Unser Setter bellt Leute an...
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In der letzten Zeit sind wir etwas gestresst mit unserer 1,5 jährigen Setterdame.
In den Sommerferien am Strand hat es angefangen: Angebunden an eine Tasche hat sie bei gewissen (ausschliesslich) Männern, die in der Nähe unseres Platzes vorbeigingen, angefangen, diese anzubellen und auf sie los zu rennen. Ich interpretiere dies als Verteidigungsverhalten.
Seit da passiert es auch heute, z.B. beim Spazieren an der Leine, wenn irgendjemand auf uns zukommt, dass sie auf einmal anfängt zu ziehen und zu bellen.
Natürlich beisst sie nie, aber die betroffenen Leute erschrecken jeweils ziemlich (und halten unser Setterli natürlich für einen extrem scharfen Köter).
Wie gesagt, ich deute dieses Verhalten so, dass sie uns beschützen will vor den Leuten und deshalb in die Offensive geht.Wie können wir ihr dieses Verhalten wieder abgewöhnen?
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28. August 2008 um 14:18
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Unser Setter bellt Leute an... - Vor einem Moment
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Zitat
Wie gesagt, ich deute dieses Verhalten so, dass sie uns beschützen will vor den Leuten und deshalb in die Offensive geht.?
Die Hündin denkt scheinbar, sie müsse für Euch die Entscheidungen treffen.
Das allerdings ist nicht ihre, sondern Eure Aufgabe.Kann es sein, dass der Hund Dir nicht richtig vertraut?
Wie reagierst Du, wenn sie in die Offensive geht?
Wie steht es mit dem Grundgehorsam?
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Also das Vertrauen ist denke ich schon da, da aber auch die Kinder jeweils mit ihr spazieren gehen, kann es natürlich dort zu solchen "Beschützaktionen" kommen (könnt ich mir vorstellen).
Grundgehorsam ist so ne Sache: Drinnen alles ok, hört aufs Wort, draussen halt ab und an mal wieder Jagdverhalten, rumschnüffeln und etwas störisch in der Reaktion. Da arbeiten wir daran.
Das Interessante daran ist, dass sie dieses Verhalten nur gegen einige Leute vorweist, bei anderen ist sie extrem friedlich und lässt sich gleich auf den Rücken fallen, streicheln etc. :irre: -
Was machst Du denn, wenn der Hund fremde Leute anbellt?
Wenn es bestimmte Personen sind, die die Hündin anbellt, müsste ja irgendetwas vorgefallen sein.
Kannst Du an ihrer Körpersprache sehen, wann sie in die Offensive geht und ob das Bellen eher ängstlich oder aggressiv ist?
Wichtig finde ich, dass der Hund keine Gelegenheit bekommen darf, die dieses Verhalten auslöst.
Hund absitzen lassen, wenn Euch fremde Leute begegnen, Blickkontakt fordern und Hund für ruhiges Verhalten belohnen.
Auf keinen Fall meckern, denn das sieht der Hund als Bestätigung seines Verhaltens an. -
Vielleicht ist beim Spaziergang mit den Kindern, wie alt sind deine Kinder eigentlich, irgendwann mal was vorgefallen, von dem du nichts weißt.

Je nach dem wie alt die Kinder sind würde ich sie nicht alleine mit dem Hund gassi gehen lassen, wäre mir zu gefährlich weil Kinder gewisse Situationen oft nicht unter Kontrolle haben.

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Zitat
Was machst Du denn, wenn der Hund fremde Leute anbellt?
Na, wahrscheinlich genau das Falsche, nämlich ihn zurückhalten und ein scharfes NEIN!
Zitat
Wenn es bestimmte Personen sind, die die Hündin anbellt, müsste ja irgendetwas vorgefallen sein.
Also dass schliesse ich aus, da war nie ein negatives Erlebnis. Es sind nicht bestimmte Personen, sondern bestimmte Personentypen!Zitat
Kannst Du an ihrer Körpersprache sehen, wann sie in die Offensive geht und ob das Bellen eher ängstlich oder aggressiv ist?
