ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde
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Danke für die Antworten!
Hm, vielleicht sollte ich das mit der längeren SL doch mal ins Auge fassen. Vom Handling her reichen mir eigentlich schon die 10m, aber was tut man nicht, damit Hund sich wohlfühlt ...

Es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt im Freilauf, der sowieso nur selten möglich ist, da wir sehr wildreich wohnen, auch diese 10 m einfordern würde, 20 wären schon noch okay. Alles andere (also wohl auch ihr Wohlfühlradius) wäre mir zu gefährlich, da sie eben (davon gehe ich mittlerweile aus) nie von Wild abrufbar sein wird und es kann ja jederzeit was aufspringen.
Naijra, du denkst also, dass sie mit ´ner längeren Schlepp insgesamt entspannter wäre und dann andere Dinge auch besser klappen? Wär schon einen Versuch wert.
Übrigens klappt´s mit dem Grundgehorsam sehr gut, WENN eben nicht direkt Wild im Spiel ist.
Sie lässt sich zuverlässig abrufen, reagiert auf "Raus" (aus dem Feld), "Stopp" und Sitz auf Entfernung, dreht bei "Zu mir" um und kommt.
Mir geht´s eben darum, dass ich sie ständig zutexten müsste, wenn die Leine wirklich ab ist. Da nutzen sich die Kommandos doch dann auch irgendwie ab, oder nicht? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Maanu, gerade erst habe ich Dein tolles Video gesehen, schön dass die Mädels da so flitzen dürfen. Wie wäre es da jetzt bei Euch, wenn plötzlich ein Hase hochginge? Also wie würden die Mädels reagieren und Du?
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Hi,
je besser der Hund im Nahbereich hört, je länger wähle ich die Schleppleine. Um das erlernte in grösserer Distanz abzusichern.Ansonsten nehme ich eine Flexi oder eben meine 3 m Leine und schlurfe vor mich hin.
Was soll es denn bringen einen Hund der nicht hört an 40 m Leine zu führen?
Diese Leine kann niemand halten.
LG -
Zitat
Maanu, gerade erst habe ich Dein tolles Video gesehen, schön dass die Mädels da so flitzen dürfen. Wie wäre es da jetzt bei Euch, wenn plötzlich ein Hase hochginge? Also wie würden die Mädels reagieren und Du?
Hasen gibt es hier nicht, daher nur eine theoretische Frage
Ich würde brüllen, Kira zurück kommen
Und Luna? Mit Glück käme sie zurück
Hier gibts nur Mäuse, Kaninchen und Füchse
gesendet vom Handy
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Zitat
Hier gibts nur Mäuse, Kaninchen und Füchsegesendet vom Handy
Unsere "Plage" sind die Rehe. Die findet Paula auch leider am interessantesten!
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Zitat
Was soll es denn bringen einen Hund der nicht hört an 40 m Leine zu führen?
Diese Leine kann niemand halten.
LGIch könnte meinen Hund (38kg) im Ernstfall auch an der 10 m Schlepp nicht halte. Also lass ich ihm gar nicht so viel Anlauf
Erfordert Technik, aber es geht. -
Maanu: Alles klar, bei uns gibt´s Hasen und so eine Situation war Grund für den letzten Ausflug von meinem Rüden (ist schon Jahre her). Ich erlaube solche Flitzerunden wirklich nur in gewissen Gebieten, weil meine sich im Spiel ziemlich hochfahren und wollte nur wissen, ob Du das inzwischen guten Gewissens überall zulassen kannst, da wäre ich nämlich echt neidisch.

Wir haben hier je nach Gassigebiet Rehe, Hasen und/oder Kaninchen.

