Hund weggeben???
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Hallo!
Ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir vielleicht helfen. Und zwar, habe ich seit 8 Jahren einen Mopsrüden. Ich hatte auch nie Probleme mit ihm. Erst als ich im April 2007 schwanger geworden bin hat der Hund sich total verändert. Er bleibt nicht mehr alleine, macht die Wohnungstür kaputt, zerreißt den Teppich an der Tür und bellt und winselt ununterbrochen. Wir sind jetzt schon zum 2. mal umgezogen ( wegen dem Hund ) und seit 1 Woche beschweren sich wieder die Nachbarn. Ich habe schon über 500€ für Hundetrainer und Psychologen ausgegeben, aber nichts hat geholfen. Ich kann nicht mal eine halbe Stunde aus dem Haus gehen. Er bellt schon wenn ich die Wohnungstür zumache. Und wenn ich wiederkomme ist er so fertig, das er erstmal 1 Stunde braucht um sich zu erholen. Der Hund kann ja nunmal leider nicht überallhin mit. Und im Auto lassen geht jetzt im Sommer auch nicht. Ich gehe schon gar nicht mehr weg, aber das ist ja auch keine Lösung. Ich habe schon Aushänge gemacht, Anzeigen aufgegeben und im Haus gefragt ob jemand auf ihn aufpassen könnte. Fehlanzeige. Die eizigen Leute die sich gemeldet haben wollten eine teure Bezahlung, aber die kann ich mir leider nicht leisten. Meine Eltern können leider aus beruflichen Gründen auch nicht. Ich muß ab Januar wieder stundenweise arbeiten und weiß gar nicht wie das werden soll. Was kann ich denn noch tun? Im Moment denke ich ( obwohl es mir das Herz brechen würde) das es besser wäre den Hund wegzugeben, auch für ihn.Vielleicht hat ja von euch noch jemand eine Tip.
Viele Grüße eine verzweifelte Conny -
8. August 2008 um 12:53
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Hund weggeben??? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Was haben denn die Hundetrainer und Psychologen zu der Situation gemeint? Wussten die keinen Rat?
lg Kathrin
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hm, das scheint eine enorm belastende situation zu sein - und dann noch ein kleines baby, um das man sich auch sorgt und kümmert.
fühl dich ersmtal virtuell gedrückt und atme erstmal tief durch *das hilft* ;-)ein paar fragen hätte ich aber noch

kann es sein, dass euer mops früher die absolute nummer1 bei euch war? und sich alles sehr stark um ihn gedreht hat?wird dem hund noch genügend aufmerksamkeit geschenkt - trotz baby? (biite ehrlich zu dir selbst sein, wenn du schon nicht drauf antworten möchtest - das spielt nämlich eine große rolle).
habt ihr zwischenzeitlich nachdem das problem auftrat, mit ihm wie mit einem welpen das alleine-bleiben geübt?
was haben euch denn die trainer, die du hast kommen lassen geraten und was habt ihr sonst noch so probiert?
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Hallo!
Wir haben es mit Globuli prbiert, mit der Hundebox, dann mit immer gleichen Ritualen etc. Das hat Anfangs auch immer geklappt, aber halt nicht lange.
Conny -
Mich würde auch interessieren, wie die Hundetrainer gehandelt haben, welche Tipps haben sie dir gegeben, wie solltest du das Alleinsein aufbauen...
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Der eine Trainer meinte ich solle bei null anfangen und mit ihm das Alleine sein so über als würde er es noch nicht kennen. Der andere Trainer meinte alles Quatsch, ich müßte nur immer wieder das gleiche " Ritual" vollziehen wenn ich gehe. Ich sollte den Hund schon ca. eine halbe Stunde bevor ich losgehe nicht mehr sonderlich beachten und im beim gehen auf seinen Platz verweisen. Wenn ich dann nach Hause komme sollte ich ihn nicht stürmisch begrüßen.
Irgendwie hatte jeder so seine eigene Meinung.Conny
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Huhu,
das hört sich nach echter Verlasensangst an (er braucht eine Stunde um sich zu erholen - wenn er einfach nur "sauer" wäre, wäre er nach Deiner Rückkehr auch einfach nur "glücklich" dass Du wieder da bist...)
