Unser Hund der Schwererziehbare Liebling
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Hallo ihr Lieben, ich brauche heute mal euren Zuspruch.
Wir haben einen jungen Rüden. Wir lieben ihn sehr, die Bindung ist Spitze er hört einigermaßen. Das heißt in 75% der Fälle.
Es war schon immer sehr schwer ihn zu erziehen, aber wir haben gedacht das ist schon okay, so sind Hunde halt.
Nun hatten wir einen Hund zur Pflege bei uns. Sie ist einen Monat älter, also 12 Monate alt und naja, sie ist einfach Spitze.
Ihr echtes Herrchen ist nicht so der Knaller, er lastet sie nicht richtig aus und ist nicht konsequent, lässt ihr alles durchegehen. füttert schlechtes Futter, ihre Krallen waren zu lang etc...
Diese Hündin wurde schon rumgereicht jetzt geht es ihr relativ gut. Der Mann bemüht sich hat aber einfach keine Ahnung.
Mit unserem waren wir in der Hundeschule, haben es mit dem Clicker versucht, mit Leckerlies, ohne Leckerlies, mit Ignorieren, mit nur mündlichen Lob. Naja wir haben uns richtig Mühe gegeben, mehrere Bücher gelesen. Mit ihm mit einem Rettungshund geübt der ihm vieles vorgezeigt hat. Ach naja.
Trotzdem, seit diese Hündin bei uns war wissen wir warum Hundeerziehungsbücher sind wie sie sind. Bei ihr hat alles angeschlagen. Sie hat gelernt, war motiviert hat den Blickkontakt gesucht und bei bestätigung gehalten. Klar, sie hat nicht gut gehört aber hatte Potential, das habe ich gemerkt.
Es ist zum Heulen. Haben wir einen schwererziehbaren Hund oder war das eine Superhündin? Ich lasse mich gerne in allem belehren, aber ich glaube nicht, das wir viel falsch gemacht haben. Es schlägt einfach keine Erziehungmethode bei ihm an.
Ich bin jetzt so traurig, weil wir uns so viel Mühe geben und uns so abrackern. Liegt es an seinem Wesen, an seinen Genen oder sind wir die "Schuldigen"? Ich habe das Gefühl, dass er einfach nicht diesen Eifer besitzt und es gelingt bis jetzt keinem ihn zu entfachen. Oder stimmt die Chemie zwischen uns und dem Hund nicht? Gibt es das?
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23. Juni 2008 um 17:43
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Unser Hund der Schwererziehbare Liebling - Vor einem Moment
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Hallo,
mir scheint, daß Ihr einfach keine konsequente Linie in Eurer Erziehung habt. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber Euer Wuff ist ja noch jung und in der relativ kurzen Zeit habt Ihr schon Vieles ausprobiert. Mal habt Ihr mit Stimme gelobt, mal mit Leckerchen, mal mit Clicker (versucht).
Klar gibt es Hunde, die sind schwerer zu erziehen als andere. Manche betteln förmlich darum, gearbeitet zu werden und andere haben keinen Bock auf sowas. Eure Pflegehündin hat es wahrscheinlich mehr als genossen, Aufmerksamkeit zubekommen und wollte einfach gefallen.
Euer Wuff wird eventuell zu viel bespaßt und bekommt genug Aufmerksamkeit ohne dafür was tun zu müssen...?! Kein Vorwurf sondern Frage.
Dazu kommt ja noch die Pubertät, wo sie oft auf Durchzug schalten.
Findet eine klare, konsequente Linie ohne Experimente, dann wird das schon.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Sei nicht zu frustriert, du bist in bester Gesellschaft...:-)
Ich hab auch so einen Kandidaten zuhause - Janosch! Insgesamt ist er schon sehr gut erzogen, aber bei ihm haperts einfach an der Motivation. UO-Übungen sind für ihn ein ätzendes Pflichtprogramm, Tricks zu erlernen weigert er sich standhaft, Clickerarbeit findet er auch doof, apportieren am besten nur zwei bis drei Mal, dann hat er nämlich auch keine Lust mehr und unterwegs würd er uns am liebsten auf der nächstbesten Parkbank zurücklassen und allein durch die Gegend stromern...ja das frustet schon machmal...
Insbesondere, wenn ich ihn mit Emma vergleiche, die nur für ein Lächeln von mir einen Handstand machen würde und mich auch sonst nicht aus den Augen lässt.
Ich hab mich aber ganz gut arrangiert damit, solange sein Grundgehorsam sitzt erwarte ich gar keine besondere Mitarbeit mehr von Janosch, lasse ihm soviele Freiheiten wie es geht und erfreue mich einfach an seiner "genügsamen" Art, ein Hund der ständig fordert und beschäftigt werden will ist nämlich mindestens genauso anstrengend... -
Mhmm, welche Rasse hatte denn die Pflegehündin ?