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Wir waren eben an einem Wildgehege und Trico zog erst wie bekloppt zu den Rehen hin aber als wir dann davor standen war nichts mehr. Weiß natürlicht nicht, was er macht wenn die ihm in freier Wildbahn begegnen... Am Freitag in einem anderen Wald lief er im Zickzack zwischen den Bäumen her, hat sich recht weit entfernt und fing dann an zu bellen und zu jaulen gleichzeitig... da wird er wohl auch irgendwas hinterher gejagdt haben. Er kam dann aber auch tatsächlich zurück als ich gerufen hab.
Ich muss sagen, nachdem ich meine Einstellung zum Jagdtrieb geändert habe, läuft es wirklich gut. Das Gebiet wo wir jeden Tag sind, darf er ins Gebüsch und Unterholz flitzen, da rufe ich ihn auch gar nicht erst weil er eh nicht kommen würde. Wenn wir im Wald sind, darf er auch links und rechts vom Weg ab.
So dramatisch wie ich seinen Jagdtrieb in den ersten Wochen eingeschätzt habe ist er tatsächlich gar nicht
Ich kannte das ja voher nur einfach gar nicht und war daher total geschockt aber jetzt haben wir uns super arrangiert
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Zitat
Naijra, du denkst also, dass sie mit ´ner längeren Schlepp insgesamt entspannter wäre und dann andere Dinge auch besser klappen? Wär schon einen Versuch wert.
Übrigens klappt´s mit dem Grundgehorsam sehr gut, WENN eben nicht direkt Wild im Spiel ist.
Sie lässt sich zuverlässig abrufen, reagiert auf "Raus" (aus dem Feld), "Stopp" und Sitz auf Entfernung, dreht bei "Zu mir" um und kommt.
Mir geht´s eben darum, dass ich sie ständig zutexten müsste, wenn die Leine wirklich ab ist. Da nutzen sich die Kommandos doch dann auch irgendwie ab, oder nicht?
Das kann gut sein, dass sie dann entspannter ist. Bei Splash ist es jedenfalls deutlich so.Ein Hund, dessen Grundbedürfnisse weitgehend befriedigt sind ist eher kooperationsbereit als einer, der immensen Frust schiebt, weil er ständig mit Kommandos zugetextet oder korrigiert wird. Splash ohne Leine auf 5 m zu begrenzen war Dauersteress pur, da er im Zweisekundentakt über die Grenze gegangen ist. Er hat sich dann völlig hochgeschraubt bis zum Austicken. Völlig sinnfrei für uns, diese Übung. An 15 m SL war es nicht ganz so arg, aber immer noch sehr stressig. Ich war ständig am Hund wenden, er ist ständig in die Leine. Keine Rede von simuliertem Freilauf. Mit 25 m ging es, Frustlevel viel tiefer, ich musste viel weniger eingreifen, meine Signale (die alle ohne SL aufgebaut wurden) wurden besser angenommen.
Wenn du mit den 10 m schon eine Weile keine Fortschritte mehr erkennen kannst, dann ist es wirklich Zeit für was anderes. Ich habe nie versucht, mittels einer SL dem Hund einen Radius beizubringen, für mich ist die nur eine Sicherung. als solche sollte sie so lang sein, dass sie im Normalfall nicht in Aktion treten muss.
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Zitat
Hi,
je besser der Hund im Nahbereich hört, je länger wähle ich die Schleppleine. Um das erlernte in grösserer Distanz abzusichern.Ansonsten nehme ich eine Flexi oder eben meine 3 m Leine und schlurfe vor mich hin.
Wenn das so passt für euch, und du damit zufrieden bist, ist es doch gut. Ich baue Kommandos auch erst im Nahbereich auf, das scheint mir selbstverständlich. Allerdings normalerweise ohne Leine dran.Zitat
Was soll es denn bringen einen Hund der nicht hört an 40 m Leine zu führen?
Diese Leine kann niemand halten.
LG
Wenn ich den Hund an 10 m halten kann, dann kann ich es auch an 40 m. Alles eine Frage der Technik, wie oben beschrieben. Es ist sogar viel leichter an einer sehr langen Leine, weil ich mir da gut 15 m Bremsweg leisten kann.Es geht hier auch nicht um taube Hunde, oder solche, die keine Signale kennen. Und bringen tut es wie schon gesagt einiges: ein entspannterer, weniger gefrusteter und daher kooperativerer Hund, ein entspannterer HH, der nicht pausenlos seinen Hund nerven muss mit Abbruch- oder Wendesignalen. Mehr Möglichkeiten, die Alltagssignale situationsbezogen zu üben oder den Hund zu beschäftigen. Bedingungen, die dem Freilauf näher kommen als eine kurze Leine.
Man kann übrigens auch an einer 40 m Leine den Gehorsam auf 2 m Distanz üben, sollte dies nötig sein.

Ist mir schon klar, dass für einige Alternativen zum zentimeterweisen Gehorsamsaufbau undenkbar sind, und es muss ja auch niemand das so machen, wenn es ihm unsinnig erscheint. Aber es ist möglich und machbar. Wenn mir eine zu kurze Leine Probleme macht in der Erziehung, die ich mit einer längeren nicht oder viel weniger habe, dann nehm ich halt die längere, und mach das Lernen mir und dem Hund leichter. Ich übe schon mit einem Welpen in passender Situation Abruf auf 30 oder 50 m (ganz ohne Leine), halte solche Lernerfolge für ganz besonders wertvoll. Ich halte eine frühzeitige Gewöhnung an auf Distanz gegebene Signale für sehr hilfreich, gerade weil ich Schleppleinen nur sporadisch nutze und meist leinenlos arbeite.
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