Hilfe!!!! Mache ich einen Fehler?

  • Ich kann nicht verstehen, warum hier doch immer wieder Leute sind, die einen Heidenspaß daran haben, den TS nieder zu machen, statt mal hilfreiche Tips zu geben. Wenn ich mich hier anmelde und um Hilfe bitte, dann sicher nicht, weil ich will, dass man mir zu Munde redet. Und wenn sie den Hund hätte loswerden wollen, dann hätte sie es getan und bestimmt nicht hier nachgefragt. Offensichtlich fällt es ihr nämlich schwer sich dafür zu entscheiden, da sie ihn sehr liebt.
    Und wie einfach es doch immer ist, von außen zu betrachten und den anderen zu verurteilen. Wir erhaschen doch nur einen kleinen Einblick in das Leben des anderen. Woher wollen wir denn beurteilen können, dass die Situation für den TS nicht dich sehr belastend ist und eben nicht mal so einfach mit dem Alltag zu vereinbaren. Die Angst und Unsicherheit ist gewachsen. Diese Überheblichkeit von manchem finde ich zum Kot :zensur:
    Schön, dass es aber noch andere hier gibt, die hilfreiche und wertungsfreie Beiträge schreiben ;)
    Sonst scheint mir doch so, dass die "anderen" alle perfekte Hundebesitzer, ohne Probleme sind. Alles Hundetrainer oder wie? :irre:

  • Selbst Hunde Trainer haben das eine oder andere Problem mit ihren Hunden, nur wissen die eher was man dagegen tut und fragen seltener um Hilfe :)
    Sry für Kurzes OT

  • Erst mal vielen Dank an alle fuer die vielen Tips und links. Ich werde mir sie zu Herzen nehmen und mich ueber vieles sicher genauer informieren.

    Ja natuerlich habe ich viele Fehler gemacht. Aber aus genau diesem Grund habe ich mich hier auch angemeldet... um weitere zu vermeiden und hoffentlich vieles zu verbessern.

    Mein Hund (er sit uebrigends jetzt 14 Jahre alt) und ich hatten ein sehr gutes Verhaeltnis, OBWOHL er immer schon sehr unruhig und eigensinnig war und einen Hang zum schnappen hatte.
    Mir gegenueber hat er sich aber lange einwandfrei benommen.

    Wie gesagt hat sich sein Verhalten die letzten 4 Jahre schleichend verschlechtert.
    Wir versuchen auch unseren Alltag nach dem Hund zu richten. Besuch kommt kaum noch zu uns (kleine Kinder schon gar nicht), wir bleiben nie lange von zu Hause weg und versuchen auch zu Hause ein ruhiges Verhalten an den Tag zu legen.
    Er hatte schon immer Angst vor Fuessen, die in seiner Naehe auftreten. Jedes Mal wenn wir uns durchs Haus bewegen passen wir auf, dass wir seine Aufmerksamkeit erlangen und er sich nicht erschreckt (vor allem da er seit ca 6 Monaten wirklich gar nix mehr hoert)

    Als er mich in die Hand gebissen hat war es wirklich mein Fehler. Ich haette mich nicht buecken sollen, dass ist richtig.
    Was mir aber Angst macht ist, dass er zu seinen "alten Aengsten" auch noch Neue, fuer mich unerklaerliche Aengste gekommen sind.
    Er ist beispielsweise auf meinen Onkel losgegangen, der (in einiger Entfernung) mit einem Wassereimer vorbeigegangen ist.
    Meinen Freund hat er vor ein paar Wochen in den Fuss gebissen, als er eine Muelltuete vor die Tuer stellen wollte.
    Mittlerweile schnappt er auch zu Hause immer oefter. Es gibt noch unzaehlige "kleine Beispiele", wo er agressiv reagiert. Bei einigen vertsehe ich die Ausloeser und seine Aengste und versuche mich nach ihnen zu richten. In vielen Situationen verstehe ich aber ueberhaupt nicht, was eigentlich passiert ist.

