Unsere Hunde rivalisieren und beissen sich neuerdings dabei.
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Unsere Terrierhündin Buffy haben wir seid ihrer Geburt, bis jetzt hört Sie auf Befehle wie sitz, platz, komm, aus, bring, sehr gut und läuft auch nicht weg. Sie ist sehr temperamentvoll und spielt sehr viel mit Bällen und Stöckern. Anderen fremden Hunden gegenüber ist Sie zurückhaltend aber nicht aggressiv. Bis jetzt war Sie immer die überlegene von den beiden Hunden da Sie auch beweglicher und schneller ist als die Dackelhündin.
Unsere reinrassige Langhaardackelhündin Jeany haben wir als sie ein Jahr alt war aus dem Tierheim übernommen. Sie hatte eine Macke wie man uns sagte, aufgrund von Verlustangst pinkelte sie ständig was sich aber verbesserte und jetzt ganz vorbei ist. Sie ist das erste Lebensjahr bei einem Züchter aufgewachsen (Zwinger) und dann ins Tierheim gekommen. Was der Hund dort erlebt hat wissen wir nicht. Sie hört auf Befehle wie Sitz und kommt wenn es Futter gibt, das war es aber auch. Auf Befehle wie komm, runter, aus hört Sie erst nach mehrfacher Aufforderung und sehr oft gar nicht. Sie ist sehr verschmust und anhänglich, verteidigt Ihr Revier (unser Grundstück) ständig durch Bellen, versucht immer wegzulaufen (obwohl wir ein 2500qm grosses Grundstück mit Rasen, Wald, etc. haben) beisst Sie sich durch den Maschendrahtzaun immer wieder erneut durch und geht dann bei den Nachbarn rumbellen und auf Essenssuche. Wenn ich Sie wieder einfange senkt Sie den Kopf, und dreht sich auf den Rücken, Sie weis offensichtlich genau das Sie nicht durch den Zaun darf tut es aber mit aller Kraft immer wieder.
Biede Hunde sind ständig (ganztags und nachts) in meiner direkten Nähe, bekommen regelmässig um ca. 10:00 Uhr zu essen und können sich auf dem Grundstück und im grossem Haus frei bewegen, ferner streichel und kraule ich beide abwechselnd und auch mal beide gleichzeitig, ein bis zweimal die Woche fahre ich mit dem Fahrrad und den beiden Hunden hier durch die Wälder, eigentlich sollten Sie alles haben was ein Hund braucht. Essen, Auslauf und Zuneigung.
Vor einem Monat ist es dann angefangen. Wegen dem ständigem weglaufen haben wir die Dackelhündin ausserhalb des Hauses angeleint (ca. 15m lange Leine) wenn wir selber draussen waren und Sie nicht mehr allein, ohne mitzugehen auf das Grundstück gelassen. Wir wussten einfach nicht wie wir das ständige weglaufen sonst verhindern können, Zaun flicken half ja auch nichts. Neben dem ständigen drang weglaufen und dem schlechtem Gehorsam wurde die Dackelhündin aggressiv. Die Dackelhündin fing immer schon an zu knurren wenn man ihr etwas verbietet oder Sie z.B. mit "runter" auffordert von der Couch zu gehen weil man sich setzen will.
Gestern, als ich dann durchgriff und Sie mit aus und runter und hophop von der Couch beförderte (natürlich ohne Gewaltanwendung) ging Sie sofort danach auf die Terrierdame los, legte Ihren Kopf über den Nacken der Terrierhündin und biss Sie in die Schnauze. Die Terrierhündin wehrte sich daraufhin und verbiss sich fest in das Ohr der Dackelhündin. Auf Befehle wie "aus" reagierten in dieser Situation beide Hündinnen nicht. Sie waren nur mit Gewalt voneinander zu trennen indem ich das Gebiss der Dackelhündin auseinander zog, wobei Sie weiter zubiss und mir in die Hände biss. Mein Freund versuchte das Gebiss der Terrierhündin auseinanderzuziehen um es vom Ohr der Dackelhündin zu trennen, es war schrecklich weil es 10 Minuten lang kaum möglich schien die beiden voneinander zu trennen und wir auch beide dabei gebissen wurden. Letzendlich gelang es uns doch und wir trennten die Hunde sofort voneinander und sperrten beide in getrennte Zimmer ein. Wir haben Sie auch in der nächsten Nacht voneinander getrennt.
(Vor zwei Wochen gab es einen fast gleich verlaufenden Vorfall der allerdings nicht so heftig abging wie dieser bei dem die Hunde sich aber ebenfalls leicht gebissen haben, wir dachten damals das es, wenn auch ein für uns ungewohnt heftiger, ein einmaliger Rivalitätskampf um die Führungsrolle der beiden Hunde zueinander war.)
Heute, nachdem wir unsere Wunden und die der beiden Hunde gereinigt und desinfiziert hatten war Ruhe, die Terrierhündin war ungewöhnlich ruhig und wirkte sehr verstört, die Dackelhündin hatte offensichtlich Schmerzen weil das Ohr angebissen war und mochte sich deshalb wenig bewegen. Beide Hunde zeigen keine Aggressivität zueinander, gehen sich aber aus dem Weg.
