Pro und contra Welpenstunden...

  • Zitat

    ..Vielleicht hört sich das jetzt vermessen an, aber für diese Basics gebe ich kein Geld aus, die kann ich nämlich!

    Dann ist ja gut! Ein größere Portion Selbstvertrauen ist sicher nie verkehrt :D

    Einer meiner Hunde wurde von Welpe an geclickert und die meisten Übungen geshapt. Bei manchen Problemstellungen war ich echt froh eine Welpen/Junghundegruppe gefunden zu haben mit einem clickerbegeisterten und -kundigen Trainer. Ist sicher keine 08/15 Trainerin und die musste ich auch erst finden und selbst bei den Basics gibt es unzählige verschiedene Methoden. Gerade das Geld in eine vernünftige Welpenausbildung ist gut investiert, finde ich zumindest. Voraussetzung ist aber, dass man sich die Mühe macht eine passende Welpenschule zu suchen und auch eine findet.

    LG

  • Zitat

    Vielleicht hört sich das jetzt vermessen an, aber für diese Basics gebe ich kein Geld aus, die kann ich nämlich!

    das ist ja auch in ordnung, vermessen finde ich es nicht.

    ich finde es aber für mich, wenn ich einen welpen hätte, wichtig, dass mein welpe es in so einer gruppe lernt, auch mal ruhig bei mir zu bleiben, wenn etwas erklärt wird, dass er nicht mobben darf, dass er lernt, auf rufen zu kommen, dass er nicht zu jedem hund hinzieht, wenn er angeleint ist,
    und das er verschiedene rassen und deren körpersprache kennenlernt.

    ich würde nicht mit meinem welpen in eine "nurwelpentobestd." ohne anleitung gehen. denn ich glaube nicht, dass es gut kommt, wenn ich dann als einzige eingreife, wenns mir nicht paßt. ;)

    gruß marion

  • Hier bei uns im Saarland gibt es nun mal das Problem, daß es tatsächlich keine Welpengruppe gibt, die in die Pro-Liste paßt... Wenn dann versteckt sie sich super gut....
    Ich leite ja selbst eine Welpengruppe, aber uns bleibt selten jemand länger als drei Wochen treu, weil wir einfach so ne kleine Gruppe haben. Die meisten wollen einfach, daß ihr Welpe mit zig anderen Welpen einfach nur toben kann. Die wollen auch gar nicht, daß man wenn es heftig wird, dazwischen geht. Hier überwiegt noch die Meinung: Das machen die schon unter sich aus...
    Ich denke auch, dann lieber gar keine Welpenstunde... Und ich bin auch der Meinung, daß das Spiel mit Gleichaltrigen überbewertet wird. Ich finde es viiieeel sinnvoller, wenn der Kleine möglichst viel Kontakt zu allen möglichen Altersgruppen hat.
    Wir empfehlen den Leuten immer, daß sie auch möglichst oft auf die Saarwiesen oder andere Hundewiesen mit möglichst unterschiedlichen sozialen Hunden gehen. Aber den meisten ist das zu viel. Die kommen ja einmal in die Woche in die Welpenstunde und der Nachbar hat ja schließlich nen Dackel o.ä., womit der junge Hund spielen kann...
    Ich sehe echt ein Riesen-Problem darin, daß soo viele Hunde keine Höflichkeit mehr lernen... Die kommen angerast wie ne Dampflok, springen mit allen vier Füßen um meine zwei rum, akzeptieren kein Drohen, kein gar nix, wenn ich dann sage, nehmen Sie bitte Ihren Hund weg, kriege ich die Antwort, der will nur spielen... Daß der Hund sich gerade ober-unverschämt benimmt und sowas von provoziert, sieht keiner. Zurück rufen läßt er sich auch nicht, weil ja andere Hunde viel wichtiger sind, als das Frauchen/Herrchen... Jetzt sind meine recht gut erzogen und lassen sich von mir zurück halten.. Aber mein Großer würde solchen unverschämten Kerlen gerne die Meinung geigen... Er besteht nämlich sehr auf Hunde-Höflichkeit...

