Welpe...Ich brauche eure HILFE
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Hallo, liebe Hundefreunde!
Ich heiße Milan, bin 54 Jahre jung bin berufstätig, komme aus NRW (Kierspe) und bin verrückt nach Cavalier King Charles Spaniel-s.
Für mich die schönste Hunde-Rasse, die es gibt...
Ich lese schon länger Ihr Forum. Für mich wahr sehr hilfreich, Informationen zu sammeln.
Ich würde gerne eure Meinung uber mein Problem hören:
Ich wahr bereit noch ein paar Jahre zu warten, bis zu meiner Rente, um ein Hund zu nehmen, dann hätte ich genug Zeit für ihn.
Ich gehe meinen Bekanten und Freunden schon lange auf die Nerven mit meinem Wunsch nach einem Hund.
Jetzt hat sich eine Idee entwickelt, die für mich sehr verlockend ist:
Meine Arbeitskolegin hat einen Chihuahua Rüde. Wen sie zur Arbeit geht, passt ihre mamma auf ihn auf. Sie hat mir vorgeschlagen (und hat schon mit ihrer Mutter geredet) auf meinen zukünftigen Hund auch aufzupassen.
Jetzt bin ich in großem Dilema. Ich will einen Welpen nehmen und frage mich ob das für den kleinen zu stressig wird??
Ich werde mich sehr freuen wenn sich melden Leute mit Erfahrung ( villeicht mit änlichem Problem ) und besonders Cavalier King Charles Spaniel Besitzer...
Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung und warte ungeduldig auf die Antworten...
Schon im vorraus DANKE schön!!! Milan - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Welpe...Ich brauche eure HILFE schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo Milan,
also zur Hunderasse kann ich hier nicht viel sagen, aber wenn du Dir wirklich einen Welpen holen willst solltest du mindestens einen Jahresurlaub einplanen. Denn ein acht oder neun Wochen alter Welpe braucht Unmengen von Zeit. Er muss sich, an dich und die neue Umgebung gewöhnen. Er soll stubenrein werden und "so ganz nebenbei" auch noch sozialisiert werden. Und ich nehme nicht an, dass die Mutter deiner Kollegin das alles bewerkstelligen kann und will.
Des weiteren muss er sich ja auch an die fremde Umgebung gewöhnen und dass du ihn dort alleine lässt. Auch das muss man üben. Und nicht nur eine Woche.Bei uns in der Firma gibt es die Möglichkeit, auf einen Teil seines Gehaltes zu verzichten und dafür Urlaub anzusparen, vielleicht ist das bei euch auch möglich? So könnte man auch vier Monate am Stück mal "raus".
Oder du entscheidest dich doch gegen einen Welpen. Schau mal hier: http://www.cavaliere-in-not.de/
Vielleicht wäre das auch eine Alternative???Süß die Kleinen

Lg
Sandra -
Danke schön für Ihre mitteilung, wenn ich einen Welpen nehmen sollte, bleibt er erst ein Monat bei mir, mit regelmäsigem Kontact mit dem anderem Hund und "Hundesitter". Nochmal Danke; Milan :irre:
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Hallo,
bei einem Welpen würde ich mir das sehr gut überlegen, ihn in Obhut zu geben.
Es ist ja nicht mit der reinen Beaufsichtigung und dem Ausführen des Welpen getan.
Ein Welpe muss geprägt, erzogen und stubenrein werden, das kann unter Umständen, bis man das Gröbste "erledigt" hat, ein halbes Jahr dauern. Danach beginnt die Flegelphase, in der fast jeder Hundebesitzer noch mal Nerven lässt. Da können wiederum ganz andere Probleme enstehen....
Das wird sicher der Mutter deiner Kollegin zu viel, da sie noch einen erwachsenen Hund zu betreuen hat. Ein Hund ist schon ein Haufen Arbeit, aber zwei, dazu noch ein Welpe, ist vierfache Belastung und Arbeit.
Einen Welpen jemanden anzuvertrauen, das müsste bei mir schon eine Person des Vertrauens sein, die nicht nur Gassi geht, sondern wirklichen Hundeverstand hat; und mir nicht meine Bemühungen wieder zerstört.
Das passiert sooooo schnell!
An deiner Stelle würde ich mir besser einen erwachsenen Hund ins Haus holen, einen Link hast du ja schon erhalten.Liebe Grüße
Leo
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Ich nehme mir noch richtig genug Zeit, um darüber nachzudenken.
In jedem fall willich das möglichst Beste für meinen zukünftigen KLEINEN.
Danke für die Antwort Milan -
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einen Welpen würde ich nicht nach kurzer Zeit in Obhut geben. Damit er sich nicht an die "Aufpasser" gewöhnt.
Wenn man sich einen Welpen holt, braucht man schon sehr viel zeit.
Aber vielleicht findet sich ja auch was im TH, da gibt es auch jüngere Tiere und ich könnte mir vorstellen, das man da mit einem Monat eingewöhnung was erreichen könnte. Weiß es aber nicht 100%.
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Hallo Milan!
Das Wichtigste in deinem Fall ist abzuklären, wie belastbar und bereitwillig die Hundesitterin ist. Wenn sie wirklich bereit ist, sich auf einen Welpen einzulassen und die Anstrengungen in Kauf zu nehmen, die das mit sich bringt, spricht nichts gegen einen Welpen.