Wir haben jetzt Angst das die Aggressivität der Hunde zueinander sich weiter steigert und haben auch Angst das unser zwei Jahre altes Patenkind das alle zwei Wochen ein paar Tage bei uns ist von der Dackelhündin aus Eifersucht angegriffen werden könnte. Die Terrierhündin hat bis heute nie von sich aus Aggressivität gezeigt sondern nur wenn Sie von der Dackelhündin gereizt wurde mit bellen und Fell aufstellen reagiert.
Wie soll ich mit den beiden Hunden umgehen?
Ich bin für jede Hilfe dankbar da ich beide Hunde sehr liebe und mich von keinem trennen möchte. Wenn sich aber nichts ändert müssen wir wohl die Dackelhündin abgeben.
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29. Juni 2008 um 15:03
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Unsere Hunde rivalisieren und beissen sich neuerdings dabei. - Vor einem Moment
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Für mich hört sich das an,als würde die Dackeldame ihren ganzen Frust an der anderen Hündin rauslassen. Wie belohnt ihr die Dackeline wenn sie etwas gut gemacht hat? Verbal?Ich könnte mir vorstellen, das sich in Situationen in denen sie z.Bsp.nicht von der Couch gehen möchte und sie daher anfängt zu knurren extreme Spannung aufbaut. Hast du mal versucht sie runter zu locken? Mit Leckerlies o.ä.???Viell.würde das die Spannung rausnehmen und erst gar nicht dazu führen, das sie so einen Frust aufbaut.
Wie lastet ihr eure Hunde sonst aus?
Macht ihr auch mal was getrennt mit den beiden? -
Zitat
Für mich hört sich das an,als würde die Dackeldame ihren ganzen Frust an der anderen Hündin rauslassen.?
Das denke ich auch.
ZitatWie belohnt ihr die Dackeline wenn sie etwas gut gemacht hat? Verbal?Ich könnte mir vorstellen, das sich in Situationen in denen sie z.Bsp.nicht von der Couch gehen möchte und sie daher anfängt zu knurren extreme Spannung aufbaut. Hast du mal versucht sie runter zu locken? Mit Leckerlies o.ä.???Viell.würde das die Spannung rausnehmen und erst gar nicht dazu führen, das sie so einen Frust aufbaut.
Du hast recht, wir sollten viel öfters mal ein Leckerli parat halten, bis jetzt bekommen Sie das meist nur wenn ich Sie rufe und Sie kommen.
ZitatWie lastet ihr eure Hunde sonst aus?
Macht ihr auch mal was getrennt mit den beiden?Da ich der einzige bei uns bin der mit den Hunden losgeht, nehme ich immer beide mit, ich kann mal probieren mit Ihnen abwechselnd Gassi zu gehen, vieleicht bringt das etwas.
Danke für Deine Tipps

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Für die Zukunft: wenn sich Hunde eineinander verbissen haben hilft zum Trennen oft ein großer Eimer Wasser.
Ansonsten hab ich jetzt auch nichts gelesen, was Du mit der Dackeldame so machst - um z.B die Bindung zu Dir zu stärken.
Gemeinsame Unternehmungen, Übungen, Spiele - mein Dackel liebt z.B. Fährtensuche.
Die Bellfreude und eine gewisse Sturheit sind bei Dackeln an sich ja nichts ungewöhnliches - als Besitzer muss man bei der Erziehung eben noch sturer sein.
Deine Dackeline hat wohl noch nicht gelernt mit ihrem Frust umzugehen, wenn sie nun plötzlich mal folgen muss.Vom Anleinen im Garten halte ich garnichts. Entweder den Zaun so bauen das der Hund nichtmehr durchkommt, oder die Hunde nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen.
Ich denke nicht das Hunde ihre Rangordnung durch grobe Beißerei ausraufen müssen - das würde ich strikt unterbinden und beide in getrennte Ecken schicken. Wenn sie sich beruhigt haben dürfen sie wieder zusammen. Aber in meinem Haus wird sich nicht gekloppt! Ein bißchen zanken hier und da sollte reichen.
Wenn Du das allein nicht geregelt bekommst, sollte sich vielleicht mal ein kompetenter Trainer vor Ort die Sache ansehen. Es kommt wirklich selten vor, das zwei Hunde nun total unverträglich miteinander sind.
lg
susa -
Ich würde Dir raten, auf jeden Fall mehr mit der Dackeline zu unternehmen. So, dass ihre Bindung zu Dir enger wird und sie besser auf Dich reagiert. Ich habe das ähnlich gemacht mit meiner jungen Hündin, die ich ebenfalls aus dem TH bekommen habe, wo sie ihr gesamtes Leben bis dato verbracht hatte. Sie ist ein ängstlicher Hund, der nichts kannte. auch keine Liebe!
Wir haben das durch viel Liebe und Geduld geschafft. Den Durchbruch brachte die HuSchu, in die ich mit ihr gehe. Alleine. Dadurch hat sie gelernt, sich mehr an mir zu orientieren. Übrigens ist meine Hündin über unseren min. 150 hohen Gartenzaun aus dem Stand gesprungen anfangs. Nun ist der Zaun auf 180 aufgestockt und noch allerhand andere Sicherungsmaßnahmen sind gefolgt. Da sie uns praktischerweise jede Möglichkeit zum Abhauen aufzeigte, haben wir mittlerweile einen rundum hundesicheren Garten.
Da kann auch nichts durchgebissen werden. Das ist allemal besser, als sie draußen anzubinden. Ich kann schon verstehen, dass sie dann umso eifersüchtiger auf die andere Hündin reagiert.
Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass Du schnell Hilfe brauchst.
Steffi
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