Mehrere kleine Probleme mit Tierheimhund

  • Hallo!

    Wie mancher vielleicht schon gelesen hat, haben wir einen Hund aus einem italienischen Tierheim, welcher, bevor er zu uns kam, 2 Monate bei einer Pflegestelle in Deutschland war. Sie ist ein Mädchen, 1 Jahr alt und kastriert. Ihr Name ist "Nila". Hier mal ein Bild von ihr:

    Externer Inhalt img225.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Ja, wir haben ein paar kleinere Probleme mit ihr. Ich will mal ein bisschen aufzählen.

    Also...in ihrer Pflegestellte durfte sie scheinbar aufs Sofa und ins Bett. Das macht sie bei uns nun auch. Auf dem Foto liegt sie ja auch im Bett. Alles runterheben und verbieten hilft nichts. In einem unbeobachteten Moment liegt sie wieder auf dem Bett. Aber das geht so nicht, gerade weil sie extrem haart. Das Einzige was hilft, ist Tür zu.

    Zweites Problem sind andere Hunde jeglicher Art. Sie bellt alle an und knurrt teilweise auch. Sie lässt sich dann auch nicht beruhigen. Gestern waren wir in der Innenstadt und da war ein kleiner Welpe, der auch noch sehr wild war...dieser fing auch an zu bellen. Die beiden waren ca 4-5 Meter voneinander entfernt. Wir saßen in einem Cafe, draussen am Tisch...die Leute standen da einfach nur mit ihrem Hund. Naja, das ist eben wie gesagt, weder geschlechtsabhängig noch von der Größe des anderen Hundes abhängig. Sie bellt generell. Nichts hilft in diesem Moment.

    Problem Nr. 3... Sie hat ein Spiel, dass sie vornehmlich morgens nach dem Gassi-Gehen spielen möchte. "Schnapp-das-Frauchen" sozusagen. Sie schnappt dann nach der Hand, nach dem Arm nach dem Fuß etc. und findet das noch so toll. In diesem Moment hilft auch nichts. Wenn sie schon eine Weile gespielt hat, hilft dann ein "Aus", aber meist macht sie nach kurzer Zeit wieder weiter...bis sie sich beruhigt hat. Es ist nicht doll und tut uns auch nicht wirklich weh. Sie liebt Kinder über alles, aber wir trauen uns natürlich erstmal nicht, ihr zu erlauben mit einem Kind zu spielen, da wir Angst haben, dass sie dann auch dieses Spiel spielt. Kindern könnte es ja eventuell weh tun. Wie kann man ihr dieses Spiel eventuell abgewöhnen? Sie hat genug anderes Spielzeug, aber wenn wir es ihr dann anbieten, lässt sie es nach einer Weile fallen und macht mit ihrem Schnapp-Spiel weiter.


    So...und nun das vorerst letzte Problem (ich hoffe, es kommt nichts mehr hinzu). Sie liebt jeden Mensch, freut sich über jeden Menschen, vertraut jedem Menschen und würde auch schanzwedelnd mit jedem Menschen mit gehen. Das liegt sicherlich an dem Aufenthalt im Tierheim, aber es ist echt nicht leicht. Man muss sie, wenn man an Menschen vorbei geht, immer extrem kurz nehmen...in der Stadt prinzipiell, da sie sonst jeden anspringen und anlecken würde. Ich binde sie generell nirgends an...lasse sie dann lieber Zuhause, da ich Angst habe, dass sie jemand weg nimmt. Das würde ja auch keinem auffallen, da sie sich ja über jeden Menschen freut und jeden anspringt und sofort schwanzwedelnd begrüßt. Kann man ihr das irgendwie abgewöhnen oder ist das schon so in ihr drin, dass man nur noch vorbeugen kann?

    Puh...ist nun doch etwas viel geworden...aber es wäre schön, wenn jemand vielleicht ein paar Möglichkeiten aufzeigen könnte, wie man die Probleme in den Griff kriegen kann. Wir sind ja auch schon am arbeiten, aber momentan scheint nichts wirklich zu fruchten. Vielen Dank schonmal! :^^:

  • Zitat


    Also...in ihrer Pflegestellte durfte sie scheinbar aufs Sofa und ins Bett. Das macht sie bei uns nun auch. Auf dem Foto liegt sie ja auch im Bett. Alles runterheben und verbieten hilft nichts. In einem unbeobachteten Moment liegt sie wieder auf dem Bett. Aber das geht so nicht, gerade weil sie extrem haart. Das Einzige was hilft, ist Tür zu.

