Unser Problemhund 2
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Hallo Zuasammen! :kopfwand:
Wir brauchen mal wieder Hilfe!
Vor drei Monaten nahmen wir Unkas(Kleiner Münsterländer) zu uns, die Vorbesitzer behaupteten, dass er total unkompliziert und lieb sei. Ha!!!! Die mussten ihn abgeben, weil der Mann eine Hundeallergie bekam. Angeblich!!!! Wir glauben jetzt gar nix mehr.
Gestern Abend wollte Unkas mich wieder beißen. Er darf normalerweise nicht auf das Bett, aber ich machte eine Ausnahme, weil er so süß schaute. Er legte seinen Kopf auf meine Beine und streckte immer wieder seine Pfote mir entgegen, weil er gestreichelt werden wollte. Plötzlich, ohne dass ich irgendwas anderes als vorher machte, fing er an seine Zähne zu fletschen und wollte mich beißen. Ich ging in eine Ecke des Bettes und stand auf, sagte ihm er soll sofort auf seinen Platz, er versuchte nochmal auf mich los zu kommen und zu beißen, mein freund kam schnell gerannt und wir beide wiesen Unkas zurecht und schickten ihn wieder auf seinen Platz. Unkas knurrte uns richtig an, aber wedelte mit seinem Schwanz.
Ich habe richtig Angst vor unserem Hund. Er ist unberechenbar.
Wenn das ja nur das einzige Problem wäre, er macht alles, damit wir ihn wieder abgeben, was wir definitiv nicht wollen, weil wir ihn trotz allem sehr lieben, abe wir sind Studenten und wir können unsere ganze Energie nicht immer in den Hund stecken. Alles war gut, aber je länger er hier ist, desto schlimmer wird es.
Er konnte ganz toll allein bleiben, jetzt nicht mehr. Er verstand sich mit allen Hunden, jetzt nicht mehr. Er ist wirklich unmöglich.............
Wir haben schon fast alles versucht, Trainerinnen waren hier, Bücher, Arzt= das geht alles so ins Geld und wie gesagt, wir sind Studenten. In zwei wochen wird er kastriert, glaub aber nicht mehr daran, dass das was nüzt.
Allerdings muss ich sagen, dass Unkas ganz schnell lernt, er hat schon richtig viele Kunststücke drauf. Als wir ihn bekamen, konnte er noch nicht mal "Sitz". Wir wussten, dass er keine besondere Erziehung genossen hat, aber der Herausforderung waren wir gewachsen, dachten wir. In diesem Forum hat man uns schon gesagt, dass er nun zu viel Aufmerksamkeit bekommt, die er vorher nicht bekam, was wir bestätigen können, aber Hund darf uns doch trotzdem nicht angreifen, egal wie sehr er sich jetzt als Star fühlt.
Puhhhhh!!!!!!
Wir brauchen Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!
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Hi,
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Hallo
Wie alt ist denn der Hund? Und wieso holt man sich einen Jagdhund, wenn man nicht seine ganze Energie reinlegen will?
Es gibt Hunderassen die müssen arbeiten. Und genau so einen habt ihr euch geholt. Ich verstehe sowas immer nicht so recht.
Liebe Grüße
Dana -
Hi,
erzähl doch mal so ein bisschen - was macht ihr den ganzen Tag mit dem Hund? Wie wird er ausgelastet - wie alt ist er überhaupt?
Mein Hund hat solche "Spielchen" mit seinem frührem Frauchen auch getrieben. Er liebte sie zwar - als Dosenöffner und Futterspender allemal
- aber er hatte einfach keinen Respekt vor ihr und durfte sich so ziemlich alles erlauben.
Zudem war er in der dieser Zeit recht unsicher aber zwangsläufig der "Herr im Haus" - gab ja niemanden ausser ihm und Frauchen.
Wie konsequent seid ihr im Umgang mit dem Hund? Gerade wenn er so schnell lernt, lernt er auch schnell seine Zweibeiner um den Finger zu wickeln - siehe die Geschichte mit dem Bett.
Erst durfte er nicht, dann darf er "weil er so lieb guckt".
