ständiges Kratzen
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Danke Silke.
Du bist aber sehr gut informiert
. Aber das ist man ja meistens, wenn es den eigenen Vierbeiner betrifft. Deswegen habe ich von Milben überhaupt keinen Plan. Bald ist endlich Freitag. Karla bekommt seit 3 Tagen anderes Futter. Es ist ein wenig besser geworden, aber eben nicht so wie vor ein paar Wochen. Sprich, sie kratzt sich schon noch häufig. Aber ich meine eben weniger. Hoffe wirklich, das es an der Banane liegt. 
LG
- Vor einem Moment
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Hallo,
tja, die Infos habe ich mir mühsam zusammen getragen, weil die ersten beiden Tierärzte so gar keinen Plan hatten. Da ging es ja auch erst um Futtermittelallergie oder sonstige Allergie....und Hundi hat leider auch Cortison gespritzt bekommen und danach haben die Milben auf Grisha Jahrmarkt gespielt. Der arme Hund. Er tat mir echt leid.
Ich reagiere nach dieser ganzen Arie mit Grisha echt total sensibel, wenn Hundi anfängt sich übermäßig zu kratzen. Dann durchwühle ich den kompletten Hund auf irgendwelche Milbenanzeichen. Habe ich bei Inuschka auch gemacht. Letzlich war´s zum Glück bei ihr nur das Futter.
Viel Glück weiterhin
Grüße aus HH
Silke -
wie schon geschrieben (in einem anderen thread, obs hier gesagt worden is weiss ich ned hab nicht alles gelesen) kann es auch langeweile/aufmerksamkeitsbedürfniss sein. so ist's bei meinem und auch bei nem hund einer freundin. meiner is dalmatiner, ihrer dalmatiner labrador . beide sehr schlaue hundchen die gefördert werden wollen-müssen-sollen!!
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:kopfwand: es sind die Milben! Welche genau, weiß ich allerdings nicht, da mein Mann telefonisch angefragt hat, ob ein Ergebnis da sei. Morgen geht es also los mit dem Spritzmarathon
Wie kann ich denn demnächst vorbeugend schauen, denn ich kann nichts auffälliges an Ihrer Haut oder am Fell entdecken...
LG -
Moin moin,
och nö, das ist ja nun wirklich blöde. Hat mein Daumendrücken leider nichts geholfen.
Also, erst mal schauen, welche Milben es sind und dann wird entschieden, wie behandelt wird. Hat der Ta was von Spritzen gesagt? Wie gesagt, es gibt auch die Möglichkeit mit einem Spot-On zu arbeiten. Heißt Stronghold oder Stronggold. Das soll bei Sarcoptesmilben helfen und ich kenne Fälle aus anderen Foren, wo das auch damit geklappt hat. Das Spot-On trägt man wie ein Zeckenmittel auf, das hält dann ein paar Tage/Wochen und dann wird die nächste Ration aufgetragen. Die Behandlung ist damit aber ebenfalls langwierig, weil es gilt, alle Generationen der Milben abzutöten. Daher bitte nicht mit der Behandlung aufhören, nur weil Karla sich vielleicht nicht mehr kratzt.
Bei anderen Milben wie Demotex oder Herbstgrasmilben gibt es andere Therapien, die ich aber nun nicht genau kenne. Daher: erst mal abwarten, was Ta sagt und als Therapie vorschlägt.
Ganz wichtig: ihr solltet ganz dringend das Immunsystem von Klara unterstützen, insbesondere wenn es Demotex- oder Sarcoptesmilben sind. Das kann man sicherlich über die Fütterung regeln, indem man Gemüse und Obst hinzugibt. Mag Klara sowas? Ansonsten gibt´s auch die Möglichkeit auf homoöpathische Mittel zu zugreifen, die man als Kur gibt. Zum Beispiel Engystol. Gibt´s rezeptfrei in der Apotheke. Hundi bekommt 7 oder 10 Tage die Tabletten, dann 7-10 Tage aussetzen und dann erneut geben. Das kann man Klara solange geben, bis die Packung alle ist. Gibt aber bestimmt auch andere Mittel. Sprecht unbedingt Euren Ta darauf an. Grisha hat damals neben den Milbenspritzen auch Spritzen für sein Immunsystem bekommen. Ich weiß leider den Namen nicht mehr, nur noch das eine Spritze 20€ oder so gekostet hat. Hat aber prima geholfen.
