Frust wegen Desinteresse von Suri
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jillian -
12. September 2008 um 10:40
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Hallo jillian,
unsere Shiva ist auch keine Schmusebacke - und ich hätte auch sooo gerne nen Kampfschmuser!! Aber na ja - man kann nicht alles haben im Leben!!!
Ich denke auch, weil Du halt immer das Gefühl hast, sie fühlt sich nicht wohl mit Dir, willst Du so viel wie möglich mit ihr machen.
Meine Trainerin sagte uns mal, dass wir die Hunde öfters ignorieren müssen. Kommt sie her und legt ihren Kopf auf mein Bein, dann einfach wegschauen und nicht anfassen. Und auch nur wenn Du die Treppe runter kommst und sie liegt da - nicht anschauen.
Und da Shiva ja auch total wenig schmust und früher so gut wie nie zu mir herkam und von mir was wollte, habe ich natürlich WENN SIE SCHON MAL HERKAM es nicht übers Herz gebracht wegzuschauen und nicht zu streicheln.
Meine Trainerin meinte dann, warum sollte Shiva draußen auf dich achten, du achtest doch auf sie. Warum sollte sie nach dir lechzen, du lechzst doch nach ihr. Sie braucht nicht zur dir aufmerksam sein, du bist es ja zu ihr. Und Shiva hat mich draußen 100mal ignoriert. Wir sind da gestanden (10 Min. ) und die hat mich NICHT angeschaut. Komplett - mit Absicht - ignoriert. Hier schrieb dann jemand, dass es eigentlich so sein sollte, dass ich den Hund öfters ignorier als er mich.
Und seit ich das mache, kommt Shiva viel viel öfters zu mir her und legt ihren Kopf auf mein Bein. Oder sie stubst mich einfach an. Ich streichle sie dann auch ab und an - aber - NICHT IMMER! Fällt mir sehr sehr schwer, aber ich mache es. Auch wenn sie irgendwo liegt, schaue ich sie nicht direkt an. Aber wenn ich sie mal anschaue, steht sie meistens gleich auf und kommt aufmerksam zu mir her.
Also ich finde, sie ist seitdem ich sie öfters ignoriere, viel viel anhänglicher geworden.
Das heißt nicht, dass ich nichts mit ihr mache. Sie kann schon einige Kunststückchen (winken, schäm dich, Rolle, küssen usw. usw. ) und Leckerliesuchen (sie sucht so gerne) tun wir auch total oft. Wir gehen auch einmal die Woche zur HS. Und Unterordnung (Sitz Platz auf Distanz, Fuß laufen usw.) beim Spaziergang sowieso.
Ist bei uns Menschen ja auch oft so, dass mehr Abstand einfach Nähe bringt.
Das nur so als Denkanstoß!!
Viel Glück und Spaß weiterhin
BigSandy -
12. September 2008 um 16:27
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Frust wegen Desinteresse von Suri - Vor einem Moment
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Hey!
Ich kann Dich verstehen...mein kleiner Border, jetzt 6 Monate, ist auch überhaupt kein Schmusehund. Ab und zu lässt er sich mal den Bauch kraulen, aber ansonsten mag er das einfach nicht. Ich finde das auch sehr schade, aber man kann es ja nicht ändern...ich zwinge ihm dann auch keine Schmusestunde auf. Dafür achte ich darauf, dass wir immer körpernahe Spiele spielen, das heißt bei uns wird kein Ball weggeworfen, sondern es gibt ein schönes ausgelassenes Zerrspiel. Das liebt er. Und so habe ich ihn immer nahe bei mir und er schaut mich an.
Als ich ihn so akzeptiert habe, wie er nun mal ist, hat sich unsere Beziehung hier zuhause total gebessert. Wir müssen nur noch mehr daran arbeiten, dass er auch draußen mehr auf mich achtet
Aber das kommt schon noch...
Was gibst du denn für Leckerchen? Jam frisst vor allem draußen auch nichts trockenes, ich belohne mit einem kleinen Spiel oder Fleischwurst-oder Käsestückchen.
Wohnt ihr schon in Kiel?
Anne und ich treffen uns morgen mit Missy und Jam im Düsternbrooker Gehölz, vielleicht habt ihr auch Lust mitzukommen?
Liebe Grüße -
Zitat
Kannst du mir mal das "Namensspiel" erklären? Und Orientierung an der Schleppleine? @ Cerridwen
Das Namensspiel ist nichts anderes, als dann man anfängt in ganz ruhiger Umgebung den Namen des Hundes sagt und wenn dieser dann reagiert, entsprechend lobt und belohnt. Bei der Belohnung kann man variieren mit Leckerchen oder Spiel. Man beginnt in einem ableknungsfreien Raum und steigert dann langsam die Ablenkung.
Orientierung an der Schleppleine ist es auch so, das man sich ein Rechteck denkt und dort entsprechend einfach geht. Der Hund bekommt so die Möglichkeit, selbst den Kontakt aufzunehmen. Je Seite geht man so 10 - 30 Schritte und Hund wird nicht angesprochen, nicht gerufen oder ähnliches. Wenn der Hund mal zu sehr in der Leine liegt, wartet man einfach etwas, bevor man weiter geht. An den Ecken wartet man einfach eine gewisse Zeit und geht in die andere Richtung. Auch hier beginnt man mit wenig Ablenkung. Wenn der Hund Kontakt aufnimmt, wird Hund gelobt, belohnt und wieder weggeschickt.
Zitat
Rar machen ist ein wenig schwierig, wie ich finde, da ich mich ja allein um sie ümmereim Prinzip, aber wenn ich dann mal nicht da bin oder nicht sichtbar, dann hängt sie eben bei irgendwem anderes rum....