Lasst euch durch diesen armen Hundeblick nicht beeindrucken - entweder er darf immer ins Bett oder gar nicht.
Wenn er bei den Vorbesitzern nicht viel Erziehung gehabt hat - vielleicht kam er ja dort mit dieser Masche durch?
"Wenn ich was nicht mag, dann werd ich böse und schon darf ich alles was ich will"Schreib mal ein bisschen mehr dazu, dann ist es leichter, Tips zu geben!
LG
Ines
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Also, wir lasten ihn wirklich aus. Wir waren uns bewusst, dass er ein Jagdhund ist, er bekommt bereits eine Jagdausbildung. Nein, das ist eigentlich nicht Sinn, dass man seine ganze Energie in seinen Hund steckt, da man auch für sich selbst mal was machen muss. Unkas bekommt bereits die meiste Aufmerksamkeit. Es ist nicht so, dass er sich annähernd langweilt. Wir beschäftigen ihn sehr, aber ich lebe nicht für meinen Hund sondern mit meinem Hund
Unkas ist drei Jahre alt und eigentlich ja lieb, Ein Teufel im Engelskostüm.
Wie gesagt, ich habe richtig Angst, dass er wieder beißt. Manchmal knurrt er uns auch einfach so an, wenn wir ihn anfassen. -
Hallo

Dann entschuldige. wenn er in Ausbildung ist (werdet ihr ihn jagdlich führen?) und er ausgelastet ist, dann ist das erste Posting bei mir falsch angekommen.
Ich würde wegen dem verhalten dann auch ma besten mal mit dem Trainer rücksprache halten, den ihr habt, der kennt euren Hund sicher besser wie wir

Auf jeden Fall würde ich ihn körperlich durchchecken lassen - so ein verhalten kann nämlich auch körperliche Ursachen haben (schmerzen vielleicht - oder schilddrüse)
Und was wichtig ist, wenn man so einen Rüpel hat= Konsequenz. Gerade wenn er so aufmuckert. Aus der Hand füttern und solche Dinge. Arbeitet an der UO, setzt eure Kommandos durch und lasst nicht mal 5e gerade sien. bei vielen Hunden kann man das zwar, aber nicht bei jedem.
Ich bin sicher, dass euch der Trainer den ihr habt einiges zeigen kann.
Liebe Grüße
Dana -
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Ja, ich rufe die Trainerin auch heute direkt an, um den gestrigen Vorfall zu erläutern. Konsequent bin ich schon, aber ich glaube manchmal, dass mein Freund inkonsequent ist, wenn ich nicht da bin. Müsste ihn auch noch was erziehen
Wir würden wirklich alles tun, was in unsere Macht steht nur damit das Zusammenleben funktioniert
Danke -
Was heisst genau
Zitatbekommt bereits eine Jagdausbildung
?
Macht die einer von euch mit ihm?
Wie läuft das ab? *neugierig bin*
Was genau macht ihr noch um ihn auszulasten?
Natürlich darf man auch mal für sich was machen und muss nicht jede Minute im Leben den Hund bespaßen - so war das glaube ich auch nicht gemeint von Rahijana.
Aber ich bin auch jemand, der so gut wie alles tut damit es meinen Tieren gut geht - denn nur dann gehts mir richtig gut.
Freddy war am Anfang als ich ihn kennenlernte auch nicht einfach - und auch ein Grußpudel hat ein ordentliches Gebiss und kann beißen - aber da war es einmal auch die fehlende Auslastung und zum 2. wirklich die Konsequenz.
Das fing bei seinem damaligen Frauchen an mit dem Kommando "Sitz"Freddy - sitz!" .... keine Reaktion, Pudelchen tanzt um Frauchen rum und freut sich...
Freddy - mach sitz bitte! .... siehe oben....
Freddy!!! Du sollt doch sitz machen!!!!

nach dem er beim 4. oder 5. mal immer noch nicht gesessen ist, hat sies halt sein lassen. Manchmal wurde Frauchen dann auch angeknurrt - dann hat sie ihn erst recht in Ruhe gelassen.
