Ausgewachsener Hund beisst
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Hallo ihr!
Wir haben seit etwa 7 Wochen einen Hund (schwedischer Schäferspitz-Mischling) aus dem Tierheim. Er kam aus Spanien und lebte nach Angaben des Tierheims vorher auf der Straße. Er ist unser erster Hund, es wurde aber gesagt, dass sein einziges "Problem" wäre, wenn es ihm zu eng würde, weil er dann schnappt.
Nun, er ist noch sehr verspielt und überaus neugierig, d.h. sobald die Wohnungstür offen steht rennt er hinaus. Er ist uns jetzt 2-3 mal abgehauen aber immer nur zum spielen. Sobald er gegenüber auf der Wiese stand konnte man ihn nehmen und wieder nach Hause tragen, das gefiel ihm sogar. Wir versuchen das schon die ganze Zeit zu unterbinden und die letzte Woche konnte man die Tür sogar ganz aufmachen, ohne dass er hinaus ging. Heute hatte er es aber wieder versucht und geschafft, und als ich ihn mir nehmen wollte (ich bin nicht auf ihn zugerannt, bin runter in die Knie), biss er mich blutig in den Arm. Er rannte immer weiter und diesmal war es kein Spielen sondern pure Absicht. Gebissen hatte er auch noch nie, bisher zwickte er immer nur etwas beim Spielen, wenn er aufgedreht war. Und da waren wir auch dabei ihm das abzugewöhnen. Wir bekamen schon Tipps ihm die Schnauze zuzuhalten wenn er zwickt aber das kann man bei ihm nicht machen, weil er da sehr empfindlich reagiert und die Zähne fletscht (wir wissen ja nicht was vorher ma vorgefallen ist). Er ist sehr dickköpfig und neugierig, das ist ne schwere Mischung! Einen Maulkorb wollen wir aber auf keinen Fall und zurück ins Tierheim wollen wir ihn auch nicht bringen!
Habt ihr Ideen woher das kommen kann, und wie man ihm das abgewöhnen kann? Wie gesagt, das war heute das erste Mal und hoffentlich auch das Letzte! Wir wollen ihm abgewöhnen auch beim Spielen zu zwicken, weil das (wenn er überdreht ist) auch mal stärker sein kann!
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3. Juli 2008 um 16:33
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Ausgewachsener Hund beisst - Vor einem Moment
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Hallo,
also Schnauze zuhalten würd ich schonmal gar nicht machen. Eventeull hat er schlechte Erfahrungen gemacht und das Schnappen (Beißen) ist in dem Moment reine Selbstverteidigung. Mit einem Schnauzgriff würdet Ihr ihn nur noch mehr verunsichern.
Wie alt ist der Wuff denn überhaupt...?
Der Ansatz, ihm das Schnappen während des Spiels abzugewöhnen, ist schonmal sehr gut. Das ist eine entspannte Situation, ohne Grund für wirkliche Aggression. Wenn er zu übermütig wird, solltet Ihr das Spiel SOFORT beenden, Euch wegdrehen und Hundele ne Weile völlig ignorieren. Egal, was er für nen Affentanz macht. Hat er sich beruhigt, beginnt das Spiel erneut (muß von Euch ausgehen). Er wird schnell merken, daß das Spiel zu Ende ist, wenn er zu übermütig wird.
Was die Situation beim "Einfangen" angeht, dazu fällt mir nichts Brauchbares ein. Da haben andere eventuell noch bessere Ideen. Da wäre Ignorieren ja nicht so angebracht, weil er ja dann damit Erfolg hätte, nämlich sich dem Nach-Hause-Tragen zu entziehen.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo.
Die wenigsten Hunde mögen es, wenn man sie auf den Arm nimmt. Sie zeigen es deutlich, indem sie beschwichtigen - z.B. sich mit der Zunge über den Fang lecken oder gähnen. Wenn du diese Signale nicht erkennst, kann es sein, dass der Hund sich dann nicht anders zu wehren weiß. Versuche mal, darauf zu achten.LG.
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Hallo,
wenn es Euer erster Hund könnt Ihr viel falsch machen. Ich weis das aus eigener Erfahrung. Ich denke es wäre am besten Ihr sucht Euch eine gute Hundeschule z. B.: eine die bei Animal Learn angeschlossen ist.
Man kann so viel falsch machen und ich denke das Ihr hier mit Sicherheit einige Tipps bekommt, aber das wird keinen Trainer vor Ort ersetzten der Euch und den Hund beobachtet.
