Hund zu eigenständig
-
-
Angeregt durch einen anderen Thread frage ich mal pauschal in die Runde:
Was tut man mit einem Hund der einem "nie" hinterherläuft, bzw. eigentlich nur seine eigenen Interessen verfolgt?
Was ich versucht habe:
Die üblichen "Welpenspiele": Weggehen, verstecken, niemals hinterherlaufen usw.
Motivation: gemeinsame Entdeckungstouren; viel positive Bestärkung; viele "Spiele", die er gerne mag usw.
Aufmerksamkeitsentzug: Wegschicken; Ignorieren, wenn er etwas will usw. -
5. September 2008 um 17:28
schau mal hier:
Hund zu eigenständig - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Wie alt isser denn?
Wie benimmt er sich wenn er z.B.- alleine ist?
- im Dunkeln?
- alleine draußen? -
Deiner ist ein HSH-Mix? Meiner ja auch und ansich habe ich den Eindruck das er nur folgt wegen mir. Ist schwer zu erklären, was ich meine. Aber er hat auch einen sehr starken und eignen Charakter. Ich musste lange um sein Vertrauen werben, erst als ich das hatte, ging es bergauf.
Ich lasse meinem einfach mehr Freiraum und seitdem klappt es viel besser.Erklär mir mal, was du damit meinst, dass er dir nicht hinterherläuft u. nur seine Interessen verfolgt, welche?
-
Zitat
Wie alt isser denn?
Er ist im Juni 2 gewordenZitatWie benimmt er sich wenn er z.B.
- alleine ist?
Wenn er alleine zu Hause bleibt?
Ich glaube er schläft dann. Wenn wir wieder kommen freut er sich.
Wenn er mich hört oder sieht, dann wird er unruhig und bellt auch schonmal.Zitat- im Dunkeln?
Im Dunkeln ist er etwas unsicherer, große Unterschiede gibt es aber sonst nicht zum Verhalten im Hellen.Zitat- alleine draußen?
Im Garten?
Unser Garten ist nicht eingezäunt. Wenn ich ihn dort alleine lassen würde, dann geht er streunern.
Wenn man auf dem Spaziergang einfach weggeht, weil er nicht reagiert, dann schnüffelt er in aller Seelenruhe zu Ende und kommt dann später nach. -
Zitat
Wenn man auf dem Spaziergang einfach weggeht, weil er nicht reagiert, dann schnüffelt er in aller Seelenruhe zu Ende und kommt dann später nach.
Hier würde ich einfach mehr Action machen, wenn meiner mal nicht gleich reagiert, dann hüpfe ich und klatsche, spätestens das kann er dann nicht mehr überhören, wenn er dann kommt dann hampele ich noch ein wenig rum und wenn dann voller Elan herkommt, dann lobe ich ihn nochmal kräftig.
Der Rest hört sich doch gut an, außer das Streunen.
- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Jup, du scheinst wirklich einen eigenständigen Hund zu haben und das ist eigenlich super

Jetzt mußt du nur noch das Knöpfchen bei ihm finden, damit er eine engere Bindung zu dir aufbaut.
Ich habe selber derzeit so einen stabilen Flohkopf und ich hab ihn so eingefangen:- Hilfe aus einer Sackgasse
geh mit ihm an einen Ort wo er in ein Problem rennt (Umzäunung mit einem Ausgang, unüberwindbare Mauer usw.). Versuch ihn damit einzugrenzen ohne daß er es bemerkt und entferne dich etwas und warte......bis er maunzt oder bellt. Sofort eilst du als Hero herbei, rettest mit dramatischen Gesten deinen Hund und feierst überschwänglich seine Rettung.- Abhauen ehe der Hund abhaut
such dir eine Stelle mit viel freiem Gelände und mindestens einem Baum den du relativ leicht ca. 3-5 Meter hoch besteigen kannst. Geh mit deinem Schnuffi dorthin und lass ihn laufen. Du selbst treibst dich immer im Umkreis deines Baumes herum. Warte bis dein Hund sich so weit weggeschnüffelt hat, daß du unbemerkt den Baum erklimmen kannst. Wen du oben bist, beobachte absolut still die Suchläufe deines Wuffis (ist übrigens eine interessante Technik). irgenwann wird er nur noch unter deinem Baum rumlaufen. wenn er anfängt zu maunzen ist wieder deine Zeit als Held gekommen.....Er lernt durch diese Spiele, daß die Welt ihm doch nicht ganz untertan ist und man ab und zu einen großen zweibeinigen Freund braucht

-
Barry Bär
Wenn ich nicht sicher wüsste, dass er kein HSH-Mix ist, dann wäre ich mir sicher, dass er einer ist *stöhn*
Nein, er ist ein DSH-Retriever-MixHm, was ich damit meine, schwer zu erklären. Es ist jetzt nicht so, dass ich ihm egal bin, aber er orientiert sich im normalen Alltag nur sehr wenig an mir. Er macht mehr sein eigenes Ding.
