warum haut sie plötzlich ab? bin völlig fertig! lang.

  • Hallo Momo,

    erst mal, fühl dich gedrückt, ich kann dich echt gut verstehen.
    Ich habe hier auch so ein Jagdmonster aus Spanien und was du von Lotte erzählst, könnte ich genauso auch von Nellie berichten, allerdings habe ich sie inzwischen schon ein Jahr, und derzeit bin ich mal wieder soweit, daß ich denke, ich bin einfach nicht der richtige Mensch für sie. Bindung ist sicher da, sie vertraut mir (beim Tierarzt, bei fremden Hunden, etc, ich kann alles mit ihr machen), aber wenn sie draußenist, ob an der Schlepp oder ohne, wird der Jagdmodus eingeschaltet und ich könnte mit Fleischwurst vor ihrer Nase wedeln, es wäre ihr egal.
    Wenn sie jagt (was leider viel zu oft passiert ist, weil ich am Anfang auch so blauäugig war und sie viel zu oft freilaufen ließ), ist sie dermaßen fokussiert, daß sie mich gar nicht hört (daher nutzt rufen auch nix, ohne Ablenkung hört sie sehr zuverlässig) und außerdem überdeckt der Trieb jeglichen Schmerz (sie hat eh fast null Schmerzempfinden). Wir haben in dem einen Jahr, seit sie bei uns lebt, inzwischen fast 2000 (!) Euro beim Tierarzt gelassen, weil sie sich permanent bei ihren wilden Aktionen verletzt (nicht nur beim Hetzen, auch zu Hause), gerade hat sie eine Bänderdehnung im Karpalgelenk, davor war's die gezerrte Schulter, letztes Jahr hat sie sich die komplette Innenseite ihres Oberschenkels aufgerissen, als sie über eine Stacheldrahtrolle sprang, die im hohen Gras lag und hat dabei nicht einen Piep gesagt.
    Ich denke auch, sie nimmt mich nicht richtig ernst, ich bin draußen auf keinen Fall so interessant wie all die spannenden Wildgerüche. Sie interessiert sich nicht für's "Zeitunglesen", nicht für andere Hunde, nicht für Spielzeug, nicht für Leckerchen, sie will stöbern und hetzen. Punkt. Ich kann mit ihr in der Wohnung Nasenarbeit machen, draußen bekomme ich sie nicht dafür begeistert. Abenteuerspaziergänge mache ich oft genug mit ihr, sie macht's mit, aber Begeisterung? Fehlanzeige.
    Aber was hätte ich anderes erwarten sollen? Ich habe einen Jagdhund aus Spanien. Sie macht das, wofür ihre Vorfahren gezüchtet wurden, und wenn auch die Epigenetik eine Rolle spielt, dann ist es ja wirklich kein Wunder, daß (um mal frei nach Rütter zu zitieren ;)) die Südländer alle einen an der Waffel haben. :D

    Ich wünsche dir viel Glück und Kraft, das Buch von Pia Gröning ist auf alle Fälle super! Es hat mir viel geholfen, ich habe es halt nur nicht so konsequent umsetzen können, weil ich blöderweise noch ein zweites Jagdmonster hier habe. :hilfe: In drei Wochen mache ich einen Antijagdkurs - mal gucken, vielleicht bringt das ja neue Erkenntnisse oder gar den Durchbruch. *hoff* Unsere HuSchu bietet leider auch nur das übliche (Grundgehorsam und Agility) an, erstes fand Nellie todlangweilig, zweiteres mußten wir abbrechen, da sie sich mal wieder verletzt hat. :/

    Liebe Grüße,
    Anja (das mußte jetzt mal raus, auch wenn's jetzt sicher weder hilfreich noch aufmunternd war ;))

  • Also ich kann Nella nur zustimmen. So ist es bei meiner auch. Genau das wollte ich auch mit meinem ersten Beitrag ausdrücken.

    Meine ist aber im Gegenteil zu Nelly, anscheind mehr an mir interessiert. Wir speielen Oft ball und machen Tricks auf dem Gassi-Gang. Aber plötzlich ist trotzdem eine Spur in der Nase und weg ist sie. Da kann ich garnicht so schnell reagieren.

    Aber du wirst auchnoch deine Erfahrungen machen. Wünsche dir viel Kraft und Energie, um mit dem "Jagdmonster" :D klarzukommen...

