Morddrohung gegen bellenden Jack Russel
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Hallo,
wir haben da ein Problem. Wir leben in einem Haus mit großem Garten, an dessen beiden Längseiten je ein Fahrradweg entlang führt. Unser Hund ist viel draußen - auch allein, wenn ich z.B. mit Hausarbeit oder den Kindern beschäftigt bin und Trixi bellt fast jeden Fahrradfahrer an. Das ist mir sehr unangenehm, denn man kann sich schon erschrecken und uns geht das Gekläffe auch ganz schön auf die Nerven. Ich schimpfe mit ihr und versuche das Bellen leider nur mit mäßigem Erfolg zu unterbinden. Besonders bei einem Postboten mit klapperndem Fahrrad flippt sie völlig aus. Sie verfolgt die Fahrradfahrer den ganzen Gartenzaun entlang. Gottseidank hat dieser liebe Mensch Verständnis. Er muss auch nicht oft aufs Grundstück und wenn, dann tut sie ihm auch nichts. Nun ist aber heute ein junger mir völlig unbekannter Mann am Grundstück vorbeigefahren, hat mich gesehen und mich aus Leibeskräften angebrüllt, dass er den Hund umbringen würde, drehte noch einmal eine Ehrenrunde um mir zu versichern, dass er das wirklich tun würde. Nun habe ich eigentlich mehrere Fragen. Wie ernst ist ein solcher Ausbruch wirklich zu nehmen? Kann ich meinen Hund schützen? Wie gewöhne ich meinem Hund das lästige und nun auch lebensfährliche Bellen am Gartenzaun ab? Warum bellt sie überhaupt? Sie bellt nur Fahrräder an. Hat sie Angst vor Fahrrädern? Verteidig sie ihr Revier?
Ich bin völlig verunsichert und weiß nicht, was ich tun kann.
Viele Grüße
Gabi -
24. Oktober 2008 um 16:21
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Morddrohung gegen bellenden Jack Russel - Vor einem Moment
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Zitat
Wie ernst ist ein solcher Ausbruch wirklich zu nehmen? Kann ich meinen Hund schützen? Wie gewöhne ich meinem Hund das lästige und nun auch lebensfährliche Bellen am Gartenzaun ab? Warum bellt sie überhaupt? Sie bellt nur Fahrräder an. Hat sie Angst vor Fahrrädern? Verteidig sie ihr Revier?
1)Es gibt gestörte Menschen auf der Welt, die durchaus in der Lage sind,
einen Hund umzubringen→ nimm die Drohung Ernst.
Es ist leicht, mal eben ein Stück vergiftetes Fleisch über den Zaun zu werfen...2)Du kannst dein Hund schützen, indem
du ihn nicht mehr unaufbesichtigt in den Garten lässt3)Abgewöhnen geht nur, wenn du deinen Hund immer unter Aufsicht hast
und jegliches Bellen unterbindest
und lobenswertes Verhalten belohnst.
der Hund braucht eine Alternativhandlung von dir
z.B, dass er, anstatt zu bellen, zu dir kommt und sich ein leckerchen abholt
o.ä.4)Wie verhält er sich Radlern außerhalb, seines Territoriums?
Viel erfolg

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Ich kann das abslolut nachvollziehen, dass das Gekläffe lästig ist.
An deiner Stelle würde ich den Hund nicht mehr unbeaufsichtigt im Garten rum laufen lassen.
Mücke " meldet" auch bestimmte Person, fremde Leute werden erstmal vehement angebellt, das sind nunmal "Eindringlinge" im Revier, die dem Rest der Familie gemeldet werden müssen.
Allerdings wird er dann abgerufen, wenn er länger als ein,- zweimal bellt, denn er soll ja schon Fremde Leute anzeigen, so ist es ja nicht.Oder er wird rein geholt, sollte er rumbellen.Völlig normales Verhalten erstmal.
Wie doll das ausgeprägt ist, d. h. ob der Hund nur einmal wufft oder sich minutenlang dran hält, ist von Hund zu Hund unterschiedlich.
