Jetzt versuch ichs nochmal hier...
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Hallo ihr,
hatte über dieses Thema schonmal geschrieben und keine Antwort erhalten.Und zwar geht es um Diego, 16 Wochen alt, Schäferhund-Husky.
Er bellt einfach irrsinnig viel, und ich mache mir etwas Sorgen das ich das nicht gehändelt kriege.Ist er im Park ohne Leine, und uns kommt ein anderer Hund/Mensch entgegen, fängt er an zu bellen, aber ist dabei eher auf Rückzug eingestellt, ich denke eher das das Unsicherheit ist, von der Körpersprache her(eher Rückwärtsgang, leicht eingeklemmte Rute usw.).
Ist er aber an der Leine, und wir treffen jemanden, vorallem Hunde, rastet er komplett aus, zeigt die Zähne, knurrt, bellt, stellt sich auf die Hinterbeine, rennt mit vollem Karacho in die Leine, also richtig aggressiv, sofern es das in dem Alter schon gibt.
Meine 3-Jährige Hündin ist sehr ruhig und bellt nie, aber davon nimmt er sich nichts an.
Er nimmt mich dann auch gar nicht mehr wahr, ich kann machen was ich will.
Stubenrein ist er auch noch nicht, er macht gar keine Ansätze.
Nachts in seine Box macht er nicht, aber tagsüber macht er wo er geht und steht. Häufig macht er draussen gar nicht, und wenn wir 5 Minuten wieder da sind pinkelt er irgendwohin. :kopfwand:Ich gehe andauernd raus, lobe ihn, geb ihm Leckers wenn er draussen macht, aber trotzdem macht er immer wieder rein.
Heute waren wir im Park, er hat nichts gemacht, wir gehen durch den Flur und er hockt sich mitten im Lauf hin und pinkelt
:kopfwand:Und er klaut wie ein Rabe, springt auf Tische usw., springt hoch und reisst mir was aus der Hand(ich hätte nie gedacht das ein so junger Hund so hoch springen kann), egal was ich mache, ich weiß einfach nicht weiter.
Naja, das größte Problem ist erstmal die Kläfferei, ich wäre aber auch dankbar für Tipps die die anderen Sachen betreffen.
LG,
FioJa!
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10. September 2008 um 15:42
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Hallo FioJa,
für mich liest sich das so als ob Dein Diego tatsächlich noch recht unsicher ist und evtl. noch nicht genug an andere Menschen und Hunde gewöhnt ist!
Wenn Dein Hund aus Unsicherheit im Freilauf andere Menschen und Hunde anbellt würde ich ihn erst mal nicht aus den Augen lassen sondern ihn wenn Hunde oder Jogger, Fahrradfahrer entgegen kommen zu mir rufen und entweder absitzen lassen oder bei Fuß gehen lassen.
Das setzt natürlich voraus dass er sich abrufen lässt bzw das Sitz beherrscht (was mit 16 Wochen natürlich noch nicht perfekt klappen kann).
Aber das kannst Du ja auf jeden Fall üben...Also ich würde auf jeden Fall verhindern, dass Diego zu den Hunden bzw Menschen hin rennt und diese anbellt, sonst setzt sich dieses Verhalten irgendwann fest und wird dann zu einer echten Macke.
Statt dessen lieber den Hund zu Dir rufen, ihn auf Dich konzentrieren (noch bevor der andere Hund/Mensch) an Euch vorbeigeht und ihn loben wenn er ruhig ist.Wegen der Aggression an der Leine:
reagiert Diego denn schon "aggressiv" wenn er andere Hunde von weitem sieht oder erst wenn der andere Hund ihn beschnüffeln/begrüßen will? -
Abrufen lässt er sich, sitz kann er auch, aber er hebt es noch selbst auf, daran arbeiten wir gerade.
An der Leine braucht er nur einen Hund in 50 Meter Entfernung zu sehen, dann baut er sich ganz groß auf, fängt an zu bellen und zu knurren, stellt sich voll in die Leine.
Wenn dann noch der andere Hund zurückbellt ist ganz vorbei, als wenn ihm die sicherung durchknallt, wenn er kein Geschirr hätte würde er sich erwürgen. :/Wenn die anderen hunde dann erst da sind lässt er sich beschnüffeln und wirkt eher unsicher.
Er hat täglich Kontakt mit anderen Hunden, das mit der Bellerei war von Anfang an und wird immer schlimmer.
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Zitat
Abrufen lässt er sich, sitz kann er auch, aber er hebt es noch selbst auf, daran arbeiten wir gerade.
Na wenn er sich schon abrufen lässt und auch Sitz macht sind das ja schon mal gute Voraussetzungen!
Hast Du es schon mal mit abrufen + Sitz + loben (Leckerli) probiert wenn Euch andere Menschen oder Hunde begegnet sind?
Hat er denn mal schlechte Erfahrungen bei einer Hundebegegnung gemacht?
Zum Thema Aggression an der Leine:
schau doch mal diesen Thread an https://www.dogforum.de/ftopic22879.html
da ist ganz gut erklärt wie man das Problem lösen kann! -
Schlechte Erfahrungen...hm...also er wurde schon ein paar mal von älteren Hunden auf den Rücken gelegt.
Aber nie übermässig, ich fand das nicht toll, aber ist doch eigentlich normal, oder?
Ich straffe die Leine nicht, er springt voll Karacho rein.
