• Also wenn sie schläft und plötzlich von mir geweckt wird weil ich z.B. etwas fallen lasse. Da schaut sie nur erschrocken hoch und legt sich wieder hin. Wenn sie merkt das nichts ist. Sonst schaut sie nach was es war. Da ist also nichts. Sie bellt manchmal im schlaf und bewegt ihre Füße so als wenn sie rennen würde.
    Also wenn ich ihr daheim den Kong gebe ist es der richtige Ansatz? Bloß leider nimmt sie ihn nicht immer. Dann müßte ich also Übungen machen wie Sitz? Hab ich es richtig verstanden. Irgendwie mit Leckerli ablenken?
    Ihr was zu knappern geben?
    Wenn wir ohne Leine sind und sie ist kurz vor dem drehen reagieren wir ja auch drauf mit NEIN und dann KOMM. Das funktioniert bloß eine kurze Zeit. Irgendwann dreht sie sich dann. Also müßte ich sie immer sofort wieder anleinen?
    Wegen dem Rücken. Wir haben sie röntgen lassen und der Arzt meinte halt das man da nichts machen kann. Ich habe zur Zeit was mit Teufelskralle. Das soll ich alles geben bis es alle ist. Dann soll ich schauen ob es ihr ohne das Zeug anders geht.
    Also wenn wir bei Leuten zu besuch sind gebe ich ihr erst mal was zu knappern. Damit sie runter kommt. Richtig?

  • Zitat

    würde ich eine neurologische Ab-
    klärung machen lassen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Definitiv....bei rund 99% aller Hunde die wir untersucht hatten mit diesen Verhaltenauffaelligkeiten wurde durch ein CT ein seizure pattern ueber dem Frontalhirn festgestellt. Antikonvulsive Medikamente schlagen bei sowas sehr sehr gut an in der Regel.

  • Hallo,

    ich habe vor einem halben Jahre einen Schäferhung kennengelernt. Dieser saß auch sehr lange im Zwinger. Auch er drehte sich bei Streß und biss sich in den Schwanz. Der Schwanz hatte fast keine Haare mehr und teilweise blutete er auch.
    Verletzt sich Deine Hündin dabei?

    Die Besitzerin ging mit ihm zu verschiedenen Ärzten, manche waren der Ansicht man könne nichts machen, andere sagten es würde sich von alleine legen.
    Es wurde definitiv mit der Zeit und viel Beschäftigung besser, aber die Drehattacken wurden dann um so stärker wenn sie vorkamen.
    Sie fand einen Arzt und der Hund bekam ein Psychopharmaka. Dieses machte ihn zwar auch müde, aber es wirkte sich positiv aus. Gleichzeitig mit dem Arzt wurde eine Zusammenarbeit mit einer Verhaltenstherapeutin gemacht.
    Das Ziel war damals durch das Mittel einen ausgegelichen Seelenzustand zu erreichen und durch geeignete Beschäftigung das Verhalten umzulenken.

    Der Hund konnte sich von da ab auch endlich auf sein Frauchen konzentrieren und lernte sehr, sehr viel.
    Jedes Verhalten welches den Hund zum Drehen veranlasste wurde umgelenkt. Wenn es klingelte lernte der Hund nicht mehr an der Tür zu stehen und sich zu drehen, sondern in seinen Korb zu gehen und dort auf sein Leckerchen zu warten.

    Es wurde um ein vielfaches besser und sein Schwanz war, als ich ihn das letzte Mal sah, voll behaart.

    Vielleicht wäre dies ja auch eine Möglichkeit für Dich und Deine Hündin?

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Wenn ich das nächste mal beim Arzt bin werde ich ganz gezielt fragen ob er etwas für mich hat. Eine Idee oder eine Therapie.
    Wegen den Medikamenten. Ich möchte sie ungern "Ruhig" stellen. Das ist doch bestimmt auf dauer nicht gut wenn man ständig unter dem Einfluß von Medikamenten steht. Auch besonders für die Organe.
    Ich habe gestern abend als es essen gab ihr immer ein Leckerli gegeben wenn sie zugeschaut hat. Also ich fülle den Napf. Sie sitz neben mir und schaut zu. Sobald sie den Schwanz ansieht sag ich NEIN. Sie schaut mich an dann FEIN und es gab schon ein Stück vom essen. Sie saß viel ruhiger da. Hat also funktioniert. Als mein Freund heim kam und sie sich drehen wollte hat sie den Kong genommen. Ich hab immer aufgepaßt das sie ihn nimmt. Hat auch funktioniert. Als sie sich dann trotz Kong drehen wollte hab ich sie zu mir gerufen und ganz langsam gestreichelt. Nicht lang nur eine Minute. Danach ginng es.
    Ist das der richige Weg?
    Wegen dem Schwanz. Die im Tierheim meinten das sie sich ihn früher blutig gebissen hat. Jetzt nicht mehr. Ich habe ihn nie blutig gesehen. Allerdings fehlen an der Spitze Haare. Ich weiß jetzt nicht ob sie die immer rausreißt oder ob sie da nicht nachwachsen.

  • Hallo,

    von Ruhigstellen halte ich persönlich auch nichts. Dieser Schäferhund von dem ich sprach wurde nicht wirklich ruhig gestellt, so wie man sich das bei einem Menschen vorstellt.
    Ich bin keine Psychologin, aber manche Medikamente wirken sich auf bestimmte Bereiche im Gehirn aus und führen Bodenstoffe zu die z.B. auch die Stressanfälligkeit, Ängste oder Aggressionen vermindern können. Man sollte solche Medikamente auch nicht einfach so einsetzen, sondern lediglich zur Unterstützung. Es sollte auch nicht zu einer Dauermedikamentation kommen, sondern nur eine zeitlang. So war das in diesem Fall.

    Der Schäferhund nahm ganz normal an der Hundeschule teil und war auch nicht tranig, lethargisch oder müde. Er konnte sich lediglich besser konzentrieren und achtete mehr auf seine Besitzerin. Er war einfach nicht mehr so angespannt und hippelig.
    Nur so konnte sie überhaupt mit ihm sinnvoll arbeiten.
    Auch konnte er Ruhezeiten ertragen und genoss diese auch. Das war vorher undenkbar. Er konnte nicht abschalten und viel immer wieder in das gewohnte Muster.

    Hier müsste man sich aber wirklich mit einem Verhaltenstherapeuten und einem Mediziner in Verbindung setzen. Ist ja auch nicht was für jeden Hund. Der Schäferhund war übrigens 4 Jahre alt und lebte 3,5 Jahre davon in im Tierheim.

    Ansonsten hört sich das doch schon mal gut an. Vielleicht kann man auch was mit Bachblüten erreichen.

    Da müsstest Du wirklich mal mit jemandem vom Fach reden.
    Ich drück Dir ganz fest die Daumen

    Liebe Grüße

    Steffi

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