Du selbst hast ja einen Rotti-Staff-Schäfi-Mix ?
Und Du solltest bedenken , Ihr hattet sie"nur" eine begrenzte Zeit in Pflege und hattet somit mehr ihre Schokoseiten .
Denn "Alltag" mit ihr kennt Ihr so gar nicht wirklich .
Liebe Grüsse,
Katzentier
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Vielleicht sieht man am eigenen Hund auch einfach die Fortschritte nicht und ich bin mir sicher so schlimm ist euer Hund nicht. Überleg dir lieber mal, was ihr schon alles geschafft habt und dann ist die Liste, was er noch nicht kann, ganz klein - außerdem ist er doch noch jung. Du darfst nie denken, das andere Hunde mehr können bzw. besser sind, der eine kann das besser und der andere das. Knuddel deinen Kleinen einfach und bleib dran, irgendwann wird es schon klappen.
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Hallo,
nicht alle Hunde sind gleich. Je nach Rassetyp lernen sie total verschieden. Es gibt Hunde, die warten nur auf Aufgaben. Da gehört auch der Border oder Aussie dazu.
Ich selber habe einen Hirten-Herdenschutzmix und er ist alles andere als leicht erziehbar. Manchmal sehe ich die anderen Hunde und werde neidisch. Dann mache ich mir klar, dass mein Hund für andere Aufgaben geboren wurde und er dennoch seine Sache gut macht. Es liegt nicht an mir, es liegt einfach am Rassetyp.
Mein Hund tut nur, was er einsieht, arbeitet selbständig und entscheidet selber. Der ist nicht mit einem Boder, Aussie, Labbi, Schäferhund oder einem anderen arbeitswilligen Hund zu vergleichen.
Hier muss ich Methoden suchen, damit mein Hund gehorchen und arbeiten will. Nun, ich tu es mit Futter und Ball und habe dabei so viel erreicht, wie ich es mir in den ersten Jahren nicht mal erträumen konnte.
Dafür kann mein Hund Dinge, die andere nicht können und vielleicht nie lernen werden. Heute sehe ich das und bin stolz auf meinen Hund. Aber ich werde nie einen erfolgreichen Sporthund haben, der alles ruckzuck ganz leicht lernt.
Dafür habe ich an meinem Hund und mit meinem Hund Dinge über Hundeerziehung gelernt, die ich sonst nie gelernt hätte. Es ist immer einfach mit einfachen Hunden umzugehen, die Kunst ist es schwierige Hunde zu erziehen.
Verzweifle nicht und sei nicht traurig. Überlege dir, was in deinem Hund drin steckt und wozu er gemacht wurde. Dann wirst du sein Verhalten besser verstehen.
mann kann einem Eichhörnchen nicht das Schwimmen, und einem Fisch nicht das Klettern beibringen. Sehe das,was dein Hund gut kann!!!
LG Schopenhauer
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Zitat
Und Du solltest bedenken , Ihr hattet sie"nur" eine begrenzte Zeit in Pflege und hattet somit mehr ihre Schokoseiten .
Denn "Alltag" mit ihr kennt Ihr so gar nicht wirklich .
DAS kann ich nur bestätigen. Als mir mein Larry (Dackel-Terrier-Mix) zugelaufen ist, dachte ich die ersten beiden Wochen
das gibts doch garnicht, wie fix dieser kleine tasmanische Teufel lernt.Auch als ich ihn das erstemal mit in die Unterordnungs-Stunde in der HuSchu genommen hab - da sagte sogar die Trainerin, er würde ja schneller lernen und schon weiter sein als mein Jacko, mit dem ich jetzt schon seit 2 Jahren trainiere.
Inzwischen lebt Larry ein gutes halbes Jahr bei uns - und von dem anfänglichen Lerneifer und Gefallen-Wollen ist nix mehr übrig. Außer - er kann mir zeigen das er doch der tollere Hund ist als Jacko

ach, ich liebe meine Mistviecher
lg
susa -
Danke für eure lieben Antworten!
Wir lieben unseren Großen, das ist garkeine Frage. Er ist ganz richtig ein Rotti Stäff Schäfer Mix. Die Hündin die zu Besuch war, war eine Staff Labbi Mischung.
Wir werden es noch konsequenter als eh schon probieren. Bei ihm muss man sehr aufpassen: Zu viel Lob und Zuwendung und er wird sofort unaufmerksam. Zu viel Strenge und er wird scheu. Er gehört leider zu den unsicheren Hunden. Mit der Zeit bessert es sich aber, er wird älter und selbsbewusster.
Ich bin froh, dass ich da nicht allein dastehe. Klar er ist jung und es gibt etliche Hunde die mit 10 Jahren nicht so viel können wie er, aber wie gesagt, er wird nie ein Hund sein mit dem man Preise gewinnen könnte, der nur danach lechtst den nächsten Befehl zu lernen.
