Verbellen, Knurren, Abhauen - unser Problemkind Maggie
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Hallo Zusammen,
ich bin der Neue und komme nun öfters ;-) Zum Einstieg direkt eine Frage zu stellen ist sicher nicht ganz optimal, aber wir haben ein echtes Problem.
Maggie, unsere 10 Monate alte Australian Shepherd Hündin, ist ein Klasse Hund. Sie hört auf die Standart-Kommandos wie Sitz, Platz, Bei Fuß, Nein und "Aus". Sie apportiert ganz prima, spielt hervorragdn mit unserem Sohn und Freunden und ist eine liebe, aufgeweckte junge Hündin. Probleme mit anderen Hunden gibt es auch nicht (meistens) und alles ist in Ordnung - Solange niemand Fremdes näher als 10m an uns heran kommt.
Fremd ist alles was Sie nicht sofort erkennt, ein Jogger, Fahrradfahrer, ein "fremder" Hund, eine Plastiktüte oder sonst irgendwas. Dann verwandelt sie sich in einen Werwolf und wird zur Furie. Ist Sie dann an der Leine, steht der Schwanz hoch in der Luft, Sie zieht wie eine Verrückte und knurrt und bellt (meistens knurrt sie erst und bellt dann wie eine Verrückte), ist Sie nicht an der Leine haut sie ab, bis Sie ca. 3m vor dem "Feind" steht und bellt und bellt und bellt. Meistens hat sie dann irgendendwann Angst oder keine Lust mehr (nachdem sich der potentielle "Feind" auf dem nächstliegenden Baum gerettet hat) und kommt dann demütig wieder. Mir steht dann eine Mischung aus Scham und Wut im Gesicht geschrieben und alle sind unglücklich. Der Hund, der Fremde und natürlich ich - sch**ss Spaziergang.
Beißen, davon bin ich überzeugt, würde sie nicht. Das glaubt mir in der Situation natürlich niemand.
Gehe ich mit Ihr durch die Stadt, macht sie das alles nicht. Sie ist brav und alles scheint Easy. Gehe ich mit Ihr auf Veranstalltungen im Wald (Waldfeste, Schützenfeste), macht Sie meistens Anfangs Theater, ist aber nach ein paar Minuten ganz enstpannt. Auch bei Fremden ist da so, erst Theater und wenn sich der Fremde als Bekannter entpuppt ist auch soweit alles OK.
Dazu kommt noch, dass Sie auch von unserem Grundstück abhaut wenn jemand Fremdes in die Nähe kommt - nervt auch. Achja, in diesen Situationen hört nicht mehr - nix zu machen. Singen, schreien, tanzen - alles keinen Zweck.
Also, wir würden gerne der Verwandlung zum Werwolf auf den Grund gehen und verstehen warum sie das macht. Es scheint so zu sein, dass Sie in gewohnter Umgebung eher ausflippt als in ungewohnter. Ist aber nur eine Vermutung. Angeblich gibt es ja Aussies mit genetisch bedingtem schwachen Nervenkostüm, aber dazu wirkt Sie mir in den Situationen zu selbsticher und ehrlich gesagt auch irgendwie rotzfrech...
Ideen?
Grüße
Maik
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12. August 2008 um 09:06
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Verbellen, Knurren, Abhauen - unser Problemkind Maggie - Vor einem Moment
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Wenn sie ein "fremdes" Objekt entdeckt und mit ihrem Theater anfängt, was machst du dann genau ? Bleibst du stehen ? Redest du mit ihr ? Sagst du "Aus"??
Erstmal würde ich da auf Unsicherheit tippen, sie zeigt sich mal von ihrer gefährlichen Seite, man könne ja Glück haben und das "Ding" flüchtet
Du hast ja eigentlich zwei Möglichkeiten: Das Verhalten zu dulden / ignorieren und sie bei Ruhe sofort loben.
Oder ihr Verhalten umlenken, z. b. umdrehen, ihre Aufmerksamkeit auf dich lenken mit Richtungswechsel und sobald sie auf dich achtet überschwänglich loben.
