Mein Hund ist richtig böse zu mir nu wenn ich ihn anleine...

  • Ganz einfach erklärt:
    Ihr habt ein Erziehungsproblem mit Eurem Hund.
    Die Kommunikation und der Grundgehorsam stimmen nicht.
    Euer Hund ist der Meinung - im Besonderen bei deinem Bruder - dass er der Chef ist und aus diesem Grund lässt er sich von deinem Bruder auch nichts bieten sondern weißt ihn - notfalls auch durch Beissen - in seine Schranken.
    Hundeerziehung funktioniert vom Grundgedanken sehr einfach, denn Hunde sind sehr gradlinig strukturiert.
    Als erstes solltet ihr euch an einen guten Tiertrainer wenden, der euch unter anderem dabei hilft, euren Hund an einen Maulkorb zu gewöhnen. Ohne Maulkorb solltet ihr keinerlei Erziehungsmassnahmen oder sonstiges mit dem Hund vornehmen - sowie deinen Bruder mit dem Hund allein lassen.
    Ein Hund braucht Grenzen und diese Grenzen müsst ihr ihm aufzeigen. Dieses Aufzeigen setzt eine gewisse Grundsätzlichkeit voraus. Also kein Kommando mehr ohne dass ihr sicher seit, dass ihr es auch durchsetzen könnt. Es gibt kein vielleicht setzt er sich, wenn ich es sage sondern nur noch er muss sich setzen wenn ich es sage und er muss kommen, wenn ich ihn rufe. Ebenso würde ich den Hund nur noch aus der Futtertasche füttern. Und sein Futter bekommt er nur, wenn er im Vorfeld etwas Positives geleistet hat.
    Das sind ein paar Beispiele, wie man vorgehen kann.
    ABER BITTE DIESES ALLES NICHT OHNE TRAINER AUSFÜHREN - ES KÖNNTE FATALE FOLGEN HABEN, WENN IHR - UNERFAHREN WIE IHR SEIT - OHNE HILFE UND OHNE MAULKORB VORGEHT!!!!!

    Mehr kann man aus der Ferne nicht tun.
    LG
    Ulli

    Ach noch was: Ein Hund ist nicht zwangsläufig aggressiv, weil er draußen lebt. Ob es schön ist, wie der Hund lebt oder nicht, lass ich mal dahingestellt. Grundsätzlich ist Euer Hund so, weil er seine Grenzen nicht kennt.

  • Zitat

    Ich werde nocheinmal über die Hausgeschichte daheim reden und Hoffe mit mehr Erfolg als bei den bisgherigen Debatten. Beim Anleinen bekam er in letzter Zeit immer wie gesagt Lob und meißt ein Leckerli. Werde verusuchen, dass in Zukunft jetzt noch zu intensivieren.

    Das finde ich super. Wenn der Hund ins Haus darf, heisst es noch lange nicht,, dass man ihn vermenschlicht. Eure Bindung wird dadurch viel Stärker.

    Dadurch ist das Problem des Anleinens zwar nicht gelöst, hilft aber vielleicht dabei, dass der Hund mehr vertrauen hat.
    Wenn der Hund bis aufs Anleinen alles befolgt, sehe ich da auch kein grundsätzliches Erziehungsproblem. Ich denke auch ehr, das da was vorgefallen sein muss, von dem Du nichts weisst.

    Ich habe doch richtig verstanden, bis aufs Anleinen hört er gut und ist nicht aggressiv?

  • Zitat

    wollt ihr mit euren Antworten eigentlich helfen oder nur kritisieren.


    Ich wollte mit meinem Hinweis auf das Verhalten dem Bruder gegenüber eigentlich nur zeigen, daß möglicherweise noch unbekannte Probleme vorliegen, die zu lösen sind. (Deren Erforschung vielleicht hilfreich sein könnte)

    Agils Beitrag finde ich sehr gut! :gut:

  • Hallo

    Habe mich mal hier durchgearbeitet :schockiert:

    Ein Hund kann durchaus nachts alleine bleiben es gibt bestimmt schöneres
    aber das ist in diesem Fall glaube ich nicht das Problem.

    Wir haben selber einen Jacky mix einfach nur laufen reicht da nicht, er bekommt
    immer mehr Power und langweilt sich trotzdem :schlafen: . Ist halt kein Lauftier
    sondern ein Arbeitstier

    Was ich euch empfehlen kann mach Fährtensuche, das ist ne Menge Arbeit für
    Dich aber wenn der Hund dann im Garten oder Nachts alleine ist, ist er
    Ausgelastet und er hat was mit dir erlebt. Wie in einem Rudel halt.

    So desweiteren solltest du die Fährtensuche an einer Zehnmeter schleppleine
    machen alles was positiv an der Leine gemacht wird ist gut das dauert etwas
    bis der Hund begreift leine ist lustig da wird was unternommen.
    Natürlich soll er auch weiterhin ohne Laufen können muss ja auch sein.
    Auch im Garten kannst man fährtensuche machen aber auch da empfehle
    Ich es an der 4 Meter Leine zu machen um hier wieder Positiv zu bestärkten.

    Wenn er Knurrt dann ignoriere es mach einfach wortlos dein ding er wird
    Von selber, durch die Positive Verstärkung umschwenken und niemals
    Das Lob und Leckerchen vergessen gerade bei einem Ängstlichen Hund.