  • ach, ihr seid alle so lieb und helft mir so sehr!

    aber nicht rumzicken hier, liebe lilalausemaus, safranflaffy hat das ganz bestimmt nicht böse gemeint. sie wollte dir nur ein paar ratschläge geben, die auch bei mir ankommen sollten. ;)
    mich hat es auf jeden fall beruhigt, dass du ähnliche probleme hast wie ich, auch wenn das gemein klingt, aber dann fühl ich mich nicht so, als wäre ich einfach zu doof, den hund zu durchschauen. und das mit dem weggehen oder stehenbleiben ist durchaus richtig, ich habe es auch so gelernt. aber es ist halt nicht immer umsetzbar...z.b. wenn wir irgendwo noch nie waren und sie sich gar nicht orientieren kann oder wenn sie seht aufgekratzt ist, dann kann ich der kleinen lotte auch echt gestohlen bleiben. was interessiert mich frauchen, wenn's hier so super spannend ist? ;)
    ach, ich beneide dich, dass du mit deinem hund ball spielen kannst... das macht das zusammenwachsen sicherlich einfacher!

    Bine: was hast du für erfahrungen mit der flexi gemacht? ich bin kein so großer freund von flexileinen, weil ich denke, dass hunde sich dadurch gerne das ziehen angewöhnen... im moment würd ich mir aber manchmal eine wünschen, weil's einfach so praktisch ist. wie beurteilst du das?

    SafranFlaffy:
    tausend dank, auch für deine liebe email. ich hab mich total gefreut. werde mich durch die links mal durchklicken...ich beantworte die email einfach mal hier, weil ich mir vorstellen kann, dass andere leute, die hier mitlesen auch gerne von deiner antwort profitieren würden.
    du sagtest, ich solle berechenbar in meinen regeln bleiben und diese konsequent befolgen, vor allem zuhause. was könnten das beispielsweise für regeln sein? glaubst du, es würde auch sinn machen, regeln aufzustellen, die gar nicht nötig sind? also zum beispiel darf lotte nicht auf die couch oder ins bett, auch darf sie nicht an unsere teller gehen wenn wir mal wieder auf dem teppichboden wohnzimmerpicknick machen. aber das alles weiß sie und befolgt sie. sie versucht nichtmal mehr die regeln zu brechen. auch würde sie nie essen stehlen, selbst wenn es um ihre eigenen leckerchen geht, an die sie theoretisch immer herankommen könnte. sie frisst nur, was ich ihr gebe... ich könnte beispielsweise sowas einführen wir 'immer sitz machen bevor sie an den napf darf'. hältst du das für sinnvoll? oder, dass sie immer erst nach mir die treppe hoch ins wohnzimmer gehen darf...? glaubst du, das würde schon was bringen?
    kann ich nicht bei dir einziehen und du nimmst mich unter deine fittiche? ;)

    Anja
    aber hallo, da das hört sich ja wirklich an, als würden wir was ähnliches durchmachen. ist es nicht seltsam, dass im jagdmodus (schönes wort ) alles andere so egal ist? ich wünschte, ich könnte es nachvollziehen. als ich lotte letztens eingefangen hab während der jagd hab ich ihr gekochtes hähnchen vor die nase gehalten, weil sie sich brav vor mich gesetzt hat. sie hat's nicht angerührt... normalerweise würde sie alles tun für hähnchen. *seufz*
    sag mal, du magst deine gröning nicht zufällig verkaufen, oder? :ops:
    irgendwie will das keiner und ich versuche ganz verzweifelt, es 2nd hand zu bekommen. aber ebay und amazon sind nicht auf meiner seite. *lach*
    wo wohnst du denn?
    ich hab mit lotte ja zumindest das glück, dass der wildwechsel in köln eher überschaubar ist... ;)
    wo machst du denn den antijagdkurs? hast du lust, anschließend mal zu erzählen, was ihr da gemacht habt?
    und doch, es war hilfreich und auch aufmunternd. jetzt weiß ich immerhin: spanien ist schuld, nicht ich! *lach

  • ich weiß ja nicht, obs bei jagdtrieb was bringt, denn scheinbar sind die ohren dann zugunsten der nase ausgeschalten: ich hab grad an training mit einer pfeife gedacht. die nur sehr selten benutzt wird, aber jedesmal ein super-leckerlie verheißt. wenn der hund denn überhaupt auf leckerlie steht....

