Hund knurrt Besitzer an

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    Hmmm -
    mich rief letzte Woche ein befreundetes Pärchen an. Sie haben einen mittlerweile etwas über einjährigen Basset Rüden, der bisher noch nie unangenehm aufgefallen ist. Er bekommt genügend Auslauf und wird auch Kopftechnisch beschäftigt. Auch UO Training haben sie mit ihm absolviert.


    Nunja, irgendwas 'funktioniert' da nicht mehr, da er beide Besitzer neuerdings zurechtweist, d.h. anknurrt und knurrend durch die Wohnung verfolgt.
    Massnahmen wurden sofort ergriffen, d.h. konsequent Schritte eingeleitet, um die Rangordnungsverhältnisse wiederherzustellen. (Ich beschreibe keine Einzelheiten, sondern weise auf andere Beiträge hier im Forum hin, wo das schon des öfteren beschrieben wurde). Resourcenverteidigung wurde unterbunden bzw. vorgesorgt, usw.


    Die beiden sind echt hilflos und ich werde da nachher hinfahren und mit ihnen sprechen. Ich hoffe, es ist halb so schlimm, wie es sich anhört. Wenn's doch schlimmer ist, dann werde ich sie an einen bekannten Hundepsychologen hier in Madrid verweisen, der schon oft in solchen Fällen Bekannten und Unbekannten von mir helfen konnte.


    Ich schreib nachher mehr dazu, sobald ich selber dort war.
    Ich würde mich über Eure Meinungen dazu freuen, sobald ich näheres geschrieben habe.


    Melde mich dann später wieder.
    LG
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

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  • Hallo!


    Bin schon ganz gespannt!
    Irgendein Fehler bzw. eine Störung der Kommunikation im Mensch-Hund Verhältnis muss ja vorliegen, sonst würde es doch nicht soweit kommen?!


    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • HI!


    Mhm...des hört sich echt net toll an...
    Hab sowas no nie gehört von Leuten die den Hund "artgerecht" halten...


    Also würde meiner mich nur einmal anknurrend... :shock:
    Ne, ehrlich meiner musste schon viel mitmachen jede Woche Spritzen, mehrere Tabletten täglich (die ich ihm in die Gurgel stopfen musste weil er nicht mal mehr Wurst von mir genommen hab weil ich da zu oft Tabletten rein hab)... und sonstiges....weiß gar nimmer alles (hat allergien)
    Aber wenn er mich nur einmal anknurren würde...gäb echt ärger...obwohls bei den Spritzen no eher verständlich wäre...aber so weiß net ob die Leute da irgendwas Falsch erzählt haben....ich meine ein Hund wendet sich doch net einfach gegen einen... :runterdrueck:
    (zumindest net wenn man ihn einigermaßen richtig behandelt)


    Des is mal meine Meinung...


    Gruß
    Kleine

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  • @ Kleine86:


    Wobei ich finde es ist ein großer Unterschied ob mein Hund mich anknurrrt um seinen Unmut zu zeigen bzw. Grenzen zu setzen, dass dürfen auch meine Hunde, wie sollen sie es auch anders äußern! Oder ob ein Hund knurrt zwecks Ressourcenverteidigung bzw. Aufstieg in der Rangordnung, was natürlich nicht zu tolerieren ist!
    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Sleipnir:


    Hab au nomal drüber nachgedacht...wenn er wegen den spritzen oder so knurren würde denke ich würde ich nicht mal was sagen...sondern ihn beschwichtigen und ihm somit irgendwie zeigen das ich eigentlich nix böses will!


    Aber wegen der Rangordnung nie...auch wenn er im Weg auf dem Bett liegt (ja, das darf er am Morgen) und ich meine Ruhe will und ihn weg drücke darf er nie knurren!!!
    Egal ob er grad gepennt hat oder einfach keine Lust hat!
    Ich bin der Chef!
    Aber da ich meinen Schatz gut behandle und er weiß was er darf hab ich diese Probs net! :love:


    Gruß
    Kleine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Da bin ich ja auch mal gespannt, was dabei rauskommt.


    Denn wenn sie es wirklich richtig unterbunden haben, auf richtige Weise (auch beim Unterbinden kann man ja einiges falsch machen), dann frage ich mich echt woran das liegt. Dann kann ich mir nur vorstellen, dass der Hund vielleicht krank ist, Schmerzen hat oder so, dadurch treten ja auch Verhaltensänderungen auf. Anders könnte ich es mir nicht erklären.