Er sucht sehr selten meine Nähe. Z.B. darf er auf Sofa und auch ins Bett, das will er aber gar nicht, im Haus liegt er entweder stundenlang vor seinem Napf in der Küche und wartet auf Futter oder er liegt auf "seinem" Sofa im Flur (großer Wohnflur) und beobachtet das Treiben draußen oder schläft. Setzt man sich zu ihm aufs Sofa geht er sofort runter und legt sich auf den Teppich. Er mochte schon als Welpe kein Kontaktliegen/Streicheln. Wenn er Körperkontakt will, dann nur beim Toben.
Draußen beschäftigt sich gerne und viel alleine. Schnuppern, toben, spielen, jagen. Wenn man nicht aufpasst, dann geht er streunen. Verharrt man an einer Stelle, dann muss man ihn in regelmäßigen Abständen zurückrufen ansonsten geht er seinen Spaziergang alleine weiter. Wenn man läuft orientiert er sich sehr lose an einem. Gibt es für ihn keinen Grund, dann rennt er auch nicht weg, aber er hat einen sehr großen Radius, wenn man ihn lässt! 200m sind da gar nichts.Zum motivieren. Ja, das mach ich dann auch. Entweder ich mach mich dann sowas von zum Affen und gehe langsam rückwärts
und häufig kommt er dann auch. Allerdings nie mit Elan (Ich freu mich schon immer riesig, wenn er zum Traben ansetzt). Eher nach dem Motto: Naja okay, ich komm dann mal. Mit dem Loben ist das dann so eine Sache, da er nämlich kaum wirkliches Interesse am Kommen hatte, kommt er mehr um mich zufriedenzustellen und ist dann häufig noch so abgelenkt, dass er mich kaum registriert. Er wartet dann nur darauf, dass er wieder los darf.
Oder ich rufe etwas strenger und mache 2-3 Schritte auf ihn zu. Dann kommt er auch, weil er weiß, dass ich ihn sonst abhole. Gelobt wird er für das Kommen eigentlich immer, weil er eben so ungerne und so schlecht kommt. Entweder mit Leckerlie oder auch mal, wenn ihm danach ist durch Spiel (Zerren, Leckerlie suchen etc.).
Je weiter er weg ist, desto schlechter reagiert er. -
Zitat
Oder ich rufe etwas strenger und mache 2-3 Schritte auf ihn zu. Dann kommt er auch, weil er weiß, dass ich ihn sonst abhole. Gelobt wird er für das Kommen eigentlich immer, weil er eben so ungerne und so schlecht kommt. Entweder mit Leckerlie oder auch mal, wenn ihm danach ist durch Spiel (Zerren, Leckerlie suchen etc.).
Je weiter er weg ist, desto schlechter reagiert er.Ich setze mal hier an, wenn er nicht kommt und du ihn dann irgendwann abholst, weiß er das ja , sieht also keine Notwendigkeit aus eigener Initiative zu kommen. Ich kenne das Problem eines sehr eigenständigen Hundes, bei dem das einfach weggehen nicht funktioniert. TRotzdem muß der Hund kommen, ich habe irgendwann ein Superkommando eingeführt, ein "Schau Mal", und tue ob ich etwas supertolles entdeckt habe. Das hat gut funktioniert, aber du mußt es dir eben als Superkommando aufheben, wenn du merkst, er stellt die Ohren auf Durchzug. Und jedes Mal, wenn er kommt, superdoll loben.