    Gerade weil sie auf der Pflegestelle aufs Sofa und Bett durfte, habt ihr es jetzt so schwer. Ihr müsst jetzt sehr konsequent sein. Immer ein "nein" und "Runter" (oder was ihr sonst benützt"). Tür zu würd ich jetzt nicht als Lösung bezeichnen. Damit unterbindet ihr nur, dass sie hoch kann. Aber eine wirkliche Lösung ist das ja nun nicht. Absolute Konsequenz.

    Zweites Problem sind andere Hunde jeglicher Art. Sie bellt alle an und knurrt teilweise auch. Sie lässt sich dann auch nicht beruhigen. Gestern waren wir in der Innenstadt und da war ein kleiner Welpe, der auch noch sehr wild war...dieser fing auch an zu bellen. Die beiden waren ca 4-5 Meter voneinander entfernt. Wir saßen in einem Cafe, draussen am Tisch...die Leute standen da einfach nur mit ihrem Hund. Naja, das ist eben wie gesagt, weder geschlechtsabhängig noch von der Größe des anderen Hundes abhängig. Sie bellt generell. Nichts hilft in diesem Moment.

    Schwierig aus der Ferne zu beurteilen. Warum macht sie das? Ist sie unsicher, pöbelt sie....?
    Wichtig ist immer, dass ihr ruhig bleibt und nicht schon vorher auf sie einredet, jetzt bloß still zu sein etc.

    Problem Nr. 3... Sie hat ein Spiel, dass sie vornehmlich morgens nach dem Gassi-Gehen spielen möchte. "Schnapp-das-Frauchen" sozusagen. Sie schnappt dann nach der Hand, nach dem Arm nach dem Fuß etc. und findet das noch so toll. In diesem Moment hilft auch nichts. Wenn sie schon eine Weile gespielt hat, hilft dann ein "Aus", aber meist macht sie nach kurzer Zeit wieder weiter...bis sie sich beruhigt hat. Es ist nicht doll und tut uns auch nicht wirklich weh. Sie liebt Kinder über alles, aber wir trauen uns natürlich erstmal nicht, ihr zu erlauben mit einem Kind zu spielen, da wir Angst haben, dass sie dann auch dieses Spiel spielt. Kindern könnte es ja eventuell weh tun. Wie kann man ihr dieses Spiel eventuell abgewöhnen? Sie hat genug anderes Spielzeug, aber wenn wir es ihr dann anbieten, lässt sie es nach einer Weile fallen und macht mit ihrem Schnapp-Spiel weiter.

    Hörzeichen "Aus" und das, was ihr gerade macht unterbrechen.
    Wie alt sind eure Kinder? Wenn sie alt genug sind, können sie bspw. Leckerchen-Suchspiele mit dem Hund machen. Unter aufsicht, natürlich.

  • Huhu,

    öhm, ich habe gelesen, Ihr habt den Hund erst seit Samstag? Dann würde ich erst mal zu gaaaanz viel Geduld raten (nicht böse gemeint ;)). Sie muß sich doch erstmal bei euch eingewöhnen und lernen, was sie darf und was nicht. Das kann natürlich wie beim Bett-/Sofa-Gehüpfe länger dauern, wenn sie es bisher durfte. Also konsequent bleiben, Hund immer wieder runterbitten (dazu "Nein" oder "Runter", je nachdem welches Signal sie lernen soll). Das kann ein echtes Geduldspielchen werden, aber irgendwann wird sie es bestimmt begriffen haben. Ihr müßt aber natürlich drauf achten, daß sie in eurer Abwesenheit das Verbot nicht einfach unterläuft (also eventuell Sofa ungemütlich machen, indem ihr was draufstellt).

    Andere Hunde anbellen: Kann ich jetzt schwer beurteilen, warum sie es tut, aber ich dachte als erstes, hui, Hund ist erst ein paar Tage bei euch und ihr geht mit ihr schon in die Innenstadt zum Eisessen. Vielleicht ist das auch ein bißchen viel Trubel für die Maus. Wirkte sie denn gestreßt? Dann vielleicht etwas lansamer angehen lassen am Anfang.

