinheiten.

    wir haben wirklich das gefühl, dass sie uns nicht besonders mag.

    .

    Jeder Hund ist anders und zeigt seine "Liebe" nicht immer im ständigen anhimmeln. Ich finde, Du erwartest hier zu viel.
    Sie muß euch doch erstmal kennenlernen,lernen euch zu vertrauen und zu lesen. 4 Monate reichen nicht jedem Hund.

    Zitat

    auch draussen zieht sie nur an der leine und ist unansprechbar. wir sind zwar auch schon in der hundeschule, aber auch diese sagte mir, dass wir mit ihr noch viel arbeit haben werden. das wäre mir auch völlig egal, nur ich möchte halt einen hund, der gerne bei mir ist und sich freut mich zu sehen und nicht, der mir nun 10 jahre aus dem weg geht und nur zum fressen zu mir kommt. es hört such hard an, aber ich weiss leider nicht mehr weiter. wir haben schon überlegt sie wieder abzugeben, was wir aber nicht übers herz bringen, weil wir sie ja wirklich lieb haben.

    wir haben sie nur aus der hand gefüttert, mit ihr kontaktliegen gemacht und waren auch so niemals gemein oder agressiv zu ihr.

    hilfe, bitte!!!!!!!!!!!!!!!

    Es kann schon sein, das sie immer so "distanziert" bleiben wird, wie gesagt, meiner ist bis heute nicht der Typ Hund, der mich mit "Herzlichkeiten" überschüttet, aber ich brauch das auch nicht.
    Das bedeutet aber doch nicht, das sie euch nicht liebt!
    Das nur davon abhängig zu machen, finde ich schon traurig und egoistisch.
    Jeder Hund ist anders, hat seinen eigenen Charakter, das müßte euch doch klar sein.
    Für mich hört sich das ein bißchen an, als ob der Hund dankbar sein müßte, aus dem Tierschutz übernommen worden zu sein und euch dafür unendlich lieben muß.
    Das nicht jeder Hund Menschen mit Zärtlichkeiten überschüttet und sich bewußt ist, das er es in seinem neuen Zuhause ja besser hat, ist doch wohl auch klar.

    Eventuell wäre auch Lektüre über die Körpersprache des Hundes angebracht, Umarmungen kennen Hunde z.B. nur bei der Paarung oder als Dominazgeste. Interessant und gut zu lesen ist das Buch " Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell

    Also, laßt ihr einfach viel mehr Zeit, bedrängt sie nicht zu sehr, vor allen Dingen, wenn sie das gar nicht möchte oder mißversteht und macht nicht zuviel neue Dinge auf einmal mit Ihr.

    Alles Gute und viele Grüße
    Melaniel

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!