Vielleicht kann Dir die Lektüre dieses
Buches weiterhelfen -
Wo kommst du denn her? Vielleicht gibt es hier im DF ja jemand aus deiner Nähe der dir unter die Arme greifen kann?
Ich habe hier auch so eine Kröte mit Verlustangst sitzen. Mein kleiner Sammy. Ich kenne das, bin auch schon wegen ihm umgezogen...
Ich drücke euch die Daumen! Aber an Weggeben würde ich noch nicht denken!
LG Ulli
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Danke für die Links.
Ich komme aus Berlin. Das Problem ist ja auch, jezt wo sich schon wieder die Nachbarn beschwert haben, kann ich ja nicht mal kurz aus dem Haus gehen. Mein Mann arbeitet jeden Tag in der Woche von 7-19 Uhr, und ist dann erst 20:00 Uhr zu Hause. Ich habe schon meine Krabbelgruppe abgesagt, gehe mit der Kleinen nicht mehr zum Babyschwimmen und mache nichts mehr wo der Hund nicht mit kann. Früher konnte er ohne Probleme alleine bleiben. Ich verstehe das nicht. Ich gehe im Moment echt auf dem Zahnfleisch weil mich die Situation so belastet. Und um meine Kleine muß ich mich ja auch noch kümmern.
LG Conny
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Hallo

Erstmal möchte ich Dir sagen, dass ich mich gut einfühlen kann und das ich glaube, dass diese Doppelbelastung sehr anstrengend ist. Lady und meine Tochter sind auch fast gleichalt und ich weiss, dass es echt schwer ist mit Baby und Hund. Aber das wird mit der Zeit besser - denn viele Dinge werden Routine.
Aber als frisch gebackene Mama fehlt alles= Schlaf, Ruhe, der Haushalt verselbstständigt sich, der ganze Tagesablauf ist die Hölle und es braucht ewig zeit um sich da reinzuversetzen.
Der Hund merkt, dass Deine Nerven blank liegen und so liegen auch seine Nerven blank. Jedenfalls kann ich mir das vorstellen, denn wenns mir nicht gut geht - dann sind zB meine Hunde viel wachsamer. Sie fühlen sich verantwortlich. Vielleicht geht es Deinem auch so?
Du solltest Dir ein paar Fragen stellen und dann für oder gegen Hund entscheiden=
Wieviel zeit am Tag kannst Du nur und ausschliesslich dem Hund witmen? Denn zum Training braucht er diese zeit.
Wo kannst Du für Dich Energie herholen, damit Du das ganze strukturiert bekommst?
Geht das auch noch, wenn Du im Januar arbeiten musst?
Und kannst Du diese Doppelbelastung von Hundeerziehung und Baby noch lange genug durchhalten, um ihm das alleine bleiben wieder beizubringen?
Ich würde auch wieder von vorne anfangen und ich würde ca 6 Monate einplanen (mal gehts schneller, mal langsamer - aber so ungefähr) bis du ihn wieder alleine lassen kannst. Stehst Du das durch?
Wie sieht es mit den nachbarn aus? Kannst Du mit ihnen reden und erklären, dass es sich nur um eine vorübergehende Störung handelt?
Hast Du mal eine Anzeige aufgegeben um einen Hundesitter zu finden? Vielleicht findest Du einen netten Jugendlichen, der eigentlich keine Hunde haben darf, weil die Eltern es verbieten. Es muss ja kein professioneller Hundesitter sein, wenn sich jemand findet der es gern macht, wäre Dir sicher geholfen. Wenigstens bei den Aktivitäten wie Babyschwimmen.
Und nur wenn Du ganz sicher bist das alles hinzubekommen, dann würde ich den Hund behalten. bevor es mit ihm noch schlimmer wird, er noch mehr Macken annimmt oder auch Du vollkommen mit den Nerven runter bist und sehr leidest.
Wie auch immer Du Dich entscheidest - ich wünsche Dir das beste.
Liebe Grüße
Dana - Vor einem Moment
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