Was wenn der Hund nicht weiter will?
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Gast24530 -
11. Juli 2008 um 08:56
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Leila (Groenie-Mix, 5 Monate) läuft meist schön an der Leine und kommt auch fast immer, wenn ich sie rufe (an der Schleppleine). Aber manchmal stellt sie sich stur! Sie legt sich hin und lässt sich nicht bewegen aufzustehen: kein Rufen, kein Leckerli, nichts hilft - sie liegt. Ich habe sie dann schon hochgehoben, ein paar Meter getragen, dann ging sie weiter (mit deutlichen Unwillen).
Situationen, in denen sie es macht:
Wenn sie an unsere Kaninchen will und nicht darf - hinlegen und Kaninchen gucken
Wenn irgendwo was spannendes passiert, z.B. Baustellen und Bagger - hinlegen und gucken
Wenn wir bestimmte Hunde treffen und wir in unterschiedliche Richtungen gehen (dann kommt sie freiwillig mit, wenn der andere Hund außer Sichtweite ist)
Wenn sie aus dem Garten rein soll und noch keine Lust hat - hinlegen und liegenbleibenWas mache ich dann in den Situationen, wie bekomme ich sie weiter?
LG Dorilys
- Vor einem Moment
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ablenken, locken, an der Leine zupfen, nicht ziehen,
und schon gar nicht tragen.
Grüße

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Hallo!
Also das Problem habe/ ich auch (muß gerade etwas schmunzeln weil man doch meint, daß man ganz alleine mit seinen Problemen auf der Welt ist und alle anderen Hunde top gehorchen und problemlos alles machen...;o): auf stur schalten und liegen bleiben, zu den unterschiedlichsten Situationen...wenn es Monsieur (ein Irish Wolfhound, 4 1/2 Monate und 28 kg, da ist mit viel Herumgetrage eh nichts mehr...;o)Ich mache das einfach so:
sage 2-3 mal komm mit dem altbekannten Pfiff, wenn er dann liegen bleibt (er schaut mich dabei immer an und guckt auf meine Reaktion), mache ich die Leine - wenn es die Situation erlaubt- ab und gehe einfach und sage "Tschüß Lennox", dann laufe ich vor, so daß er mich nicht mehr sieht und dann kommt er freudestrahlend angerannt....
Aus der Erfahrung weiß ich, daß das alles so Junghund Marotten sind, die man ignorieren sollte...einfach das alberne Verhalten übersehen und gar nicht drauf eingehen, irgendwann legt sich das wieder...somit das Problem "aussitzen"

Lennox wollte z.B. anfänglich üüüüüüberhaupt nicht hinten im Auto bleiben: reingehen über eine Rampe: kein Problem; Rausgehen: kein Problem; doch drinnen bleiben, wenn es doch draußen viel spannender war: GROßE KATASTROPHE :motz: ich hätte da 5 Arme haben müßen um ihn drinnen zu behalten:
so habe ich innen eine Leine angebracht, sobald er drinnen war festgemacht, daß er nicht mehr hampeln konnte, nach ca. 5x hat er gemerkt, daß es eh nichts nützt und nun ist er ein "Lämmchen" und wartet ganz entspannt so lange, bis ich bei offner Tür die Rampe zum Rausgehen angelegt habe...
Lange Rede, kurzer Sinn: nimm die Marotte so hin und versuche es doch auch mal mit dem Weggehen und alleine lassen...das mögen sie nämlich überhaupt nicht...und merken zudem, wer das sagen hat, und daß sie nicht mit einem machen könne, was sie wollen....vielleicht hilft's ja...
viele Grüße,
Sylvia
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...natürlich, nur mir scheint es nicht so, daß sie "innerstädtisch" wohnen, ansonsten würde ich "Stadt" so gut es irgend geht meiden, bis das Thema durch ist.
Wenn die auf bockig schalten, hilft da wenig, nett zureden schon gar nicht, weil sie sich dann betüdelt fühlen im "Liegen bleiben"...zumindest unserer....der Satansbraten
!Bei uns hilft da auch oft ein "handfestes Kommande" und ein, zwei kurze Rucke an der Leine (haben allerdings ein extrabreites Halsband, sodaß das Kommandeo besser "ankommt" und nicht stranguliert wird), wenn er/sie dann kommt: FESTE LOBEN (allerdings auch nicht immer mit Leckerchen sondern nur mit Worten, weil sie dann die Strategie erfinden: Liegen bleiben=Leckerchen, wenn ich mich dann mal bequeme :^^:
...ansonsten hab ich schon gehört, daß ein Geschirr anstatt Halsband gute Dienste leisten soll, nur bei einem Irish Wolfhound sieht das dann tatsächlich so aus, als hätte man ein Pony
LG,
Sylvia
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Zitat
...natürlich, nur mir scheint es nicht so, daß sie "innerstädtisch" wohnen, ansonsten würde ich "Stadt" so gut es irgend geht meiden, bis das Thema durch ist.
Wir hatten das Problem mit unserer Raja (die Braune im Avatar),
und wir wohnen mitten in einer Innenstadt.
Wenn die Threaderstellerein eher ländlich wohnt,
hat sie es natürlich einfacher.Grüße

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Danke schonmal, wir wohnen tatsächlich ziemlich ländlich. Ich habe nur die Befürchtung, dass Leila, wenn ich einfach weiter gehe, alleine auf Jück geht!
LG Dorilys
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Hallo,
nein, das glaube ich nicht...probiers einfach mal auf...mit einer kurzen Distanz und versteck Dich z.B. hinter einem Baum!
Mach die Leine los und gehe weg als wär's das normalste auf der Welt in diesem Augenblick und dem Hund nicht Deine Angst und befürchtungen zeigen....
Sollte sie sich doch in die andere Richtung bewegen, mach sie lautstark auf Dich aufmerksam und RENNE weg, also von ihr weg.... (sieht für andere vielleicht lustig aus...aber die haben das Problem ja nicht...)...spätestens dann kommt sie Dir nach....
Viel Erfaolg und DURCHHALTEN...lG,
Sylvia
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Zitat
Danke schonmal, wir wohnen tatsächlich ziemlich ländlich. Ich habe nur die Befürchtung, dass Leila, wenn ich einfach weiter gehe, alleine auf Jück geht!
LG Dorilys
sehe ich ebenso. Wenn man unsere Raja allein irgendwo
stehen läßt, dann kommt sie schon irgendwann zu ihrem Rudel.
Ist aber eine Ablenkung da, Radfahrer o.ä., dann ist sie weg.Grüße

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Hey,
also ich hatte das Problem mit meinem Muffin auch! Aber ich habe ihn beobachten lassen auch wenn es mal 15min. gedauert hat. Er war immer sehr interessiert an seinem umfeld (Fahradfahrer beobachtet, jogger beobachtet, einfach alles). es hat sich nach ca. 2 monaten schlag artig geändert und die zeit war vorbei.
lg
Muffin
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