    Ich denke, dass die Taubheit und sein schwacher werdendes Sehvermoegen einen wichtige Rolle spielen.
    Der letzte Check-up beim Tierarzt liegt 4 Monate zurueck. Es war alles ok. Blutuntersuchung, Herz.....usw.
    Ich werde ihn aber trotzdem noch mal zu einem anderen Tierarzt bringen und ihn evtl. genauer untersuchen lassen.
    Ich war schon bei 2 Tieraerzten und dem Trainer von Odysseus und habe ueber meine Probleme mit Buck gesprochen. Vor allem die Tieraerztin zu der wir regelmaessig seit 10 Jahren gehen und die Buck recht gut kennt meint, dass sich die Situation wohl nicht verbessern wird.
    Die Entscheidung wird mir aber keiner abnehmen koennen.

    Mit Beruhigungsmitteln usw habe ich so meine Bedenken. Buck wird dann zwar allgemein ruhiger und es nimmt ihm die Nervositaet, aber in Stresssituationen schnappt er dann noch "unkontrollierter". Trotzdem werde ich mich auch Mal ueber alle diese Moeglichkeiten erkundigen (danke nochmal fuer die Tips)

    Ich werde mich jetzt erstmal durch die links lesen, die ihr mir angegeben habt und es noch einmal mit dem Maulkorb versuchen.

    So unverstaendlich es fuer Euch auch sein mag: hier in Griechenland ist die Erziehung des Hundes durch einen Trainer noch sehr verpoent und wird als rausgeschmissenes Geld angesehen.
    Seit ich mit Odysseus zum Hundetrainer gehe, habe ich schon so einige Kritik zu hoeren bekommen....
    es ist hier also nicht immer ganz einfach Hilfe und unterstuetzung zu bekommen.

    Vielen Dank nochmal fuer Eure Hilfe

  • Hallo,

    Ich bin sicher, dass ihr eine Möglichkeit finden werdet. Was auffällt ist, dass er beisst, wenn jemand etwas in der Hand hat (Eimer, Mülltüte) oder waren diese Beispiele eher Zufall?

    Wenn es wirklich daran liegt, dann könnte wirklich sein nachlassendes Sehvermögen Schuld sein. Wenn man nur noch Umrisse und Schatten erahnen kann, dann bekommt man Angst. Das geht ja Menschen schon so und die verknüpfen sowas ja nochmal ganz anders.

    Es ist auch sehr schwer hier den richtigen Ratschlag zu geben, denn ihn anzusprechen ist ja auch nicht mehr möglichlich. Hunde haben aber einen recht feinen taktilen Sinn. Vielleicht kann man ihm zB mit 2 mal aufstampfen signalisieren, dass jemand liebes und bekanntes kommt. Darauf müsste er natürlich erst konditioniert werden, wäre aber einen Versuch wert. Konditionieren würde ich ihn mit "Stampfen - leckerlie" und immer und immer wieder. Einen Versuch wäre es wert.

    Das mit dem Maulkorb werdet ihr auch hinbekommen. bei uns hat Leberwurst zum ausschlabbern geholfen. Seitdem liebt mein Hund das DIng abgöttisch!

    Halt und auf den laufendem, ok?

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    PS.: Ich kann das nur bestätigen. Auch Hundetrainer haben Probs mit den Wuffis. Die sind zwar oft nicht hausgemacht, brauchen aber auch viel Kraft *g*

  • So, was wollte ich noch - die Maulkorbgewöhung wurde mir ja schon dank des hervoragenden Links abgenommen - die Beschreibung ist wirklich super!
    Auch der andere Link mit der Vorstellung der verschiedenen Maulkorbarten ist gut - ich denke für einen Cocker, und besonders für Buck im Besonderen, würde ich einen Leichten Kunststoffmaulkorb nehmen - man kann vorne einfach mit der Schere einige Verstrebungen rausschneiden, damit der Hund noch besser Hecheln und Trinken kann und damit man selber besser Leckerchen "reinstecken" kann - das ervordert etwas Übung - der Mensch muß lernen, welche Leckerchen wie am besten durchpassen, und Hund muß lernen, wie man sie mit der Zunge so auffängt, dass sie nicht unters Kinn durch rutschen und dann unerreichbar sind. aber mit extra guten Stückchen klappt das gut.

