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Kleiner Hund mag keine großen Artgenossen - Planung

  • Hallo Ihr Lieben,


    wie einige von euch vllt wissen, soll bei uns in den kommenden Semestferien ein Tierheimhund einziehen. Wir sind uns einig, dass es ein größerer Hund werden soll (ca. 50-60 cm), wie groß genau, wissen wir ja noch nicht. Nun ergibt sich ein kleines Problem. Der Hund meiner Schwiegereltern in spe (kleiner irgendwas-Mix, 35-40 cm) wurde mal von einem großen Hund gebissen und ist zum totalen Angsthasen mutiert. Verbellen großer Hunde schon auf Distanz, etc.


    Nun wollen wir uns ja aber trotzdem noch gegenseitig besuchen können und ich frage mich, ob es irgendwelche Methoden gibt, die beiden Hunde aneinander zu gewöhnen. Wir wohnen 250 km auseinander, also nur mal so miteinander spazierengehen ist da spontan leider nicht drin, um sich langsam bekannt zu machen.


    Wir haben natürlich Möglichkeiten, die Hunde jeweils bei Familie oder Freunden unterzubringen, wenn wir uns besuchen, aber ich würde eben das ganz gerne vermeiden.


    Also: gibt es überhaupt ne Chance, Struppi die Angst vor (wenigstens) unserem Hund zu nehmen? Bestechung durch Leckerli ist schwierig, er bekommt wg. Pankreasproblemen ein Spezialfutter und darf nichts anderes bekommen (höchstens mal ein paar wenige Nudeln). Und ich denke, wenn wir mit nem Hund in sein Kernrevier "eindringen", würde er erst recht ziemlich rumflippen.


    Vielleicht sollten die Eltern erst zu uns kommen damit sich die Hunde hier kennenlernen oder sollte man es den Hunden zuliebe direkt völlig lassen? Ich gehe in dem Fall davon aus, dass unser Hund verträglich mit Artgenossen sein wird.


    Also alles noch hypothetisch, aber ich mach mir halt nun schon so meine Gedanken und hoffe, dass Ihr vielleicht eine Idee habt.


    Liebe Grüße,
    Kathi

  • Eine Möglichkeit gibt es schon, allerdings würde ich nicht solange warten bis euer Hund da ist, sondern mit dem kleinen Mix zu einem guten Trainer gehen. Der kleine hat Angst und zwar vor allen großen Hunden, seine Halter brauchen dringend jemanden der ihnen zeigt, wie sie ihrem Hund Schutz und Sicherheit geben können. Angst vor anderen Artgenossen kann auf jeden Fall "behandelt" werden.


    Lieber jetzt mittels eines Trainer vorarbeiten und dann, wenn euer Hund da ist, kann man das ganze erweitern.

  • Das kommt darauf an wie groß die Angst des Hundes der Schwiegereltern ist! Normalerweise ist es meist gar nicht so kompliziert auch ängstliche Hunde, die auf dem Spaziergang jedem Hund aus dem Weg gehen, an bestimmte Hunde zu gewöhnen. Das ist ja nun auch ein Lernprozess...irgendwann macht es "Klick" und der ängstliche Hund hat begriffen, dass von diesem einen anderen Hund keine Gefahr ausgeht.
    Sollte der Hund deiner Schwiegereltern allerdings wirklich Panik und Todesangst angesichts größerer HUnde haben könnte es natürlich ungemein schwieriger werden...ich würde es aber auf ALLE FÄLLE versuchen!

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Gut, das ist die Methode, die engagierte Hundehalter machen würden (wir auch), nur sehen sowas leider nicht die Eltern meines Freundes ;) Ich wäre schon längst mit dem Hund in die HuSchu gegangen oder hätte einen Trainer beauftragt, nur ist das für sie verplemperte Zeit und "rausgeschmissenes" Geld. Der Kleine ist auch schon 13 (oder 14?!) und da kommt dann noch das "lohnt sich nicht mehr"-Argument hinzu :???: Und das "ach, bisher ging es ja auch so"....


    Daher hatte ich auf eine alternative Methode gehofft... Und ich kann es wie gesagt nicht mit ihm machen, da wir 250 km auseinander wohnen. Blöde Situation...

  • sorry, aber bei solchen Leute könnt ich schon wieder platzen :motz: :motz:



    Ihr könnt es natürlich versuchen, vielleicht ist ein gemeinsamer Spaziergang ohne Kontakt gar nicht so schlecht. Aber entscheide gut, ob es für die paar mal wirklich nötig und sinnvoll ist.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • ehrlich gesagt würde ich einem Hund in dem Alter selbst dann nicht unbedingt Besuch eines anderen, ihm fremden Hundes zumuten, wenn er keine Angst vor anderen Hunden hätte.


    Es sei denn, ich wüsste, dass der andere Hund wirklich fit ist und keine Probleme mit fremden Hunden hat.

    Viele Grüße
    Cindy

  • Ich verstehe im Moment das Problem nicht so ganz... :???:
    Der eine Hund hat Angst vor anderen Hunden...aber es dürfte doch, natürlich in Abhängigkeit der Stärke der Angst, kein größeres Problem sein ihn an EINEN anderen verträglichen Hund zu gewöhnen...
    Ich bezweifle auch, dass ich in der Situation einen Trainer zu Rate ziehen würde...