  • gute idee, an sich, aber bei lotte schwer umsetzbar. ich habe versucht, sie auf eine pfeife zu konditionieren. sie hat aber irgendwie angst vor dem geräusch. wenn ich pfeife, bevor ich sie füttere guckt sie doof und traut sich nicht zum futter. wenn ich pfeife unmittelbar bevor sie anfängt zu fressen, geht sie auf ihren platz, pfeife ich während sie frisst, hört sie auf.
    ich bin inzwischen auch soweit, dass ich mit dem 'hier' nochmal von vorne angefangen hab. und für's schnelle kommen gab's gekochtes hähnchen. sie liebt das. und es klappt super. nur eben nicht, wenn kaninchenköttel auf der wiese liegen ;)

  • Hey momo,

    das ist doch ein Ansatz, die Hundepfeife. Ist doch ok, wenn ihr das Geräusch unheimlich ist, und sie damit ihre Handlungskette (Fressen) unterbricht.

    Das würd ich vielleicht doch nochmal versuchen aufzutrainieren, dass Du das unerwünschte Verhalten mit Pfeife unterbrichst und sie dann auf Dich aufmerksam machen kannst.

    Bitte sorry, wenn das schon da war als Tipp, hab nicht ganz komplett gelesen.

    Viel Glück
    lg Andrea

  • Huhu!

    Zitat


    Anja
    aber hallo, da das hört sich ja wirklich an, als würden wir was ähnliches durchmachen. ist es nicht seltsam, dass im jagdmodus (schönes wort ) alles andere so egal ist?


    Eine Seite ist sicherlich die Genetik. Der Hund ist nunmal ein Beutegreifer und gerade die Jagdhundrassen wurden ja dafür gezüchtet, daß sie hoch im Trieb stehen und alles andere (z.B. auch Schmerz) ausblenden, sonst könnten sie ja keinen Jagderfolg haben. Der andere Teil ist der Lerneffekt durch Erfahrung. Wenn Lotte als Straßenhund gelebt hat, hat sie ja sicherlich schon Hetz-/Jagderfolge gehabt und gelernt wie genial dieses Gefühl ist (ist 'ne rein physiologische Sache, gibt's bei Sportlern ja auch). Und dagegen ist halt schwer anzustinken.

    Zitat

    sag mal, du magst deine gröning nicht zufällig verkaufen, oder?


    Öhm... nö. Frag in 10 Jahren nochmal nach. ;)

    Zitat

    wo wohnst du denn?


    Zwischen Marburg und Gießen, in einem 300-Seelen-Kaff, wo sich buchstäblich Fuchs und Hase Gute-Nacht sagen (und auch Guten Morgen oder sie treffen sich gern auch auf'n Mittagsplausch gleich nebenan auf dem Feld :lachtot:). Leider gibt's hier sogut wie keine wildarmen Gegenden, daher fahre ich manchmal extra in die Stadt, um den Hunden mal Entspannung zu bieten (klingt auch grenzwertig, irgendwie ;)).

    Zitat

    wo machst du denn den antijagdkurs? hast du lust, anschließend mal zu erzählen, was ihr da gemacht habt?


    Jo, mache ich gern. Sind fünf Termine in der Nähe von Wetzlar, der letzte wird im Wildpark stattfinden. :schockiert: So wie ich das mitbekommen habe, setzt die Trainerin auf den Gewöhnungseffekt (sie bringt zu jeder Stunde ihre Rennmäuse und Häschen mit, zuerst in einem geschlossenen Behältnis, dann Käfig und die Nähe wird gesteigert), und wir sollen das Hundeinteresse dann umlenken. Hm... ich bin ja skeptisch, aber mal gucken. Ich hätte eigentlich gern einen Workshop bei Pia Gröning selbst gemacht, aber die sind alle soweit weg. :(

    Was mir noch einfällt. Dein Hund gehört doch auch zu den Vorstehrassen, nicht? Zeigt sie denn dieses Verhalten? Das könntest du bestärken, so daß du im Endeffekt die Zeitspanne zwischen Anzeigen des Wildes und Losstürmen verlängerst. So daß du sie anleinen kannst (solange sie starrt, rennt sie wenigstens nicht los), oder - wenn's optimal läuft, läßt sich das Verhalten dann sogar umlenken. Es gibt eine Userin hier (habe leider den Namen vergessen *schäm*), die das mit ihrem Border-Pointer-Mix so trainiert hat, daß er sich jetzt immer zu ihr umdreht, wenn er Wild sieht, weil dann sein Gummiknochen fliegt. Aber okay, wenn Lotte auch so wenig spielzeuginteressiert ist wie Nellie, ist das wohl auch eher utopisch.