Dazu kommt natürlich noch, dass Trixi meint, die Eindringlinge damit vertreiben zu können, denn die fremden Personen entfernen sich ja ( mit ihrem Gebel ) wieder. Von daher hat sie auch immer wieder Erfolgserlebnisse. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Also ich würde diese Drohung auch auf jeden Fall ernst nehmen und die Fellnase nur noch beaufsichtigt im Garten spielen lassen.
Abgewöhnung find ich auch unbedingt notwendig (wurde bereits erwähnt)
Gruss
Sabine -
Danke für die vielen schnellen Antworten!
Außerhalb Ihres Reviers hat Trixi überhaupt kein Interesse an Fahrrädern. Das wird dann also Revierverhalten sein. Ihr Gebell ist im Laufe ihres Lebens schon viel weniger geworden! Früher hat sie alles angebellt, was sich bewegt hat. Jeder Vogel wurde gejagt, jedes Kaninchen, jede Maus. Im letzten Sommer hatten wir Igel im Garten und ich durfte beobachten, dass sie ihn nur kurz beschnupperte und sonst kein weiteres Interesse zeigte und auch nicht gebellt hat. Auch die anderen Tiere im Garten lassen sie nun kalt, ebenso wie Spaziergänger und die meisten anderen Hunde am Gartenzaun. Nur diese Fahrräder!! Sie braucht sie nur klappern zu hören und schon legt sie los. Ich habe versucht sie zu fangen--- aussichtslos! Mich in den Weg zu stellen und sie anzufangen -- lachhaft! Rufen, säuseln , locken - sie heißt nicht mehr Trixi in dem Augenblick! Mit einer Klapper-Dose werfen? Ich bin blind wie ein Maulwurf und würde wahrscheinlich die Fahrradfahrer treffen... Hat jemand eine Idee für mich?
Ich werde jetzt immer den Garten untersuchen, ob dort etwas Böses für Trixi liegt. Auch die Kinder müssen darauf achten, dass der Hund ihnen nicht durch die Haustür fluscht, wenn rein- oder rausgehen. Wenn es dunkel geworden ist, kann ich sie wohl gar nicht mehr in den Garten lassen. -- Wie schade!!Viele dankbare Grüße
Gabi
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Also wie Du es ihr abtrainieren kannst, da kann ich Dir leider nicht wirklich Tips geben. Da werden sich aber sicherlich einige dazu melden, die Dir helfen können.
Wegen dem Garten würd ich im Moment auch etwas vorsichtig sein. Da hät ich auch Respekt vor dieser Drohung. - Lieber Vorsicht als Nachsicht.
Gruss
Sabine -
Ohne Aufsicht kaeme mir der Hund auch nicht mehr in den Garten.
......und den Radfahrer wuerde ich mir definitiv zur Brust nehmen und Tacheles reden.....von Nasenspitze zu Nasenspitze, danach wuerde er sich nicht mehr wagen meine Hunde zu bedrohen, geschweige denn an meinem Garten vorbeiradeln

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Zitat
Hat jemand eine Idee für mich?
Geschirr und Schleppleine dran!
Alles was Du bisher versucht hast - so liest es sich jedenfalls - war für Deine Trixie ein lustiges Spiel. Damit hast Du ihr Verhalten vielleicht sogar ungewollt noch bestärkt.
Das Allerwichtigeste ist Deine innere Einstellung zu der Bellerei. Du musst einfach 1000% davon überzeugt sein, dass Du das nicht mehr weiter dulden wirst.
Wir sind vor 2 Monaten umgezogen, neu in ein Haus mit Garten. Das kannten unsere Hunde nicht. Da wir in der alten Wohnung ziemlich Ärger mit einem hundehassenden Nachbarn hatten, wollten wir natürlich nicht gleich wieder irgendwelche Schwierigkeiten haben.
Wir haben jedes Territoriale Gebelle, was länger als 2 Wuffs dauerte, sofort unterbunden. Es gab ein nachdrückliches und sehr energisches NEIN. Folgte dann noch ein Wuff, kam der Hund ins Haus - Ende der Gartenparty.
Nun - wir sind selbst überrascht, wie schnell Beide das kapiert haben.Noch ne Idee:
gezielt trainieren = Kinder oder Bekannte mit dem Rad am Garten vorbei fahren lassen. Du selbst bist mit Hund samt Schleppleine im Garten und greifst sofort ein.viel Erfolg
lg
susa - Vor einem Moment
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