Goldie seit ca 1 woche wie ausgewechselt
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Hallo ich bin neu hier, und möchte euch gleich mein problem schildern.
Und zwar haben wir,mein Vater und ich, einen 3 1/2 Jahre alten Golden Retriever.
Wir hatten anfangs einige Probleme mit ihm(bei Fuß gehen,hochspringen usw).Wir waren in unzähligen Hundeschulen,doch leider immer nur mit mäßigem Erfolg,sodass wir ihn immer an der leine hatten.Doch seit einem halben Jahr ging es stets aufwärts
Das Gassi gehen wurde entspannter,er läuft fuß,er macht sitz,platz, und wartet auf dem bürgersteig bevor wir die Straße berqueren.Wir konnten ihn sogar in ruhigeren gegenden die leine auf den rücken legen und er ist ohne weiteres nebenher "gedackelt".
Seit ca 3 Monaten lasse ich ihn wieder auf dem Feld laufen,und es gab keinerlei probleme.Ich habe mit ihm gespielt,erdklumpen geworfen,bin mit ihm gerannt etc,keine probleme.Und seit ca 1 Woche ist er wie ausgewechselt. Erst ist er weiter vor gerannt als sonst und nun klappt das abrufen auch nicht mehr.
Eben ist er mir übers komplette Feld gerannt bis auf die straße.Ich bin natürlich sofort hinter her gerannt und hab ihn dann schließlich an einer kreuzung in unserem wohnviertel gefunden und sofort angeleint,und direkt nachhause.Ich bin total wütend weil ich nicht weiß was mit ihm los ist.
Ich war so glücklich das ich meinen hund laufen lassen konnte,das er gehört hat etc,und nun scheint es so als hätte er das einfach vergessen.
Ich weiß nicht was ich machen soll.Mein Hund soll weiterhin rennen dürfen. Er hat eine menge power, er braucht das einfach.
Zudem gab es vor ein glaube 3 tagen ein vorfall.
Mein Vater war mit ihm abends auf dem feld und dort ist er zu einem kleinen hund gerannt.Die Frau von diesem hund hat angefangen zu schreien,hat den hund hochgenommen und sich im kreis gedreht.Unserer ist natürlich durch das schreien angestachelt worden und ist an der frau hochgesprungen und hat die frau ausversehen am unterarm erwischt.(kleinere wunde)
Und das alles seit ca 1 woche.Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Niclas -
2. August 2008 um 16:12
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Goldie seit ca 1 woche wie ausgewechselt - Vor einem Moment
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Kann es sein das in der umgebung eine Läfige Hündin ist. Ich wäre nicht hinter her gelaufen. Ich wäre langsam nach hause gegange und wenn der hund nach Hause gekommen wäre hätte ich ihn gelobt. Damit lobst du nur das kommen nicht das abhauen. Strafen bringt auch nix dann kommt er nicht und das aus trotz. Du kannst es ja mit leckerlie versuchen. Wenn er ein Paar meter wegläuft mit Freundlicher stimme rufen. und wenn er kommt unterm kommen schon loben. Hilft oft versuch gas ganze erst mit langer Leine und dan ohne leine.
Marika
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Hallo Niclas - und willkommen im Forum!
Zwei Fragen vorab:
WIE hat ihr mit eurem Hund trainiert, um ihm seine "Unarten" abzuerziehen?
WAS hat sich in den letzten Wochen möglicherweise insgesamt bei euch verändert?
LG
cazcarra -
Also es gibt imoment keine läufige Hündin.Aber eine Hündin mit der er sich ganz gut versteht wird,laut Besitzerin, in 2 Wochen läufig.
Wäre ein möglichkeit aber letztens ist er abgehauen,und an dieser Hündin vorbei gelaufen.Wenn sie der grund wäre,wäre er ja zu ihr gelaufen oder?
Ich weiß zwar das man nicht hinterher rennen soll,aber da heute ziemlicher verkehr war,und sich bei uns niemand an die geschwindikeitsbegrenzung hält,war es mir dann doch zu gefährlich,zumal er vor autos keinerlei respekt hat.Als welpe hat er versucht einem fahrenden auto in die reifen zu beißen..
@ cazcarra
Also nachdem wir bei unzähligen Hundeschulen waren,haben wir von unserer nachbarin die nummer eines Lehrers bekommen.Dieser bildet seit zig jahren hunde aus,unter anderem Polizeihunde.