    Besonders toll gehen hier auch Futtertuben - in die man z.B. Leberwurst oderpürierten tunfisch (oder etwas in ähnlicher Konsistenz, was der Hund tollfindet) einfüllen, hält dann zur Belohnung die Tülle an/in die vergrößerte Öffnung und Hundi kann das Breichen aus der Tube zutzeln.


    Das konditionierte Entspannungssignal
    Tja, eigentlich nehme ich dafür ein Wort. Nun ist Buck aber taub und fast Blind also muß es ein Berührungsreiz sein (worauf er aber möglicherweise anfangs negativ reagieren könnte, falls er Streicheln doof findet) oder ein Geruch.
    Du könntest z.B. das oben schon genannte DAP nehmen - oder einen weiteren Duft, z.B. Lavendel - auch Lavendel hat ja bekanntermaßen eine Beruhigende Wirkung.
    Um das Signal zu konditionieren bereitest Du also ein tuch mit dem DAP oder Lavendelgeruch vor UND WENN BUCK ruhig und entspannt ist, legst Du das "beduftete" Tuch in die nähe seiner Nase (da Hunde besser riechen als Menschen braucht es vom Lavendel nur einen einzelnen Tropfen...). Du kannst Auch ein paar Tropfen auf seine Schlafdecke tun, oder an andere Stellen, wo er gerne liegt und schläft. So verknüpft er den Geruch mit seiner entspannten Stimmung. Später, wenn die Verknüpfung besteht, kannst Du dieses Duftsignal dann anwenden, indem Du ihm ein Halstuch mit dem Lavendel und oder DAP Geruch anlegst, wenn Ihr Besuch bekommt, oder sonstige Situationen auftreten, in denen er normalerweise Streß hätte.

    Wenn ihr bei Euch die Rescue-Tropfen bekommen könnt, dann kannst Du sie ihm nach Anweisung (es gibt ausführliche Anwendungshinweise im I-Net...) möglichst vor oder aber auch während der Streß-Situation verabreichen.
    Rescue Tropfen kann man ins Trinkwasser geben, direkt ins Maul tropfen oder z.B. in die Ohrhaut einmassieren.

    Womit wir bei "Ohrenarbeit" wären
    Beim Tellington-Touch (als Buch z.B. "Tellington-Training für Hunde" von Linda Tellington-Jones) gibt es die sogenannte Ohrarbeit. Dabei wird dem Hund leicht die Ohrbehänge, anfangend am Ansatz bis hin zu den Spitzen, saaaanft ausgetrichen (und bei der Gelegenheit könnte man die Rescue-Tropfen an den Ohrlappeninnenseiten einmassieren). In den Ohren sind viele Akupunkturpunkte, die bei Berührung beruhigend wirken.
    Auch die anderen Ttouches sind gut geeignet, den Hund zu entspannen und zu erreichen, dass er sich viel lieber anfassen läßt.
    Ich habe bei einer Welpette, die mit nicht vorhandener Beißhemmung zu mir kam mit Ttouches zunächst am Kopf, dann immer weiter Richung Maul und schließlich im Maul auf dem Zahnfleisch eine sehr sehr gute Verbeserung erreicht - das hat viel besser funktioniert, als das oft empfohlene Quietschen und Ignorieren...
    Aber Vorsicht: Wenn Buck Probleme damit hat, sich am Kopf anfassen zu lassen, solltest Du mit den Ttouches an einer anderen Stelle beginnen und erst Richtung Kopf arbeiten, wenn er die Ttouches an den anderen Stellen als sehr angenehm empfindet.
    Wenn er Streicheln gerne mag, auch am Kopf, kannst Du mit den Maul-Ttouches die Gewöhnung an den Maulkorb noch deutlich unterstützen.


