Browny hat wieder gebrochen
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Kurze Idee hab ich grade noch.
Vielleicht kannst du einen Tierarzt finden, der einverstanden ist, dass du in der Praxis "übst".
Erst quasi nur ins Wartezimmer setzen und gehen, ohne dass was gemacht wurde. Dann mal ins Sprechzimmer und gehen, ohne dass was gemacht wurde und immer so weiter.Allerdings weiß ich nicht, ob man einen TA findet, der das mitmacht.
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Hallo,
hast du hier Browny hat wieder gebrochen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo Dingsda,
vielen Dank erst mal für eine Antwort.
Ich befürchte nur, dass das bei Browny nichts bringt. Er ist ja heute auch freudig (soweit es sein Zustand zu ließ) in die Praxis rein, obwohl er da ja schon mal so ein Theater gemacht hat.Sein Problem ist einfach, dass er bei Unwohlsein NIEMANDEM vertraut und auch noch nie jemandem vertraut hat. Er knurrt auch mich manchmal an, wenn er was hat. Er hat einfach Angst, dass ihm dann was schlimmes zugefügt wird.
Ich übe das zwar immer, in dem ich immer mal so irgendwelche Körperstellen anfasse, damit er weiß, dass es ganz normal ist... und mich dann vielleicht auch mal dran lässt, wenn irgendwas nicht stimmt... aber sobald er Schmerzen hat oder sich gesundheitlich nicht wohl fühlt, fühlt er sich gleich bedroht, wenn man ihm zu Nahe kommt.
Das ist zwar sehr schade... aber ich habe mich ein bisschen damit abgefunden und ins positive für mich umgeleitet: Wenn er knurrt... stimmt irgendetwas nicht und ich muss ihn beobachten. Ist für mich mittlerweile einfach ein praktisches Signal: Halt, es passt was nicht.
Beim Tierarzt ist das natürlich unpraktisch... aber ich denke, daran kann ich nichts mehr machen... schon gar nicht nach der heutigen Aktion.
Und seine Vorbesitzerin sagte damals, dass er ganz am Anfang wohl schon schlechte Erfahrung mit Tierärzten gemacht habe... ich weiß aber nicht, was sie damit meinte...

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Übe mit ihm weiter und belohne ihn wenn er es gut gemacht hat .Das dauert alles ziemlich lange bis sie das Misstrauen verlieren.Wir haben paar Monate gebraucht bis unserer es zugelassen hat.Veliere nie den Mut!!!!
Kann ich Dich mal fragen ob Dein Labby ein mix ist und wenn ja ,was steckt da drin?(wenn das Foto dein Labby ist)Weil unserer von der Schnauze fast gleich aussieht ,ist aber kein Labby. -
Hallo Schwarzfuß (grins, lustiger Name)
Na ja, üben ist schwierig. Ich hab heute eine Tierarztpraxis angemailt und mal geschildert was passiert ist. Hab denen gemailt, dass ich auf der Suche nach einem GUTEN Tierarzt bin und gefragt, wie die das so handhaben, wenn ein Hund so aggressiv wird. Mal sehen, was sie antworten. Vielleicht darf ich bei denen ja üben.
Im Moment ist Browny noch ein klitze kleines bisschen schlapp.... aber es geht bergauf.Browny ist ein Labrador-Schäferhund-Deutschdrahthaar-Mix. Labrador am meisten, vom Schäferhund das Fell (ist etwas länger als beim Labby und hat braun gescheckte Pfoten und das Unterfell ist braun gescheckt)... tja... bisschen auch den Aufpassinstinkt vom Schäfi... aber was er vom Deutschen Drahthaar haben soll.... das wissen wir nicht wirklich

Lieben Gruß
die Labbylady -
Ich glaube nicht, dass es was bringt, immer den Tierarzt zu wechseln.

Dein Hund hat augenscheinlich Angst entwickelt, weil "TA" mit "Schmerz" verknüpft ist.