Dieser wohnt eine ganze ecke wieter weg,aber es hat sich gelohnt.
Wir haben bei ihm gelernt wie wir den hund bändigen können.Wir die dem Hund einen ruck geben beim gassi gehen.Auch das abrufen haben wir geübt.10 oder 15 Meterleine dran gemacht,laufen lassen,abrufen.Wenn er nicht kam haben wir gewartet bis die leine fast straf war und dann en ruck gegeben.Bei diesem Lehrer haben wir die meisten Erfolge verbucht.Nach einigen Fehlschlägen wie z.B ein Kurs im Schäferhundverein,bei dem der trainer meinte,das bei dem hund nur ein stachelhalsband in frage käme.Auf sowas haben wir aber keine Lust,aus diesem Grund haben wir diese Hundeschule verlassen und weiter gesucht.
Wenn noch fragen offen sind..einfach melden.
mfg
niclas -
Also erstmal sind Hunde nicht so weitsichtig und erkennen Autos als Gefahren an.
Wenn du mit deinem Hund zig hundert mal geübt hast, dass er an einer Strasse absitzen muss bzw. immer erst auf dein Kommando warten muss, bis er diese überqueren darf, DANN kannst du irgendwann mal davon ausgehen, dass er vor einer Strasse Halt macht.
Aber ein Hund erkennt nicht: "huch, da fahren viele schnelle Autos, da darf ich nicht rüber ". Er sieht es einfach nicht als Gefahr, er kann nur die Situation mit einem gelernten Verhalten ( z. B. Stehen bleiben, wenn ein Auto kommt ) verknüpfen.
Soviel dazu.Ansonsten kannst du lernen, deinen Hund zu "lesen", du siehst relativ eindeutig, wann dein Hund unaufmerksam wird oder was in der Nase hat.
In der Regel hast du dann noch Zeit einzugreifen, ihn anzuleinen mit einem Kommando stoppen oder sonstwas.Weiterhin mangelt es euch scheinbar einfach noch an Training.
Läufige Hündin hin oder her. Ist doch egal, WARUM dein Hund abgehauen ist. Wichtig ist, dass du vorrausschauend bist und beim nächsten Mal schneller handelst, deinen Hund gut beobachtest und weiterhin intensiv Rückruf und den sonstigen Grundgehorsam übst.
Das geht auch ohne diese Leinenruckerei.
Pack nen Futterbeutel ein, spiel tolle Sachen unterwegs, so wie du es beschrieben hast.
Mücke hatte auch mal so ein paar Tage, wo ALLES andere interessanter war als ich.
Da dachte ich auch " Gehts noch ?? was isn nu los ?
". Woran es gelegen hat weiss ich bis heute nicht, aber ich habe gehandelt und wieder intensiver mit ihm gearbeitet.Viel Erfolg!
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Also erstmal sind Hunde nicht so weitsichtig und erkennen Autos als Gefahren an.
Meinen interessieren autos nicht die bohne,sonst würde er ja nicht drauf zu laufen während sie fahren.Es ist ja nicht so das ich den hund ableine und nicht gucke was er macht.Ich gucke immer erst das feld ab ob ein hund da ist,den er nicht mag oder sonst irgendwas.Ich merke ja wenn er was gesehen hat.
Aber heute z.B hat er keinerlei anstalten gemacht. Er hat geschnuppert ,mich angeguckt -alles bestens- und dann mach ich ihn ab,und schwups rast er davon.Noch vor einer woche konnte er etwas gesehen haben,da habe ich gerufen,und er kam,oder hat zumindest sitz gemacht damit ich ihn nehmen konnte.
Nun hilft kein einziges kommando.Bis vor einer woche hingegen hat er sich immer rumgedreht umzu gucken wo ich bleibe oder was ich mache.Nun nicht mehr.
Weiterhin üben tu ich ja auch.Nur Futter interessiert ihn rein gar nicht.Das einzigste was er als leckerlies aktzeptiert sind käsestückchen,aber auch nur daheim.Sobald er draußen ist,interessiert ihn so etwas nicht.Und spielzeig ebenfalls nicht.
Alle leute auf dem Feld die uns zeit längerer Zeit kennen haben gesagt wie toll er jetzt hören würde etc.
Und seit ein paar tagen ist er wie ausgwechselt,und das verstehe ich eben nicht. -
Zitat
Wir haben bei ihm gelernt wie wir den hund bändigen können.Wir die dem Hund einen ruck geben beim gassi gehen.Auch das abrufen haben wir geübt.10 oder 15 Meterleine dran gemacht,laufen lassen,abrufen.Wenn er nicht kam haben wir gewartet bis die leine fast straf war und dann en ruck gegeben.