    Zur Menschenfreundlichkeit. gebt Ihr Zeit, sich an euch zu binden. Im Moment weiß sie doch noch gar nicht, daß ihr nun ihre Familie seid. Meine Tierschutz-Spanierin Nellie wäre am Anfang auch mit jedem mitgegangen, das hat sich aber mit der Zeit gegeben. Im Prinzip ist es ja mal besser, sie ist offen und freundlich, als wenn sie aggressiv wäre. Anspringen halt verhindern, und wie gesagt, vielleicht nicht gleich so vielen Menschen auf einmal aussetzen, also vielleicht nicht so oft in die Innenstadt gehen, sondern mal in den Park/aufs Feld (ich weiß ja jetzt nicht, wie ihr wohnt), damit sie sich in Ruhe an euch gewöhnen kann.

    Ist jetzt nur so ein Gedanke, daß die Maus mit dem ganzen Programm vielleicht überfordert sein könnte, aber da ich sie ja nicht kenne, sind das nur Mutmaßungen.

    Liebe Grüße und viel Spaß mit Eurer Italienerin!
    Anja

  • Hallo,

    wie lange ist die Hündin jetzt bei Euch?

    Sie wird eine gewisse Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen, das heißt aber nicht, dass sie auf die Couch darf.

    Wie oben schon gesagt, musst Du sie jedesmal herunter jagen und wenn Du siehst, dass sie den nächsten Anlauf dorthin macht, kommt ein energisches Nein.

    Legt sie sich ins Bett oder auf die Couch während Deiner Abwesenheit, stelle Wäschekörbe oder etwas anderes drauf.

    Schlafzimmertür bleibt zu, sodass ihr der Zugang zum Bett verwehrt ist.

    Schnappen:
    Ich denke mal, es feht noch an Gehorsam und sie wird lernen, dass sie das nicht darf.
    Gehst Du in eine Hundeschule?

    Leinenpöblerei:
    Unsicherheit?
    Man weiß ja nicht, was sie in Italien auf der Straße erlebt hat, aber diese Leinenpöblerei bekommst Du mit ruhigem, souveränen Verhalten und einer guten Erziehung in den griff.

    Hier ist man ein interessanter Thread über dieses Thema
    https://www.dogforum.de/fpost6611653.html#6611653

  • hallo,

    wie die anderen schon schrieben, musst du deinem - im übrigen hübschen - hund noch bissel zeit geben ...

    aber bitte beruhige deinen hund nicht, wenn er andere hunde anbellt. ignorieren und richtung wechseln bzw. ablenken.

    hast du noch kontakt zu den pflegeeltern. vielleicht solltest du dich noch bissel mit denen austauschen.

    ich bin selbst pflegestelle und finde es schon komisch, dass dein hund so arg verzogen ist. wenn er zwei monate da war, kriegen sie natürlich keinen perfekten hund hin, aber ich bin mir sicher, das auf's bett springen und hände schnappern hat er da gelernt. keine gute pflegestelle, verrätst du den verein??

  • Dankeschön erstmal für eure Tipps! :-) Ich weiß ja, dass wir Geduld haben müssen, habe ich mir natürlich auch schon gedacht. Nur hat es mich etwas irritiert, dass es absolut gar nicht zu fruchten scheint, da wir ja auch sehr konsequent sind. Aber das braucht wahrscheinlich wirklich viel, viel Zeit.

    Eine Hundeschule besuchen wir noch nicht, ich bin aber am Überlegen, ob ich das mit ihr machen soll. Problem sind allerdings die Arbeitszeiten. Gruppentraining ist Donnerstag von 18-19 Uhr und da sind wir noch auf der Arbeit. Leider habe ich bisher auch keine andere Hundeschule in der Gegend gefunden.

    Die Pflegestelle ist eine Private Pflegestelle...also, in einem Privathaushalt. Eine Mitarbeiterin aus dem örtlichen Tierheim nimmt einige Hunde bei sich auf. Und ja...manchmal geht die Tierliebe leider so weit, dass die Tiere mit ins Bett uns aufs Sofa dürfen. Allerdings weiß ich nicht, ob das von der Pflegestelle kommt...kann sie ja auch woanderst gelernt haben.