Bei unserem Hund hat Folgendes geholfen:
Öfter mal den Besuch beim Tierarzt in den Spaziergang eingebaut -- "nur mal so", auf die Waage gestellt, und wieder raus.Mit den netten Sprechstundenhilfen hab ich abgesprochen, dass ich sie ab und zu bei diesen "Besuchen" auf den Untersuchungstisch heben durfte, dann ganz tolle Leckerlis - und wieder raus.
Auch zuhause: einfach mal auf den Tisch gehoben: Kommando "Steh" geübt, mit Leckerlis belohnt.
Seitdem funktioniert "Steh" auch beim TA und selbst Spritzen werden ohne Murren ertragen. Zuhause mache ich ihr öfter das Maul auf, um reinschauen zu können, das ist sie mittlerweile auch gut gewöhnt.
Ich wünsch dir viel Erfolg

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Hallo Labbylady,
ich finde es unbedingt notwendig den TA zu wechseln, wenn dieser Deinen Hund schlägt. Das geht gar nicht!!! Egal wie nett er vorher war. Ein Tierarzt muß ruhig und suverän mit Hunden umgehen!!!
Das war eine sehr gute Idee von Dir eine Praxis anzumailen und Deine Schnuffelnase erst mal zu beschreiben. :2thumbs:
Mein Blacky hatte auch Angst vor dem TA als wir ihn im Alter von 13 Monaten vom Tierschutz übernahmen. Er hatte wohl in der Zeit davor oft Mittelohrentzündungen und wurde beim Tierarzt niedergerungen(!!!) um seine Ohren zu behandeln. Wir sind dann in gesundem Zustand mit ihm ca ein mal die Woche beim neuen TA vorbei zum Leckerli holen, schmusen, wiegen usw. Allerdings bekommt er nach wie vor, bei dem Verdacht auf Ohrprobleme, eine leicht Sedierung vom TA. So blöd wie das ist, ist es aber das kleinere Übel zu Angst und daraus resultierend vielleicht Angstagression.Ich drück Dir die Daumen daß Du einen, für Deine Fellnase passenden, TA findest. Berichte bitte weiter, interessiert mich sehr. :yes:
LG Brigitte
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Zitat
Das ist zwar sehr schade... aber ich habe mich ein bisschen damit abgefunden und ins positive für mich umgeleitet: Wenn er knurrt... stimmt irgendetwas nicht und ich muss ihn beobachten. Ist für mich mittlerweile einfach ein praktisches Signal: Halt, es passt was nicht.
Beim Tierarzt ist das natürlich unpraktisch... aber ich denke, daran kann ich nichts mehr machen... schon gar nicht nach der heutigen Aktion.
ich denke, deine Beschreibung spricht für sich! Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass du deinen Hund "besser" erziehst.
Dein Hund darf dich doch nicht anknurren! - Egal wann!
Ich denke, du solltest n i c h t aufgeben bei der Hundeerziehung. -
Hallo Bungee und tixi6.
Zunächst mal vielen Dank für eure Antworten.bungee: Es bringt zwar nichts, ständig den Tierarzt zu wechseln. Das habe ich auch nicht vor, weil Browny so ein Theater gemacht hat, sondern weil der Tierarzt auf ihn eingeschlagen hat. Das liegt mir immer noch seeehr schwer im Magen. Darum werde ich dort nicht mehr hingehen. Auf gar keinen Fall. Meinen Hund hat niemand zu schlagen.... zumal Browny auch noch wehrlos war (mit Maulkorb).
Aber du hast Recht, eigentlich darf er mich nicht anknurren. Ich versuche ja immer und immer wieder, durch diverse "Übungen", wie ihn an verschiedenen Stellen anfassen, dass es für ihn normal ist. Aber er fühlt sich scheinbar dermaßen bedroht, dass er anfängt zu knurren.
Wenn man dann von ihm ablässt und ihn wieder normal streichelt, ist ja auch alles wieder gut...Ins Spazieren gehen kann ich den TA-Besuch nicht einbauen. So nah ist hier kein Tierarzt...
