Hündin sehr aggressiv zu Artgenossen

  • Hey,
    ich hab da ein Problem mit meiner Hündin.
    Shila ist eine ca. 2 1/2 Jährige American-Staffordshire-Terrier Hündin.
    Wir haben sie seit Mai 08. Sie kam aus einer sehr schlechten Haltung. Inzwischen ist sie zu Menschen super lieb und verschmust.
    Mein Partner und ich leben noch in verschiedenen Haushalten, die Hündin gehört uns zusammen. Jetzt ist es so, das sie, wenn sie bei mir ist, weder Sachen kaputt macht, noch in die Wohnung pinkelt. Auch zieht sie beim spatzieren gehen nicht so stark an der Leine. Sie wuft zwar andere Hunde an, aber ist dabei nicht so aggressiv und hört wenn ich sie rufe. Bei meinem Freund ist das alles nicht so, wenn er mit ihr schimpft duckt sie sich nur und versteckt sich, aber ändern tut das an ihrem verhalten nichts.
    Was kann ich dagegen tun??? Und woran kann es liegen, das sie sich bei mir besser benimmt??

    Hoffe ihr könnt mir helfen!!
    Lg Yve

  • Was kannst du tun? Das kann man so auf die Entfernung nicht wirklich sagen.

    Zum einen würde ich an deiner Stelle mal schauen, wie dein Freund mit dem Hund umgeht. Was er anders macht als du und wie der Hund reagiert, wenn du in der Nähe bist.

    Es kann sein, das dein Freund einfach mit dem Hund falsch umgeht.

    Da der Hund ja auch schon einige Male hin und her gereicht wurde, kann es durchaus auch sein, das sie einfach ganz schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat und deswegen anders reagiert.

    Könnt ihr was über die Vorgeschichte sagen?
    Habt ihr mal über einen Trainer nachgedacht, der sich die Situation anschaut und begutachtet?

  • Ich würde hier auch vermuten, das der Hund ein Problem mit Männer hat.
    Und so wie dein Freund mit ihr umgeht, scheint das nicht so o.k. zu sein.
    Er sollte aufhören mit dem Hund zu schimpfen, oder zumindest in einem anderen Ton mit ihr zu reden.
    Die Frage ist wie geht dein Freund generell mit dem Hund so um, so wie es aussieht verunsichert er den Hund.

    Bei dir scheint der Hund sich wohler zu fühlen.

  • Also, zu ihrer Vorgeschichte: Sie hatte bereits 2 Besitzer, beide konnten nicht mit ihr umgehen. Einer davon hatte sie nur zum Angeben gekauft.
    Wir denken auch, das sie wohl bei Hundekämpfen "mitgemischt" hat, da sie einige Narben hat, die nicht etwa von schägen stammen.

    Ich gehe tatsächlich ganz anders mit ihr um als mein Freund. Von mir bekommt sie selten schimpfe und wenns dann doch mal nen leichten klaps auf den po gibt, ist das für sie ein Weltuntergang. Sie sucht dann ständig meine Nähe um zu gucken ob ich ihr noch böse bin. :D Nur geht das nie lange.

  • Hallo,

    ich stimme meinen Vorrednern zu und denke auch, dass Dein Freund vielleicht nicht das Feingefühl hat, was er bei diesem Hund haben sollte.

    Der Hündin fehlt sicherlich das Vertrauen zu Deinem Freund, denn sonst wären ihre Aggressionen, wenn Dein Freund dabei ist, nicht größer als bei Dir.

    Wenn die Hündin sehr sensibel ist, sollte Dein Freund nicht mit Strafe (Schimpfen), sondern mit pos. Verstärkung (Lob, Leckerchen) arbeiten.

  • Und das mit dem Klaps auf den Po würde ich auch sein lassen, das ist eher kontraproduktiv und führt nur zur Verunsicherung, auch wenn dir das nicht bewußt zu sein scheint.
    Dein Freund sollte versuchen sensibler mit der Hündin umzugehen, so wie du das auch machst. :/

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