    Auch sind die meisten Leute total aufgebracht, wenn ihr Hund Dinge macht, die beim Welpen lustig sind und wir ihnen dann sagen, daß das bei nem 40 kg Ridgeback nicht mehr witzig ist... Das wollen die nicht hören. Die bleiben lieber weg oder gehen in ne schlechte Gruppe.. Nachher begegnet man diesen lebendigen Waffen dann im Wald... :schockiert: Das finde ich halt so schlimm... Letztens kam von weit weit weg ein Magyar Viszla angefegt. Ich war mit meinen joggen, zwecks Konditionsaufbau an der Leine... ich habe dann mal gerufen, da kam ein älterer Herr um die Ecke. Der Hund hat überhaupt nicht auf den Mann reagiert. Gar nix... Der sprang dann um meine beiden rum, spielknurren, pöbeln, scheinattacken usw.. Mein Großer hat gewarnt, ich hatte die Leine schon ausgeklinkt. Habe mehrfach nach dem Mann gerufen usw... Als er seinen Hund endlich eingefangen hatte, pfeift der mich noch an... Da habe ich zu ihm gesagt, wenn sein Hund nicht hört, muß er an die Leine... Das nächste mal sind meine auch ab...
    Das ist keine Drohung oder so.. Meine beißen nicht, die bürsten so nen Junghund höchstens mal ordentlich, damit er das nächste Mal nicht so unverschämt ist... Ich verstehe die Leute dann auch nicht... Der macht nix.. will nur spielen... daß die keine Angst haben, daß der Hund mal an nen gestörten anderen Hund gerät. Einer, der nicht so "sauber" ist... Egal, wollte damit nur sagen, daß sowas viel zu kurz kommt und die meisten Leute das gar nicht wollen. mit dem Hund arbeien.. die denken, sie kaufen nen Hund, gehen in die Welpenstunde, kriegen dort den schalter gezeigt, den man drücken muß, damit es funktioniert und gut ist...
    Ich spreche nicht von allen, sondern einfach nur von leider vielen... Und deswegen gedeihen leider auch so viele schlechte Welpenschulen, in denen dann leider auch die Leute untergehen, die mehr machen und lernen wollen....

  • Hallo zusammen,

    ich denke, Welpenspielgruppen sind mittlerweile überholt und man darf die Gefahren die von einer Welpenspielgruppe ausgehen nicht unterschätzen.

    1. Vielfach werden die Welpen verschiedener Altersstufen zusammengebracht. Es wird weder auf Größe, Alter, Gewicht geachtet. Die Gefahr, die davon ausgeht, ist, dass übermütige Junghunde – und ich meine hier keine Hunde aus der Junghundegruppe – gewisse Welpen ins Visier nehmen, ohne, von erfahrenen Althunden zurecht gewiesen zu werden. Hier entwickeln sich schnell sog. „Raufer“-Gruppen.

    2. Dieses wilde Spiel (Raufer-Gruppe) mündet schnell in Mobbing, das die nächste Gefahr für Welpen darstellt. „Hier muss er durch!“ ist schnell die vorherrschende Meinung. Und schon haben wir hier einen dauergestressten Welpen, dessen Folgen wohl klar sind.

    3. Zusätzlich kann es dazu führen, dass sich wildes Spiel unter Welpen zu rauen Spiel gegen Menschen entwickeln kann.

    4. Und nicht zu vergessen, führt die Welpenspielgruppe schnell zu einer Reizüberflutung und Überanstrengung des Welpen, was schlichtweg eine Überforderung des Welpen darstellt.

    Hat man jetzt jedoch das Glück, dass man tatsächlich eine gute Welpenspielgruppe gefunden hat,
    - in der sechs bis acht Welpen sind (Alter, Größe und Gewicht berücksichtigt),
    - jede Einheit max. eine Stunde dauert,
    - die Spielsequenzen höchstens sechs bis acht Minuten dauern; im Anschluß daran große Pausen,
    - pro Stunde max. zwei neue Reize hinzukommen und
    - zwei wirklich hochqualifizierte Trainer(innen) die Gruppe leiten,
    so stellt sich immer noch die Frage, ob diese Trainer(innen) wirklich in der Lage sind gleichzeitig drei bis vier ihrer „zugeordneten“ Welpen zu beobachten, schnell auf jede Situation einwirken können und natürlich jeglichen Ansatz von Mobbing erkennen und unterbinden, während um sie herum acht bis 20 (teils ängstliche nervöse) Hundehalter sind, die von ihnen Erklärungen über das Verhalten ihrer Welpen wünschen und natürlich jede Menge Infos über Hunde erhalten möchten. Nun ich denke jeder weiß, dass es fast unmöglich ist, sich auf zwanzig Dinge gleichzeitig konzentrieren zu können.

    Nun stellt sich natürlich die Frage, ob das eigentliche Ziel der Welpenspielgruppe, das ja wäre, den Umgang mit Artgenossen in einem psychisch-unbelasteten Sozial-Umfeld zu lernen, so umsetzen lässt.

    Ich behaupte, dass Welpenspielgruppe überholt sind und nicht gebraucht werden.
    Denn die Ziele, die so eine Welpenspielgruppe verfolgen, kann ich auch anders erreichen.