Das alles sehr ruhig und gelassen durchziehen, damit ihre Nervosität nicht noch bestärkt wird.Sicher kommt es auch ein bisschen darauf an, wie lange und vehemmt sie bellt, ob sie überhaupt noch ansprechbar ist.
Das "Stellen" und Anbellen darfst du ihn Zukunft natürlich nicht mehr ermöglichen, d. h. wenn sie noch nicht abrufbar ist, wenn Jogger o.ä. kommen, dann muss sie an der Leine bleiben !!
Auch ein junger Aussie kann einem ahnungslosen Spaziergänger / Radler / Jogger Angst einjagen

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Zitat
Wenn sie ein "fremdes" Objekt entdeckt und mit ihrem Theater anfängt, was machst du dann genau ? Bleibst du stehen ? Redest du mit ihr ? Sagst du "Aus"??
In Gedanken würge ich Sie, aber in Regel ist es eine Mischung aus AUS, NEIN, "Maggie nicht", Fräulein oder sonstiges Kraftausdrücken. Manchmal bleibe ich auch ruhig und versuche sie dann zu beruhigen, aber insgesamt ist das schwer - sie ist dann quasi taub und ich muss Sie zwingen auf mich aufmerksam zz sein.
ZitatDu hast ja eigentlich zwei Möglichkeiten: Das Verhalten zu dulden / ignorieren und sie bei Ruhe sofort loben.
Das kann ich nur wenn Sie an der Leine ist, was aber wenn Sie frei läuft und sich was fremdes plötzlich nähert?
Danke & Gruß
Maik
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Hallo

Ich würde sie dann nicht frei laufen lassen. Es gibt Menschen, die haben wirklich Angst und es ist nichts nerviger als ein drohender, bellender Hund. Das stört mich schon, wenn er ohne Leine läuft.
Wenn ich jetzt jemanden nehme der wirklich Angst hat findet der das sicher nicht besondert amüsant. Egal ob er gebissen wird oder nicht. Ich würde mich nicht gern von einem Hund bedrohen lassen wollen, der nicht in Kontrolle seines herrchen steht.
neulich kam auch ein Collie auf uns zufetzt und stellt meine Tochter (12 Jahre) natürlich war der Hund ohne Leine und das Frauchen ruft "der tut nix, der stellt nur" aha - sehr spannend. Wenn meine Tochter nicht die Arme verschränkt hätte den Blick abgewendet hätte (also beschwichtigt) wer weiss wie sowas dann ausgeht. Und was wenn da eine gebrechliche alte Dame vor Schreck stürzt? Oder ein Kind, dass gerade laufen lernt böse hinfällt deswegen?
Sei so gut und leg ihm eine Schleppleine an, dann kannst Du auch den Hund kontrollieren.
besonders wenn sowas oft vorkommt.Ich würde auch das Kommando "guck" oder "Schau" einführen. Dann kannst Du vielleicht die Aufmerksamkeit auf Dich ziehen. Ansonsten würde ich den Hund kein Kommando geben, das er sowieso nicht befolgen würde. Also ein "aus" oder "sitz" nur verlangen, wenn der Hund es auch befolgt. Ansonsten wirkt es eher wie ein mitbellen von Dir.
Wenn Du ihn beruhigst, dann sagst Du ihm "Jaa- recht hast Du. so eine fiese Situation, da muss man bellen"Meine Hündin Liska hat vor Angst (sie wurde als junger Hund von Jugendlichen zu Tode erschreckt) jeden und alles angebellt, was sich näher als 20 Meter bei ihr befand. Sie brauchte diese Individualdistanz. Ich habe das Verhalten jetzt in ca einem Jahr soweit runter trainiert, dass sie bei Fuss neben mir läuft und auch sitz macht, wenn andere Menschen auf ca 50 - 100 cm bei uns in der Nähe sind. Ansprechen darf uns aber immer noch niemand. Dann bellt sie.
Ich habe ihr Verhalten einfach immer ignoriert und gelobt wenns geklappt hat. Nach und nach konnte ich auch Kommandos geben ( Fuss - Sitz-Platz) die sie in so einer Situation befolgt) Aber wenn sie erst bellt ist noch das "aus" zuviel verlangt.