    Klassische Gegenkonditionierung
    die Klassische Konditionierung wurde von Ivan Pavlov entdeckt, als er ganz was anderes (an Hunden) erforschen wollte. Er war von dem "Fehler" in seinem Forschungsablauf derartig fasziniert, dass er dann daran weitergeforscht hat. Er hat festgestellt, dass ein Reflex (in seinem Fall Speichelfluß) nicht nur durch den eigentlichen Auslöser (in seinem Fall Futter) ausgelöst werden kann, sondern auch mit einem beliebigen, bis dahin völlig bedeutungslosen Signal, sofern dieses immer vor dem Eintreten des eigentlich Reflexauslösenden wahrgenommen wird.
    Im Beispiel: Der Hund bekommt Futter, der Hund speichelt. Das Futter ist der eigentliche Reflexauslöser, Speicheln der Reflex.
    Pavlov hat nun jedesmal VOR der Futtergabe z.B. eine Glocke geläutet. Nach einigen Wiederholungen hat der Hund dann gespeichelt, als er die glocke hörte - ohne dass er Futter bekam. Also Glocke --> Speichelfluß.
    Durch die Paarung Glocke --> Futter --> Speichelfluß war aus der Glocke ein Signal mit Bedeutung für den Hund geworden.
    Jetzt ist die Glocke ein Konditionierter Reiz und das Speicheln ein Konditionierter Reflex.
    Was hilft uns das nun in Bezug auf Buck.
    Buck hat einige Reize aus seiner Umgebung ebenfalls mit einer Körperreaktion verknüpft. In seinem Fall mit der Ausschüttung von Streßhormonen. Das ist genauso ein Reflex, wie Speichelfluß.
    Wenn Du nun in der Lage bist, diese Auslösereize zu ermitteln und so zu manipilieren, dass Du in der Lage bist, sie mit etwas für Buck sehr angenehmen (Futter, Entspannung, Streicheln) zu verknüpfen, kannst Du seine bestehende Verknüpfung langsam Schritt für Schritt "umpolen".

    Nehmen wir an, er findet "Mensch beugt sich über mich" doof - weil er angst davor hat, werden als konditionierter Reflex darauf Streßhormone ausgeschüttet. Seine Methode, mit diesem Streß fertig zu werden ist, den "Angreifer" mittels Schnappen oder Biß zu stoppen und in die Flucht zu schlagen.
    Wenn es Dir also gelingt, den Reflex auf "Mensch beugt sich über" von "Ach du scheiße, muß ich Mensch beißen" in "Oh, wie nett, jemand bringt mir Essen" umzupolen BRAUCHT er nicht mehr zu beißen, weil die dazu nötige Emotion ja gar nicht mehr auftritt (Streß, Angst).
    Wie das geht, erkläre ich nach


    systematische Desensibilisierung
    Systematische Desensibilisierung bedeutet, den Hund in winzigen Schritten an etwas Angstauslösendes zu gewöhnen.
    Wenn wir bei dem "Mensch beugt sich über mich - muß ich Mensch beißen"-Beispiel bleiben, würde man also nicht damit anfangen, neben dem Hund zu stehen und den ganzen Körper über den Hund herunter zu beugen. Man würde sich ein paar Meter weit weg stellen und den Rumpf minimal vorbeugen, und sofort wieder aufrichten. Über mehrere Übungseinheiten steigert man dann den bis dahin für den Hund völlig unaufregenden Reiz. Man rückt Millimeterweise näher oder man beugt den Rumpf gradweise weiter vor. Da dieses für den Hund ja keine negativen Auswirkungen hat, und er damit den Reiz als "bedeutungslos" kennen lernen kann, gewöhnt er sich daran.