Und das nutzte er immer weiter aus - knurrte Frauchen vom Bett oder vom Sofa runter wie es ihm gerade passte.
Vielelicht macht ihr auch zuviel? Kann man aus der Ferne halt nicht wirklich beurteilen - aber irgendeinen Grund muss er ja haben für sein Verhalten.
LGt
Ines
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Hallo

Ja das mit der Jagdhundeausbildung interessiert mich auch. Das ist sicher spannend. Soll er denn von euch jagdlich geführt werden?
Das mit der Konsequenz ist ja auch dieses "er darf eigentlich nicht ins Bett aber er hat so süß geschaut" *g* Und da warst Du leider auch nicht konsequent. Sowas sollte einfach nicht mehr passieren.
Aber der Trainer wird den richtigen rat geben - da bin ich sicher.
Liebe Grüße
Dana -
Also, wir sind noch nicht ganz soweit, da wir gerade erst aus unserem 3wöchigen Urlaub zurück sind. Wir haben einen Verwandten, der ist Förster und der möchte uns in der Hinsicht(Jagdausbildung) helfen und auch mein lieber Onkel hat sehr viel Erfahrungen. Selber jagdlich führen wollten wir ihn nicht, aber wir wollten daran teilnehmen, wenn mein Onkel es macht und lernen. Im Urlaub brachten wir ihm das "Fuß", auch ohne Leine, bei und auch das apportieren klappt gut mit Ansage legt Unkas auch das jeweilige Teil ab. Finde das ist schon mal ganz gut, da Unkas, als wir ihn vor 3 Monaten bekamen noch nicht mal "Sitz" konnte.
Habe auch gerade mit unserer Trainerin telefoniert und die meinte auch das es an der Schilddrüse liegen könnte. Am Montag kommt sie zu uns, um alles weitere zu besprechen. Nach dem Telefonat sind wir direkt zum Arzt und haben ein Blutbild machen lassen, auch das Blutbild wird dann ca am Montag da sein. mal sehen, was da raus kommt.
Habe mich entschieden, die Vorbesitzer noch mal anzurufen, um denen ins Gewissen zu reden uns doch die Wahrheit zu sagen, es kann einfach nicht sein, meinte die Trainerin, dass Unkas plötzlich aggressiv geworden ist, da müsse doch was vorgefallen sein.
Auch hoffe ich , dass sich nach der Kastration etwas ergibt und Unkas ruhiger wird. Habt ihr damit Erfahrungen, ich meine mit Kastration???? -
Ich glaube ihr baut euer Problem gerade selber, denn ihr habt euern Hund erst seit drei Monaten ( das heißt einfach das er noch voll in der Testphase ist von was darf ich und was nicht) und deshalb brauch er klare Grenzen. Mit eigentlich darf er nicht ins Bett, aber wenn er süß schaut dann schon, macht ihr mehr Schritte rückwärts als nach vorne.
Darauf deutet auch sein Verhalten beim alleine bleiben hin, denn das ist bestimmt keine Trennungangst sondern wohl eher Konrtollverlust (denn anscheinen ist er gerade auf dem Weg in den Chefsessel und da geht es natürlich gar nicht das sein untergebenes Rudel alleine das Haus verläßt)Es ist gut möglich das er in seinem ehemaligen Zuhause ein völlig braver Hund war, denn dort kannte er wahrscheinlich seine Grenzen.
Darauf weist auch sein Verhalten bei Begegnungen mit anderen Hunden hin, denn anscheinen meint er ja das ihr nicht fähig seit die Situation zu beherrschen
Also klare Grenzen, keine Ausnahmen mehr (auch nicht bei noch so schönem Augenaufschlag) den Hund so oft wie möglich ignorieren wenn er von alleine kommt (z.B. nur streicheln wenn ihr ihn gerufen habt, nicht wenn er euch dazu auffordert) und ihr werdet merken das ihr in seinem Ansehen ständig steigt und ihm klar wird das er sich keine Chancen mehr auf den Job des Rudelführers machen muß!Viel Erfolg[/u]
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