    1. Bindung an den Sozialpartner Mensch:
    Wer während der Woche die Sozialkontakte auf ein Minimum herunterfährt, erreicht auch keine enge Beziehung zu seinen Welpen, wenn er einmal wöchentlich eine Stunde die Welpenspielgruppe besucht. Wer hingegen keine Möglichkeit auslässt, Kontakte zu seinem Welpen zu suchen, den Schlafplatz in oder neben seinem Bett (je nachdem wie man es mag) positioniert, usw. und so fort, braucht keine Welpenspielgruppe aufzusuchen.

    2. Sozialisierung an Artgenossen:
    Wird während der Woche jeglicher Kontakt zu Artgenossen unterbunden, wird eine ausreichende Sozialisierung auch durch die Welpenspielgruppe nicht erreicht. Wer hingegen keine Möglichkeit auslässt, Kontakte zu Artgenossen jeglichen Alters innerhalb der Gruppe zu suchen, erreicht zwei Dinge. Erstens wird das Spiel mit Gleichaltrigen die Beißhemmung formen und der Welpe erhält die Möglichkeit zur Verfeinerung seiner Umgangsformen. Zweitens wird er durch die Alttiere Respekt erfahren und seine Grenzen kennen lernen.

    3. Umweltsozialisierung:
    Wer seinen Welpen auf jegliche „Reise“ mitnimmt und sie so ganz behutsam an neue Reize gewöhnt, benötigt keine Welpenspielgruppe. Bei Welpen, die während der Woche keine Möglichkeit erhalten, seine Umwelt kennen zulernen, wird auch keine Welpenspielgruppe, in der ein paar Regenschirme aufgespannt werden etc., helfen.

    Auf Basis dieser Erkenntnisse komme ich zum Fazit, dass Welpenspielgruppen schlichtweg überflüssig sind. Schlimmstenfalls sind sie sogar kontraproduktiv und führen zu Problemen, die man ohne den Besuch einer Welpenspielgruppe gar nicht hätte.

    Es ist wie immer in der Hundehaltung. Es kommt ausschließlich auf die Bereitschaft des Halters an, Zeit zu investieren und einen gewissen Aufwand zu betreiben. Wer dazu nicht willens oder in der Lage ist, wird auch durch die wöchentlich einstündige Welpenspielgruppe weder eine Bindung zu seinem Hund aufbauen können, noch eine Artgenossen- und Umweltsozialisierung erreichen.

    Viele Grüße
    Gushi

  • Ich stimme Gushis Beitrag voll zu, finde aber trotzdem, dass die Welpenschule eine gute Ergänzung und Abwechslung zum alltäglichen Hundebabyleben ist.
    Einen Vorteil hat es auf alle Fälle. Es sind andere, gleichaltrige Welpen da. Im realen Leben trifft man fast nie auf einen. ;)

    Zitat


    - viele Welpengruppen haben zu viele Welpen, so daß das Spiel ausufert, immer wieder Mobber und ebenso Mobbingopfer entstehen.


    Die Trainer haben die Einstellung: Der Hund muss lernen sich durchzusetzen.
    Sie wollen nicht wahrhaben, dass viele Hundebabys oft genau das Gegenteil lernen. Nämlich Angst zu haben. Oder noch schlimmer, anderen Hunden in Zukunft von vornherein aggressiv zu begegnen.
    Ich wurde ausgelacht, als ich einen überheblich dahinquatschenden Trainer darauf ansprach, und meinte, der da hinten liegt im Matsch auf dem Rücken und wird von drei größeren attakiert, und das schon die ganze Zeit.
    Die Welpen wurden in einen Pferch gesperrt, und regelrecht aufeinander losgelassen.

    Zitat

    Ich glaube mit der Welpenstunde ist es wie mit jeder Hundeschule, man muss sich diese genau anschauen und nach seine Qualitätsmaßstäben wählen.


    Ein Neuhundehalter, der sich noch nie mit so etwas auseinandergesetzt hat, und keinen Plan von nix hat, nimmt die erste Erfahrung als Maßstab. ;) Und genau das ist das Verheerende, wenn es ihm schmackhaft gemacht und als normal hingestellt wird.

    Zitat


    Für mich nicht befriedigend, ich würde gern was ändern, darf es aber nicht. Also halte ich mich dran und versuche das beste daraus zu machen.


    Warum darfst du es nicht? Und warum hältst du dich an das Verbot?

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    @Fräuleinwolle
    Deine Kontrakriterien ensprechen denen für eine indiskutable Welpenstunde.