Wenn ich einen Hund in die 10 Meter-Leine laufen lasse und "rucke, kurz bevor sie straff ist", dann hab ich einen Hund, der mit Sicherheit KEINE Freude an seiner Ausbildung und Erziehung hatte. Endergebnis kann sein, dass dieser Hund irgendwann sein eigenes Programm fährt, vor allem, wenn der HH davon ausgeht "nun hat er's kapiert" und nicht mehr so achtsam ist.
Wie muecke vorgeschlagen hat, würde ich mit positiven Anreizen arbeiten, den Hund kopfmäßig beschäftigen, mich ihm interessanter machen - also agieren, statt nur zu reagieren.
Die Leinenruckerei - zumal am Halsband - bringt dem Hund höchstens bei, dass seine HH nicht vertrauendwürdig sind. So ein Ruck - vornehmlich an der Schlepp TUT WEH.
LG
cazcarra -
Absolut richtig, cazcarra ( wer denkt sich solch komplizierten Nicks aus
)
Die Frage ist, was macht ihr SONST noch mit dem Hund ? Wenn er draussen so ungehorsam und unaufmerksam ist frag ich mich, wie ihr ansonsten mit ihm arbeitet ?Ich bin mir übrigens sicher, dass Mücke auch abhauen würde, wenn ich ihn mit dieser Leinenruckerei ( sogar auf Distanz an der Schleppe ) erzogen hätte.
Weil er einfach keinen Bock hätte, gern zu mir zu kommen. Je nachdem wie selbstbewusst dein Hund ist, zeigt er dir irgendwann den Stinkefinger, wenn du so mit ihm arbeitest. -
Also ich bin jetzt auch seit ein paar Wochen bei einer Privattrainerin und wir arbeiten ganz ehrlich auch mit dem Leinenruck. Das heisst ja nicht dass ich so fest rucke, dass mir der Hund entgegenfliegt, sondern einfach das er merkt es ist was und aufmerksamer wird.
Das Problem bei meiner kleinen ist auch, dass sie Leckerlies überhaupt nicht interessieren, wir haben jetzt 3 Tage probiert ihr nurnoch draussen das Futter zu geben, zuhause gabs nichts mehr. Sie hat dann einfach 3 Tage nichts gefressen.
Bei uns ist das Problem, dass sie an der Leine zieht. Ich habe es mit ihr 4 Monate mit stehenbleiben trainiert, aber das interessierte sie überhaupt nicht. -
@ Joy
Trägt dein Hund Halsband oder Geschirr?
Was heißt bei dir "Rucken"? Dass er dir nicht entgegenfliegt - nun ja, dafür ist er eindeutig zu schwer
Oder reden wir hier von einem Leinenimpuls - also ein leichtes Zuppeln an der Leine?Übrigens: Nach 3 Tagen nix fressen hätte ich - es sei denn, der Hund ist zu dünn - noch nicht gleich aufgegeben. Außerdem, gibt es irgendwelche besonderen Leckerlis (Fleischwurst, Käse, irgendwas), die der Hund drinnen mag?
Wenn er draußen nichts frisst könnte es allerdings auch daran liegen, dass der Hund Stress hat - ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt. Da ich nicht weiß, wie dein Hund "gestrickt" ist und sich insgesamt verhält, schwer zu beurteilen.Jedenfalls kann dir bei Leinenrucken - vor allem am Halsband - vor allem passieren, dass dein Hund negativ verknüpft, und zwar, dass, was er im Moment des unangenehmen oder aber auch schmerzhaften Rucks gerade sieht. Was das ist, stellt sich dann meist später heraus.
Sehr gerne wird so gearbeitet und wenn der Hund dann in 3-6 Monaten irgendwelche anderen "Unarten" an den Tag legt - oder auch in sein altes Verhalten zurückkehrt, denkt niemand mehr dran, dass das evtl. auch mit der Trainingsmethode zu tun haben könnte - am allerwenigsten die Trainer, die sie anwenden. Nee, die freuen sich höchstens, das du dann mit einem neuen Problem wieder auf der Matte stehst.
Dies alles vorausgesetzt, wir reden hier vom "Ruck" als Ruck.
LG
cazcarra - Vor einem Moment
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