Momentan macht das Gassi gehen nicht mehr soviel Spaß, immer dieses Gekläffe.
Vorallem, andere Hundebesitzer, die uns schonmal getroffen haben, machen jetzt einen Bogen, als hätte ich einen Wolf an der Leine...
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Zitat
Schlechte Erfahrungen...hm...also er wurde schon ein paar mal von älteren Hunden auf den Rücken gelegt.
Aber nie übermässig, ich fand das nicht toll, aber ist doch eigentlich normal, oder?
Ja, ich denke auch dass das absolut normal ist wenn ein Junghund/Welpe mal von einem erwachsenen Hund unterworfen wird.
Gibt es denn andere Hunde mit denen sich Deiner gut versteht und mit denen er auch spielt oder ist er bei ausnahmslos allen Hunden so unsicher?
Wäre gut wenn Ihr öfter andere Hunde trefft von denen Du weißt dass sie gut verträglich und sozialisiert sind und mit denen Du dann Hundebegegnungen üben kannst! So dass Dein Hund möglichst viele postitive Erfahrungen macht und immer sicherer im Umgang mit anderen wird! -
ob normal oder nicht > es ist laestig, wenn dein Hund bellt. Ich wuerde rechtzeitig gegensteuern.
Gibt es akustische Reize, die seine Aufmerksamkeit auf dich lenken, wenn er einen anderen Hund sieht? Dann kannst du die benutzen>
Wenn er dich anguckt und nicht bellt, wird er durch Leckerlis belohnt.Wenn er in der Wohnung ungezogen ist, bind ihn an! Ich wuerde taeglich nach dem Gassi gehen mit ihm in der Wohnung ueben > das Kerlchen braucht jeden Tag Uebungen im Grundgehorsam

Zusaetzlich kannst du in jedem Zimmer eine Decke fuer den Hund in eine Ecke legen. Da schickst du ihn dann immer hin. nur da wird er belohnt und nur dann, wenn er ruhig ist. ggf. Futter nur fuer eine gewisse Zeit nur aus deiner Hand, nicht mehr aus dem Napf. Das ist sein Ruheplatz>er darf mit in dasselbe Zimmer wie du, aber nicht ueberallhin in dem Zimmer ...
ich wette, in 4 Wochen sieht dein Leben anders aus

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Hi
Bungees Tipps finde ich ausgezeichnet.
Die solltest Du auf jeden Fall ausprobieren.Beschreibe doch einmal das Verhältnis
der Hunde untereinander.
Werden sie auch mal getrennt
oder leben sie konstant zusammen.
Wenn ein Hund der mit einem anderen zusammenlebt
nicht stubenrein wird, liegt es häufig daran,
dass er sich an seinem Menschen weniger
orientiert als an dem anderen Hund.
ich denke Man kann auch ein wenig aus Deinem
Beitrag herauslesen, dass der Kurze Dich eher noch
nicht so richtig ernst nimmt oder vertraut.Aber er ist ja noch sooooooooo jung,
Du kannst und wirst sicher noch ein ganz tolles Verhältnis
zu ihm aufbauen.Viel Erfolg und halte uns bitte auf dem Laufenden
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Ich weiß nicht, ob du vielleicht mit deinem Hund auch in eine Welpenspielgruppe gehen solltest. Oder in einen Junghundekurs.
Meine hat ähnliche verhaltensweisen in den ersten Tagen an den Tag gelegt. Alle hunde waren ihr unheimlich und sie hat gebällt und sich aufgespielt, aber sobald ihr einer näher kam, hat sie den Schwanz eingezogen.
Bei uns hat die HUSCHU viel gebracht, vor allem der Welpentag. Also die Welpenspielgruppe. Da hat sie den richtigen Umgang mit Hunden erst gelernt und begann "zu begreifen". Schon nach dem ersten mal Welpengruppe hatte sie eine völlig neue Verhaltensweise anderen Hunden gegenüber.
Ich glaube bei ihr lag das daran, das sie als Welpe nicht viele andere Hunde mehr getroffen hat, als die bei Ihrer Züchterin ansässigen.
Da hat also schon von anfang an ein wichtiger Baustein in der Entwicklung gefehlt, den ich gott sei dank früh genug ausgebügelt habe.Von agression oder angst ist seit dem keine Spur mehr vorhanden.
Ich geb dir den Tipp sowas zu machen. Und zusätzlich hast du noch (hoffentlich) kompetente und Erfahrene Trainer, die dir Tips und Hilfestellungen geben können.
Gruß
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Hallo FioJa
Gehst du immer den gleichen Weg oder immer unterschiedlich?
Ich würde mir einen Löseplatz ziemlich in der Nähe suchen und da zu Beginn und am Ende des Spaziergangs hingehen. Unsichere Hunde trauen sich oft nicht draußen zu machen um keinen anderen auf sich aufmerksam zu machen. Da hilft so ein vertrauter, ruhiger und als sicher erlebter Platz. Auch das Theater an der Leine würde ich auf die Unsicherheit zurückführen. Er kann nicht flüchten, ist in seiner Bewegungsfreiheit beschränkt und versucht alle zur Sicherheit auf Abstand zu halten.
Gehst du mit ihm in eine Hundeschule? Welpenspielstunde würde ich für ihn sehr wichtig halten und auch das Training der verschiedenen Umweltreize.VG Yvonne
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