Ansonsten würde ich weiter an der Bindung arbeiten, das heißt, kein Futter aus dem Napf, sondern von dir und er muß dafür arbeiten. Das kannst du zu Hause mit einbauen, oder auf Spaziergängen.
Liebe Grüße,
Nicky -
Hallo Nicky,
doch, das Abholen funktioniert eigentlich sehr gut. Meist reicht ein einmaliges Abholen bei Nichthören und er kommt beim nächsten Abruf sofort auf den ersten (und einzigen) Ruf.
So haben wir von Anfang an geübt, wenn ich rufe, dann ist die Handlung vorbei (entweder er beendet sie selbst oder ich mache es) und je schneller er reagiert, desto schneller hat er auch die Chance wieder eigene Interessen zu verfolgen. Häufig belohne ich ihn auch mit genau der Handlung, die er vorher ausführen wollte oder wir machen etwas ähnliches.Ein Superkommando (Doppelpfiff auf der Hundepfeife) hatten wir im Junghundekurs aufgebaut, das hat auch immer super funktioniert ... dann hat er sich aber irgendwann überlegt, dass es ihm eigentlich doch egal ist
Von da an kam er trotz Superleckerlie (Fleischwurst) auch auf den Pfiff nur noch sehr unzuverlässig.Ich hab dann, auch weil mir die Pfeife zu "unhandlich" war, ein neues Superwort aufgebaut, das funktioniert eigentlich ganz gut, aber auch nicht in jeder Situation zuverlässig und eigentlich bin ich auch der Meinung, dass ein Superkommando nicht die Lösung eines Komm-Problems sein kann.
Daher trainieren wir momentan mal wieder verstärkt das KOMM, augenblicklich mit dem Clicker, da er auf diesen meist gut anspricht und dann eben auch motiviert mitarbeitet. Außerdem fange ich mit dem Clicker die Blickkontakte ein. Mal schauen, bis jetzt bin ich mit dem Resultat ganz zufrieden.
Achso, Thema Handfütterung, das hatte ich ganz vergessen zu schreiben. Er bekommt zwar nicht sein ganzes Futter aus der Hand, da er ein Großteil seines Futters roh bekommt und mir das dann doch zu umständlich ist, aber sein Trockenfutter, das ich deswegen wieder vermehrt füttere, bekommt er eigentlich nur aus der Hand - gegen Arbeitsleistung natürlich

Savoyarde
Ich werde mal schauen, ob ich hier geeignete Stellen finde. Ehrlich gesagt setze ich aber keine großen Hoffnungen in diese Idee, da Sascha überhaupt nicht zum Paniken neigt. Er ist eher der totale "Kopfhund", der sich sehr ausdauernd mit einem Problem befassen kann, dann aber auch sehr ausdauernd auf seine "Rettung" "warten" kann. Sagen wir es so, ich denke nicht, dass ihn die Situation 1 groß stören wird, er wird wahrscheinlich einfach darauf warten, dass ich ihn holen komme, vielleicht wird er ungeduldig werden, aber wahrscheinlicher ist, dass er sich einfach eine "Zwischenbeschäftigung" sucht, verzweifelt jaulen wird er mit Sicherheit nicht. Bei der Baum-Geschichte denke ich eher, dass er, wenn er mich nicht findet, einfach später nochmal wiederkommen wird ...
Aber ich werde mal so eine Situation stellen und schauen was passiert. -
Das was du beschreibst, könnte auf Mücke zutreffen
Viel hat es uns gebracht, in unbekannte Situationen zusammen zu gehen. D. h. einmal haben wir das gemacht, was du eingangs beschreibst und ich habe ihn so oft wie möglich zu unbekannten Orten mitgenommen, und sei es nur mal kurz in die Stadt, mit in die Sparkasse rein usw.Also weg von der Routine, er MUSSTE sich in dem Moment an mir orientieren, und meiner Meinung nach hat das unsere Bindung ein gutes Stück voran getrieben.
Weiterhin absolute Konsequenz, da er mich bei der geringsten Schwäche meinerseits nicht mehr ernst nimmt.
Ansonsten muss man sich bei solch einem eigenständigen Hund schonmal was einfallen lassen, um sich interessant zu machen, in der Tat. Sei immer flexibel, damit du dich schnell auf die Motivation deines Hundes einstellen kannst
Viel Erfolg - Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!