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Wildunfall

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    Hallo ihr Lieben,


    ich habe hier noch nicht allzu oft geschrieben, aber ich wollte mir trotzdem kurz was von der Seele schreiben. Ich war eben auf dem Nachhauseweg und vor mir hatte jemand einen Wildunfall mit einem Reh. Das Reh lebte (leider) noch und lag auf dem Feld und blutete auch stark. Dem Fahrer ist zum Glück nichts weiter passiert er stand "nur" unter Schock und sein Auto hat einen Totalschaden. Wir haben dann die Polizei gerufen und den Jagdberechtigten. Der Vater des Fahrers war jedoch schneller da und er ist (durch Zufall) Jäger. Heute musste ich das erste mal mit ansehen wie ein Reh getötet wird und ich kann echt nur schwer damit umgehen. Der arme junge Mann hat heut einen sehr schweren Tag gehabt auch er ist völlig am Ende, ich konnte leider nicht viel für ihn tun außer ihn Trost zusprechen und für ihn da sein. Das sind solche Dinge im Leben die einen schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Wahrscheinlich denkt ihr euch "warum macht sie so ein Drama draus, es ist doch nicht ihr passiert" vielleicht klingt das auch lächerlich, aber es hat mich ganz schön mitgenommen.


    Traurige Grüße
    Starshine

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  • Hey Starshine,
    das tut mir total leid.
    Und es klingt überhaupt nicht lächerlich, dass es dich so mitgenommen hat. Das würde wohl vielen so gehen.
    Ich wünsche dir alles gute :umarmen:
    Lg sommerregen

  • ich find das auch gar nicht lächerlich. hab sowas auch schon erlebt und weiß wie hilflos man sich fühlt, wenn ein tier leidend vor einem liegt.


    fühl dich getröstet!

    viele grüße


    claudia und raya (*27.04.2008)

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  • Finde das eigentlich ganz normal, dass es einen mitnimmt!
    Etwas zum grübeln würd ich anfangen, wenn es nicht so wäre! ;)
    Auf keinen Fall ist das lächerlich!
    War neulich einmal dabei als ein Hase angefahren wurde,
    der Fahrer blieb nicht stehen und fuhr einfach weiter.
    Ich hab angehalten um zu gucken ob der Hase schwer verletzt
    wurde, aber der war schon weg.
    Weiß nicht ob das ein gutes Zeichen war oder eher nicht!? :???:
    Es tat mir jedenfalls unheimlich leid für das Tier!

    „Man kann nicht allen helfen“, sagt der Engherzige und hilft keinem.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Hallo,


    ...warum entschuldigst Du Dich? Deine Reaktion ist nicht lächerlich.


    Ich fahre jeden Tag parallel zur A5 ein ganzes Stück Landstrasse wenn
    ich zur Arbeit fahre. Autobahn, Wald und direkt angrenzend Maisfelder.
    Gerade jetzt im Spätjahr ist mir da immer bange.
    Schon oft gab es Beinahe-Unfälle. Vom Igel über Dachs und Fuchs bis hin
    zu Rehen und Hirschen sieht man häufig Wildtiere neben und auf der
    Strasse.


    Es ist nicht angenehm in so einen Unfall verwickelt zu werden.
    Und nicht nur wegen dem Schaden.
    Ein Tier dabei sterben zu sehen, zu hören... nein, das ist keine Erfahrung
    die man unbedingt braucht.


    Das Du Dir Gedanken darüber machst spricht nur für Dich.


    Kopf hoch!


    liebe Grüsse ... Patrick

    Tom O'Toole said: 'Don't complicate your life!'
    ----------
    ¡ No ahorcar Galgos !

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    das ist lieb von euch. Ich finde es ist genau diese Hilflosigkeit die einen so traurig macht. Man kann ja nichts mehr tun, außer hoffen, dass das Tier schnell erlöst wird. Das ging ja zum Glück auch echt schnell, aber das "schreien" von dem Reh bleibt irgendwie im Kopf. Und dann war da noch ein Motorradfahrer der anhielt und mich fragte ob ich ein Messer hätte, dann würde er dem Reh die Kehle durchschneiden :( Ich habe ihm dann gesagt dass schon alles geregelt ist und er ruhig weiterfahren kann, zum Glück waren ja schon alle verständigt und der Jäger kam auch gerade:(
    Danke nochmal für eure lieben Worte
    Starshine

  • Hallo Starshine,


    ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Solche Momente sind grauenvoll, aber Du hast nicht einfach weggesehen, sondern gehandelt. Dafür alleine gebührt Dir Respekt!


    Mir ist vor ein paar Jahren mitten in der Stadt ein Reh ins Auto gelaufen und zwar wurde es vom Spiegel der Beifahrerseite am Kopf getroffen.


    Freundliche Helfer haben es neben an den Straßenrand gelegt, ich war viel zu geschockt, um tätig zu werden.


    Leider dauerte es ziemlich lange, bis die Polizei kam, aber ich denke (und hoffe), dass das Tier so schwer verletzt war, dass es keine Schmerzen spürte. Den Blick dieses Rehs werde ich auf jedenfall so schnell nicht vergessen :|


    Einer der "Schaulustigen" sagte mir, dass es von einigen Häusern weiter kam. Es war dort im Garten und wurde hochgeschreckt, sprintete los und dann war mein Auto im Weg :-/


    Seither weiß ich, dass auch mitten in der Stadt plötzlich ein Wildtier auftauchen kann.


    schlaubi

  • Hey,


    erstmal möchte ich Dir sagen wie unendlich mir das Leid tut das Du und der Junge sowas erleben musstest.


    Da ich noch etwas ländlicher aufgewachsen bin, habe ich schon "Nutztiere" sterben sehen und ich kann Dir sagen, dass man so etwas nicht vergisst.


    Wenn man in dieser Hinsicht sensibel ist wird das schon hart! Aber man vergisst es mit der Zeit und mann erinnert sich nur noch in bestimmten Augenblicken daran wie z.B. wenn man so eine Geschichte in einem Forum liest.


    Musste daran denken wie ich das erste mal gesehen habe wie ein Schwein gestorben ist. Die Angstschreie des armen Tieres habe ich in solchen Momenten immer noch in den Ohren und mir stehen ein paar Tränen in den Augen. (Damals war ich 7 Jahre alt und nach 18 Jahren erinner ich mich noch daran).


    Ich hab tierisch Respekt vor Dir das Du dem Jungen geholfen hast und er in dieser Situation nicht alleine war!


    Kopf hoch ! Das wird irgendwann wieder :)


    Liebe Grüße Georg

    Georg und Fellnase Merlin

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