Ach ja noch was: wenn bei Klara mit der Therapie begonnen wird, kann es durchaus sein, dass das Kratzen kurzfristig schlimmer wird. Das ist eigentlich als Reaktion normal und sollte Euch nicht weiter beunruhigen. Und versucht Klara so wenig Streß wie möglich auszusetzen, da Streß das Immunsystem weiter beeinträchtigt.
Je nach dem welche Milben es sind: bei Sarcoptesmilben sollte der direkte Kontakt mit anderen Hunden ggf. eingeschränkt werden. Zum Beispiel würde ich Klara während der Behandlung nicht mit älteren Hunden in Kontakt bringen, wegen der Ansteckungsgefahr. Sollte Klara Fell verlieren, dann dieses bitte sofort entfernen, weil es Milben enthalten kann. Schlafstätte vom Hundi unbedingt regelmäßig reinigen, weil die Milben auch in Decken etc. überleben können.
Ich habe nach der erfolgreichen Therapie damals einfach alles weggeschmissen und neu gekauft. Ich habe ja auch drei Runden wegen der Milben gedreht und wollte nun auf Nummer sicher gehen.....Vorbeugend kannste eigentlich nichts machen (außer das Immunsystem unterstützen), da die Milben normalerweise ja keinen Schaden anstellen, wenn Hundi gesund ist. Es ist auch leider nicht so, dass man die Viecher über´s Fell oder die Haut flitzen sieht. Bei Herbstgrasmilben kann man wohl den roten Kot entdecken. Wenn die Sarcoptesräude oder die Demotexmilben so richtig losgelegt haben, dann würdest Du das an Fell und Haut erkennen. Grisha sah während der 'Hochphase' aus, wie ein aufgeplatztes Kopfkissen. Es gab Stellen, an denen das Fell komplett fehlte und man die Haut sah....war schon merkwürdig anzusehen, da Grisha als Husky eigentlich ein sehr dichtes Fell hatte.
So, nun erst mal alles Gute für Euch und Klara und berichte mal, welche Milben es sind und ob die Behandlung Erfolg zeigt.
Viele Grüße aus HH
Silke -
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Es sind die Sarcoptes Milben...
Männo. Aber hilft ja alles nichts, hauptsache ihr wird geholfen und die Biester verdünnisieren sich.
Habe die Spot-ons erwähnt. Sie hat mir aber davon abgeraten. Hat sie mehrfach ausprobiert und die Behandlung war nicht so schnell über die Bühne, wie mit den Spritzen.
Also Spritzen. 1 mal die Woche (also jeden Freitag). 20€ für eine.
Karla ißt manches an Obst und Gemüse gerne, manches nicht. Am liebsten Birne und Möhre. Bekommt sie sowiso immer dabei. Aber unterstützend werde ich die Engystol Tabletten ausprobieren. Schaden kann es sicherlich nicht. Zusätzliche Spritzen möchte ich eigentlich vermeiden.Kann Dir gar nicht genug danken.

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Hallo,
die Erfahrung mit dem Spot-On habe ich auch gemacht. Dann lieber die Spritzen und damit eine gute Garantie, dann die Biester in ein paar Wochen Vergangenheit sind.
Gut, dass Die Ärztin zumindest dann schnell den Bluttest gemacht hat und nicht so lange rumgedoktert hat.
Nur noch zur Info: der Titer der Sarcoptesmilben bleibt ca. 6-9 Monate vorhanden, auch wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde. Es nützt also zur Überprüfung, ob die Milben wirklich eleminiert sind, nichts, wenn ihr ein Blutbild deswegen machen lasst.
Ihr werdet es merken, wenn Karla sich nicht mehr kratzt.
Bei Grisha hat´s aber gut und gerne so ca. 4-5 Spritzen gedauert, bis der Juckreiz nachließ.
Du kannst zur Stärkung des Immunsystem auch ab und an mal Honig mit ins Fressen geben. Aber nicht soviel. Ansonsten findet man auch im Inet einige Anregungen, die Du ausprobieren solltest.Also, Euch alles Gute und macht den Bieter den Garaus!
Viele Grüße aus HH
Silke
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