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Wann hört Spielen auf?

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    Hey,


    unsere "kleine" 9 Jährige Retriever Hündin ist nun 7 Wochen bei uns.


    Bereits da hatten unsere Nachbarn eine Hündin aus dem Tierheim mit der wir uns auch ab und an beschäftigten. Sie ist 1,5 Jahre und stammt aus dem Tierheim - relativ ängstlich.


    Nun kennen sich die beiden seit dem Paula eigentlich hier ist. Wir haben Sie auf neutralem Boden aneinander geführt, dann im Garten.


    Wir gehen oft zusammen spazieren. Neuerdings kappeln die beiden sich jedoch für das Menschenauge relativ viel. Da wird auch mal in den Nacken gebissen und solche Dinge.


    Woran kann man nun Spielen, Rangordnung ausmachen oder "verletzen" unterscheiden, gibt es das eigentliche "verletzen" unter Hunden eigentlich beabsichtigt?

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  • Hallo,


    natürlich können Hunde "absichtlich" in Verletzungsabsicht auf einen anderen Hund gehen. Manch ein Kratzer entsteht aber auch durchaus aus dem Spiel heraus.


    Wenn Du selbst das "Spiel" bereits als Kabbeln beschreibst, scheint Dein Bauchgefühl zu sagen, daß es zu arg wird, oder?


    Ich verlasse mich in solchen Situationen gerne auf mein Bauchgefühl. Wir hatten mal Besuch von einem Welpen (auch Hündin) und meine (18 Monate) und der Besuchshund konnten nicht voneinander lassen. Das ging ungelogen über 3 Stunden so. Und ich empfand es auch nicht mehr als reines Spiel. Der Welpe war aufdringlich, ist immer wieder "drauf", hat Ronja umgeschmissen, in die Kehle gebissen, an den Lefzen gezogen...Ronja war nur noch am Beschwichtigen und Abwehren.


    Wenn einer der Hunde deutlich Streß hat, würde ich es unterbrechen.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • Hi,


    klar gibt es Hunde die sich wirklich verletzen WOLLEN!
    Das merkt man dann aber schon ganz klar in der Körpersprache und in der heftigkeit der Auseinandersetzung.


    Kabbeln, nackenbeißen, raufen und rumblödeln, in Haare beißen, ziehen, Bein ins Maul nehmen, an Rute ziehen, am Ohr nuckeln das alles gehört mit zum Spiel.
    Solange beide das gut finden, wieso nicht?
    Wenn du merkst das einer keine Lust mehr hat und ernsthaft zu knurren beginnt - man merkt schnell den Unterschied ob es ernst ist oder nicht.
    Oder wenn der weggeht und der andere penetrant immer wieder "nachrückt", dann würde ich das Spiel beenden um Stress zu vermeiden.


    Unsere drei Jungs kabbeln, kämpfen, käbbeln und raufen super gerne.
    das geht eigentlich immer friedlich ab und alle haben Spass drann.
    Wenn es einemr eicht zeigt ers deutlich. Hört/hören die anderen/der andere dann nicht auf gehe ich konsequent dazwischen und ergreife Partei.
    Wenn die sich mal ernsthaft zanken und Streiten (um etwas) merkt man den Unterschied. Das knurren ist intensiver, böser, grollender. Die körper sind extrem angespannt, Lefzen werden Hochgezogen, es wird ganz arg fixiert und die Pupillen weiten sich.
    Man muss schon genau beobachten um die Unterschiede zu sehen.
    denn auch im spiel wird mal fixiert oder "Anlauf genommen" (Körper spannt sich wie eine Sprungfeder), auch geknurrt (auch laut), gebellt.
    Lang nicht so tief, lang nicht so drohend und grollen.


    So würde ich das beschreiben.


    Und spielen hört hoffentlich NIE auf! ;) Wenn ja wärs blöd. man merkt das manche Hunde nicht mehr so die Lust haben bzw. nur mit manchen Hunden spielen, oder selten Spielen. Das sie andere Spiele spielen (anstatt Rauf und Kontaktspiele) oder das ältere Kaliber nicht mehr so die Lust haben/können - vorallem mit anderen Hunden.
    Aber ich kenne viele Seniörchen die mit anderen Hunden nur sleten "spielen" aber wenn es um ihren Ball geht ganz anders im Leben stehen.


    Spielen ist eine Ausdrucksform und wir "ach so emanzipierten" Menschen spielen ja auch bis ins hohe Alter - wir verpacken es nur Gesellschaftlich angesehen in Brett und Gesellschaftsspiele bzw. Sportsoiele ;)
    Aber die jenigen die nicht mehr Spielen und loslassen, haben gleich "schlechtere" Karten was das Leben angeht.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

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