Beispiel: Öffne Kofferraum, Hund anleinen, Hund kommt aus dem Kofferraum. Im Bruchteil einer Sekunde bellt er den Typen der auf dem Gehsteig 4m entfernt an und reisst an der Leine in Richtung des Typen.
Das Verhalten kommt jeweils unglaublich überraschend und tönt m.E. eher agressiv.
Ist nun das scharfe "Nein" ein Fehler? Ich meine, Hundi muss wissen, das das Verhalten nicht ok ist?Zitat
Vielleicht ist beim Spaziergang mit den Kindern, wie alt sind deine Kinder eigentlich, irgendwann mal was vorgefallen, von dem du nichts weißt. grübelJe nach dem wie alt die Kinder sind würde ich sie nicht alleine mit dem Hund gassi gehen lassen, wäre mir zu gefährlich weil Kinder gewisse Situationen oft nicht unter Kontrolle haben. zwinkern
Nein, denke nicht dass was passiert ist, das würden die erzählen. Nur die Ältere geht alleine (12). -
Wenn es im Urlaub passiert ist, denke ich daß es der dadurch erhöhte Streßlevel ausgelöst hat. Hatte ich bei meinem ersten Cattle Dog auch. Keine Ahnung, was er damals verknüpft hatte, aber da hatte er das auch das erste mal gezeigt. Ich erkläre mir das so: Durch den Ortwechsel und die ganzen anderen Dinge hat der Hund einen erhöhten Streßlevel, was ihn übermäßiger und unter Umständen aggressiver reagieren läßt. Sie hat da gemerkt, daß das Verhalten Erfolg bringt, weil die Leute ja doch immer weg gehen und sie die Menschen so in die Flucht schlagen konnte. So ein Verhalten ist also selbstbelohnend und es kann dem Hund auch regelrecht Spaß machen... (Erfolge machen nun mal schnell süchtig)...
Ich würde versuchen die Umgebung besser im Auge zu behalten, als mein Hund es tut. Ich kann Dir dazu das Büchlein "Trau niemals einem Fremden empfehlen" von Patricia MacConnell. Ist nicht teuer, super hilfreich und über amazon, in zwei Tagen bei Dir... -
Hallo,
die eine Methode, schrieb ich ja gestern schon.
Eine andere Möglichkeit ist, grundsätzlich die Richtung zu wechseln, sobald der Hund beginnt, die Personen zu fixieren.
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Hi,
möchte hier nochmal nachhaken. Das Problem habe ich immer noch nicht gelöst.
Gestern beim Spaziergang auf weiter Flur im Neuschnee, haben wir Hundi laufen gelassen. Kein Problem, spielen, rumtollen, kommen. Alles gut.
Da kommen doch einfach zwei Menschen über die Hügelkuppe spazieren, Hundi sieht sie (mind. 500m), und weg is'se. Bellend auf die Leute zu stürmend (also ich hätte Angst), dann Vollbremse, kläff, kläff als würde ihr das ganze Gebiet gehören. Dann, plumps auf den Rücken liegen und warten, bis die vor Angst zitternden Spaziergänger ihr den Bauch kraulen.Wie gewöhn ich ihr nur ab, in allem zuerst mal eine potentielle Beute zu sehen? :irre:
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Zitat
Hallo,
die eine Methode, schrieb ich ja gestern schon.
Eine andere Möglichkeit ist, grundsätzlich die Richtung zu wechseln, sobald der Hund beginnt, die Personen zu fixieren.
Ja, würde ich auch vorschlagen.
Klappt bei Joka nämlich mittlerweile auch.
Ihm sind auch ein paar Gestalten einfach suspekt. Das war bei ihm aber schon immer so.
Und um ihm die Entscheidung abzunehmen: Angriff (übertrieben ausgedrückt) oder nicht - gehe ich einfach weiter - entweder Straßenseite wechseln oder zurück oder oder oder.
Wenn er dann auf Entferung ruhiger ist, würde ich die Aufmerksamkeit auf dich lenken und belohnen, wenn du die Aufmerksamkeit hast.Mittlerweile ist der Kerl so schlau, dass er bei fast jedem Passanten zu mir schaut und ein Leckerlie einfordert
Na ja, bekommt er zur Zeit auch noch, weil sich das Verhalten noch festigen soll. - Vor einem Moment
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