Oma gezwickt!-Was nun?
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Ich habe eine 1 1/2 Jahre alte Mischlingshündin namens Emily. Sie ist ein Border-Schäferhund-Mix, beide Eltern waren Arbeitshunde. Sie hat die Veranlagung für das Hüten zwar mitbekommen, aber wir haben das bisher nicht gefördert.
Ich bin mit Emily auf dem Hundeplatz in der Begleithundausbildung, sie hört in der Regel recht gut.
Nun kam es letzte Woche zu folgendem Vorfall:
Ich wollte Sachen für die Kleidersammlung ins Auto bringen und lehnte die Haustür nur an. Der Wind muß sie ein Stück aufgeweht, sodaß meine Emily an mir vorbeischoß und eine Oma mit Rollator hecktisch anbellte. Als diese anfing, laut zu schreien, zwickte Emily sie in den Po, aber eher so wie ein Hütehund seine Schafe treibt...kein richtiges Beißen.
Da? sie das nicht darf, versteht sich von selbst, aber wie kann ich so ein Fehlverhalten korrigieren?
Im Grunde ist sie ein sehr unsicherer Hund, der nicht zu jedem geht. Gehen wir spazieren, beachtet sie Jogger, Radfahrer und Spaziergänger nicht. Selbst bei anderen Hunden läßt sie sich abrufen.
Nur auf unserer Straße macht sie bei Fremden Theater...Ich weiß keinen Rat? -
30. September 2008 um 20:58
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Oma gezwickt!-Was nun? - Vor einem Moment
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Zitat
aber wir haben das bisher nicht gefördert.
Ich bin mit Emily auf dem Hundeplatz in der Begleithundausbildung, sie hört in der Regel recht gut.Das muss man leider nicht fördern, sondern ist es genetisch den Kleinen in die Wiege gelegt. Dass Deine Emily schon recht gut hört, ist doch schon mal richtig spitze, da kann man doch drauf aufbauen.
Ein Hütehund will geistig richtig ausgelastet sein. Gehorsamsübungen sind die Dinge, die er einerseits nebenbei erledigt, und die andererseits für ihn richtig lästig sind, da sie ihn nicht im mindestens auslasten und man aber als HH so einen Wert darauf legt.
Wie lastest Du denn Deine Emily geistig tagtäglich aus? Das ist wahrscheinlich der Schlüssel zu Deinem Problem.
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Hi,
schließe mich Souma an, wahrscheinlich liegt es an der Auslastung. Schonmal ernsthafte Gedanken ums Hüten gemacht?Was mich aber auch noch aufhorchen lässt:
ZitatNur auf unserer Straße macht sie bei Fremden Theater...
- Macht sie bei ALLEN Fremden Theater? (-würde für mich für einen unausgelasteten Hund sprechen, der seine Aufgabe im "Territorium verteidigen" sucht)
- oder hat sie nur wegen dem Rollator so reagiert? (sind ja auch wirklich seltsame Dinger, hat sie das evtl. gestresst, weil sie es nicht kannte? Auch dann ist die Reaktion zwar (zu) heftig, aber etwas plausibler)Was macht ihr denn so mit ihr, außer dem BH-Training?
Ich muss sagen, für intelligente Hunde ist das glaube ich keine wirkliche Arbeit... Man trainiert ja nur gute 5-15min intensiv, der Rest ist warten, ablegen oder so... Meiner ist danach nicht besonders fertig, und ich habe keine klassische Arbeitsrasse.Viele Grüße
Silvia -
Zitat
Ich wollte Sachen für die Kleidersammlung ins Auto bringen und lehnte die Haustür nur an. Der Wind muß sie ein Stück aufgeweht, sodaß meine Emily an mir vorbeischoß und eine Oma mit Rollator hecktisch anbellte. Als diese anfing, laut zu schreien, zwickte Emily sie in den Po, aber eher so wie ein Hütehund seine Schafe treibt...kein richtiges Beißen.
Da? sie das nicht darf, versteht sich von selbst, aber wie kann ich so ein Fehlverhalten korrigieren?Als Fehlverhalten sehe ich das nicht und schließe mich auch den Vorrednern an.
Du hast einen Arbeitshund und er hat versucht, die Oma zu hüten. Sicherlich ist das nicht seine Aufgabe, doch wenn er keine hat, sucht er sich welche.
Ich denke, dass Dein Hund nicht artgerecht ausgelastet wird.
Verstehe das bitte nicht als persönlichen Angriff
Was machst du außer Gehorsamstraining mit dem Hund?
ZitatNur auf unserer Straße macht sie bei Fremden Theater...?
Territorialverhalten.
Wie reagierst Du, wenn er bei Fremden Theater macht?Was heißt Theater machen? Bellen oder geht er die Leute richtig an?
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Shiva hat auch ein seeehr ausgeprägtes Territorialverhalten! Mir ging es genauso (wie der Themenstarterin mit der Oma) mit meiner Postbotin.
