Pfui und Futterball -> Kontraproduktiv??

  • Mal eine ganz dumme Frage: Unser Hund soll nichts vom Boden fressen, weder in der Wohnung (man weiß ja nie, was einem mal runterfällt, er muss ja nicht gleich alles fressen), noch draußen beim Gassigehen (schon viele Hunde hier vergiftet worden, soll nicht jeden Mist vom Boden aufsammeln); ich denke, die Gründe sind nachvollziehbar.

    Jetzt haben wir aber so eine hübsche Kugel gekauft, in die man das Futter oder ein paar Leckerlies reinfüllt, dann die Größe der Öffnung einstellt und los gehts. Der Hund spielt dann mit dieser Kugel und die Leckerchen fallen raus. Logischerweise fallen die auf den Boden, aber eigentlich darf der Kerl ja nix vom Boden nehmen :???:

    Wie macht ihr das denn? Wenn der Hund nix vom Boden essen soll, darf er dann auch keinen Kong und keine Futterkugel haben?

    Außerdem hab ich auch schon so Schnüffel-Spiele mit Merlin gemacht, also ich hab Leckerchen versteckt und er muste sie finden; die auf den Boden zu legen, ist dann ja auch keine gute Idee.... Oder rafft der Hund das irgendwie: Futter, das aus der Kugel oder aus dem Kong fällt -> ok; Futter, das runterfällt ->pfui ??

    Kann sein, dass ich irgendwie grad ein Brett vor dem Kopf hab und ein Problem sehe, wo gar keins ist, also bitte gebt eure Erfahrung an mich weiter :D

  • Meine haben das Zeug auch (Futterball, Kong) und wir machen auch Such-Spiele. Trotzdem "fragen" sie mich, ob sie das fressen dürfen was mir daheim runter fällt. Draussen hab ich es aber auch nur soweit im Griff, das ich erkenne wann sie was finden und fressen wollen und dann vorher abrufe o.ä.

  • Diese kleinen Fressmonster erkennen schon den Unterschied, wenn sie denn wollen. :roll:

    Eigentlich ist es ja auch offensichtlich, das eine Mal hast Du ihm die Leckerlies gegeben bzw. ihn aufgefordert zu suchen, das andere Mal eben nicht!

    Aber wie bei Murmelchen hilft bei meiner draußen auch manchmal nur, schnell genug zu erkennen, wenn sie was fressbares anvesiert und sie vorab abzurufen (bzw. falls zu spät, entschieden "Pfui" zu sagen). Generell ist aber deutlich zu erkennen, dass sie durchaus den Unterschied "Dönerpapier auf der Straße" und "Leckerlies suchen" kapiert hat. :D

  • Im Großen und Ganzen frisst Tyson Gott sei Dank nicht mehr alles was er sieht. Aber es gibt halt ab und zu mal doch noch etwas was er interessant findet. Wenn ich es vor ihm sehe heißt es beim Vorbeigehen gleich "nein" und er probiert es erst gar nicht. Und wenn ich mal nicht rechtzeitig aufgepasst habe und er doch etwas hochnimmt, reicht immer ein "aus".

    Unsere Übungen haben da auch sehr gut geholfen. Wir haben in der Wohnung überall Leckerlies auf den Boden verteilt, ohne das er sie fressen durfte. Wenn er nicht gehört hat, gab es halt ärger. Er durfte sie nur bei einem Kommando essen. Bzw. muss er uns auch ab und zu seinen Kauknochen, den er gerade hat, geben. Er bekommt ihn natürlich wieder :D

  • Nun das mit dem der Hund darf nur auf Kommando und nichts vom Boden fressen ist zwar sehr gut und auch richtig, machen wir ja auch nicht anders. Aber gerade wenn man einen Kong oder einen Futterball füllt und etwas auf den Boden purzelt, der Hund dann erst fragt oder auf Erlaubnis wartet, dann ist es ja nicht mehr im Sinne des Erfinders, das sich der Hund für den Moment selbst beschäftigen soll.

    Wie gesagt, wir haben es mit einer Spieldecke (welche ein einfaches Baumwolllaken ist, damit leichter zu waschen) gelöst und das geht ganz gut, da wird dann nur noch gequitscht, wenn etwas von dieser Decke purzelt und man es noch futtern möchte.

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