    Doppel-Wopper: die Kombination von Gegenkonditionierung und Desensibilisierung.
    Sowohl sich selber, als auch dem Hund kann man durch Kombination der beiden beschriebenen Maßnahmen das Training erheblich vereinfachen, angenehmer machen und damit auch den Zeitlichen Aufwand verkürzen.

    Man nimmt also die Technik der systematischen Desensibilisierung - bei dem der Auslösereiz auf ein derartiges Maß reduziert (verkleinert) wird, dass der Hund keine Streßreaktion zeigt, und verknüpft diesen Reiz mit einem extrem angenehmen Erlebnis für den Hund.
    Immer noch beim "Mensch beugt sich vor"-Beispiel:
    Du hast rausgefunden, dass Buck beim Vorbeugen in drei Meter Entfernung zwar aufmerksam wird, aber keine weitere Streßanzeichen zeigt. Also machst Du folgendes: minimale Verbeugung in drei Meter Entfernung --> Zuwerfen eines extrem Leckeren Bissens!
    Die Reihenfolge ist wichtig - zuerst muß der ehemalige "ach Du Scheiße"Reiz erfolgen, erst dann der "oh, Lecker-Reiz" landen...

    Wenn diese beiden Reize häufig genug "verpaart" werden, wird Buck lernen, dass sich verbeugende Menschen Lecker essen Regnen machen. Supi, Verbeugende Menschen sind klasse!
    Nach und nach "vergrößert" man dann den "ADS"-Reiz, indem man näher an den Hund heran geht, ODER die Verbeugung tiefer macht.


    Sollte der "ADS"-Reiz sich eigentlich aus verschiedenen Sachen zusammensetzen (z.B. nur bestimmte Menschen, wenn er einen Knochen hat, wenn er gerade aufgewacht ist, wenn Odysseus in der Nähe ist, wenn es Gewitter gibt, oder es nach Autoabgasen stinkt u.a.), hat das für Euch den Vorteil, dass Du jeden einzelnen Bestandteil einzeln gegenkonditionieren und desensibilisieren kannst.
    WENN die REize dann doch mal gleichzeitig auftreten, dann ist jeder einzelne Bestandteil für ihn weniger schlimm und damit auch die Beißschwelle nicht so schnell erreicht.
    Ich stell mir die BEißschwelle so vor: ein einzelner Reiz ist wie eine gewisse Menge Wasser, die man in einen Eimer gibt. Ein einzelner Reiz bringt den Eimer noch nicht zum Überlaufen - schüttet man aber mehrere Reize in den Eimer, kann das Faß zum überlaufen gebracht werden.
    mit dem Desensibilisierungs/Gegenkonditionierungs-Programm "verdunstest" Du im Vorhinein nun für jeden einzelnen Reiz eine nicht unerhebliche Menge Wasser - sodaß das Fass nicht überläuft, auch wenn man alle Reize in einen Eimer kippt... (ich hoffe, es ist eingermaßen versändlich, was ich sagen will - graphisch läßt sich das sehr viel besser darstellen...).


    Mit all den oben beschriebenen Maßnahmen änderst Du also die Emotionale Reaktion, die Buck auf eine bestimmte Situation hat.
    Darüber hinaus kannst Du durch Üben von Alternativ-Verhalten auch noch erreichen, dass er lernt, etwas anderes zu tun, wenn die "ADS"-Reize auftreten.

    z.B. könnte er lernen, an seinen "heiligen Ort" zu gehen, wenn Ihr Besuch bekommt. Er könnte lernen zu sitzen, wenn er Menschen näher kommen hört/fühlt/riecht (er nimmt ja die Bodenschwingungen war) - wer sitzt kann nur schlecht knochen verteidigen oder in Menschen beißen, sofern diese ihre Gliedmaßen bei sich behalten.

