Ein paar Fragen...

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    Hallo


    Also meine Familie und ich wollen ja einen Hund anschaffen. Nun, habe ich aber doch noch einige Fragen. Ich fang einfach mal an ;-)



    1. Ich habe jetzt öfters mal gelesen, dass Hündinnen für Anfänger einfacher zu handhaben sind. Stimmt das? Ich meine klar, Rüden neigen vielleicht allgemein eher zur Dominanz, aber abgesehen davon, gibt’s da noch andere Eigenschaften, die eine Hündin geeigneter machen?


    2. Wir wollen ja einen eher älteren Hund aufnehmen (also so 4-8 Jahre). Nun gibt es im Tierheim auch mal Hunde, die wahnsinnig tolle Eigenschaften zu haben scheinen, aber schon 10 Jahre alt sind. Eigentlich würde ich gerne solch einem Hund ein Zuhause bieten, aber auf der anderen Seite befürchte ich auch, dass er uns dann gleich wieder (ich weiss, ist nicht schön ausgedrückt) wegstirbt! Hat schon jemand ein Hund in diesem Alter aufgenommen? Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?


    3. Wenn man den Hund aus dem Tierheim holt, muss er ja erst mal Vertrauen fassen. Klar ist es individuell welche Dauer dieser Prozess hat, aber verkraftet ein Hund es, wenn man 2 Monate später schon für 2 Wochen in die Ferien geht? Wenn das nämlich ein Problem wäre, würden wir erst im Sommer einen Hund ins Haus holen. Ich vermute mal es wäre eher nicht so toll, oder?


    Danke schon mal für die Antworten!


    Grüsse
    Sibylle

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  • Hallo,
    dann versuche ich dir mal zu antworten.
    Ich weiß man hört immer wieder Hündinnen sein anhänglicher, folgsamer usw. Ich halte das aber für ein Ammenmärchen, an dem höchstens ein klitzekleiner Funken Wahrheit dran ist. Ich glaube, dass das vielmehr mit der persönlichkeit des Tieres und der Bindung an den Besitzer zusammenhängt und sich nicht an dem Geschlecht festmachen lässt! Du glaubst gar nicht wieviele unfolgsame Hündinnen und wieviele überaus folgsame Rüden ich schon kennengelernt habe.
    Das du auch einen älteren Hund aufnehmen würdest finde ich super! Natürlich sollte man sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, dass nur die wenigsten Hunde älter als 13/14 Jahre alt werden, aber wenn ihr im TH steht und denkt : " Der isses!!!", warum soll er es nicht sein weil er vielleicht schon 10 Jahre alt ist! Wüsste also nicht was dagegen spricht!
    Und darüber, dass ihr zwei Monate später in den Urlaub fahren wollt würde ich mir gar keine Gedanken machen (ich schliesse aus deiner Frage mal, dass ihr beabsichtigt ihn mitzunehmen?!), wenn es nicht ein hochproblematischer Hund ist, den ich euch als Ersthund nicht empfehlen würde, sollten zwei Monate Eingewöhnungszeit auf alle Fälle reichen!
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • zu 1. ist das nicht ein bisschen hund individuell? kenne super verschmuste hündinnen und auch solche rüden. ich kenne zicken unter den damen, aber auch einen "zickerich" bei den männlichen. ich denke das kann man so allgemein nicht beantworten. der eine bevorzugt lieber rüden der andere hündinnen. las dein herz sprechen :love:


    zu 2. wenn du dich in einen 10-jährigen verliebst, warum nicht. gerade diese hunde sind doch oft so dankbar für ein zuhause!


    zu 3. auch hier würde ich sagen, das hängt vom hundi ab. aber wenn sich an dich gewöhnt hat, warum sollte er dann nicht mit in urlaub fahren.


    rundum, wenn du meinst dieser hund passt zu dir und du findest ihn klasse dann solltest du ihn zu dir holen. geschlecht und sonstiges unabhängig.


    ich finde es super klasse das dir auch ein 10-jähriger gefallen würde. der hund würde es dir danken, glaub mir.


    viele grüße tanja

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  • Ich bin absolut mit Sleipnir einverstanden. Den Charakter kann man nicht unbedingt am Geschlecht festmachen ! Wichtig ist, dass Ihr so viel wie möglich über den Hund wisst, bevor er zu Euch kommt. Von der Pflegefamilie, TH-Mitarbeitern, über Spaziergänge...
    Ich hab 2002 einen 11-Jährigen Bullterrier-Opa bei mir aufgenommen. Der hatte einen super Charakter, war sehr lieb zu allen, auch zu Hunden und war einfach nur gemütlich. Täglich spazierengehen war toll für ihn, aber dann war er zuhause so ne richtige Couch-Potato.
    Ältere Hunde haben sowas würdevolles, was ich absolut toll finde !
    Maclaud war 3 Jahre bei uns und das waren mit sicherheit die 3 besten seines Lebens. Davor ging's ihm nicht so gut. Er hat's uns jeden Tag gedankt. Er ist letzten Mai mit 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich war bis zum Schluss bei ihm.
    Sicher ist es nicht einfach einen Hund aufzunehmen, von dem man mit Sicherheit weiss, dass er einen nicht 15 Jahre begleiten kann. Aber weiss man das, wenn man einen Welpen zu sich holt ?
    Bei Mackie wusste ich, dass er gehen muss und wir konnten uns langsam darauf vorbereiten. Wir sind noch am letzten Tag mit ihm an den Baggersee zum Planschen gegangen.
    Das ist er an seinem letzten Tag. Da war er schon krank und konnte nicht mehr fressen.

    Ich würde jederzeit wieder einen älteren Hund bei mir aufnehmen. Auch einen Opa. 1000 Mal lieber als einen Welpen.


    LG
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

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