  • So, komme gerade wieder - hechel hechel, schnell an den PC........
    :freude:


    Also, mennnnsch...... DIE HAM ALLES FALSCH GEMACHT !!!!!!!!!!!


    Nuja, der Hund ist nun 15 mon. alt und ist so in der typischen Unsicherheitsphase, noch nicht ganz gefestigt, weiss noch nicht so recht, wie er mit anderen Rüden umgehen soll, wo denn genau sein Platz in der Gesellschaft ist und - sein Herrchen und Frauchen haben ihn noch mehr verunsichert, da wollte er wohl nun endlich mal Ordnung schaffen.
    Und daraufhin gab's Schimpfe.........
    Huiuiuiuiuiiii


    Mich hat er vorhin an der Tür ganz normal empfangen, wenn auch etwas vorsichtig und dann hat er mich in Ruhe gelassen.
    Bei seinen Besitzern provoziert er, will auf's Sofa, verlangt Spielzeug, rührt sein Futter nicht an und verlangt, dass man sich mit ihm hinsetzt und ihn handfüttert. Auf der Strasse führt er sie spazieren.
    Wenn er dann mal knurrte, zog 'Mami' sofort die Hand weg und schimpfte mit ihm, woraufhin er ängstlich reagierte.
    Zudem hatten die beiden wohl in der letzten Zeit Beziehungs-Spannungen und haben öfter etwas lauter diskutiert.
    Vor 4 Monaten lief da alles problemlos, da haben die beiden auch irgendwie mit dem Hund alles besser gemacht. Irgendwie hat das alles aber nachgelassen.


    Ich hab ihnen erzählt, dass der Hund aus meiner Sicht völlig logisch reagiert, dass er verunsichert ist und kein Leitbild hat.
    Massnahmen:
    1. keine lauten Diskussionen vorm Hund
    2. kein Schimpfen mit lauter Stimme
    3. Hund muss vom Sofa runter
    4. wenn er Dummheiten macht wird er ruhig vor die Tür gesetzt, 2 min. Auszeit
    5. KEINE Zerrspiele mehr
    6. Sinnvolle Beschäftigung durch Suchspiele
    7. versuchen, ihn beim Spaziergang mit älteren und ruhigen Hunden zusammenzubringen, statt mit jungen schnöseln
    8. Er darf nun nicht mehr vor ihnen durch die Tür. Hier sehe ich weniger das Rangordnungsproblem, als dem Hund und den Menschen ein wenig (Selbst-) Kontrolle aufzuerlegen.
    9. Er wird nun nicht mehr ge-bitschibitschit, sondern behandelt wie ein erwachsener Hund mit festen Aufgaben und Verantwortung


    Bitte sagt mir, wenn Euch noch mehr sinvolle Dinge einfallen, ich bin mit den Besitzern im email-Kontakt. Sie werden mir Vor- und Rückschritte immer berichten und sich gegenseitig kontrollieren, ob einer nicht wieder in alte Muster verfällt.


    Dieser Hund ist ein typischer Kindersatz. Wird einfach gnadenlos gehätschelt. BUAH !!!!


    Feuer Frei für Ideen und Kritik !!!!!!!!!!!!!!


    LG
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • Habe zwar keinen konstruktiven Beitrag,aber mal eine Frage.Was bewirkt denn Streiten bzw. lautes Diskutieren mit dem Partner beim Hund?Verunsichert man den Hund dadurch arg und verliert an Ansehen beim Hund?Wirkt man damit auf den Hund inkompetent Konfliktsituationen souverän zu meistern?


    Frage nur,weil mein Freund und ich uns auch mal ordentlich in die Haare kriegen.Unser Hund verdrückt sich in so einer Situation ganz schnell,besonders wenn mein Freund lauter wird.


    Liebe Grüße,Tamora

  • Keine Ahnung, Tamora, ich kann das nicht 'wissenschaftlich' begründen.
    Viele Dinge mache ich mit Hunden und Kindern aus dem Bauch raus.
    Und wenn ich mich so in den Hund reinversetze, der ja noch jung ist und Leitbilder braucht, dann macht mir diese Art Diskussion Angst und ich würde diesen Personen erst mal nicht mehr mein Leben anvertrauen.
    Hunde diskutieren ja auch eher selten sehr laut, vieles wird schon viel eher über Körpersprache und Mimik geklärt.
    Also alles in allem hast Du mit Deinen Vermutungen die meinen bestärkt :-)


    Chrissi

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    (Debbie Jacobs)


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