    Wegen der Sache mit der Innenstadt...die Pflegestelle ist in der gleichen Stadt in der wir leben (Köln) und von daher kennt sie das eigentlich und sie ist, meiner Meinung nach auch nicht unsicher o.Ä. Sie freut sich immer sehr, wenn wir in die U-Bahn steigen und benimmt sich da dann auch sehr gut. Sie bellt die Hunde irgendwie ohne Grund an...manchmal beschnuppert sie den anderen Hund erst und fängt dann an zu bellen, manchmal bellt sie aber auch schon, wenn sie ihn auf der anderen Straßenseite entdeckt. Schlau bin ich daraus bisher noch nicht geworden...
    Ich versuche immer so zu tun, als wäre nichts, wenn wir einem anderen Hund begegnen. Sage vorher nichts zu ihr oder so. Wenn sie dann anfängt zu bellen, versuche ich schnell weiter zu gehen. Irgendwann hört sie dann mit dem Bellen auf, wenn sie einige Meter von dem Hund entfernt ist und nachdem sie sich noch zehnmal den Kopf nach ihm verrenkt hat.

  • Ah, okay. Wusste jetzt nicht, dass die Maus erst so "frisch" bei euch ist...

    Gerade deshalb würde ich auch auf Unsicherheit tippen. Verhalte dich erstmal so, wie von dir geschildert. Das ist erstmal nicht verkehrt.

    Bei der HS würde ich mal anrufen. Viele bieten auch Samstags Training an. Tw. auch unter der Woche vormittags.

    Ob ein Hund ins Bett/Couch darf sollte m. M. nach jeder selbst entscheiden dürfen. In meinen Augen geht die "Tierliebe dabei nicht zu weit." (Meiner will erst gar nicht....)


    Viel spaß mit der Fellnase
    LG Mona

  • Ja, Geduld und Konsequenz sind bei deiner Maus sehr wichtig.

    Ich habe mal irgendwo gelesen: "Die Beziehung ist die Grundlage für Erziehung". Da ist schon was Wahres dran. Im Moment hat sie sicher noch keine große Bindung zu dir. Weshalb sollten deine Kommandos schon funktionieren?

    Zitat

    Ich versuche immer so zu tun, als wäre nichts, wenn wir einem anderen Hund begegnen. Sage vorher nichts zu ihr oder so. Wenn sie dann anfängt zu bellen, versuche ich schnell weiter zu gehen. Irgendwann hört sie dann mit dem Bellen auf, wenn sie einige Meter von dem Hund entfernt ist und nachdem sie sich noch zehnmal den Kopf nach ihm verrenkt hat.


    Da würde ich versuchen schon früher einzugreifen, also schon zu unterbinden, dass deine Hündin den anderen Hund mit seinem Blick fixiert - mit einem klaren "Nein" oder einem (ganz) sanften Ruck. Und dann ausgiebig loben, wenn sie sich lieber auf dich konzentriert und ruhig/gelassen bleibt.

    Das sie schon so gut an's Stadtleben gewöhnt ist, finde ich toll. :)

    P.S.: Du hast echt eine zuckersüße Hündin. :) Tolles Foto! :)

  • Zitat


    Bei der HS würde ich mal anrufen. Viele bieten auch Samstags Training an. Tw. auch unter der Woche vormittags.

    Ja, werde ich mal machen, aber laut Internetseite machen sie das Training nur in der Woche. Ich möchte auch das Gruppentraining und kein Einzeltraining, da ich möchte, dass sie sich langsam dran gewöhnt, dass sie auch mit anderen Hunden zusammen sein muss/kann ohne zu ständig bellen. ;-) Ich habe die Hoffnung, dass sich das dann mit der Zeit legt und in der Hundeschule würde ich dabei ja auch Hilfe bekommen.

    Zitat

    Ob ein Hund ins Bett/Couch darf sollte m. M. nach jeder selbst entscheiden dürfen. In meinen Augen geht die "Tierliebe dabei nicht zu weit." (Meiner will erst gar nicht....)


    Viel spaß mit der Fellnase
    LG Mona

    Ja, ich hätte auch nicht das riesige Problem damit, wenn sie im Bett schlafen würde, aber hier hat ja noch wer anders ein Wort mitzureden. ;-)
    Dankeschön! Spaß werden wir sicher noch viel haben.


