Freundin mit Problemhund!!!

  • Zitat

    babyliebthase

    teilweise geb ich Dir recht :-) Nur muss ich sagen, dass schon etliche Vorschläge, in meinen Augen sehr gute und konstruktive, gemacht wurden, jedoch lediglich die Mausefalle stiess beim TS auf eine positive Reaktion. - Vorschläge wie "positive Bestätigung", "Suchspiele", "spannende Gassigänge" und vieles mehr, darauf kam keinerlei Reaktion... ich denke es fehlt in diesem Thread nicht an konstruktiven Vorschlägen...

    Gruss
    Sabine

    Ja, dem muss ich mich wohl oder übel anschliessen.
    Alles was einfach ist und schnell geht, das kommt an.
    Ist es aber mit Arbeit verbunden, heisst es: "Nein, mag ich nicht..." oder so ähnlich.

    Wobei ich nachvollziehen kann, dass die Situation nicht einfach ist.
    Sie wird sich nun mal aber nicht von alleine lösen.

    Ohne Arbeit, am idealsten mit gutem (!) Hundetrainer wirds nichts werden.
    Da sehe ich ne Mausefalle auch nicht als Lösung. :???:
    Vermutlich, eher im Gegenteil.

  • Zitat

    Ja, dem muss ich mich wohl oder übel anschliessen.
    Alles was einfach ist und schnell geht, das kommt an.
    Ist es aber mit Arbeit verbunden, heisst es: "Nein, mag ich nicht..." oder so ähnlich.

    Wobei ich nachvollziehen kann, dass die Situation nicht einfach ist.
    Sie wird sich nun mal aber nicht von alleine lösen.

    Ohne Arbeit, am idealsten mit gutem (!) Hundetrainer wirds nichts werden.
    Da sehe ich ne Mausefalle auch nicht als Lösung. :???:
    Vermutlich, eher im Gegenteil.

    Im Prinzip zeigt sich doch nur, dass auch Hundehalter "Opfer" der eigenen Sozialisation sind. Toni schreibt ja, dass in seiner Familie die Hunde noch mit dem Schlagen mit der Zeitung erzogen worden sind. Anscheinend findet er genau die Tipps gut, die in etwa mit seiner eigenen Gewohnheit und Ansicht übereinstimmen..... (soll jetzt keine Buhmann-Wertung sein ;) ). Ob man mit so unterschiedlichen Ansichten über Hundeerziehung in einer Partnerschaft mit gemeinsamen Hund glücklich wird, das steht auf einem anderen Blatt...

  • Einen Hund erzieht man nicht mit Schmerz - auch wenn du die Feder der Mausefalle zurückdrehst.
    Was ist daran so schlimm den gelben Sack einfach in eine Tonne zu legen?! :irre:
    Da kommt der Hund auch nicht dran und es wird ihm kein Schmerz zugefügt, der Effekt bleibt derselbe. Es wurden hier schon genügend Lösungswege vorgeschlagen mit denen die Probleme in den Griff gebracht werden können - einige davon fragwürdiger als andere. Aber Fakt ist, dass sich der Hund nicht von alleine richtet. Da können die Vorschläge noch so toll sein, wenn sie nicht umgesetzt werden bringt das hier alles nix.

  • @ Toni Korn, du schreibst nicht, als wärst du dumm, deshalb frage ich mich die ganze Zeit, warum du die ganze Sache schon so lange mitgemacht hast? Und warum du nicht in der Lage bist, mit deiner Freundin zu reden, bzw. sie nicht dazu bringst, zuzuhören?

    Ich finde es irre süß, dass du dir so viele Gedanken machst, und dir die Mühe machst, in einem Forum zu schreiben, um Erziehungstipps für den Hund von jemand anderem (!) zu erhalten.

    Es wurde schon viel Wertvolles geschrieben, aber ich muss auch noch meinen Senf loswerden. Bitte lass dich nicht davon abschrecken, und stell unbedingt weitere Fragen.

    Zitat

    Vielleicht zeigst Du Deiner Freundin dieses Forum, ich habe zwar wenig Hoffnung, dass das was bringt, aber man soll ja nichts unversucht lassen.


    Guter Tipp! :2thumbs:

    Zitat


    und kommt wohl aus dem Tierheim, wo sie wegen schlechter Haltung gelandet ist.