Vielleicht kann dir auch jemand sagen, wie Cavalier King Charles Spaniels als Welpen sind. Mein Labrador war sehr anstrengend und ist es auch jetzt mit einem halben Jahr noch, (ist aber inzwischen schon besser): Beissen, Kabel und andere Dinge zerbeissen, anspringen, ziehen an der Leine etc. Wenn du das 1. Monat zu Hause bleibst, hilft das sicher sehr, aber es z.B. keineswegs sicher, das dein Hund dann schon stubenrein ist - meine war es mit 4 Monaten.
Daher: Hundesitterin soll wissen, was auf sie zukommen könnte, wenn sie dazu bereit ist - alles in Ordnung.
Den Hund daran zu gewöhnen, tagsüber bei der Hundesitterin zu sein, sollte kein Problem sein, wenn er sie von Anfang an kennen lernt, am besten auch schon mal alleine bei ihr bleibt. Mein Mädchen war von Anfang an auch bei meiner Schwester und sie fühlt sich bei ihr so wohl wie bei mir.
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Wie wäre es, wenn du dir mal ein Hundeerziehungsbuch, speziell für Welpen, kaufst?
Oder hast du schon mal ein Buch darüber gelesen?
Das Lesen wird dir sicher bei deiner Entscheidung sehr hilfreich sein.Ein Welpe ist sicher immer süß und witzig, aber sooooo viel Arbeit!
Und diese schöne geht Zeit geht soooo schnell um, dann ist der Hund "groß"!Zu deinen Lebensumständen passt m.E. ein erwachsener Hund viel, viel besser!
Schau, selbst wenn du vier Wochen Urlaub nehmen würdest... dann ist der Welpe ggf. erst 12 Wochen jung, vielleicht noch nicht mal stubenrein, geschweige denn erzogen, er nagt vielleicht Schuhe, Möbel, Teppiche an, hat vielleicht noch nicht geügend Beißhemmung entwickelt etc. Das sind nur wenige Möglichkeiten von vielen... Ist diese Hundesitterin all dem gewachsen, neben einem Hund, den sie ebenfalls hütet?
Was wäre, wenn sie nach vier Wochen sagen würde, dass es ihr das (verständlicherweise) zu viel wird??? -
Ich sehe das ähnlich wie dieSchweizer, Milan! Zu deinen Lebensumständen passt leider kein Welpe. Mein Bär ist jetzt 6 1/2 Monate alt und ich war mehrmals am Rande der Verzweiflung. Mein Freund und ich sind auf dem Sofa gesessen und haben geheult weil es so schlimm war mit dem Bär. Die Stubenreinheit war unser kleinstes Problem. Obwohl alle 10 Minuten Pisi gehen echt nervig sind... aber das ist das Kleinste. Die Beissattacken (die immer noch da sind) sind sehr nervig und die angefressenen Sachen (von 3 Schränken fehlen die Türknöpfe), 2 Läufer sind zerfranst, ca 20 Bücher kaputt (Regale sind ausgeräumt), zerfetzte Klopapierrollen, Klobürste zerpflückt mitten in der Wohnung, ausgeräumte Wäsche, aufgemachte Schränke (sind jetzt alle mit Tesa zugeklebt) usw..... Obwohl ich den ganzen Tag daheim bin und aufpasse wie ein Schiesshund - alles kaputt. Stubenrein ist er seit ca 4 Wochen, dh. er meldet sich wenn er raus muss, das ist im Moment so alle 3h.
Ich übertreibe nicht!!! Willst Du DAS der armen Mutter der Kollegin antun???
Hol Dir einen Hund der 2 Jahre alt ist, das ist Klasse, so war mein Voriger. Da hatte ich so Probleme gar nicht und er hatte sich Ratzfatz an mich gewöhnt. Nach 2 Tagen war es so als wenn wir schon immer zusammen waren. Die Zusammengehörigkeit hab ich mit dem Bär jetzt noch nicht (nach 4 1/2Monaten)! Ich würde mir keinen Welpen mehr holen. Wenn der Bär aus allem raus ist kann ich mir zuerst mal die Wohnung komplett renovieren. So ist das mit einem Hundebaby...

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Bobtail-Bär,
auch wenn es nicht zum Lachen ist, schmunzeln musste ich trotzdem...
Bei uns lief es bei unserem Zweithund ähnlich ab.
Stubenrein war erst mit sechs Monaten, 2 Paar Schuhe zerfressen, Möbel alle angekaut und jeder Teppich hatte nach 4 Monaten "hübsche" Fransen.
Den Garten zu einer Mondkraterlandschaft umdekoriert.... usw.
Er war nie alleine, ich war zu Hause, das schaffte er innerhalb kürzester Zeit... ich habe auch manches Mal geheult. Heute muss ich darüber lachen, Jahre später kann ich das
Der Ersthund hat so etwas überhaupt nicht gemacht, nur weiß man vorher nie, was für ein Rabauke es wird. Und das ist noch völlig normales Welpenverhalten. Damit MUSS man rechnen.
Es wäre noch etwas anderes, wenn ein eigenes Familienmitglied sich bereit erklären würde, aber im Grunde ist es "nur" eine Mutter einer Arbeitskollegin.Gruß
Leo
- Vor einem Moment
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