Ich mach es im Moment so, dass wir rausgehen und ich oft einfach die Richtung wechsle. Da bin ich mir jedoch nicht so sicher, ob ich sie rufen soll, oder nicht. Und ich geh mich verstecken. Dann ist sie immer sehr aufmerksam und sucht mich auch. Nur wenn sie mich hat, dann freut sie sich eigentlich nicht.Rar machen heißt ja nicht, das du dich nicht kümmern sollst oder das du nicht da seins sollst. Aber es bedeutet einfach mal, das du sie etwas ignoriest und das geht am besten mit einem Buch oder beim Fernsehn. Du kannst dich auch zum lesen auf/in ihren Schlafplatz setzen.
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Hallo

Jetzt gibt es mal einen kleinen Zwischenbericht von uns!Also, erstmal habe ich beschlossen, nochmal von vorn zu beginnen. Das Namensspiel machen, usw...
Ich habe das Gefühl, das wird uns helfen und bisher bestätigt sich das auch uuuuund
sie freut sich mittlerweile über mich, über Ansprache und sogar manchmal über meinen Freund :^^:Allerdings habe ich ne neue Unsicherheit. Und zwar bin ich unsicher,ob ich dann mit ihr im Moment überhaupt ausgedehnte Spaziergänge machen sollte, wo sie von der Leine kommt?
Vermutlich wäre es doch sinnvoller, sie an der Schleppi zu behalten?
Ich hab eetwas Angst, dass sie während des freien Laufens und Schnüffeln wieder "vergisst", dass ich da bin, dass ich toll bin,...
Das Rar-Machen wird jetzt auch eingeführt, übers WE waren wir nie allein, da war immer zu viel Gewusel und Leute.
Außerdem hab ich mir überlegt, dass ich aufpassen sollte, nicht mehr so viel zu faseln, wenn ich mit Suri rede....
Für mich ist es schwer, beim 5. Mal "Bei Fuß", woraufhin sie sich immer nach kürzester Zeit wieder absetzen will, noch den kurzen Befehl zu geben und nicht zu sagen "Suri, Fuuuß jetzt,... boah, lass es doch"Ich glaub, ich hab eh viel zu oft, ihren Namen gesagt und auf Befehlen bei Stress oft ganze Sätze gemacht :kopfwand:
Und ist es so, dass ich einen Befehl nur 1x geben darf und sie bei Nichtgehorchen kommentarlos in die gewünschte Position bringe oder sie in der gewünschten Position halte?
( Z.B. bei Sitz den Po runterschuppsen oder bei "Bei Fuß" sie einfach an kurzer Leine bei mir halten??)Danke euch

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hallo,
finde das super interessant was du da schreibst. unser helge ist ja auch ein border mix und verhält sich ganz genauso wie du deine suri beschreibst.
unterwürfig, ohne freude. freude gibts nur bei anderen hunden oder wenn er lust hat (was eher selten ist)
bin mal gespannt was du so berichtest. wir sind zur zeit am ignorieren nur wenn er gut drauf ist loben wir ihn oder lassen ihn von der leine. ist er unterwürfig, legt die ohren an und zieht den schwanz ein gibt es nur kurze spaziergänge an der leine ohne zuwendung.
haben ihn auch jetzt eine zeit lang richtig heftig ignoriert und inzwischen merken wir, dass unsere zuwendung, dann doch ganz gerne mal gesehen wird. allerdings ist das noch sehr selten.ich kann gut verstehen, dass das für dich anstrengend ist, ein unglücklicher hund macht einen selbst auch unglücklich. vor allem wenn man die hunde sieht die schwanzwedelnd auf ihre besitzer zulaufen!
kopf hoch! ich denke es wird immer wieder mal ein tief geben, so ist das zumindest bei uns.lg
taotao
p.s.: irgendwie hat einen der hund unter kontrolle. er bestimmt wann gespielt und sich gefreut wird. will er nicht hat man keine chance! das ist das was mich manchmal ärgerlich macht, weil man sich so hilflos fühlt. wir ignorieren aber inzwischen auch seine aufforderungen...
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Na das hört sich doch schon ganz gut an. Wir haben mit 7 Monaten auch nochmal von ganz von vorne angefangen.
Ich habe jetzt im Urlaub das Buch 'Das andere Ende der Leine' von Patricia B. McConnell gelesen.
Da sind jetzt nicht wahnsinnig viele Tipps und Tricks drin, aber ein sehr gutes Buch, um viele Reaktionen von Hund zu Mensch - und umgekehrt - besser zu verstehen. Ich fand es sehr sehr aufschlussreich und werde es mit Sicherheit nochmal durchlesen.
Z. B. das Kapitel mit dem Namen rufen: Sie ruft ihren Hund beim Namen, er schaut kurz auf und macht dann da weiter wo er unterbrochen wurde. Sie war stinkesauer, hat aber danach eingesehen, dass der Hund eigentlich total richtig reagiert hat. Schließlich hat sie nur seinen (ihren - ist ne Hündin) Namen gerufen und dann kam kein weiterer Befehl was sie von dem Hund jetzt eigentlich will. Und da hat der Hund dann einfach weitergemacht. Hätte sie gleich ein 'zu mir' oder 'Fuß' oder ähnliches hinterher gerufen, als er aufmerksam zu ihr geschaut hätte, hätte das wahrscheinlich genau den Erfolg gehabt, den sie wollte.
Und als ich Shiva dann wieder mal beim Namen gerufen habe, obwohl ich eigentlich wollte, dass sie weiter läuft, ist mir dieses Szenario eingefallen.
Nur wenn man weiß, was man falsch macht, kann man es dann richtig machen.
Viel Spaß und Erfolg dabei!!LG
BigSandy -
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