• Hallöchen!

    Unser Dackel Charly hatte schon sein Leben lang immer mal wieder entzündete Ohren. Zuerst haben wir das noch mit einer Futterumstellung in den Griff bekommen. Charly bekommt jetzt seit einiger Zeit selbstgekochtes Futter und das tut ihm ganz gut. Aber vor ein paar Jahren bekam er dann nach und nach einige Alterswarzen. Die hat er am ganzen Körper. Die meisten stören ihn nicht. Aber er hat auch welche in den Ohren und die stören ihn total. Er kratzt sich die Ohren im Moment mehrmals täglich teilweise richtig blutig. Die Ohren sind richtig entzündet und sie stinken auch ziemlich. Wir haben schon soviel ausprobiert. Viele Salben und Lotionen vom Tierarzt, Auswischen mit Kamillentee oder Teebaumöl, sowie homöopathische Mittel gegen Warzen usw.. Irgendwie hat nichts richtig geholfen oder es hilft nur kurzzeitig und dann ist es wieder entzündet und er fängt wieder an zu kratzen. Eine Möglichkeit Warzen los zu werden ist natürlich sie wegzuschneiden. Das scheidet aber völlig aus, weil Charly schon 12 ist und auch Herzprobleme hat.
    Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp für mich, wie wir dieses Problem vielleicht zumindest etwas lindern können! Ich würde mich sehr freuen!!

    Liebe Grüße!

  • Ich könnte mir vorstellen, dass die Ohren evtl. durch die Warzen immer wieder "verstopfen" und sich dadurch entzünden. Also wär natürlich mein erster Tipp (nachdem ihr ja schon so viel probiert habt) die Warzen entfernen zu lassen. Vielleicht könnt ihr vorher nen Herzcheck machen und dann ne Inhalationsnarkose oder Ultrakurznarkose (beide sehr schonend) machen lassen. Die Entzündungen tun ja auch weh und sind äußerst unangenehm. Außerdem kann euer Dackel, sofern er sonst noch fit ist, bestimmt noch ein paar Jährchen älter werden. Vielleicht lasst ihr euch nochmal ausführlich beim TA eures Vertrauens beraten... :roll:

  • meine alte, inzwischen verstorbene tibet terrier-hündin hatte das auch. es waren nicht direkt warzen sondern andere verwachsungen, die auch nicht aufhörten zu wuchern. meine hündin war damals auch zwölf und eine operation mir in ihrem alter und gesundheitszustand zu riskant.

    ich habe die ohren jeden tag zwei mal gereinigt, es gibt da extra so große ohrenstäbchen für hunde, und habe danach rivanolohrstöpsel gemacht. das ist eine desinfizierende lösung die, im gegensatz zu teebaumöl, nicht brennt. die stöpsel müssen einige minuten in den ohren verbleiben, was die hunde eher uncool finden.
    unter den verwachsungen vermehren sich die bakterien nämlich ganz prächtig, das stinkt dann auch so und führt zu diesen ständigen schmerzhaften entzündungen. wenn du nicht langzeit-antibiotika geben möchtest (und das möchte wohl niemand), hilft nur regelmäßige reinigung, desinfektion und futterzugaben, die entzündungshemmend sind (honig, knoblauch, fenchel). ansonsten müssen die wucherungen entfernt werden. sicherlich die beste möglichkeit, aber bei einem alten hund nicht ohne risiko. leider.
    *seufz
    blöd alles.

  • Es gibt auch einen neuen Ohrreiniger, der heißt "Epibac" von Firma (ich glaube) Alfavet. Der soll super sein, speziell für hartnäckige Ohrentzündungen. Soll super lösen. Gibts beim TA.

  • Hallo,

    also mein Dackel Fritzchen ist jetzt 17 und hat vor ein paar Monaten auch in dem Alter noch eine Warze im Ohr weggeschnitten bekommen. Sie hat altersgemäß auch Herzprobleme, hatte schon zwei "Schlaganfälle" und trotzdem blieb und einfach nichts anderes übrig, als die Warze im Ohr entfernen zu lassen, weil sie störte und wie bei dir dazu führte, dass das Ohr verstopfte und sich nicht mehr so gut selbst reinigen konnte.


    Fritzchen wurde damals stark sediert, keine richtige Narkose, aber sie war bewegungsunfähig und hatte kein Schmerzempfinden. Ich war bei der OP dabei, damit sie etwas Vertrautes wahrgenommen hat und nicht panisch wurde. Alles hat gut geklappt, sie bekam dann sofort das Gegenmittel zur "Narkose" und war schnell wieder fit. Sie lief selbst aus der Praxis raus, musste dann nochmal pinkeln und wollte nur noch Heim. Zu Hause ist sie kaum angekommen und schon platt gewesen und hat den rest des tages geschlafen, immer schön unter meiner Aufsicht.


    Es hat gut geklappt, obwohl ich wahnsinnige Ängste ausgestanden habe. Zuletzt hat der TA mich sogar für zwei Minute raus geschickt, weil ich kreidebleich wurde. Es ist kein einfaches Ding, seinen Hund so zu sehen bei einer OP, das Schnaufen und Fiepsen. Augen zu und durch, dachte ich mir damals. Für meinen Hund mache ich alles. Und als ich wieder ins Behandlungszimmer kam, wurde Fritzchen schon wieder wach.

    Hier mal meine Themen von damals:

    Warze im Ohr: https://www.dogforum.de/ftopic47710.html
    Immobilisierung: https://www.dogforum.de/ftopic48191.html

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!