Hund humpelt manchmal nach dem Aufstehen - was tun?
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Hallo, bei uns gibt´s mal wieder ein Problem :/
Unsere ca. 1 Jahr 10 Monate alte Windhundmixhündin humpelt manchmal. Besonders nach dem Aufstehen aus dem Körbchen. Das erste mal vor ca. 6 Wochen. Wir haben drei Tage lang eine ruhige Kugel geschoben - kein Toben und Rennen. Dann war´s wieder gut. Also wieder los und mit Galgo Freund Enzo über die Wiese geheizt.. Dann nach 2 Tagen erneut lahm nach dem Aufstehen, manchmal auch so zwischendurch. Daraufhin haben wir 1 Woche strengste Ruhe verordnet. Kein Enzo, kein Gespiele. Dann war alles gut. 4 Wochen lang. Nun hat sie am letzten Donnerstag schon wieder gehumpelt! Wir sind dann gleich Freitag zum TA gefahren - da hat sie natürlich wieder nicht gehumpelt. :/ Der Vorführeffekt..... Wir haben sie nun am Montag röntgen lassen mit dem Verdacht auf Ellenbogendyslasie. Heraus kam folgendes: Eine gaaaanz winzige Arthrose im Ellenbogen links. Der TA meinte, davon könne sie eigentlich nicht lahmen. Dazu kommt, dass wir das Lahmen nicht vorführen können, denn seit Freitag läuft sie trotz normaler Belastung (Also Rennen, Toben) klar. Ich habe gelesen, dass man die Gelenkmäuse, die im Ellenbogen manchmla für die ED verantworlich sind, erst in der Athroskopie sehen kann. Die will der TA aber lieber nicht machen, weil er meinte, bei dem kleinen Gelenk (Ronja ist sehr zierlich) würde er Schaden anrichten und sie lahmt ihm ja auch nicht vor... Wir haben eine OP Versicherung, die Kosten sind also nicht das Problem... Allerdings habe ich auch Angst, wenn wir zu lange warten, zahlen die vielleicht doch nicht mehr?? Kann einer helfen/ raten?????? Bitte :ua_wave: - Vor einem Moment
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Hallo,
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Was die Versicherung angeht:
Keine Ahnung. Aber ich würde dir raten, noch einen zweiten Tierarzt zu Rate zu ziehen - vielleicht auch eine Tierklinik, falls du eine in deiner Nähe hast. Ich verstehe, wenn du deinem vertraust, aber bei so was mehr oder weniger größerem ist eine zweite Meinung nie falsch! Ich wünsche dir und deiner Kleinen das beste! 
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Also - eine 2. Meinung haben wir schon... Ist zwar die gleiche Tierklinik, aber da arbeiten 10 Tierärzte, u.a. 2, die sich auf Orthopädie spezialisiert haben...... Mit dem anderen Orthopäden hat er Ronjas Bilder und ihren Fall besprochen. Und auch der andere würde es lieber nicht machen... Es war auch vom Computertomographen, über den die Klinik verfügt, die Rede. Nachteil: Kostet 500 Euro, ist nicht 100 % sicher in der Diagnose (also, selbst, wenn man im CT nix findet, heißt das immer noch nicht, dass da nicht doch eine Gelenkmaus ist) und - wenn man was findet, kann man es nicht gleich rausholen. Also das war die Aussage des TA zum CT.
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Habt ihr auch die Knie angeschaut?! Zwecks Abklärung ob ein Kreuzbandriss vorliegt... Passier schneller als man denkt.
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Huhu,
unsere Hündin hatte auch das Problem mit dem Humpeln nach dem Aufstehen. Vorgehumpelt hat sie auch nicht, aber Abtasten war ihr unangenehm (d.h. schmerzhaft), Röntgenbild war unklar. Und wir wollten auch nicht als erstes einen invasiven Eingriff vornehmen.
Unsere Pocke hat daraufhin einen Entzündungshemmer/Schmerzmittel bekommen plus 4 Wochen Leinenpflicht (kein Ballholen *schluchz*, kein Toben, kein Gerenne) und seither ist das Humpeln nach dem Aufstehen tatsächlich nicht mehr aufgetreten. *aufHolzklopf*
Vielleicht wäre das für Euch auch einen Versuch wert?
LG,
D. -
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Tja, es wurde die Schulter und das Ellenbogengelenk geröngt. Aber ein Kreuzbandriss... müßte sie da nicht ständig humpeln? Ich meine, der Hund ist heute wieder auf der Wiese herumgerannt und geht auch an der Leine ganz normal....
Abtasten/ dehnen/ ziehen am Bein sind nicht schmerzhaft, also sie zeigt stoisch keine Reaktion. Obwohl sie eine empfindliche Maus ist
Eben ganz ein Windhundmädchen..... 
Pocke: wie lange/ oft hat denn Euer Hund gehumpelt? Jedesmal nach dem Aufstehen oder nur manchmal? -
Huhu,
unsere Hündin hat hauptsächlich dann nach dem Aufstehen gehumpelt, wenn sie sich vor dem Schläfchen intensiv bewegt hat (viel Ball gespielt, Agility gemacht o.ä.). Und nach ein paar Schritten hat sie auch wieder aufgehört.
Also nicht immer...LG
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Pocke: Hm.......................................................................................
Nun bin ich verunsichert. Vielleicht sollten wir das auch machen? Aber ich finde keine logische Erklärung......
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Hallo!
Ferndiagnosen zu stellen ist immer schwer, es kann sovieles sein.
Ist sie denn überall geröngt worden?
Auf welchem Bein humpelt sie denn (sorry wenn ich es überlesen habe
).
Wenn sie vorne humpeln sollte, kann zB auch eine HD in Frage kommen
(durch die Fehlbelastungen werden die "guten" Gelenke überbelastet und es kann zu Lahmheiten kommen).Es kann auch eine Zerrung oder Sehnenentzündung sein.
Auch können muskuläre Sachen wie zB Blockaden eine Rolle spielen.
Wo wohnt ihr denn? Ich kann da einen guten TA in Berlin empfehlen
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acarychtis: naja, ein Versuch kann ja nicht schaden, oder?
Cimberly: meines Wissens würde der Hund bei einer Sehnenentzündung direkt bei der Belastung humpeln, und nicht erst später beim Aufstehen.
LG,
D. - Vor einem Moment
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