Stefan
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FrogundSirius, ok ich achte mal drauf, aber das problem ist ja, dass ich ihn sonst nicht anders bekomme! er rennt ja sonst immer weiter und bis ich die leine festmach ist er wieder weg.
legolas, in der Hundeschule sind wir auch, ich finde die bis jetzt recht gut und die werden wir am Samstag (wenn wieder Training ist) fragen!
blackbetty, unser Snoopy ist jetzt fast 2 Jahre alt. Das ist ja auch das Problem wieso ich hier schreibe... weil alles wasich so im Internet finde ist noch für Welpen und ich weiß ansonsten wirklich nicht mehr weiter :/
Aber danke schonmal für die Antworten!
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Mach ein Stück Schnur (ca 0,5- 1m) ans HB, so dass du ihn gefahrlos führen kannst. Und versuche, die Situation an sich zu vermeiden, dass Hundi abhauen kann!!
Ggf wäre ein guter (!) Trainer, der zu euch nachhause kommt, eine gute Investition.... -
Ich würde ihm eine Hausleine anlegen.
Eine Hausleine ist ein Leine, die er im Haus (der Wohnung) immer mit sich mitschleift, sie muss nicht lange sein, ein halber Meter reicht. Mit Hilfe der HL kannst Du ihn in gewissen Situationen schneller von etwas abhalten, z.B. dem rauslaufen aus der Haustüre.
Wo schläft er denn? Habt Ihr eine Kennelbox? Ich würde ihm eine Rückzugsmöglichkeit geben. Hunde, die auf der Straße gelebt haben, hatten auch immer eine Art Höhle, für ihn ist alles neu und sicherlich will er das auch mal alles verdauen können.
Wie macht Ihr es mit dem Füttern?
Habt Ihr schon einmal daran gedacht, ihn aus der Hand zu füttern? Dies hat den Vorteil, dass er sich mehr an Euch bindet und vielleicht die Handscheu ablegt. Handfüttern bedeutet, es gibt das Futter NUR aus der Hand, macht er Macken oder zeigt sogar die Zähne---weg mit dem Futter, ohne jeglichen Kommentar. Nach ein paar Minuten (sagen wir mal 10Min) versucht Ihr es nochmal. Macht er wieder ein Theater, gibt es kein Futter mehr. Erst wieder am nächsten Morgen oder halt Abend.
Wenn er mal einen Tag nichts frisst, mach Dir keine Sorgen, das ist ok!Lediglich genügend Wasser sollte er zur Verfügung haben.
Wenn jedoch nochmal so ein Vorfall sein sollte, denkt bitte ernsthaft über einen Maulkorb nach. Warum wollt Ihr eigentlich auf gar keinen Fall einen? Ich denke, die Pflicht eines Hundehalters ist, sich und die Umwelt zu schützen und wenn es nicht andres hilft, muss er halt mal in gewissen Situationen für ein paar Monate einen tragen!
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Hallo,
als erstes müßt ihr besser aufpassen, dass euer Hund nicht wegrennt. Und welche Mischung es ist, spielt überhaupt keine Rolle. Auch nicht, welche Vergangenheit er hatte.
Hunde müssen erzogen werden und lernen, was sie dürfen und was sie nicht dürfen und das dauert.
Ihr müsst üben, dass ihr ihn abrufen könnt. Sorgt für viele Leckerchen und belohnt was richtig läuft. Haut er ab, kommt er einfach wieder ins Haus und gut ist. Sein Verhalten wird schlichtweg ignoriert.
Nimm den Hund mal an die Leine und laufe rückwärts mit einem Leckerchen in der Hand und rufe ihn mit seinem Namen und komm, dann gibt es das Leckerchen.
Und so ist es mit allen Befehlen. Nur ein Hund, der Befehle lernt kann auch zuverlässigs ein. Das muss er und ihr lernen.
Es kann schon sein, dass er früher gebissen hat, weil er da mit Erfolge hatte. Nun, wie gesagt, passt besser auf und bindet zur Not den Hund an.
Ansonsten seid geduldig, wenn ihr schon in der Hundeschule seid, dann kanns nur besser werden.
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Hallo,
was die Grunderziehung angeht, findet man viel, was sich auf Welpen bezieht. Das macht aber nix. Auch bei einem 2jährigen Hund, der auf der Straße gelebt hat, muß man alle Kommandos und Erziehungsschritte von ganz vorne neu aufbauen, wie bei einem Welpen. Von daher sind auch diese Tips und Methoden nicht wertlos.
Ich kann auch nur zu einem privaten Trainer raten. In den meisten Fällen reichen da 2-3 Stunden aus, um die Lage einzuschätzen und Euch anzuleiten, wie Ihr mit dem Hundele umgehen müßt.
Handfütterung halte ich für sehr effektiv in Eurem Fall.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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