Wie soll man denn reagieren, wenn der Hund Theater macht bei Besuch?
Ich versuche durch lange Spaziergänge und vielen Übungen dabei (Fuß laufen, Kehrtwendung, apportieren, Bleib, Sitz usw usw) sie schon ziemlich auszulasten. Wir haben auch schon viele Kunststückchen eingeübt (Tür zu; Schleife durch die Beine laufen; Tor; Schäm dich; Winken; Peng; Rolle; Rolle back; Verbeugen; Geschenk holen; Frosch suchen; aufräumen usw. usw). Aber ganz ehrlich, wenn ich JEDEN Tag dem Hund irgendwas Neues beibringen muß, dann bin ich damit total überfordert. Was kann ich denn noch alles machen??? Die ist jetzt 1 1/2 Jahre alt und kann schon mehr Kunststücke als manch anderer Hund in 5 Leben nicht hingebrach hätte!
Meine Trainerin will mich immer zur BH überreden (wir machen im Vorbereitungskurs mit), weil Shiva das mit 'Leichtigkeit' schafft, sagt sie.
Shiva ist ein Mischling, ich habe keine Ahnung ob sie ne Arbeiterklasse in sich trägt. Aber ein Hüter (Schäfer oder Collie) ist sicher mit dabei.Wie lastet ihr die Hunde aus (hat ja sicher nicht jeder Schafe zuhause, oder)?
Wie handhabt Ihr das mit dem territorialen Verhalten? -
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Hallo BigSandy,
vorab: Du kannst auch zuviel mit dem Hund machen.
Je mehr mal anfangs macht, desto mehr verlangt der Hund.Wir haben ja auch 2 Hütehund-Mixe, die m.M.n. gut ausgelastet werden, allerdings mache ich nicht soviel wie Du.
Tägliches Gehorsamstraining und 1 x wöchentlich auf dem Hundeplatz Dogdance.
Draußen gibt es Nasenarbeit, also Suchspiele. Da werden Spielzeug oder Leckerchen so gut versteckt, dass die Hunde richtig suchen müssen.Nach 10 min. sind die beiden richtig platt.
solche Spiele lasten den Hund ernorm aus.Gegen das Territorialverhalten (einer zeigte es in den Ansätzen) arbeitete ich gezielt, indem ein energisches Nein kam. Das reichte aus.
Sonst würde ich Richtungswechsel empfehlen, wenn ein Fremder auf Euch zukommt.
Andere Möglichkeit, den Hund absitzen lassen und schon dann loben, wenn ein Fremder auftaucht und der Hund ruhig bleibt.Nicht erst loben, wenn der Fremde weg ist.
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Ja mit dem ZUVIEL, das habe ich mir auch schon gedacht. Trotzdem hat sie anfangs die ganze Bude auseinander genommen.
Nein, ich kann (und will) auch nicht jeden Tag hier ein wahnsinns Programm abspielen. Schließlich habe ich ja auch noch andere Sachen zu erledigen.Beim Spaziergang was verstecken! Auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen. Da kommt ab jetzt dann der Frosch immer mit - das probier mer mal!! Den Frosch darf sie daheim und im Garten ja auch immer suchen!!
Sie ist ne echt Schlaue. Die kapiert sehr schnell. Das 'Tor' z. B. war echt ein Klacks. Und die Kehrtwendung für die BH, als ob wir nie was anderes machen würden.
Jetzt gerade schleicht sie um mich rum und jammert was das Zeug hält. Der ist langweilig.
Das mit dem Loben bei Fremden habe ich TATSÄCHLICH so gemacht, dass ich das immer erst belohne, wenn der Fremde schon vorbei ist.
Das werde ich auch ändern.
Das größte Problem ist allerdings, wenn jemand zu uns ins Haus kommt. Da hilft ein klares NEIN nicht aus, obwohl sie sonst sehr gut auf NEIN reagiert. -
Hallo BigSandy,
wenn es Probleme gibt bei Besuchern, kannst Du das auch recht leicht in den Griff bekommen.
Kennt Dein Hund das Kommando "Geh auf Deine Decke/in Dein Körbchen?
Bin jetzt leider etwas unter Zeitdruck, werde morgen weiterschreiben
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Ja 'ab in Korb' haben wir schon gelernt!
Da schick ich se auch immer rein, macht se auch unter murren und jammern! Sobald der Besucher dann in den Wohnbereich kommt, wird das Knurren lauter. Nicht sehr schön.
Klar wenn man se dann ne Weile ignoriert, hört sie auf und legt sich hin. Aber die Leute sind dann schon verschreckt!!Danke schon mal für die Tipps! Verstecken beim Spaziergang war echt gut. Nur lässt sich unsere Süße SEHR schnell ablenken. Ein Rascheln zwei cm weiter drüben und schon ist die Nase weg!!!
LG
Sandy -
Was mich mal interessieren würde: was hat die alte Dame denn gesagt???
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