    Wahrscheinlich genauso schlecht, wie die Haltung jetzt. :sad2:

    Ich versuche mal, die Sache aus Sicht deiner Freundin zu interpretieren:
    Sie denkt, dass das alles normales Hundeverhalten ist. --> Stimmt nicht.
    Sie denkt, dass man es nicht aberziehen kann. --> Stimmt nicht.
    Sie denkt, die Hundehaltung, die sie praktiziert ist gut und richtig, und ihr Hund sei glücklich. --> Stimmt nicht.
    Sie denkt, du wirst dich schon mit dem Problemverhalten des Hundes arrangieren, und dich daran gewöhnen. --> Das wird definitiv nicht so sein.

    Zitat


    Alle sitzen drumrum und lachen, ich dachte ich krieg gleich zuviel. Sind denn alle nur noch blöde?????


    Anscheinend. Wenn keiner außer dir das Problem sieht, dann ist es eben an dir, die anderen darauf aufmerksam zu machen, dass das sowas von gar nicht zum lachen ist. Du wirst auf wenig Verständnis stoßen, aber hinnehmen solltest du diese Ignoranz auch nicht.

    Zitat


    Jedenfalls will meine Freundin demnächst bei mir einziehen, ist auch kein Problem, aber mit diesem Hund geht das nicht lange gut.


    An deiner Stelle würde ich ihr ein ganz klares Ultimatum stellen. Entweder, sie informiert sich über Hunde, oder du machst Schluss. Ganz einfach. Sonst ist das nichts halbes und nichts ganzes. Mit einem kranken (krank gemachten) Hund kränkelt auch die Beziehung nur so vor sich hin, du wirst nie richtig glücklich werden.

    Zitat


    Ich hab auch schon vorgeschlagen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, aber meine Freundin lehnt das ab, mit der Begründung, das sitzt zu tief im Hund drin, das bekommt man nicht mehr aberzogen.


    Und du gibst dich mit so einer lachsen Antwort zufrieden? Stelle ihr Fragen. Weiterführende Fragen. Wer hat ihr das gesagt? Von wem hat sie das? Kennt derjenige sich mit Hunden aus? Worauf beruht ihre Meinung? Wann, wielange, wieoft hat sie schon versucht, den Hund zu erziehen? Warum will sie nicht die Gründe herausfinden, an denen sie gescheitert ist? Ist ihr das Wohlergehen des Hundes egal? Und so weiter, und so weiter.
    Du hast doch schon einen guten Ansatz gemacht, gib nicht einfach auf.

    Zitat


    Ich bin eigentlich ein Hundenarr, bin mit Hunden aufgewachsen und habe schon mein Leben lang Hunde um mich. Aber seit diesem Hund ist meine Liebe zu den Tieren schwer erschüttert, sowas hab ich noch nichtmal bei der Hundenanny im TV gesehen...


    Gewisse Sendungen solltest du dir lieber nicht ansehen, das steigert nicht gerade die Bildung.
    Du denkst, der Hund ist Schuld an diesem Desaster, weil er sich so verhält, wie er sich verhält. Bitte bedenke, dass der Hund nichts dafür kann. Allein deine Freundin trägt die Verantwortung für dieses kleine Leben. Nicht du, nicht der Hund, nicht der Vorbesitzer.

  • Also um nochmals kurz auf die dämliche Muasefallengeschicht zurückzukommen. Effekt soll das Erschrecken, kein Schmerz sein. Wie sehr man doch missverstanden werden kann.
    Ich glaube, dass hier das Problem insofern falsch verstanden wird und Toni nicht so ganz auf Vorschläge eingeht, weil es Team-Arbeit zwischen ihm und seiner Freundin sein sollte, er sich aber allein gelassen fühlt. Unter Umständen will er wirklich Meinungen hier einfangen, um seine Freundin damit zu konfrontieren, was mit Sicherheit nicht schlecht wäre. Andererseits ist fraglich, ob der Schuß nicht nach hinten losgehen würde, da sie ja schon von ihrem Freund kritisiert wird und hier kein Haar an ihr gelassen wird. :???:
    Konstruktive Kritik macht einen nicht platt wie einen Pfannkuchen, sondern sollte auf Missstände in sachlichem und verständlichen Tonfall hinweisen und vor allem: konstruktiv sein. ;)
    Ich kann es voll und ganz verstehen, dass man sich Rückendeckung zu versuchen holt, wenn man sich allein mit einem Problem sieht.
    Und bitte nicht vergessen, dass es genug Menschen gibt, die hart arbeiten gehen, aber nicht das Geld für einen Hundetrainer haben, auch wenn das bei Toni nicht der Fall zu sein scheint. Nicht jeder ist mit Geld im Überfluß gesegnet oder einer großzügigen Bank, die einem problemlos Kredit gewährt o.ä.

