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Inkontinenz bei kastr. Rüden

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    Hallo,
    ich hab mal eine ganz blöde Frage: Kann eine kastrationsbedingte Inkontinenz wieder weg gehen?


    Zum Fall: Les wurde im Februar 2008 kastriert. Im Juli fing er an undicht zu werden. Zuerst wurde er wegen Blasenentzündung/Struvitkristallen behandelt, aber die Inkontinenz blieb. Ich hab ihm dann täglich 1 gehäuften Eßlöffel gemahlene grüne Kürbiskerne gegeben. Damit war er absolut dicht. Hab ich die Kerne mal weggelassen oder zu wenig gegeben, fing er wieder an zu tröpfeln. Seit ca. 4 Wochen schleiche ich mich nun aus dieser Therapie raus. Jede Woche gibt es weniger Kerne. Mittlerweile sind es pro Tag nur noch ca. 3/4 Teelöffel und trotzdem ist Les völlig dicht. Kann es sein wirklich sein, dass die Inkontinenz wieder weg ist? Bisher hab immer gedacht, dass man eine kastrationsbedingte Inkontinenz nicht heilen könnte.....


    LG Eva

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  • Es stellt sich doch die Frage, ob es wirklich von der Kastration kam oder ob es einfach nur eine Folge der Blasenerkrankung war.
    Natürlich kann es auch wieder weggehen, denn es geht ja darum, den Schließmuskel zu stärken und wenn diese Muskelatur wieder 100% arbeitet, kann es durchaus sein, das es sich alles zum guten gewendet hat.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Hallo,
    ich habe mit meinem Westie Schröder (2 Jahre) diesselbe Erfahrung gemacht. Er wurde letztes Jahr im November kastriert. Etwa 4 Wochen später fing er an, zu tropfen :hilfe: .
    Durch den TA wurde eine Blasenentzündung ausgeschlossen. Anschließend stellte sich in der Tierklinik beim Blasenultraschall heraus, dass Schröders Harnblase von Geburt an stark vergrößert und mißgebildet ist (zu groß für den Schließmuskel). Durch die Kastration wurde die Prostata kleiner und so entstand die Undichtigkeit. Allerdings muss ich sagen, dass er auch schon als Welpe öfter mal an seinem Schlafplatz einen kleinen Flech hinterlassen hatte (dabei habe ich mir damals nichts gedacht :kopfwand: ).
    OP sagte man uns scheidet aus, also Medikamente. Die gingen ihm aber ganz schön aufs Gemüt, er wurde reizbar und unruhig.
    Also beschloss ich, damit zu leben. Ihm keine Medikamente zu geben und dafür vermehrt zu putzen!!
    Jetzt nach einem guten Jahr, hat sich das Inkontinenzproblem auf jeden Fall verbessert. Schröder hat Zeiten, da ist er völlig dicht. Und dann kann´s mal wieder sein, dass er tropt wie ein alter Wasserhahn. Aber eben immer seltener. Das Problem schleicht sich bei uns jedenfalls langsam raus :D .


    Man muss sich vorstellen, dass ein TA sagte, ich solle den Kleinen einschläfern lassen (wäre doch eh nix mehr zu machen und außerdem unzumutbar!!!! :irre: ). Einige Bekannte haben genauso reagiert.


    Vielleicht erkennst du Parallelen zu euch.


    lg, marebima

    lg, marebima mit schröder, timmi, julchen und maja

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  • Leider habe ich mich zu früh gefreut! Nachdem ich gestern dann mal die Kern weggelassen habe, hat er gestern Abend wieder ein paar Tröpfchen verloren als er von der Couch gesprungen ist. Also gibt es nun wieder einen gehäuften Teelöffel. Damit war er immerhin dicht. Ist ja auch nicht schlimm, solange die Kerne helfen.


    LG Eva

  • wenn es beim springen von der couch passiert sprich das eher weniger für eine inkontinenz, die ist anfänglich ja eher in entspannten situationen wie schlafen vorhanden...richt der urin stärker als sonst? das würde für bakterien sprechen, ich würde es abklären lassen...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

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  • Ja, der Urin wurde schon mehrfach untersucht. Dort ist alles in Ordnung. Als einzige Ursache blieb nur noch die Kastration übrig und die Kürbiskerne helfen ja auch bestns.
    LG Eva


    EDIT: Als Les vor 5 Monaten Struvitkristalle hatte, da war es so, dass er beim Liegen tröpfelte. Danach war es so, dass er beim Springen nach längerem Liegen tröpfelte oder bei Pinkeln nicht sofort aufhören konnte.

  • aber struvit ist doch was...wurde mal per röntgen geschaut ob er einen stein hat?
    wurde die urinprobe von dir mit genommen zum tierarzt oder dort entnommen? wenn ja, wie?
    wurde die blase mal geschallt?

  • Ich hab damals eine Urinprobe beim TA abgeben. Dort wurde dann der ph-Wert bestimmt. Der war leicht alkalisch. Geschallt wurde nichts, sowas ist bei unseren TA's hier in der Gegend nicht üblich. Er bekam damals REVET-Globulis und ich hab ihm zusätzlich noch Vitamin C gefüttert. nachdem alles abgesetzt war, wurde nochmal der ph-Wert gemessen und der liegt seitdem brav ca. 6,0. Also alles im grünen Bereich. Zudem können Struvitsteine bzw. Struvitkristalle sich in saurem Urin gar nicht bilden.


    Ich war erst vor ein paar Tagen noch bei einem anderen TA und auch der meinte, wenn die Inkontinenz von Kristallen käme, wäre erstens der ph-Wert anders und zweitens würde da auch keine Kürbiskerne helfen.


    LG Eva

  • es gibt nix was es nicht gibt...wurde nur der ph wert gemessen? das wäre allerdings sehr wenig...zu einer abklärung gehört steril entnommener urin, eine stick untersuchung(pHwert,eiweiß,bilirubin,blut ect.ect.) ein urinsediment das spezifische gewicht und am besten auch noch eine bakt. untersuchung...deshalb die sterile entnahme...


    es gibt ja auch andere kristalle und steine, und die fühlen sich zB im sauren urin sehr wohl...


    wenn kürbiskerne helfen ist es doch super... ;)

  • Deshalb bleib ich ja auch dabei und bin froh, dass Les keine Medikament braucht!
    Normalerweise ist meine TÄ sehr gründlich; nur sagt sie nicht umbedingt alles, was vielleicht noch wissenswert wäre. Man bekommt eine Diagnose und das war's. Ich vertraue ihr aber voll und ganz. Sie hat Les schon mehr als einmal wirklich geholfen als er richtig krank war.


    LG Eva

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


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    LG Chris hugging-dog-face


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