    Und davon gibt es zu viele. Und deswegen durchaus jede Diskussion wert.

    Ich finde, abgesehen von Tierquälerei und fatalen Spätfolgen, ist es regelrechter Betrug. Betrug am zahlenden Kunden. Der ist ja schon allein durch den Gang in die Welpenstunde bemüht, von Anfang an alles richtig zu machen. Und erwartet eine kompetente Beratung und eine sinnvolle Welpenbeschäftigung. Nun wird ihm Humbug als etwas Gutes und Wertvolles verkauft, und ihm bleibt nichts anderes übrig, als es so hinzunehmen, weil er noch nichts anderes kennt.

  • Hallo,

    ich hab ja jetzt schon ein Weilchen still mitgelesen, möcht nun aber für die Welpengruppen eine Lanze brechen.

    Fakt ist, dass die Qualität der Welpengruppe mit der Qualität der Trainer steht und fällt.

    Teilweise ist bei mir auch ein gewisser Frust da, -der wohl auch Fräulein Wolle quält- wenn die Halter gute (aber unpopuläre) nicht von schlechten (populären, weil purzel und wargellass) Gruppen unterscheiden können. Oft sind die Gruppen populär, die groß sind (Welpi soll mit möglichst vielen Hunden spielen) und nur spielen lassen (alles andere ist ja anstrengend und der lästige Trainer stört ja nur beim Schwätzchen). :motz: und nicht die Gruppen, in denen auch Grundgehorsam vermittelt wird, Umweltreize geübt werden, theoretische Kenntnisse/Grundlagen vermittelt werden und Bindungsübungen gemacht werden. Der Mensch an sich ist ja schon faul, aber mit einem Welpen an der Leine, weiss er dann nicht einmal mehr wo rechts und links ist und zuhören kann man ohnehin vergessen.... :irre:

    Andererseits zur Frustbewältigung muss man auch die Ziele sehen. Ich mach bei uns im Verein die Welpengruppe nicht für 20 Halter, die mit Konsumentenhaltung kommen, sondern für 5 bis 8 Welpenhalter, die wirklich weiterkommen wollen. Das sind dann die, die dem Verein treu bleiben, Mitglied werden, mitarbeiten und in den Sport gehen. Die Leute wollen mit Ihren Hunden weiterkommen und nicht nur balgen lassen, was eine gute Einstellung und Basis ist, dass ein Verein weiterexistiert. Ein Verein hat Nichts (außer Geld) davon, wenn ein Welpenkurs besucht und bezahlt wird und man am sonstigen Vereinleben kein Interesse hat. Wenn diese Klientel dann in gewerbliche Hundeschulen geht, "Spielgruppen" besucht, na und, sollen sie doch. Mir sind 5 Lernwillige lieber und wichtiger als 20 von der anderen Sorte.

    Und hinterher ist man immer klüger und kommt dann mit einem Junghund, der nur balgen will, nicht Leinenführig ist und schon gar nicht mehr horcht, wenn er einen anderen Hund sieht....

    Letztendlich, wie unser Verband immer propagiert: wenn von 10 Leuten einer im Verein bleibt und mit seinem Hund weiterarbeitet, hat man gute Arbeit geleistet. Diese Quote wird bei uns bei weitem überschritten, was für mich der Massstab ist.

    Unter anderem zu Gushis kritischer Anmerkung:
    man kann sich auf 20 Dinge gleichzeitig konzentrieren, indem man nicht glaubt, alles selbst machen zu müssen.

    Wir bilden schließlich keine Hunde aus, sondern die Halter, damit diese ihren Hund ausbilden lernen. Bei uns greift jeder Halter im Spiel ein, wenn es zu wild wird. Es wird von vornherein gelehrt, dass nicht der schwache Welpe betüddelt wird, sondern der starke Welpe (Mobber) korrigiert wird, indem er vom schwachen Welpen heruntergenommen und kurz festgehalten wird, bis er sich beruhigt hat. Ich erklär das Verhalten der Welpen, die Körpersprache und wann wie eingegriffen wird, umsetzen müssen es die Halter (was bringt es, wenn die Hunde bei mir hören und nicht bei den Haltern?).

    Außerdem kommen bei uns auch teilweise erwachsene Hunde mit in den Welpengarten, um die "Höflichkeit" gegenüber älteren Hunden zu üben und weil diese älteren Hunde eben für die Sozialisierung wichtig sind. Das sind dann aber ausgesuchte Hunde, die in ihrem Verhalten konsequent und souverän sind. Das kann ich bei "Zufallsbekanntschaften" beim Gassigehen nicht erwarten und vorhersehen. Letztendlich ruft ja fast jeder von weitem: der tut nichts... und hinterher folgt dann mit bedröppeltem Blick ein: das hat er aber noch nie gemacht....

