HILFFFEEE! Hund beisst sich in die Zehen
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Hallo an alle,
Wir haben ein großes Probelm mit dem Hund meiner Kollegin: Der Kleine (Malteser) ist zwölf Jahre alt und hat irgendwie einen psychischen Knacks. Er beisst sich immer wieder, trotz Halskrause, selber in die Zehen. Eine Zehe musste deshalb vor ca. zwei Wochen amputiert werden und er hört einfach nicht auf damit, heute morgen hat er sich schon wieder alles blutig gebissen, der TA weiss nicht woran es liegt, aber so kann es ja nicht weitergehen.
Hat jemand von Euch eine Idee, was es sein könnte und/ oder was man dagegen tun kann? ( Bachblüten etc. )Bitte helft uns, sie ist nämlich echt verzweifelt.
Liebes Grüssle
Steffi
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hat der TA denn einen Allergietest gemacht und alle anderen koerperlichen Ursachen ausschliessen koennen?
Wie lange macht der Hund das schon? Ich kann mir nicht vorstellen das Bachblueten oder andere homoeopathische Mittelchen solch ein zwanghaftes Verhalten (wenn es das wirklich ist) abstellen kann. Da muesste man schon mit pharmakologischen Mittelchen behandeln.
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Hallo,
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Also der TA meint es sei keine Allergie, es ist kein Ekzem öder ähnliches. Meine Kollegin hat ihm jetzt 1/8 Tablette Bromazepam gegeben, da er so unruhig war und sie keine andere Möglichkeit gesehen hat. Dann war es natürlich gut. Aber das kann sie ja auch nicht immer machen, vor allem weil sie nicht weiss, ob das Medikament überhaupt geeignet ist für Hunde.
Grüssle
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Wie jetzt?
Beißt der sich richtig in die Zehen??? Oder knabbert er eher so dran, als wenn er sich kratzt oder so?? Wenns eher das zweite ist, guck mal immer wieder hier https://www.dogforum.de/ftopic63190.html mit rein, da hat jemand das gleiche Problem, vielleicht ist da ja mal was für dich dabei.
Ansonsten... ist der hund vielleicht immer ziemlich lang allein? Oder kann er das allein bleiben icht, dass er dadurch Aufmerksamkeit erregen will?
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Bromazepan ist schon ok fuer Hunde (aus toxikologischer Sicht)....aber dadurch wird der Hund lediglich ruhig gestellt und man geht das eigentliche Problem damit nicht an.
Ein guter Verhaltenstherapeut kann pharmakologische Mittel (Antidepressiva) vorschlagen die unterstuetzend bei der Verhaltensmodifikation wirken....aber dies ist ein Trainingsprozess der angegangen werden muss.
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Hallo,
also der Hund ist zwölf Jahre alt, es hat sich auch nichts in der Umgebung geändert, d. h. er ist nicht länger alleine als sonst, er bekommt immer das gleich Futter und er knabbert nicht nur an den Zehen, sondern er beisst sich richtig die Zehenkuppen ab, dann blutet es natürlich arg und er schreit vor Schmerzen.
Kann denn ein Verhaltenstherapeut helfen, wenn der Hund schon so alt ist und sich gar nichts verändert hat?
Oh man ist das alles kompliziert.
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Zitat
Kann denn ein Verhaltenstherapeut helfen, wenn der Hund schon so alt ist und sich gar nichts verändert hat?
Meistens schon....denn auch wenn sich im Umfeld des Hundes nichts veraendert hat und ihm koerperlich nichts fehlt ist solch ein zwanghaftes Verhalten ein neurologisches Problem; also hat sich im Gehirn etwas veraendert.
Mittel wie z.B. Fluoxetine wird heutzutage sehr erfolgreich bei Zwangsstoerungen eingesetzt. -
Zitat
er knabbert nicht nur an den Zehen, sondern er beisst sich richtig die Zehenkuppen ab, dann blutet es natürlich arg und er schreit vor Schmerzen.
Oh mein Gott, Arme Tier, also dann würde ich ne allergie auch ausschließen!Wie lang macht er das denn schon?
Und macht er das nur wenn er alleine ist oder auch wenn Frauchen bzw. herrchen dabei ist und sich vielleicht auch noch mit ihm beschäftigt???
Ich denke einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert, zu nem Verhaltenstherapeuten zu gehen. Denn auch sehr alte Hunde können immer noch etwas dazu lernen oder sich verändern!!!
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