    Weiterhin viel Glück (auch beim Erjagen des Gröning-Buches)!
    Liebe Grüße,
    Anja

  • Hallo Momo,

    es freut mich, wenn ich dir mit den Links in der Mail ein wenig helfen konnte und ich glaube, da hast du erstmal eine Menge Lesestoff.

    Aber nein, Regeln, die gar nicht nötig sind, sind natürlich auch nicht sinnvoll :-). Und nach allem, was ich hier lese finde ich, machst du deine Sache mit Lotte verdammt gut.

    Lotte könnte glatt eine Schwester von Safran sein. Mir ging es mit ihr ebenso, als sie zu uns kam. Bei ihr wussten wir aber sicher, dass sie eine kleine Streunerin war, nie große Bindung zu Menschen hatte und absolut souverän und autark durchs Leben ging. Sie hat es bei uns genossen, dass sie einen warmen Platz hatte und jemanden, der ihr Futter hinstellte. "Wofür brauch ich sonst noch Menschen?" war ihr Motto. Leckerchen haben sie nur bedingt interessiert und Spielzeug war ebenso Fehlanzeige.

    Dass sie so ist, wie sie heute ist, war ein verdammt langer Weg. Wie gesagt, sie hat über ein Jahr gebraucht, um eine wirkliche Bindung zu mir herzustellen. Also, so dass sie sich tatsächlich an mir orientiert hat und draußen auch mal nach mir umsah. Rückblickend betrachtet habe ich das Gefühl, dass sie mich die ganze Zeit genauestens beobachtete und irgendwann entschieden hat, dass sie mir vertrauen kann, dass sie wohl doch bei uns bleibt und ihre Streunerzeiten endgültig vorbei sind. Sie war "angekommen".

    Wichtig aus allen Tipps, die du von uns allen bekommen hast und sicherlich noch bekommst und liest usw. finde ich, dass du das für dich/euch und Lotte richtige herauspickst. Jedes Mensch-Hund-Gespann ist einmalig. Was bei dem einen geholfen hat, kann bei euch ebenso helfen, kann aber auch genauso gut gar nicht helfen oder völlig falsch sein. Lerne sie kennen und entscheide dann einfach mit Kopf und Bauch, was für euch umsetzbar ist und zu euch passt.

    Und deine Einstellung "Spanien ist schuld, nicht ich" ist schon mal goldrichtig ;).
    Die Maus ist erst 7 Wochen bei euch. Das ist wirklich eine kurze Zeit aufgrund ihrer Vorgeschichte. Hab Geduld mit ihr.

    Da ich ja in der Nähe von Köln wohne, können wir uns gerne einmal treffen, wenn du magst. Vielleicht fällt mir ja noch das ein oder andere ein, was euch eventuell helfen könnte. Wer weiß? ;)

    Ganz liebe Grüße,
    SaFla

  • Jacky: hab das jetzt draußen mal ausprobiert...ich glaub das wird nix mit uns und der blöden pfeife... ist auch generell problematisch, denn ich hab die pfeife garantiert nicht immer dabei und wenn, dann müsste ich vermutlich erst in der tasche rumwühlen, um sie zu finden.
    ich versuch dieses 'unerwünschte handlung unterbrechen, bitte, frau lotte' durch 'EY FRÄULEEEIN! ICH SEEEH DAS' (beim buddeln und wälzen klappt es schon ganz gut ;) )

    Anja: ein hesse! ;) naja, ländlicher als du beschreibst geht's ja wirklich kaum. das wär mir nix. bin aber mal total gespannt auf die ergebnisse deines seminars. so richtig vorstellen kann ich mir das irgendwie nicht...

