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brauch mal nen Tipp bzgl. Hundeschule

  • Hallo zusammen,


    ich weiß grad nicht so richtig, wie weitermachen bzgl. der Hundeausbildung und hoffe auf kreativen Input. Also mein Bela (Aussie) ist nun 9 Monate alt.


    sein derzietiger Stand:
    - er kennt die wichtigsten Kommandos (Sitz, Platz (dies auch auf Entfernung), HIER (an der Ausführung haperts unter Ablenkung), Gehma, Bleib, Stopp, Fuß usw.)
    - wir waren gute 2 Monate lang 1-2 Mal die Woche in der klassischen Unterodnung - auf dem Hundeplatz ist er DER Vorzeige-Aussie! Der Kurs ist zu Ende, könnten schon zu den Fortgeschrittenen
    - Leinenführigkeit ist ok, in fremden Gebieten na ja, oder wenn läufige Hündinnen im Quatier sind besch...
    - ich habe ihm mühevoll das Apportieren beigebracht und das üben wir auch beim Spazierengehen in Verbindung mit dem Suchen des Apportels
    - insgesamt zum Grundgehorsam: er weiß, was das ist, sucht sich aber die Plätze aus, wo er dies zeigt, sprich er testet mich sehr gerne!!


    mein langfristiges Ziel:
    - BH
    - Obedience hobbymäßig (macht ihm und mir Spaß, denke ich) oder irgend nen anderen Hundesport
    - dass der Knabe im Park und an wenig befahreren Straßen keine (Schlepp-)Leine braucht, auch wenn ich mich mal nicht zum Kasper mache (das ist eigentlich Prio 1)


    Ich weiß nicht, was jetzt Sinn macht. Weiter auf den Hundeplatz zu gehen, wo er zwar tolle Sachen lernt, mir im Alltag aber gerne auf der Nase rumtanzt? Bringt die Hundeplatz-Unterordnung jetzt was bzgl. seines allg. Grundgehorsams?


    Junghundekurs (hätte ich jetzt die Option in der Nähe meiner Wohnung), wo aber Hunde dabei sind, die noch gar nichts können (lt. Trainerin)? Gehe ich da nicht nen Schritt zurück?


    Privattrainer? Ist eigentlich nicht nötig, denn so groß sind die Probleme nicht.


    Soll ich mich alleine durchschlagen, bis er soweit ist, dass man an ein vertieftes Training machen kann?


    Was würdet ihr machen? Der Kerl ist verdammt clever - und zwar in beide Richtungen, also wo müsste man ansetzen?


    Fragende Grüße
    Jenny

  • Hallo!


    Also den Hundeplatz würde ich beibehalten, wenn es euch Spass macht. Dann macht ihr die BH, wenn der Hund alt genug ist.


    Die anderen "Erziehungsprobleme" löst man weder auf dem Hundeplatz noch in der Hundeschule.
    Hunde lernen u.a. ortsbezogen, d.h. auf dem Übungsplatz klappt das ganze, außerhalb nicht mehr.
    Diese ganzen Erziehungsgruppen schulen eigentlich nur den Halter im Umgang mit dem Hund, wenn man selbst das Prinzip verstanden hat und die ersten Schritte unter Anleitung gemacht hat, dann muss man das erlernte selbstständig in den Alltag bringen.
    So, wie sich dein Text anhört, kommt ihr allein gut zurecht. Jetzt muss das gewünschte Verhalten mit Ablenkung etabliert werden. Das muss man aber in der freien Wildbahn machen.
    Gut geeignet sich aber Hunderunden zu mehreren. Da hat man Ablenkung, kann üben und wenns es nicht klappt, dann nimmt es dort niemand übel.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Trainiere doch einfach mehr am Alltagsgehorsam, also ich meine jetzt den selbständigen Gehorsam, also Verhaltensweise zu bestärken, die dein Hund zeigt und die gut findest. Am besten geht das mit Clicker und Markerwort.


    Z.B. selbständig an den Rand gehen, wenn Fahrradfahrer kommen etc. Und das über Shaping aufbauen. :D


    Mit meinem Sittinghund habe ich heute geübt: fremden Hund ansehen--Hinsetzen-Belohnung.


    Bei nem Aussie außerdem superwichtig: Entspannungssignale. Schau mal hier im Forum nach 'konditionierter Entspannung'.


    LG Theresa

    LG Theresa


    Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür, dann wird die ganze Straße sauber.


    Chinesisches Sprichwort

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