Es braucht also eine menge Geduld und Zeit. meine läuft übrigens auch an der Schleppleine, es sei denn es ist ein perfekt einsehbares gebiet, denn abrufen lässt sie sich 100%ig.
Ich wünsche Dir viel erfolg und viel Spaß beim Training!
Liebe Grüße
Dana -
Hallo,
ich kenne das Verhalten von meiner Ronja. Ist zwar kein Aussie, aber ich denke, das spielt keine große Rolle.
Spaziergänge sind anstrengend, wenn man nie weiß, ob sie gleich wieder austickt oder eben nicht. Bei uns war es so um den 9. bis 10. Monat auch am schlimmsten, wo wir uns einig waren, daß wir dran arbeiten müssen. Habe hier im Forum viele Tips bekommen, die auch hilfreich sind und gute Ansätze einer privaten Trainerin. Ronja reagiert teilweise aus Angst und Unsicherheit so. Sie meint, die Situation klären zu müssen und verbellt potenzielle Gefahren. Traut sich aber nie ganz nah ran, springt so auf 2Meter Abstand drum rum.
Ich muß also mit ihr super vorausschauend gehen. Muß "gefährliche" Objekte VOR IHR sehen und ihre Aufmerksamkeit auf mich lenken. Geht bei Ronja mit Leckerchen sehr gut. Außerdem sollte sie niemals vorweg laufen, also eher neben oder sogar hinter mir. So ist sie nicht in der Position, irgendetwas regeln zu müssen. Ich mußte lernen, ihr Sicherheit zu vermitteln. Dazu muß man erstmal seine eigene ablegen. Der Gedanke "Da kommt jemand, gleich geht es wieder los...!" muß verbannt werden. Der Hund spürt das.
Ich füttere Ronja gefährliche Dinge schön und trällere gleichzeitig so Sachen wie "feeeiiiiiner Jogger, Ronja schau mal, feeeiiiinnn...!" Sie soll das "Objekt" ja sehen. Wenn sie es seht (fixiert), pfeife ich kurz oder mache ein "Psst" und sie schaut mich an...ich lobe und füttere. Dabei nehm ich sie kurz neben mich und passiere das Objekt zwischen ihr und der "Gefahr", bilde also quasi ein Schutzschild. Läuft sie frei, muß ich noch schneller sein. Muß sie abrufen, bevor sie fixiert, sonst geht nix mehr. Sie reagiert dann auf mich ebenfalls gar nicht mehr. Kann ich sie noch abrufen, setze ich sie neben mich, kniee mich evtl. noch zu ihr und füttere sie. KEINE BERUHIGENDEN WORTE ODER STREICHELN. Ich will sie nicht bestärken in ihrer Angst oder Unsicherheit. Mit dem Füttern erreiche ich bei ihr die Umkehr ihres Gefühlszustandes. Nicht "Hilfe, da kommt wer, mach was...geh weg...!" sondern "Hey, da ist wer, jetzt gibt's was Leckeres bei Frauchen."
Mittlerweile sind ihr Jogger und Kinderwagen egal und entgegenkommende Leute können wir fütternder Weise auch an engen Gelegenheiten passieren. Es sei denn, die Leute sprechen sie an, dann geht es wieder los.
Ronja zeigt sich auf belebten Plätzen oder in der Stadt, auf Festen auch scheinbar entspannt. Meine Trainerin sagte mir aber, daß sie dolle unter Streß steht. Bei so vielen Menschen weiß sie einfach nicht, wen sie zuerst verbellen soll und ist einfach überfordert. Sie hofft einfach drauf, daß sie es schnell überstanden hat und Frauchen sie da wieder rausbringt. Der Streßfaktor ist für sie dann einfach zu hoch. Merk ich auch teilweise daran, daß sie nicht mal mehr Leckerchen nimmt. Wir üben auch das, gehen öfter mal bei schönem Wetter auf den Marktplatz und drehen ein paar Runden, setzen uns auf ne Bank. Mittlerweile kann ich sie da auch füttern. Sie entspannt sich also.