  • Zitat

    Also um nochmals kurz auf die dämliche Muasefallengeschicht zurückzukommen. Effekt soll das Erschrecken, kein Schmerz sein. Wie sehr man doch missverstanden werden kann.
    Ich glaube, dass hier das Problem insofern falsch verstanden wird und Toni nicht so ganz auf Vorschläge eingeht, weil es Team-Arbeit zwischen ihm und seiner Freundin sein sollte, er sich aber allein gelassen fühlt. Unter Umständen will er wirklich Meinungen hier einfangen, um seine Freundin damit zu konfrontieren, was mit Sicherheit nicht schlecht wäre.

    Es ist gefährlich in einem Forum Erziehungstipps zu geben, bei solch einem Fall, wenn niemand den Hund und die Umstände kennt.
    Wir wissen alle nicht, wie die Situation in der Realität aussieht und vor allem, weshalb der Hund all das tut.
    Und eben Tipps wie die Mausefalle sind besonders fragwürdig.
    Meiner Meinung nach aus oben genannten Gründen.
    Ob der Hund nun sich erschreckt oder Schmerzen hat, kommt auf das selbe raus und kann definitiv gewaltig schief gehen.

    Die Problematik scheint hier so komplex, dass ich als einzigen Rat einen guten Trainer enpfehlen würde. :roll:

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    Ich glaube, dass hier das Problem insofern falsch verstanden wird und Toni nicht so ganz auf Vorschläge eingeht, weil es Team-Arbeit zwischen ihm und seiner Freundin sein sollte, er sich aber allein gelassen fühlt. Unter Umständen will er wirklich Meinungen hier einfangen, um seine Freundin damit zu konfrontieren, was mit Sicherheit nicht schlecht wäre.

    Weiß nicht. Wenn ich sehen würde, dass mein Freund meine "privaten" Probleme ohne meine Zustimmung in einem Forum breittritt und ich dabei auch noch wie die "naive Deppin vom Dienst" aussehe und er als der konsequente Wundermichel... glaube da würde es Rauch in der Hütte geben.

  • Noch ein paar Frägelchen von mir:

    Zitat


    Sie wird bei diesem Hund mit der Erziehung anfangen müssen, als wäre er gerade zu ihr gekommen. Das heißt, Grundgehorsamstraining wie Sitz, Platz etc.


    Stimmt schon, aber bevor sie dem Viehch versucht, Kunststückchen beizubringen, sollte sie als allererstes mal ihre Nase in ein Buch stecken.

    Zitat


    Das Problem ist, ich kann den Hund nirgendwo lassen:
    Wenn sie im Schlafzimmer ist, legt sie sich ins Bett. Verboten!


    Von wem? Wann? Wie? Wer hat es dem Hund wie beigebracht? Wurde es dem Hund überhaupt beigebracht?

    Zitat


    Wenn sie im Flur ist, hat sie direkten Zugang zum gelben Sack unter der Treppe


    Warum steht der da, und wird nicht weggeräumt, wenn der Hund im Flur gelassen wird?

    Zitat


    Küche ist tabu, imO gehört da kein Hund rein und dieser ersr recht nicht


    Für wen ist es tabu? Wer hat es dem Hund beigebracht? Warum gehört kein Hund in die Küche?

    Zitat


    Wenn sie im Wohnzimmer ist, liegt sie auf der Couch. Verboten!


    Von wem? Wann? Wie? Wer hat es dem Hund wie beigebracht? Wurde es dem Hund überhaupt beigebracht? Warum ist es verboten?

    Zitat


    Ich seh es auch nicht ein, die Wohnung umzubauen, damit der Hund keinen Unsinn machen kann. Ich muß mich doch nicht nach dem Hund richten, sondern eher umgekehrt, oder seh ich das falsch.


    Wieso umbauen? Lose Dinge, die herumliegen, und die der Hund fressen oder zerstören kann, hochzuräumen sehe ich nicht als umbauen, sondern lediglich als aufräumen, und als –Erste-Hilfe-Maßnahme. Du siehst es falsch. Der Hund ist von euch abhängig. Sein Leben hängt von euch ab. Wenn er mit seinem Frauchen wirklich eines Tages bei dir einzieht, dann bist du dafür verantwortlich, dass es ihm gut geht. Das ist mit großem Aufwand und unangenehmen Umständen verbunden. Um mal die wichtigsten Punkte zu nennen: 1. Mach deiner Freundin klar, dass ihre derzeitige Hundehaltung nichts mit Tierliebe zu tun hat. 2. Sperrt den Hund in eurer Abwesenheit in einen Raum, in dem er nichts zerstören und nichts fressen kann. 3. Eignet euch beide Wissen über Hunde an.

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