  • Zitat

    Mit Beruhigungsmitteln usw habe ich so meine Bedenken. Buck wird dann zwar allgemein ruhiger und es nimmt ihm die Nervositaet, aber in Stresssituationen schnappt er dann noch "unkontrollierter". Trotzdem werde ich mich auch Mal ueber alle diese Moeglichkeiten erkundigen (danke nochmal fuer die Tips)

    Das was Schoppy empfohlen hat, DAP Spray und Bachblueten, haben keine sedierenden Eigenschaften wie herkoemmliche Psychoparmaka sondern sind rein homoeopatisch und wirken lediglich ausgleichend auf die Psyche.
    Musst dabei nur bedenken das Bachblueten keinerlei Wirkung entfalten wenn der Hund andere Medikamente wie Psychoparmaka oder Cortison einnimmt.


    Alles andere hat Schoppy schon ausfuehrlich erklaert.

    Wenn es etwas gibt das Du in Grichenland nur schwer auftreiben kannst schick' mir eine PN, ich schicke dir gerne etwas per Post. :)

    Schoppylein :wolke7: haette 20 gruene Boemmels verdient, aber ich darf ja nur einmal.

  • Ist ja wahnsinn! Ich haette nie erwartet soooo viele Tips zu bekommen. Da habe ich noch einiges zu lernen. Ich denke in euren Beitraegen ist vieles dabei, was ich anwenden kann.
    Ausserdem wollte ich noch etwas loswerden: Ich weiss, dass ich viele Fehler gemacht habe (und auch sicher noch machen werde) und ueber vieles nicht informiert bin. Aber der Angriff auf mich nach meinem ersten Beitrag hat mich sehr entmutigt und eigentlich gar nix gebracht.... Da waren keine Tips zur Verbesserung meines ja so fuerchterlichem Verhaltens meinem Hund gegenueber, kein Hinweis auf irgendwelche Lektuere oder links, die mir helfen koennten, keine Anregung es irgendwie besser zu machen. Das einzige was ich daraus lesen konnte war, dass ich ja sowieso schon alles verpfuscht habe und es keine chance mehr gibt irgendetwas zu verbessern.

    Deshalb noch mal ein grosses Dankeschoen an alle die mir hier so viele Hinweise und Tips gegeben haben.
    Die Sache mit dem Einschlaefern werde ich nun sicherlich kaum noch in betracht ziehen, sondern erst einmal alles andere ausprobieren...

    Gruss Christina

  • Zitat


    Ausserdem wollte ich noch etwas loswerden: Ich weiss, dass ich viele Fehler gemacht habe (und auch sicher noch machen werde) und ueber vieles nicht informiert bin. Aber der Angriff auf mich nach meinem ersten Beitrag hat mich sehr entmutigt und eigentlich gar nix gebracht....

    Solche sinnlosen "Beitraege" und deren Verfasser musst Du ignorieren wie die Schmeissfliege an der Wand. Solche Menschen nutzen Beitraege wie deine lediglich als Ventil fuer den eigenen Frust und als Buehne fuer die eigene Profilierung :streichel:

  • Hi,

    erstmal: gib ihn nicht auf!!! Er hat sich einen schönen Lebensabend bei Euch verdient und ich bin sicher, den werdet ihr im bieten!

    Beim Tierarzt würde ich v.a. mal die Nierenwerte kontrollieren lassen, außerdem auf Schmerzen, wie die anderen schon sagten.

    Eine Idee hab ich noch: wie wäre sowas wie ne Kennelbox, in der er nachts schläft und die bei Besuch im Raum ist, so dass er alles mitbekommt, aber nicht gestört ist? So dass er wirklich schon mitbekommt, wenn sich ihm jemand nährt, Schnappen bei Blind- und Taubheit gibts oft aus Unsicherheit (so bin ich zu meinem einzigen Biss gekommen, den ich bis jetzt hatte).

    Viel Glück und Kopf hoch!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!