So, ist jetzt recht lang geworden, aber das ist eben alles das, was mir aus eigener Erfahrung dazu einfällt. Wir arbeiten seit fast 4Monaten dran und perfekt ist es noch immer nicht. Fortschritte sind aber erkennbar und ich lobe sie immer überschwänglich, wenn wir ohne Bell-Konzert an Leuten vorbeikommen.
Liebe Grüße und viel Geduld
BETTY und Ronja
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Das GANZ gleiche Problem haben wir auch. Aber Shiva hat dann mal zugebissen. Gut - an genau diesem Tag kamen viele unglückliche Momente zusammen - aber - sie HAT definitiv gebissen.
Das war ein SCHOCK für mich!!!Also ich handhab das jetzt so. Wenn es ein Weidefaß, Mülltonne, Fahnenmast (eben ein Gegenstand) ist, dann geh ich zu dem Gegenstand hin, faß ihn an und lache. Dann kommt Shiva jetzt schon ganz rasch auch her und beschnuffelt das Teil. Als sie noch kleiner war, hat es etwas länger gedauert bis sie von alleine ankam. (Eventuell Leckerlie geben).
Wenn jemand (Jogger, Radler oder Spaziergänger) kommt, dann geh ich 5 Schritte (anfangs 10 Schritte) in die Wiese (Hofeinfahrt usw) und lass sie absitzen. Dann ist die Gefahr schon mal etwas gedämmt. Beginnt sie dann trotzdem zu knurren und steht wieder auf Richtung Fremden, dann dräng ich sie mit meinem aufrechten Körper zurück bis sie hinsitzt und mich anschaut. Dann super loben und Leckerlie und alles toll!!!!!
Es kommt bei uns immer noch vor, aber es ist schon viiiiel besser geworden. Frei laufen lasss ich Shiva nur wenn ich auf dem Feldweg bin und absolut NIEMAND auf dem Weg ist. Alles andere ist mir zu gefährlich. Das heißt, auch wenn hier mal jemand kommen sollte, dann sofort an die Leine und wenn sie das Ritual (Wiese, absitzen, schauen...) brav gemacht hat, darf sie ja auch gleich wieder frei laufen.
Wenn ich mit ihr in der Stadt laufe, sind Menschen auch überhaupt kein Problem für sie. Da würde sie aus dem Knurren gar nicht mehr rauskommen, das ist sogar unserer Shiva zu blöd. Aber wir wohnen hier auf dem Land, da trifft man nicht so oft jemanden.Bei anderen Hunden tut sie auch rasend. SIE WILL DAHIN UND SPIELEN! Unsere Trainerin sagte mir, dass wir das Theater nicht mehr so leicht loswerden, weil das in unserer ersten HS so gehandhabt wurde, dass sie Welpen sofort am Platzanfang gleich von der Leine durften und spielen. In ihrer Welpenstunde müssen die Hunde an der Leine bleiben und an der Leine gibt es überhaupt keinen Kontakt mit anderen Hunden. Dann lernen die das gleich von klein auf, dass sie diesen Frust einfach aushalten müssen. Und oft lohnt es sich, weil wenn alle ruhig und brav sind, dann darf dann ja auch meistens (nicht immer) gespielt werden.
Aber ich dräng Shiva auch hier mit meinem Körper zurück und wenn sie schaut, dann gibt es Leckerlie und oft (wenn möglich) wechsle ich dann die Richtung.
Wenn ich den HH und den Hund kenne und sie dürfen spielen, muss sie trotzdem zuerst mit hier ruhig hinlaufen und absitzen. Erst wenn sie das schön macht, darf sie von der Leine zum Spielen. Macht sie es nicht, drehe ich immer wieder um mit ihr und laufe von dem Hund weg, wenn sie ruhig neben mir läuft wieder umdrehen auf den Hund zulaufen. Bis das klappt, sind wir auch schon oft 100mal hin und her gewandert. Das versteht nicht jeder andere HH, aber das ist mir egal. Entweder er wartet oder er geht eben weiter, dann lernt Shiva daraus auch: Wenn ich nicht schön laufe und an der Leine ziehe geht es immer wieder weg und irgendwann ist der Spielfreund dann halt weg. -
Na hallo, noch so ein Aussie mit der selben Macke!