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Sleipnir
    Was würdest du tun?? Ein Hund der Angst hat vor Artgenossen, der richtig Streß hat, noch dazu alt und betagt ist. Würdest du einem solchen Hund wirklich zumuten, alle paar Wochen mal für einige Stunden einfach so einen anderen Hund ins Haus zu holen??


    Grundsätzlich kann man daran arbeiten. Habe selbst einen Hund der Angst vor Artgenossen hatte, nachdem er angegriffen wurde. Aber ich hätte niemals einen anderen Hund ins Haus eingeladen, solange dieses Problem besteht.


    Man sollte doch ein wenig auf den kleinen Hund Rücksicht nehmen. Vor allem wenn er schon älter ist und die Besitzer den Hund in seiner Angst vermutlich noch bestärken.

  • Wir haben das gleiche "Problem". Die Dackelhündin meiner Eltern hat ebenfalls Angst vor großen Hunden.
    Daher findet sie unsere Maus nicht wirklich toll.


    Bei uns ist die Entfernung noch größer, nämlich 650km.


    Wir arbeiten "einfach" mit Meggie am Gehorsam, so dass sie nicht ständig zur Hündin meiner Eltern rennt und sie zum Spielen auffordert. Da muss sie zur Not auch mal an der Leine bleiben.


    Wenn´s um Leckerlie oder Spazieren gehen geht, sind sich die beiden aber immer einig. Da sitzen sie ganz lieb nebeneinander und warten, dass es losgeht.


    Macht Euch nicht zu viele Gedanken. Schaut, dass Euer Hund gut hört, dann klappt das schon. Es ist ja kein Dauerzustand, sondern nur ein Besuch.


    Sollte der Hund der Schwiegereltern allerdings mit der Situation total überfordert sein, würde ich den eigenen Hund entweder zuhause oder im Auto lassen beim Besuch. Zuviel Stress würde ich dem Kleinen in seinem Alter auch nicht mehr zumuten.


    LG Verena und Meggie

    Liebe Grüße aus Berlin


    Verena mit Meggie und Pepe

  • Danke schon mal für eure Antworten.


    Vorab: die Schwiegereltern sind wirklich super, nur was diese Hundeschulgeschichten angeht, eben nicht sonderlich engagiert.


    Lakasha
    ja, ich überlege natürlich, ob es sich für die paar Male lohnt - ich finds halt immer nur schade, Dinge direkt gänzlich auszuschließen! Vermutlich wird es dann auch nicht dazu kommen, mich haben eben eure Ideen und Methoden interessiert! ;)
    Und es ging nicht um alle paar Wochen für mehere Stunden sondern für 2 mal im Jahr ein poaar Tage. Vermutlich dann sowieso nicht machbar, aber durch den Thread kommt man ja als Ersteller selber nochmal auf ganz andere Gedanken - danke euch schon mal für die Gedankenanstösse ;)


    yane fit ist er noch - klar, die Ohren werden schlechter, etc., aber der Allgemeinzustand ist doch noch sehr gut.


    Sleipnir
    Für viele wäre es vermutlich auch kein Problem, ihn an EINEN Hund zu gewöhnen - mir stellt sich eben momentan nur die Frage "wie"? Wie gesagt, ich wollte nur mal eure Ideen hören und da ja noch die Distanz da ist, ist es halt wohl generell ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Angenommen wir fahren hin und es klappt so gar nicht, müssten wir ja direkt wieder nach Hause. Wär blöd ;)
    Hm, Patentrezepte gibt es ja wohl nicht und wegen der Distanz verlieren wir vermutlich auch die Option des "wir probierens einfach mal". Denn den Stress will ich Struppi nich antun, sollte er sich gar nicht mit dem Großen abfinden können, gezwungenermaßen eine Wohnung mit ihm zu teilen.


    Megara
    Danke, praktische Erfahrungstipps sind immer gut! :) Wir werden sehen, was wir machen, wenn es dann soweit ist.


    Beim Hund ist es halt auch ein totales Angstgekläffe (große Klappe, nichts dahinter) - ich weiß leider nicht, wie Struppi dann im direkten Kontakt reagieren würde. Vielleicht kann ich meine Schwiegereltern mal darum bitte, den Hund dann mal mit einem anderen großen langsam zu konfrontieren und auf Spaziergängen nicht immer Bogen um die Großen zu laufen und noch zu sagen "Ach Struppi...joaaaa, große Hunde magste nich ne? *tüddel*" Kein Wunder - der Hund denkt vermutlich auch, dass er nur aufpassen und verteidigen muss, wenn das Rudel schon Bögen läuft.


    Wobei mir gerade einfällt, dass es eine große schwarze Hündin gibt, die er in Ruhe lässt und die ihn beschnuppern darf. Gäbe es da vielleicht nen Ansatz, mit denen verstärkt zu üben oder wäre das sinnlos, da er sie ja schon akzeptiert?


    Sry für den Roman und danke für die Antworten! :)
    Kathi

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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