    Kinder sollten im Allgemeinen (meiner Meinung) nicht mit Hunden gehen
    Sie werden oft nicht ernst genommen und machen auch zu viele Fehler
    So von der Körpersprache.

    Arbeite mit ihm schritt für schritt dein Hund wird es dir danken und bei der
    Fährtensuche kann man auch ganz prima die restlichen Grundkommandos
    üben und der Hund macht es gerne.

    Hoffe ich konnte dir helfen und kann nur noch sagen :andiearbeit:

    LG
    Simone

  • Nur mal zu dem allgemeinen Streit. Solange die Voraussetzungen stimmen ist gegen eine Gartenhaltung meiner Meinung nach nichts einzuwenden.
    Ich habe auch einen Jacky und meine 3 Hunde sind alles tagsüber in einem Auslauf mit Zugang zum Pferdestall. Dort haben sie allerdings ein Wasserbecken zum Schwimmen gehen, Kausachen, Klettermöglichkeiten etc.. Bei schlechtem Wetter können sie dann direkt vom Auslauf in den Pferdestall gehen.
    Nach der Arbeit und am WE sind sie natürlich bei mir zuhause und mit mir unterwegs und dürfen dann auch auf die Couch und ins Bett. Morgens freuen sie sich, wenn sie in ihren Auslauf dürfen und abends freuen sie sich wenn sie nach hause dürfen.

    Ich weiß, das jedenfalls mein Jacky genau wie meine anderen Monster sehr liebebedürftig und durchaus sensibel sind und wir viele Probleme einfach weggestreichelt haben. Das geht allerdings nur, wenn man den nötigen Kontakt zu seinem Hund hat.
    Das ist meine Meinung dazu...

  • Zitat

    Ich finde es sehr schade das auf gutgemeinte Tipps und Vorschläge gar nicht eingegengen wird, sondern als Kritik abgestempelt :???:
    So kann man nicht weiterhelfen. Schade.

    wo denn? Ich versuche doch mir alle gutgemeinten Ratschläge zu Herzen zu nehmen. Nur leider war hier gerade zu Beginn wenig guter Ratschläge vorhanden. Bei manchen Schreibern hatte ich leider eher den Eindruck, dass sie mir aus ihrer eingeschränkten Sichtweise klar machen wollten wie ungeeignet ich sei für einen Hund und damit haben sie sich dann gegenseitig aufgestachelt.
    Auch, dass ich und besonders meine Mutter unerfahren sein soll ist nicht der Fall. Entschuldigt hier meinen Stursinn. Aber wir hatten bereits im Laufe der Jahre einen Dobermann, Dalmatiner und Riesenschnauzer und da war wirklich immer alles bestens.
    Wie gesagt wäre bei unserem Jack-Russel jetzt auch alles bestens, wenn da nicht die Sache beim anleinen wäre.
    Zitat von kleinemonster:---Dadurch ist das Problem des Anleinens zwar nicht gelöst, hilft aber vielleicht dabei, dass der Hund mehr vertrauen hat.
    Wenn der Hund bis aufs Anleinen alles befolgt, sehe ich da auch kein grundsätzliches Erziehungsproblem. ----
    Genau das denke ich nämlich auch. Viele denken, dass mein Hund immer so aggressiv, ängstlich, verstört, eingeschüchtert (oder was man noch so rauslesen konnte) ist, aber dem ist ja nicht. Nur in dem Moment, in dem ich ihn anleine. Die meißten haben das ja von Anfang an richtig gelesen und gute Ratschläge gebracht, aber, sorry, bei vielen Postern hier sehe ich eher das Mädchen vor mir, die anderen vorschreibt wie sie mit ihrem Pferd umzugehen haben, aber selber jedes mal einen Schreianfall bekommen, wenn ihr eigenes Pferd beim Hufe auskratzen nicht so mitmacht wie sie es gern hätte (Das war jetzt ein bildhafter Vergleich).

  • Zitat


    Wenn ich mit ihm spazieren gehe ist er einfach lieb, will spielen und ist zufrieden. Wenn er aber angeleint an seiner Hütte ist oder auf seinen Platz gehen soll ist er wie ausgewechselt. Kommen wir nach Hause und es geht in Richtung Leine wo sein Platz ist, schmeißt er sich dort zum anleinen auf den Rücken, ergibt sich und es kann sein, dass er vor Angst sogar pinkelt. Er ist dann richtig angespannt. Oder wenn ich ihn nicht an die Leine mache sondern in unser Gartenhäuschen bringe, wo sein Korb für die Nacht steht, knurrt er böse wenn man die Tür zu macht.
    Also kurz: wenn an der Leine, ist er wie ausgewechselt. Mein Bruder, 10 Jahre darf nun schon nicht mehr mit ihm Gassi gehen, weil wir Angst haben, dass der Hund ihn beisst, wenn er ihn nach dem Spaziergang wieder anleinen will.

    Danke für eure Ratschläge... :hilfe:


    Wenn du mit ihm spazieren gehst oder mit ihm spielst ist er ein fröhlicher Kerl.
    Klar da hat er ein wenig Aufmerksamkeit, von dir.

    Aber sobald er an die Leine oder in das Gartenhäuschen muss, wirft er sich auf den Rücken, pinkelt oder knurrt sogar.
    Tja vermutlich kotzt ihn das Alleinsein an!
    Er fleht eigentlich um Zuneigung!
    Der Hund fühlt sich ausgestossen!
    Sorry so seh ich das eben!


    Conny

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!