Miro macht das was du beschreibst auch - hat es erst auch extrem gemacht und nun nach Üben, üben, üben weniger... ganz selten passiert es mal, wenn ICH nicht aufpasse!
Und er hat einmal unsere Nachbarin gezwickt! leicht, aber immerhin...Ändere in so einer Situation dann die Richtung odeer setze ein Dummy ein. Vermeide aber die Situation nicht und gehe nacher wieder dorthin.
Laß ihn dann auch absitzen, bis er sich beruhigt hat und dann gehts weiter. Und das wirklich immer...Freilaufen laß ich ihn nicht mehr in so Situationen.
Wir gehen vorausschauend Spazieren...
Auf unserem Grundstück hatte ich zunächst eine Schleppleine - braucht er inzwischen nicht mehr. Er hört super und bleibt sogar bei Hunden bei mir.
Allerdings, wenn Kinder in der Nähe sind, ist er immer angeleint. Er mag keine Kinder, bis zu einer Größe über Hüfthöhe... Warum auch immer...
Alles abhärten - an Kindergärten vorbeigehen etc. schlug fehl.Versuche mehr Bindung zu deinem Hund aufzubauen, Versteckspielchen, Hundschule viel Positives erleben - alles mit Herrchen/Frauchen macht Spaß, sie/er ist das Wichtigste überhaupt!
Haben ein Superspielzeug (Dummy) - welchen nur Frauchen gehört - mit Superwort ("Pass auf!") und das immer schon bevor die Situation entsteht einsetzen! Auch haben wir den Befehl Guck mal eingeführt - er muss dann mir in die Augen schauen und bei Achtung kommt ein Befehl, Ballwurf etc....
Ablenkung anbieten einer anderen Beschäftigung, als das Verbellen etc. ist unsere Hilfe.
Viele rieten ignorieren - hilft aber ehrlich gesagt beim intelligenten Aussie null. Er belohnt sich durchs Verbellen und sein Verhalten etc. nur selbst.
Wenn nur auch noch mitbellst - AUS NEIN etc. hat er gewonnen.Resumee:
Du musst immer schneller sein als deine Aussiehündin.Manchmal klappts nicht, klar, aber es wird echt besser.
Ach ja, auch wenn wir Kumpels von ihm sehen und treffen, muss er sich erst absetzen und ruhig werden, dann gehts Spielen...
EDIT:
Warum sie das macht - Pupertät, Unsicherheit - und als erstes : sie ist ein HÜTEHUND :^^:Alles Gute, Claudia
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Hallo Ihr Lieben!
vielen Dank für die Infos. Das hilft schon mal.. nur noch eine Frage.
Gesetzt den Fall ich bin mal nicht so vorrausschauend und Maggie holt mal wieder Ihr Bällchen und dann - ganz überraschend - kommt ein Jogger oder so.. soll ich Sie dann laut rufen, also mit dominanter Stimme? Ich fürchte ein fröhliches "Mäuschen" wird da nicht helfen...
Vielleicht sollten wir es mal mit Ritalin versuchen ;-) (war nur ein Spaß!)
Grüße
Maik
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Naja, wenn das "Mäuschen" dein Superwort ist hilft es schon

Wenn du es schaffst, sie packen.
Wir machen es inzwischen so, daß er schon auf ein scharfes HIER hört.
Er bellt dann zwar bei mir noch und stellt alle haare auf, aber dann kommt die Ersatzhandlung ins Spiel und vorbei ist es.Vorher hat er auf das Wort Dummy auch schon reagiert und wenn er ihn sieht nur noch auf mich achtet und was ich damit tue.
Und noch früher wars das Superwort Pass auf! und ab in die andere Richtung.
Meine Freundin z-B. braucht bei ihren Aussies nur Tschüüüsss! zu rufen und sie kommen an wie der Blitz...
Wenn z.B. aber ein Hund zuuuu nah war - half oft nur hoffen. Passierte aber echt nur 2-3 mal.
Wenns denn mal passiert. Scharfes Hier und wenn sie nicht hört wortlos abholen und weggehen. An der Leine für den Rest des Weges lassen.
LG, Claudia
Ach ja, als Miro unsere nachbarin angegangen ist hats im Affekt eins auf die Schnauze gegeben.
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