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Hilfe !!!!Unser Hundi fällt Fahrräder an!!!

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    :help: Hallo an alle,


    bin Neu und hier und bin sehr Froh diese Homepage gefunden zuhaben!!!!
    Nun zu meinem Problem:
    Unsere Hündin "Biggi"3 1/2 Jahre alt haben wir vor 2 1/2 Jahren aus dem Tierheim geholt. Ihr Vorbesitzer war Alkoholiker und hat sie zum Kneipengang zwar mitgenommen , sie aber strändig draussen an Laternen gebunden und sie dort auch vergessen so das sie ständig vom Tierheim eingesammelt wurde. If´rgendwann wurde denen das zu Blöd und haben dem Mann das Tier weggenommen!!! Nun soweit zur Vorgeschichte . Es hat viel Geduld und Mühe gekostet das sie Zumindest wieder vertrauen gefunden hat . Nun zu unserem Problem :
    Biggi rennt sobald sie ein Fahrrad sieht schnurgerade auf es zu und rennt dem Radfahrer vollekanne ins Rad vobei der Radler natürlich das gleichgewicht verliert.(Wir wohnen in einem kleinem Dorf und hier kennen alle das Problem schon , so das fast alle bevor sie bei uns vorbei kommen vom Rad steigen) Wir waren deshalb auch schon in einer Hundeschule aber irgendwie hat dies überhaupt nicht gefruchtet!!! Man hat uns geraten das Biggi bei uns am Fahrrad läuft und so die eventuelle Angst davor zu verlieren .Falls sie dann bei uns ins rad rennt sollten wir mit dem Vorderreifen , Biggi in die Seite fahren so das sie merkt, das so ein Rad auch weh tuen kann wenn man ihm zu nahe kommt. Wir haben dies eine Zeitlang gemacht und Biggi läuft eigendlich ganz Gut neben dem Fahrrad her aber das eigendliche Problem sind immer noch die anderen Radfahrer. Ich war mir eigendlich nicht sicher ob diese Methode richtig oder Falsch ist aber wenn man keine Ahnung hat vertraut man erstmal der Hundeschule.
    Habt ihr eventuell irgendwelche Tricks oder Tipps??????



    Ups ist doch länger geworden als ich dachte !!! Sorry


    Vielen Dank für eure Antworten
    Biggimaj

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  • Hm, naja, generell ist diese Methode sicherlich nicht die verkehrteste, aber in eurem Fall scheint sie ja nicht viel gebracht zu haben.
    Ich würds mal mit folgendem probieren:
    1. sucht euch ein paar Leute mit Fahrrad, die ihr kennt und die bereit sind, eine Weile an euch vorbei und hin und her zu fahren, notfalls auch mal gegen den Hund.
    2. Hat euer Hund ein Lieblingsspielzeug? Bzw. eines, auf das er völlig scharf ist? Wenn nicht, sucht euch eins, oder eine Dose mit Leckerlis, in der diese wunderbar herumklappern.
    Zu dem Spielzeug sei noch zu sagen: Es muss eines sein, auf dass sie völlig versessen ist, welches ihr aber NICHT zur freien Verfügung steht, sondern nur dann zum Einsatz kommt, wenn sie etwas wirklich gut gemacht hat, bzw. man einen (Jagd-)Trieb umlenken möchte :wink:
    3. Der Hund kommt (vorerst) an die Leine, die Fahrräder fahren da hin und her, sobald du merkst, der Hund möchte losgehen, holst du dein "Kaninchen" aus der Tasche, springt sie auch nur ansatzweise darauf an und lässt das Fahrrad halbwegs links liegen, wird sie überschwenglich gelobt und darf natürlich auch damit spielen, bzw. kriegt ihre Belohnung.
    Aber nicht vergessen, das Spielzeug wieder wegpacken!!!
    Um den Hund abzulenken, sollte man sich ruhig "zum Affen machen", mit Spielaufforderung usw. Funktioniert eigentlich wunderbar.


    Eine Alternative: Das Kommando "Sitz" so einschleifen (also üben auf Entfernung, unter Ablenkung etc.), dass es dem Hund die Beine auch dann "wegzieht", wenn er meint, hinter irgendetwas herjagen zu müssen. Zumindest bleiben die meisten verdutzt stehen, weil das das letzte ist, womit sie in dem Moment rechnen.


