Sie belllt ständig...Angst?
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Seit wir meine Tante in München besucht haben, deren Hund auch wg jedem noch so kleinen Furz bellt und knurrt macht Lucie das nun auch.
Sie ist ein Border Collie also somit total ungewöhnlich. Wenn sie jemanden anbellt (mal ein Mann, mal Frau, mal Kind, mal Auto, mal nix, mal Ente,...) dann schimpfe ich mit ihr, halte ihr die Schnauze zu, versuche ihren Blick weg und auf mich zu lenken und dann muss sie an die Leine (wenn sie vorher frei war). Ist das so gut? Bin mir da recht unsicher, aber ich weiß nicht wie es denn sonst besser wäre.
Sie ist nun 5 Monate alt und ich möchte dieses Verhalten baldmöglichst abstellen. Ist es Angst? Vertraut sie mir nicht genug dass ihr bei mir nichts passiert? Oder will sie mich beschützen???
Danke für eure Hilfe...
Achja ein Beispiel von gestern...waren in Amsterdam in der Stadt im Cafe und jedes Mal wenn eine Kutsche losgefahren ist, fängt sie total aufgeregt an zu bellen...absolut nervig! Dabei kennt sie Pferde weil ich mit ihr schon von Anfang an zu Pferden und Kühen bin um sie dran zu gewöhnen. Auch habe ich schon gehört dass sie in dem Alter noch einmal in so eine Art Angstphase kommen...woher weiß ich ob es das ist und wie lange dauert sowas?
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also, ob sie Angst hat, weiß ich nicht. Aber wenn du so weiter machst, wird sie vielleicht irgendwann Angst vor dir haben!
Bitte, bitte halte deinem Hund nicht die Schnauze zu! Vorallem, was soll das bringen?
Wenn sie bellt, ignorier sie und lobe sie, wenn sie still is.
Bringe ihr, falls sie es noch nicht kennt, dafür ein kommando bei. beispielsweise aus.Dein Hund is noch ein halbes baby.
Du mußt Geduldig sein und deinem tier gegenüber ruhiger. Mit solch hektischen versuchen, wie schnauze zuhalten, wirst du keinen erfolg erzielen. Auch schimpfen bringt dir nicht alzuviel.Und ganz wichtig, erwarte nicht, das sie das von heute auf morgen shcnallt was du möchtest.
Was machst du denn sonst so mit deiner Maus? Also wie beschäftigst du dich mit ihr?
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Zitat
Sie ist ein Border Collie also somit total ungewöhnlich.
Total ungewöhnlich, dass sie bellt? Meintest Du das?
Denn das ist für Hütehunde das Normalste der Welt, ist ihnen rassebedingt quasi angezüchtet und gehört zu ihrer Kommunikation zwingend dazu (mal ganz davon abgesehen, dass sie eh sehr kommunikative Hunde sind, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Lauten den ganzen Tag von sich geben, sozusagen die Siamkatzen der Hunde, und dieses Verhalten spätestens durch Abschauen annehmen :D).
Abstellen kannst Du es nicht und solltest es auch nicht. Aber natürlich kannsts Du es in Bahnen lenken, so dass sie nicht Deine Nachbarn und andere Leute aufschreckt.
Aber das erreichst Du nicht, wenn Du es bei Deinem intelligenten Hund unterdrückst, sondern indem Du ihm zeigst, wann er es darf und wann nicht.
Also führst Du ein Kommandos ein: Bell (inkl. Handzeichen) wird sie in 0,nix gelehrnt haben. Dann kommt das gaaaanz schwierige Kommando: Psst! (inkl. Handzeichen), dass Du schrittweise, angefangen bei sek., steigerst. Und tausend Leckerlies dürfen bei dem Training natürlich nicht fehlen.

Wenn sie plötzlich rumkläfft, musst Du abwägen, ob Du sie schon so gut unter Kontrolle hast, dass sie auf Psst! hört, dann wird sie natürlich übermäßig gelobt, oder ob Du sie völlig ignorierst oder ob Du mit ihr auf die z.B. Kutsche zugehst, um ihr zu zeigen, dass sie jetzt echt rumspinnt.

Und siehe da, Deine Kleine wird kein Kläffer.
Bei der Gelegenheit, wie lastet Du sie denn geistig aus? Denn Hütehunde brauchen eine richtig gute Auslastung, ansonsten "spinnen" sie rum, um ihre Triebe irgendwie abzureagieren, was sich auch in Deinem Amsterdam-Erlebnis äußern kann.
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Ok dann hab ich wohl richtig befürchtet dass ich da was falsch mache. Danke für die Kritik

Wg Auslastung. Also zur Zeit gehe ich mit ihr "nur" in die Junghundespielstunde, wo aber mehr gearbeitet als gespielt wird und haben außerdem noch Einzlstunden.
in der "Freizeit" üben wir zur Zeit viel Fuss, Bleib, Aufmerksamkeitslaufen usw was wir eben in der Huschu gelernt haben.Auch mache ich viele Suchspiele in der Wohnung, was ich demnächst auch immer mehr draußen machen werde.Viel mehr kann ich ja wohl nicht mit ihr machen oder? Agility und Obedience was ich später mit ihr machen will geht ja noch nicht und außerdem möchte ich sie nicht überfordern. Und im Moment üben wir eben die Sachen für die Begleithundeprüfung...
Das mit den Zeichen habe ich schon in einem Buch gelesen, war aber irgendwie überzeugt davon dass sie mich in diesem Moment garnicht hören würde. Aber das werde ich ab sofort immer üben...Danke!
Habt ihr noch mehr Tips für mich?
Achja und meine Züchterin und auch von anderen Stellen hörte ich immer eher dass Borders ruhige Hunde sind, die kaum bellen...und auch mein Hundetrainer meinte dass ich es unterbinden soll, er es sich aber nach seinem Urlaub gerne mal bei mir zuhause anschaut...
Was sagt ihr zu dieser Angstphase? Denn ein Hund aus der Huschu bellt auch alles an...Planen...Menschen...alles eben....
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Ob sie eine Angstphase hat, kann ja keiner beantworten, der die Situation nicht gesehen hat.
Wenn es wirklich Angst sein sollte, würde ich den Hund desensibilisieren und das bedeutet Abstand zwischen die Dinge zu bringen, wovor der Hund Angst hat und mich diesen dann langsam annähern.
Ansonsten würde ich ein Abbruchkomando einführen, welches noch nicht benutzt wird und diese ganz langsam - aber dafür sicher - aufbauen. Dann würde ich mit Schau arbeiten und so immer wieder die Aufmerksamkeit meines Hundes fordern. Aber bis das richtig sitzt und wirklich zuverlässig gezeigt wird, dauert es noch etwas.
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