Ich gebe ja auch nicht wirklich auf... aber finde einfach keine passende Lösung, das ist das Problem.tixi6
Bisher hat die Tierartzpraxis, die ich angemailt habe, noch nicht geantwortet ;-(.
Mal sehen, ob ich da mal anrufe, um einfach mal nach Rat dort zu fragen.
Und wenn es sein muss, muss Browny halt demnächst sediert werden, wenn er untersucht werden muss (was aber auch nicht immer von Vorteil ist bei gewissen Krankheiten). Er ist aber auch schon mal sediert worden, bevor er dann in Narkose gelegt werden sollte. Selbst da nahm er wieder viel Kraft zusammen, um zu knurren...
Aber zu dem Tierarzt werde ich auf gar keinen Fall mehr gehen (ob Behandlung mit oder ohne Sedierung). Ich hab das immer noch vor Augen und ich könnte Browny jetzt noch dafür trösten... der arme Kerl. Und trotz der Aktion ließ Browny sich danach wieder lieb von ihm streicheln und wedelte mit dem Schwanz...
Aber ich werde berichten, wie es weiter geht.bungee UND tixi6
Ich habe mich jetzt bei einem Forum angemeldet, dass für "Aggressive Hunde" da ist. Mein Hund ist jetzt ja nicht allgemein aggressiv, aber die thematisieren dort auch Angstaggressivität usw. Mal sehen, was ich dort für Erfahrungen sammeln kann.Darüber werde ich euch auch berichten.
Ach so... weswegen ich den Thread eigentlich eröffnet hatte ;-) : Browny geht es wieder richtig gut und er ist ganz der Alte. Futter bleibt im Magen und hinten kommt alles wieder "normal" raus ;-)
Ganz liebe Grüße
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Kannst du Browny auf den z.B. Küchentisch heben?
Kannst du ihn auf den Rücken drehen, wenn er auf dem Tisch ist?
Welche Art von Berührungen lässt er sich von dir nicht gefallen,
wann genau fängt er an zu knurren?Die Idee mit dem Forum finde ich gut. Bist du sicher, dass das reine Angstagressivität ist? Kann das auch andere Ursachen haben?
Versteh mich nicht falsch, ich will den TA auf gar keinen Fall verteidigen, er scheint Brownys verhalten aber anders gedeutet zu haben als du.Vielleicht guten, erfahrenen Hundetrainer finden?
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Hallo bungee,
das mit dem Heben habe ich noch nie versucht. Weil er ein ziemlicher Brocken ist und ich Angst habe, dass ich ihn nicht hoch bekomme und er mir dann rausrutscht.
Wenn er auf dem Boden liegt, dann lege ich meine Hand auf seinen Rücken und sage "anbucken", dann legt er sich auf die Seite. Und dann kann ich ihn drehen und wenden wie ich möchte. Zumindest, wenn er schmerzfrei ist.
Ich kann ihn - in schmerzfreiem Zustand - überall anfassen. Zu knurren fängt er nur an, wenn er Schmerzen hat oder wenn ihm irgendwas zu lange zu unwohl ist... quasi, wenn ich zuuuu lange an den Lefzen rumhantiere.
Aber sonst nicht.Er lässt sich sogar geduldig Wunden behandeln, wenn diese klein sind (hatte er mal von einer Rauferei unter seinem linken Auge). Dann sag ich:"still halten" und er zieht zwar ein kleines bisschen seinen Kopf weg, aber gibt keine Drohgebärde ab.
Ich würde definitiv sagen, dass es eine Angstaggressivität ist. Und der TA konnte das eigentlich nicht falsch deuten. Denn vor und nach der Untersuchung war Browny der liebste Hund der Welt. Und er hat "vorschriftsmäßig" seine Drohgebärden angewandt. Ich finde schon, dass der TA das hätte richtig deuten müssen.
Aber schauen wir mal.. in dem Forum, in dem ich jetzt auch bin, gibt es super Ansätze. Ich glaub, ich kann immer noch viiieeel lernen.
Liebe Grüße
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