    Zitat

    Ja, Geduld und Konsequenz sind bei deiner Maus sehr wichtig.

    Ich habe mal irgendwo gelesen: "Die Beziehung ist die Grundlage für Erziehung". Da ist schon was Wahres dran. Im Moment hat sie sicher noch keine große Bindung zu dir. Weshalb sollten deine Kommandos schon funktionieren?

    Stimmt...aus dieser Sicht habe ich das noch gar nicht betrachtet.

    Zitat


    Da würde ich versuchen schon früher einzugreifen, also schon zu unterbinden, dass deine Hündin den anderen Hund mit seinem Blick fixiert - mit einem klaren "Nein" oder einem (ganz) sanften Ruck. Und dann ausgiebig loben, wenn sie sich lieber auf dich konzentriert und ruhig/gelassen bleibt.

    Ja...dankeschön! Ich hoffe das klappt, denn oft sieht sie die Hunde viel viel eher als wir sie sehen. Wir merken es dann nur am aufgestellten Nackenfell, am Leine ziehen oder am bellen. ;-)

    Zitat

    Das sie schon so gut an's Stadtleben gewöhnt ist, finde ich toll.

    Ja, das ist echt ein Vorteil...da wir hier ja in einer großen Stadt leben, wäre es echt schwierig gewesen, wenn sie das noch nicht gekannt hätte oder vielleicht sogar Angst gehabt hätte.

    Zitat

    P.S.: Du hast echt eine zuckersüße Hündin. :) Tolles Foto!

    Dankeschön! :-)

  • hey du,
    ich komm auch aus köln und hab auch erst seit kurzem meinen ersten auslands-hund ;) und mit lotte war/ist es ähnlich.

    ich gehe im moment in die hundeschule von xenia essrich in dellbrück, wir nehmen da die einzelstunden. und für den anfang macht das auch sinn. das training kann entweder im wald passieren, wo man andere hunde trifft oder bei dir zuhause, dann zahlst du halt xenias anfahrt. ist leider ziemlich teuer. 120 euro für 5 mal 60 minuten. aber in köln hab ich ncoh keine günstigere und sympathischere alternative gefunden. wo in köln wohnst du denn?
    inzwischen hab ich die tricks und kniffe so ein bisschen raus, wie man einen vierbeiner an sich bindet, wenn er als erwachsener, höchstselbstständiger hund mit unbestimmter vergangenheit zu einem kommt.
    ich denke, dass du von den gruppenstunden nicht viel haben wirst. du kannst nicht vernünftig mit dem hund arbeiten, wenn er ständig pöbelt oder sich verkrampft...
    welche hundeschule hattest du im kopf?


    das bellen könnte darauf hindeuten, dass sie die leine nicht gewöhnt ist und sich deshalb unsicher fühlt. es könnte aber auch gepöbel sein. an der stelle würde ich in so einer situationden und völlig ignorieren und in dem moment, in dem er dich ansieht oder eine sekunde still ist sofort belohnen und betüddeln. wenn sie bellt ein strenges "nein", nicht schreien, nur streng sprechen. wenn du damit ihren blickkontakt oder ihre aufmerksamkeit aber vor allem stille bekommst, sofort ganz doll loben.

    beim sofa das gleiche. "Nein" und wenn sie unten ist sofort "whoohoohoo, du bist ja der beeeeste hund...". aber nicht im sprung sagen, sondern erst, wenn sie unten ist. sie muss das damit verbinden im körbchen oder auf dem boden zu liegen, nicht bin dem sprung. ;)

    bei frauchen-schnappen würde ich sie echt einfach ignorieren. "Nein" sagen und dann ignorieren. wenn sie's wieder tut würde ich glaube ich das zimmer verlassen oder sie rausschicken. aber damit hab ich keine erfahren. aber ich denke, dass sie lernen muss, dass nicht nach ihren bediungungen gespielt wird. entweder mit einem spielzeug, oder gar nicht, aber nicht mit deiner hand. würde ich sagen...

    dass sie jeden menschen liebt wird sich wohl von alleine geben. springt sie dich auch an? ich würde ihr das anspringen ganz abgewöhnen, indem ich das ignoriere. einfach wegdrehen, sie nicht angucken.

    liebe grüße, momo und lotte

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!