Verhalten veränderung?

  • Hallo
    Ich habe eine frage an euch
    Meine kleine war bei der läufigkeit Scheinschwanger inkl. depressionen usw
    und das will ich Ihr nicht nocheinmal antun
    Jetz habe ich also gehört das es nach der kastration zu wesensänderungen kommen kann Aggressivität ängstlich werden :o
    was habt Ihr da für erfahrungen?
    wäre für ein paar Infos sehr dankbar :roll:

    Es grüüst Mel& Chelsea

  • Huhu,

    da meine Hündin jetzt auch scheinträchtig war und ich es gut mit homöopathischen Mitteln lindern konnte, spreche ich aus Erfahrung.

    Also erst mal ein paar Fragen:
    Wie alt ist Deine Hündin?
    Wird sie bei jeder läufigkeit scheinschwanger?
    Wie verhält sie sich in der Scheinschwangerschaft?
    Baut sie Nester, hortet und betüddelt sie Spielzeug?
    Beschäftigst Du sie in der Zeit mehr?
    Hast Du bereits "Medikamente" irgend einer Art verwendet?

    Liebe Grüße, Katha und Anouk.

  • Sie ist jetzt 2 jähriger hatte beim 2. mal schon milch einschuss aber sonst nicht aber beim letzten mal war es richtig schlimm normalerweise spielt sie viel mit nachbarshunden auch bei uns zuhause verteidigt höchstens ihre knochen was ja normal ist aber zur dieser zeit wurde sie denn anderen hunden gegenüber richtig aggressiv. was sie sonst überhaupt nicht ist
    ja sie hat versucht sich nester zu bauen was wir auf anraten des TA sofort untrerbunden haben hat das spielzeug dort auch versteckt
    uns gegen über wurde sie nie böse
    sie hatte einfach zu nichts mehr lust und sonst ist sie sehr ausgelassen und spielfreudig
    border eben
    wir haben ihr dann tabletten vom TA gegeben

  • Okay, also eine ausgeprägte Scheinträchtigkeit:

    Beschäftigt ihr sie mehr, wenn sie scheinträchtig ist?
    Das ist gaaanz wichtig, mehr Gassi Gänge, den Hund richtig auslasten, damit er nicht auf den Gedanken kommt, sich arg mit der Scheinschwangerschaft auseinanderzusetzen.
    Ich gebe meiner Hündin Pulsatilla D6, ca.4-6 Wochen nach Beginn der Läufigkeit, 3 mal 5 Kügelchen täglich. Bereits nach 3-5 Tagen ist eine Besserung in Sicht.

    Das sie aggressiv auf Artgenossen in der Zeit reagiert, solltet ihr halt im Auge behalten. Während der Läufigkeit macht das Anouk aber auch und das ist völlig normal.

  • Ja, mein Hund hat sich nach der Kastration verändert, und zwar zum Positiven: Sie wurde schmusiger. Kenn keinen kastrierten Hund mit einem Knacks.

    Anscheinend hilft gegen starke Scheinträchtigkeit viel Bewegung! Laufen, laufen, laufen.

  • ja wir sind so oder so immer viel unterwegs mit ihr
    aber es wäre schon auch gut wenn ich sie kastrieren könnte da ich viel bei meinem Frund bin und er 2 Rüden hat
    kennts sich da auch jemand aus?

  • Scheinschwangerschaft und eine Veränderung des Befindens etc. ist doch ein ganz normales Verhalten einer Hündin !!!

    Ich glaube nicht, daß ein Hund Depressionen hat und naja, daß sie sich "das antut" würde ich nicht so sehen.

    Sofern sie gesund ist, warum willst du das ändern ? Das ist ein Teil von deinem Hund, den du doch bewußt als Hündin zu dir genommen hast. Da wirst du dich doch zweimal im Jahr mit arrangieren können, oder ?

    Eine Kastration bewirkt auch eine Wesensänderung. Eh schon "zickige" Hündinnen werden meist extremer. Du entfernst ja nicht nur Organe, sondern stoppst die kpl. Produktion eines Hormons, was für viele Abläufe im Körper eines Hundes zuständig ist. Entsprechend vielfältig, unterschiedlich und umfangreich sind die Folgen.

    Gruß, staffy

  • Darum frage ich ja nach euren erfahrungen der TA hat mir gesagt das die scheinschwangerschaften und die läufigkeit zu Krebs führen könnte
    das will ich natürlich nicht bis dahin habe ich auch nie an eine Kastration gedacht aber falls das mit dem Krebs stimmt halte ich es doch für die bessere Lösung
    daher wollte ich euch mal nach der Meinung fragen
    danke übrigens für die schnellen Antworen
    liebe grüsse

  • Am besten informierst Du Dich mal im Internet über pro und contra Kastration.So einfach, wie es Dein TA Dir geschildert hat, verhält es sich beim besten Willen nicht.

    Katha und Anouk.

  • Zitat

    der TA hat mir gesagt das die scheinschwangerschaften und die läufigkeit zu Krebs führen könnte


    Da hat dich dein TA aber nicht korrekt beraten !!!
    Da Läufigkeit und anschließende Scheinschwangerschaft ein ganz natürlicher Vorgang ist, den jede Hündin durchlebt, wäre es von der Natur sehr ungeschickt eingerichtet, wenn selbiges zur Entstehung von Krebs beitragen würde.

    Bei 20 kastrierten Hündinnen wirst du 20 verschiedene Ergebnisse bekommen. Von unverändert über zickiger, ängstlicher, lustloser, hyperaktiver und teils inkontinent ist alles dabei.
    Ziemlich zuverlässig kann man aber sagen, daß dadurch, daß der Testosteronspiegel nach einer K. steigt, eine Hündin territorialer wird und sofern vorher ein wenig "heftiger" im Umgang mit anderen Hunden, sich diese Verhalten verstärkt. Auch Angst/Unsicherheit verschlimmert sich meistens.
    Genau wird dir aber niemand sagen können, ob und wie sich deine Hündin verändern wird - auf jeden Fall wird sie keine "richtige" Hündin mehr sein ...

    Warte doch ab, du hast nix zu verlieren !

    Gruß, staffy

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