    Sooo, das ist so das, was mir dazu einfällt, für neue Ideen bin ich natürlich immer offen.


    Achja, außerdem müsste man sowas auch mit Clickern hinkriegen, funktioniert aber nur, wenn das Timing absolut stimmt, näheres solltet ihr euch vieleicht in einem geeigneten Buch nachlesen. Das würde dann doch den Rahmen sprengen. :)


    LG
    Trini

  • Hallo Trini 1980,
    Danke für deine Antwort .


    Ich werde es einfach mal so ausprobieren !!! Mit dem Clickern haben wir schon versucht aber sie hat Angst vor dem Clicker auch in der Hosentasche da das Clickergeräusch ja gedämpfter ist ,deshalb haben ich es aufgegeben .Biggi lässt sich wahnsinig schnell von allem ablenken so das es generell ein Problem ist da sie immer irgendwie (so erscheint es mir) im streß ist selbst wenn wir mit Ihr Ihr geliebtes Bälle holen spielen.
    Mal sehen ob es vielleicht so klappt.
    Danke nochmal für deine Tipps
    Gruß Biggimaj

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  • Hallo!
    Also als allererstes: Ich glaube den Tipp aus der Hundeschule kannst du vergessen! Damit bringst du ihr zwar, wie du ja auch selber geschrieben hast, bei ordentlich am Fahhrad zu laufen, aber ich glaube kaum, dass sie das auf andere Fahrräder überträgt.
    Zum anderen finde ich es grundsätzlich bedenklich in der Hundeerziehung mit Schmerzreizen zu arbeiten, erst recht bei einem unsicheren Hund wie es deiner ja wohl ist. Denn im Zusammenleben Mensch-Hund gibt es kaum eine wichtigere Komponente als die gegenseitige Kommunikation. Diese sollte über die dirkte Auseinandersetzung (verbal/nonverbal), aber nicht durch das Anfahren mit dem Fahrrad erfolgen.
    Zum zweiten Vorschlag "Ablenkung": Eigentlich nicht schlecht, wenn es nicht auch hier einen gewichtigen Haken gäbe! Durch die Ablenkung mit Futter, Spielzeug etc. wird die Aufmerksamkeit des Hundes gezielt auf dieses Objekt gebündelt und ein Triebverhalten aktiviert. Dadurch verfügt der Hund in diesem Moment über eine deutlich eingeschränkte Aufnahmefähigkeit hinsichtlich anderer Umweltreize (Fahrradfahrer).
    Es kann also passieren, dass euer Problem in gleicher Weise auftritt wenn der Hund nicht abgelenkt wird und es zu keinerlei Lerneffekt kommt!
    Zusätzlich wäre es wichtig herauszufinden, warum euer Hund Fahhrädr jagt!
    Es gibt hier zwei Möglichkeiten:
    1.) Das sich schnell bewegende Objekt (Fahrrad) löst das Beutetriebverhalten aus, der Hund zeigt keinerlei Angst und Unsicherheit, er gebärdet sich zwar nach aussen teilweise sehr aggressiv für ihn ist aber alles eher ein "Spiel".
    2.) Ich denke bei euch eher zutreffend: Hunde reagieren sehr sensibel auf Bewegungen, ganz besonders wenn das entsprechende Objekt sich auf sie zu bewegt. Das Bewegungsobjekt wirkt dann beängstigend und bedrohend!
    Mal konkret auf euer Problem bezogen: Fahrräder die sich auf euern Hund zubewegen empfindet er, aus welchen Gründen auch immer als Bedrohung. Er hat aber die Erfahrung gemacht, dass das Fahrrad auch wieer verschwindet (vorbeifährt) und in diesem Moment zur Beute wird, da es sich von ihm wegbewegt! Diese Erfahrung hat er schon unzählige Male gemacht und geht nun aus Unsicherheit nach vorn um den beängstigenden Teil dieser Begegnung abzukürzen und seinen Stress zu minimieren, denn er hat ja gelernt, dass sich das Fahrrad schnekll entfernt wenn er sichnur aggressiv genug verhält. Operante Konditionierung par exellence!
    Oft ist man als Halter auch nicht ganz unschuldig an der Problematik und verstärkt sie unbewusst noch!
