Unser Setter bellt Leute an...

  • Zitat


    Da kommen doch einfach zwei Menschen über die Hügelkuppe spazieren,

    :

    So eine Unverschämtheit.....unerhört....wie können die es nur wagen, einfach dort aufzutauchen :lachtot:

    Spaß beiseite.
    Katja hat Dir ja einen guten Tipp gegeben, dem ich mich anschließe

    Zitat

    Wie gewöhn ich ihr nur ab, in allem zuerst mal eine potentielle Beute zu sehen? :irre:

    Zur Lösung des Problems solltest Du den Hund nicht mehr von der Leine lassen und mit einer Schleppleine arbeiten, denn damit hast Du den Hund unter Kontrolle und kannst direkt eingreifen.

    Hast Du mal in Erwägung gezogen, einen Trainer zu Rate zu ziehen?

  • Zitat

    Ihm sind auch ein paar Gestalten einfach suspekt. Das war bei ihm aber schon immer so.
    Und um ihm die Entscheidung abzunehmen: Angriff (übertrieben ausgedrückt) oder nicht - gehe ich einfach weiter - entweder Straßenseite wechseln oder zurück oder oder oder.
    Wenn er dann auf Entferung ruhiger ist, würde ich die Aufmerksamkeit auf dich lenken und belohnen, wenn du die Aufmerksamkeit hast.

    Mittlerweile ist der Kerl so schlau, dass er bei fast jedem Passanten zu mir schaut und ein Leckerlie einfordert :D
    Na ja, bekommt er zur Zeit auch noch, weil sich das Verhalten noch festigen soll.

    Ja, OK. Wenn der Hund an der Leine ist, ist ein Richtungswechsel kein Problem. Genannter Vorfall war aber leider ohne eine solche. Da kann ich Richtung wechseln wie ich will :roll: .
    Und das mit den Leckerlis...das wünscht ich mir ja so sehr, ABER: Setterli INTERESSIERT sich nicht für Leckerli :irre: . Selbst Wurst ignoriert sie IMMER zugunsten von "Nicht-folgsam-sein".
    Aber ich denke, ich muss ein konsequentes, mehrmonatiges Laufleinen Training einziehen. :sauer: , obwohl ich diesen Gedanken überhaupt nicht mag.

  • Ich würde wohl ganz konsequent mit Futter-erarbeiten trainieren. Futterbeutel oder dergleichen und das gibt es nur noch beim Spaziergang, wenn sie auf Dich achtet.... Und ja, gleichzeitig Schleppleinentraining, den Hund ordentlich auslasten... Wenn mein Kleiner unterfordert ist, motzt er gerne mal aus Langeweile Leute (oder Raben, oder Eimer oder oder ) an...

  • Ja, da hilft wirklich im "Freilauf" nur die Schlepp.
    Und wenn du keinen Trainer möchtest - egal warum - würde ich schauen, ob du mit für deinem Hund fremden Personen üben kannst.
    Personen, die euch über den Weg laufen und auf Abstand erst mal neutral stehen bleiben.

    Und glaube mir - Joka wollte auch niiiiiie draußen Leckerlies annehmen.
    Aber evlt. hilft ein Spielzeug oder Streicheln oder so als Lob?

    Mittlerweile nimmt Joka draussen auch Leckerlies an.
    Ist für mich ein Zeichen, dass er mir mehr vertraut als früher. Denn er bekommt es nur, wenn ich seine Aufmerksamkeit habe.
    Ab und an geht mittlerweile sogar schnödes Trockenfutter.

    Geduld!

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    Du kannst ja trotzdem auf Grund der gesteigerten Aggressivität vom Tierarzt Stoffwechselstörungen ausschliessen lassen (Schilddrüsenkontrolle nicht vergessen).

    Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Das Tier ist unglaublich verschmust, hab noch nie einen solchen Schmusehund gesehen. Null Agression, ausser auf potentielle Jagdopfer?! ;)

    hilli:
    Ja, ablenken und spielen funktioniert schon. Ich habe gemerkt, dass nach ca. 20 Min. Freilauf die Konzentration von Hundi extrem abnimmt. Gestern habe ich dann den Moment verpasst (ach im Schnee ist's halt so schön), worauf sie wie ausgeklinkt hat.
    Trainer wäre ok, nur was für einen?

    Fräulein:
    2x 2 Std. am Tag Gassi + 1 h davon mit anderen Hunden rumrennen sollte was die Bewegung angeht eigentlich reichen.
    Gut, psychische Auslastung ist was anderes...

    OK, danke für die Tipps.
    Wird halt jetzt für die nächste Zeit wieder ein Leinenhund :???:.

  • Klar, hört irgendwann die Konzentration auf.

    Wegen dem Trainer.
    Dazu müsste man wissen, wo du wohnst.
    Dazu würde ich dann einen neuen Thread aufmachen. Da sind bisher schon die tollsten Tipps gekommen, wenn jemand einen Trainer gesucht hat.

    Im Prinzip bräuchtest du den Trainer ja nicht oft, wenn du dann weißt, woran das Verhalten genau liegt.
    Evtl. helfen ja auch Beutespiele gemeinsam mit dir.

  • Ich meinte ja auch eher die geistige Auslastung.... :roll: Ich würde sie wirklich und echt während des Spaziergangs das Futter erarbeiten lassen... Und immer lieber nur kurz als einmal zu lange üben... Seid mal kreativ... Desweiteren vorausschauend spazieren gehen. Wenn Du Spaziergänger vor Deinem Hund siehst, sie IMMER ranrufst und bei Dir ein Freudenfest machst.. So lernt sie mit der Zeit: Ui, da hinten kommt jemand, das heißt bei meinen Leuten passiert was ganz ganz tolles.. Sie wird also bald anbieten, von sich aus zu Dir zu kommen...

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    Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Das Tier ist unglaublich verschmust, hab noch nie einen solchen Schmusehund gesehen. Null Agression, ausser auf potentielle Jagdopfer?! ;)

    Ich hatte auch einen Schmusehund in Pflege - draussen war er so, wie bei Dir beschrieben. Letztendlich lag es an der Unterfunktion der Schilddrüse. Nachdem der Hund richtig eingestellt wurde, hätte man ihn nicht mehr wiedererkannt.

    Ich schreib ja nicht, muss sein, aber es kann sein, dass Stoffwechselstörungen einen Hund reizbarer machen.

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