    ich hoffe, dass das häschen die erste stunde überlebt ;)

    ich hab gestern lotte einer katze vorgestellt *lach*
    katze saß irgendwo auf der straße, lotte fiebte und winselte und wollte hin (jagen? gucken? keine ahnung). ich hab also meinem freund die leine gegeben und bin zu der katze, hab sie gestreichelt und sie blieb sitzen. dann durfte lotte sich schrittweise nähern. sie hat sich auch zunehmend beruhigt :schockiert: dann trennten lotte und sie katze vielleicht noch 30 cm und ich sagte jeffrey, er solle noch ein ministück näher kommen. lotte schnuppert an der katze, katze haut ihr eine runter, lotte jammert. *lach* blöde katze. die hat sich vorher gar nix anmerken lassen. katzen sind zicken. und lotte hat gejault als hätte jemand ihr mir einer heckenschere den schwanz abgesschnitten, dabei hatte die katze nichtmal die krallen ausgefahren... memme. ^^
    die katze ist dann weggetrottet und lotte hab gefiept und wollte wohl hinterher, irgendwie, war aber gleichzeitig völlig schockiert. vielleicht sollten häschen auch einfach mal den hunden vor die schnauze hau'n. ;)


    @safla
    safran ist so ein schöner hundename. gerade für einen spanischen hund... und es macht mir echt mut, dass sie irgendwann einfach angekommen ist. lotte interessiert sich seit gestern (wenn auch eher marginal) für spiele. ich hab eine kastanie gekickt und sie ist immer hinterhergewetzt. ^^vielleicht kann ich ihr auch apportieren beibringen. dann könnte sie ihren jagdtrieb mit mir auf den spaziergängen ausleben... vielleicht klappt das ja irgendwann. ich wäre so froh...
    spielt safran inzwischen? ich habe gehört, dass die meisten spanier, vor allem wenn sie ausgewachsen herkommen, nicht spielen können. nun frag ich mich aber, ob sich das irgendwann ändert... ob sie es lernen können.

    und ich würde mich wahnsinnig gerne mal mit dir treffen. dormagen ist zwar die andere ecke, aber das macht ja nichts. wenn ich noch ein bisschen mit ihr geübt habe, werd ich mal vorbeikommen.

    und jetzt muss ich zum agility. um diese uhrzeit. bei diesem wetter... obwohl mein bett sooo sehr nach mir ruft.

    ganz liebe grüße,
    die momo

  • Zitat

    Anja: ein hesse! ;)


    Nix Hesse!!! :motz: Bloß, weil ich da wohne(n muß), vegesse ich doch nicht meine Ruhrpottwurzeln :)

    Zitat

    naja, ländlicher als du beschreibst geht's ja wirklich kaum. das wär mir nix.


    Bevor ich zwei jagdbegeisterte Hunde hatte, fand ich's noch richtig klasse hier. ;)

    Zitat

    ich hoffe, dass das häschen die erste stunde überlebt


    Die Trainerin meinte, sie variiert das mit der Absperrung, je nach dem, wie schmächtig die Hunderhalter wirken im Vergleich zu ihren Hunden. *schluck*

    Zitat

    und lotte hat gejault als hätte jemand ihr mir einer heckenschere den schwanz abgesschnitten, dabei hatte die katze nichtmal die krallen ausgefahren... memme. ^^


    Kicher. Sei froh. Nellie ist da ein komplett anderes Kaliber. Wenn sich eine Katze fauchend vor ihr aufbaut, anstatt zu flüchten, gerät sie erst richtig in ihren "Ich-mach-dich-platt"-Modus. Bisher gab es zum Glück noch keine Verletzungen aber bereits extrem heikle Situationen, wenn sich mal wieder so eine Suizidkatze in unseren Garten verirrt oder urplötzlich unter einem Zaun vor und auf den Bürgersteig springt. :schockiert:

    Zitat

    vielleicht sollten häschen auch einfach mal den hunden vor die schnauze hau'n.


    Hihi, Kira neulich beim Mäuschenbuddeln. Plötzlich kreischt sie auf und springt zwei Meter zurück. Und an ihrer Nase hing ... eine Maus! Das tapfere Tierchen machte sich nach einem kräftigen Biß davon und ließ Hundilein ziemlich verdutzt zurück. Ich hab' mich totgelacht über ihren Gesichtsausdruck. Eigentlich ist Kira 'ne richtige Memme, aber das ging ihr wohl doch an die Ehre. Seit dem Tag läßt sie kein Mauseloch unbeschnüffelt, immer in der Hoffnung, die Killermaus zu finden und ihr die Schmach heimnzuzahlen!

    Liebe Grüße,
    Anja

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