    Außerdem sind die Leutchen, die gute und schlechte Welpengruppen nicht unterscheiden können, in den meisten Fällen auch zu unerfahren, um Ihrem Hund ohne Anleitung was beizubringen. Also Begegnungen der Dritten Art :aufsmaul: würden auch ohne schlechte Welpengruppe passieren.

  • Hi,

    ich kann insofern recht geben, dass eine schlechte Welpenschule definitiv Einiges kaputt machen kann.

    Allerdings finde ich Welpenstunden schon gut, wenn der Hundehalter keine Möglichkeiten hat seinen Welpen mit anderen Hunden zusammen zubringen. Wenn ich mir nämlich überlege, dass ein Hundehalter das erste Mal einen Welpen hat, wie soll der dann wissen wie normales gut sozialisiertes Hundeverhalten aussieht und ab wann eine spielerische Rauferei keine spielerische Rauferei mehr ist und er eingreifen sollte?

    Zumal man ausserhalb seiner 4 Wände heutzutage auf den meisten Gassirunden und Hundeauslaufwiesen kaum noch Hunde trifft, die man wirklich bedenkenlos mit seinem Welpen loslassen kann. Zumal ja dann immer mal wieder nen gefährlicher Raufbold dazu kommen kann.

    Da würde ich selber als unerfahrener Halter meinen Hund nicht einfach so loslassen und spielen lassen.

    Wir gehen eben in die WS um unserem Welpen Spiele mit Artgenossen zu ermöglichen und um kleinere Tipps im Umgang mit der Erziehung zu erlernen. Das Gröbste wissen wir aber schon, üben eh den Grundgehorsam zuhause ( is also nicht allzu tragisch, wenns in der WS mit unserem Hund nicht gemacht wird ) und achten in der WS drauf, dass wir eingreifen, wenns zu heftig wird und unser Welpe durch einen anderen aufdringlichen Welpen nimmer zum verschnaufen kommt.

    Bei uns wird allerdings schon auch auf Grundgehorsamsübungen, Verschnaufpausen für die Welpen, Bindung zum Halter sowie Umweltreize geachtet. Und wir wurden als Halter angehalten auf Mobber zu achten und Diese dann auch zurück zu halten und kleineren Welpen die Schutz suchen, diesen Schutz auch zu bieten.

    Bei uns läufts auch nicht so ab, dass an der Leine gespielt wird. Da wird brav gesesseen oder gelegen und gesspielt wird nur ohne Leine.

    Alles in Allem find ich für Anfänger so eine Welpenstunde schon schön um dem Welpen Spiel mit Artgenossen in seinem Alter zu ermöglichen weil wie bereits gesagt in der Gassi-Umgebung selten Hunde anzutreffen sind mit denen das gefahrlos möglich ist.

    Lieben Gruß

    Carina

  • @ ich gebe dir vollkommen recht, mit dem, was du geschrieben hast.

    ich würde zu den 5 ;) gehören wollen.

    ich habe mir vor ca. einem jahr einige welpenstd. angesehen, weil ich auf meinen welpen gewartet hatte (wurde dann aber nichts) ich muß sagen, dass ich so einiges erschreckendes gesehen habe, aber eine hatte ich gefunden, in die wäre ich mit meinem welpen gegangen.

    gruß marion

  • Zitat


    Warum darfst du es nicht? Und warum hältst du dich an das Verbot?

    Weil es die Leute die es so aufgebaut haben so wünschen und eher die Stunde abschaffen würden, als es grundlegend zu ändern. Und ich halte mich daran, weil es den Leuten, die in die Spielstunde kommen gegenüber nicht fair ist, wenn sie nun 8 Wochen etwas ganz anderes machen und dieses dann mit mal wieder nicht mehr geht.
    Ich fand die Idee damals bei unserem Hund schon ganz gut, das sie einfach mal mit gleichaltrigen toben können und ich empfehle jeden, der dort hinkommt auch einen Welpenkurs zu besuchen. Aber wie schon erwähnt, die meisten die zu uns kommen, wollen gar keinen Welpenkurs, die wollen nur das Spielen und die kommen auch nur, wegen des Spielens, wenn ich das also ändern würde, dann würden die schon gar nicht mehr auftauchen.

  • Zitat

    @ ich gebe dir vollkommen recht,

    huch, ich sehe gerade, dass ich den namen vergesen hatte. es ging mir um den beitrag von onyxvl.

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