Manchmal schau ich dann zur Seite und sehe diesen bekloppten Mann der nicht weiß, was er für eine tolle Hündin hat und werde ein bisschen neidisch.
Wir würden unseren nie hergeben, so ist das nicht. Und manchmal bin ich auch froh, dass er so selbstständig ist. Manchmal ist es nur so erdrückend und da brauchte ich euren Zuspruch.

Vielleicht kommt irgendwann eine "emma" :^^: zu uns, die unser Team komplettiert. Es war schön mit den beiden Hunden, schön und anstrengend.
Ich fand es fazinierend wie anders man mit zwei Hunden arbeiten kann. Man kann genau dieses "bekommt der andere mehr, oh der wird dafür gelobt, dann mach ich das auch einfach so" ausnutzen. Einfach Klasse!
Wir boxen uns mit unserem Großen einfach weiter durch und akzeptieren ihn so wie er ist. Treu, stark, liebenswert, instinktiv und ein kleines bisschen träge.

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Hallo,
mach dir keine Sorgen, es liegt sicher nicht (nur) an euch. Jeder Hund ist anders. Wir haben den direkten Vergleich. Pauli, unser gutmütiger, aber 'einfach gestrickter' Zottel (Riesenschnauzer-Mix), weiß zwar, was Grundgehorsam ist, aber er kann furchtbar stur sein. Also 'Sitz' heißt: 'ok, ich hab grad nix besseres zu tun, also werd ich mal langsam meinen Hintern auf den Boden bewegen'. Auf Ruf kommt er zwar relativ zuverlässig, aber in langsamem Trott. Und wenn ein Grashalm im Weg steht, muss der natürlich erst noch markiert werden. Da kannst du, wie der Hesse sagt, " 'ner Kuh ins Horn petzen (=kneifen)", Pauli zieht sein Ding durch. Ich glaube, unser 'Großer' und euer 'Großer' ähneln sich
. Xenta, eigentlich ein absoluter 'Problemhund' aus dem TH mit sehr unschöner Vorgeschichte, hatte sozusagen Null Erziehung (und ebensowenig Prägung :kopfwand: ). Sie hat seit Dezember bei uns schon sehr viel gelernt, und wie bei Schäferhunden typisch, will sie alles perfekt machen. Da sitzt jede Bewegung akkurat.Wir haben bei beiden versucht, auf die jeweiligen Vorlieben einzugehen und das Training darauf abzustimmen. Xenta freut sich ein Loch in den Bauch, wenn sie zur Belohnung Ball spielen darf oder überschwänglich gelobt wird; bei Pauli muss man schon das Superleckerchen aus der Tasche holen oder eine Knuddeleinheit einlegen.
Pauli hat wesentlich länger gebraucht, um bestimmte Dinge zu lernen; andererseits kommt er mit Intelligenzspielzeug wie Futterwürfel und 'Hütchenspiel' usw. super zurecht, während die Kleene das System einfach nicht verstehen will.
Gruß, Kerstin
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Jetzt kommts noch schlimmer:
Wir haben unser Herz ganz schön an diese Hündin gehängt. Wenn sie es wenigstens richtig gut hätte, wäre das ja nicht schlimm. Aber jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen.
Ständig versuche ich dem Besitzer grundlegende Dinge zu erklären. Nicht aufdringlich oder so und auch nicht belehrend. Er reagiert darauf nicht und jetzt will er sich auchnoch einen zweiten Hund holen.
Neulich haben wir uns auf der "Hundewiese" getroffen und Chellsy hat sich so gefreut. Sein Komentar: "Die freut sich aber doll!"
Er hat erzählt, das sie ihm neulich weggelaufen ist (wie geht das?) und er sie vor unserer Haustür wieder aufgegabelt hat. Als wir gegangen sind wollte sie mit uns mit und er musste richtig brüllen, damit sie bleibt.
Mir zerreißt es das Herz. Dazu muss ich sagen das dieser junge Mann nicht böse ist oder so. Er hat einfach nur null Plan und hält es nicht für nötig sich zu informieren. Er beachtet sie viel zu viel. Sie war einen Tag bei uns und wenn ich sie rufe kommt sie. Er kann tausend mal rufen und sie kommt nicht. Er schlägt sie auch nicht oder so. Aber er will einfach nichts anders machen, weil er nicht begreift, dass er etwas nicht richtig macht. Was soll ich da tun. Ich habe Angst wenn ich mal mit ihm rede, dass er uns dann meidet und nichts davon wissen will und den Kontakt sozusagen abbricht.
Achja, und meine Sorgen rühren nicht von dem Wunsch sie zu uns zu nehmen. Ich habe nur ein schlechtes gewissen, dass ich sie ihm nicht "klaue" weil es ihr nicht gut geht. Wenn er wenigstens interessiert wäre und sich bemühen würde... aber so habe ich das gefühl ich müsste etwas tun und mache einfach nichts.
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