    Denn je öfter man in solch eine Situation kommt desto eher wird man schon nervös, wenn man nur ein Fahrrad am Horizont erblickt! Diese Unsicherheit überträgt sich natürlich auf den Hund!
    Oft kommt einem dann noch die Leine in die Quere! Natürlich ist es für euch im Moment unmöglich euren Hund abgeleint mit Fahrradfahren zu konfrontieren, was ja auch viel zu gefährlich ist! Aber das Leinenproblem bleibt trotzdem! Die Leine ist oft ein Mittel, dass unbewusst zur Aggressionssteigerung beim Hund beiträgt. Der Hund zieht nach vorne, der Haltr zieht zurück, es gibt ein fürchterliches Chaos, und der Hund bekommt genau die Motivation die er braucht!
    Um dieses Problem in den Griff zu bekommen würde ich wie folgt vorgehen:
    - Als erstes, und ich weiß das ist leichter gesagt als getan, absolute Ruhe bewahren und als souveräner "Rudelführer" voranschreiten.
    - Wenn Fahrräder auf euren Hund zukommen und er unsicher reagiert wird dieses Verhalten absolut ignoriert
    -Sollte sich euer Hund aus seinem Meideverhalten erholen und es zu einem Vertrauenszuwachs kommen wird dies natürlich bestätigt
    -Versucht er einen vorbeifahrenden Fahrradfahrer anzugreifen wird dieses Verhalten sofort, konsequent aber ruhig unterbrochen. z.B. mit Hörzeichen evt. auch mit kurzem Leinenruck.
    -Wenn euer Hund dann, vielleicht auch nur für den Bruchteil einer Sekunde, zu euch aufschaut sofort überschwenglich bestätigen
    Gleichgültiges Verhalten gegenüber Fahrradfahrern ist durch konsequente erzieherische Maßnahmen "eigentlich" leicht zu realisieren.
    Dreh- und Angelpunkt dafür ist natürlich ein sehr guter Grundgehorsam und beiderseitiges vertrauen in der Mensch-Hund-Beziehung!
    Zuletzt möchte ich dir noch sagen, dass ich nicht nur Hundehalter sondern auch Fahrradfahrer bin und ich es als sehr nervig bis gefährlich finde wenn Hunde kurz vor meinem Rad die Seite wechseln, versuchen mich zu
    verfolgen etc. Ihr solltet diesem Verhalten so schnell wie möglich einen Riegel vorschieben, auch im Interesse eurer Mitmenschen, und da kann es keine Lösung sein, dass Fahrradfahrer absteigen müssen wenn sie euch passieren wollen! Das kannst du von keinem Menschen verlangen!
    So ist jetzt etwas länger geworden, aber ich hoffe ich konnte etwas helfen!
    (Das Geschriebene ist nicht Alles auf meinem Mist gewachsen, einige Passagen habe ich sinngemäß aus Thomas Baumanns Buch "...damit wir uns verstehen" übernommen.)
    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Hallo Björn,
    erstmal vielen Dank für deine Antwort . Ruhig bleiben ist in dieser Situation natürlich sehr schwierig da Biggi sich wirklich herreinsteigert in die Situation . Und wenn sie an der Leine ist zieht sie natürlich wie Wahnsinnig an der Leine um in die Richtung des Radlers zu kommen , sie aus dieser Stresssituation zu bekommen ist gerade für mich noch unüberwindbar.Und natürlich kann das kein Dauerzustand bleiben deshalb ja dieser Hilferuf!!! Nur wie schon geschrieben fehlt einfach die genügende Hundeerfahrung um diese für uns Schwierige Situationen zu meistern. Leider wohnen wir auch so blöde Gelegen das wir nochnichteinmal eine Ausweich möglichkeit haben um eventuell Hundetrainer oder andere Hundeschulen zu Besuchen. Ich werde mich einfach mal weiter in Büchern schlau machen vieleicht finde ich für unser Problem ja noch die passende Lösung.Aber nochmals vielen Dank für deine Antwort
    Gruß Biggimaj

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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