Borreliose, Anaplasmose: Wer hat Erfahrungen?
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Schopenhauer -
23. Juni 2008 um 15:29
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So, sind wieder zuhause. Der TA hat den Hund total untersucht. Dachte es liegt an den Medis. Jedenfalls war der Hund in der Klinik total apathisch. Da Blutuntersuchungen da waren und ich plötzlich eine alte Erkrankung mit blutigem Erbrechen erwähnte, ergab sich plötzlich ein völlig neues Bild: Magenentzündung!
Haben sofort Sono gemacht, aber das war unauffällig. Dennoch steht das im Raum. Sobald wir Tabletten gefunden haben, die mein Hund trotz Allergie nehmen darf, testen wir, ob es sich bessert.
Die Klinik wollte mein Monster da behalten, aber das warte ich doch erstmal ab. Ich warte nun ab, was als nächstes passiert. So ein
dog.LG Schopenhauer
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Hi Du Arme, schon wieder was Neues...
Ist mir allerdings rätselhaft, wie man in einer Sonografie Magenentzündung feststellen will bzw. ausschließt...
Ohne Dich vollständig verwirren zu wollen, kannst Du ja auch mal http://www.leishmaniose-forum.de reinschauen, da gibt es auch eine Menge bzgl Anaplasmose u.ä. - ich bin da auch, und die sind die Vollprofis bei diesen Krankheiten, womit ich hier im Forum aber niemandem zu nahe treten will.... aber die sind eben extrem spezialisiert dort.
Verstehe ich, dass Du Deinen "crazy dog" nicht dort lassen willst.... wie soll es denn nun weitergehen? Abwarten und beobachten?
Schreib doch mal die Namen der Medikamente hier rein, vielleicht können hier paar Foris mehr dazu sagen, speziell zu den Nebenwirkungen. Dass AB's so "reinhauen", wusste ich auch nicht.
Lieben Gruß und viel Kraft Euch beiden
von Babs -
Hallo Schopenhauer,
meine Neufundländerhündin hatte letztes Jahr schwere Anaplasmose, sie musste sieben !! Wochen hochdosiert Antibiotika schlucken ! Das sei sehr wichtig um die Anaplasmen so gut als möglich zu bekämpfen.
es wurden während dieser Zeit engmaschig Blutuntersuchungen gemacht, vor allem die Thrombozyten, die ziemlich im Keller waren wurden häufig kontrolliert.
Für den Magen bekam sie auch einen Schutz, durch die Antibiose hatte sie auch Magenprobleme.
im Herbst waren dann keine aktiven Anaplasmen mehr im Körper, auch Anfang diesen Jahres haben wir nichts mehr feststellen können1
Es dauerte mehrere Wochen bis es dem Hund sichtbar besser ging, aber es hat sich gelohnt!
Wir hoffen es kommt nicht wieder, ganz sicher kann man nicht sein, auch bei jeder neuen Zecke die sie sich einfängt kommt die Sorge wieder,
deshalb mein Tipp:
lass deinen Hund so lange wie möglich behandeln, geh im Zweifel zu einem TA der damit Erfahrung hat, mit Anaplasmose ist nicht zu spassen.
Du kannst mir auch mailen wenn du noch mehr Fragen hast :luise369@yahoo.de
Ich drück euch ganz fest die Daumen,
liebe Grüße,
Helga mit Hannah -
@ Babs
Danke für den Link, hab mich dort gemeldet. Die Sono sollte nur abklären, ob da ein Tumor ist. Und ja, man wartet ab und beobachtet, ob die Magenmedis evtl. helfen. Heute ist es aber einen Tick besser. Bin aber wieder an der Anaplasmose dran. Hoffe dort im Forum können sie mir was raten.
@ Helga
Danke, hab dir gemailt.
Viele Grüße und danke erstmal für die Tipps.
Schopenhauer -
hi !! mir gehts genauso! mein hund hat auch anaplasmose! bekommt 28 antibiotika und hatte vor 2 tagen auch prompt ne magenentzündung!
aber bei uns reißen die sorgen auch nicht ab! seit gestern trinkt er viel mehr als gewöhnlich und hat sogar einmal auf den teppich gemacht! kommt das von den medikamenten oder muss ich nun auch noch angst wegen einer nieren-sache haben?? danke fpür eure hilfe!

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Hi,
ich kann Dir nur auch die Seite vom Leishmaniose-Forum empfehlen bei diesen Krankheiten: http://www.leishmaniose-forum.de
Die kennen sich echt total aus...Alles alles Gute von Babs
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Hallo,
im Moment deutet bei uns nichts auf eine aktive Anaplasmose hin und wir haben das Thema zurückgestellt. Die Medis sind wohl extrem heftig.
Die letzte Woche war heftig und ich hatte total Angst um meinen Hund. Sie war fast wie im Koma. Am Samstag hat sie dann übelst gekotzt und Durchfall gehabt, aber seitdem bzw. trotzdem läuft sie wieder und nimmt am Leben wieder teil. Ich bin zuversichtlich, dass wir alles so langsam ins Lot bekommen.
Sie wirkt ruhig und sehr entspannt, leider hat sie ihren Gehorsam total vergessen. Meine TA vermutet eher noch ein Rückenproblem und seitdem wir Schmerztabletten gegeben haben, kommt sie wieder auf die Beine.
Wir fühlen uns ja mit Hexenschuß auch nicht grad toll. Und die Umstellung mit den Herztabletten soll bis zu 4 Wochen dauern. Seitdem ich ein gutes Gespräch hatte, gehts mir besser. Ich vermute, mein Hund spührt wie ich drauf bin und baut dann noch mehr ab, wenn er merkt, wie ich vor Angst spinne.
Grüße Schopenhauer
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Zitat
Seitdem ich ein gutes Gespräch hatte, gehts mir besser. Ich vermute, mein Hund spührt wie ich drauf bin und baut dann noch mehr ab, wenn er merkt, wie ich vor Angst spinne.
Grüße SchopenhauerGenau, das ist es, ein Hund spürt die Angst und Nervosität, die Sorgen der Besitzer... ich weiß, es ist unendlich schwer, sich da im Griff zu haben, aber es ist ja auch eine Wechselwirkung. Wenn man selbst cooler wird, entspannt sich der Hund mehr, und es geht ihm besser, also geht's uns dann auch besser, wenn wir uns über die Besserung beim Hund freuen... Wer kennt das nicht?
Alles alles Gute weiterhin und jetzt geht's ab sofort nur noch bergauf!!!

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Gestern Abend war es wieder ganz schlimm, Schmerz, Schrei, Umfall.....So langsam komme ich dahinter,was wohl los ist. Mein Haus-TA schickt uns jetzt zum TA-Orthopäden. Hatte Angst, dass es wieder der Rücken ist, aber nachdem sie gestern fast nicht hoch kam und auf drei Beinen lief, kommen wir so langsam zur Erkenntnis, dass sie es evtl. mit den Knien hat. Jetzt gehts am Montag zum Kniespezialisten. Und wenn das ok sein sollte, werden wir wieder zum Tierneurologen gehen.
Leut ich werd verrückt, was kommt als nächstes? Es gibt Momente, da wünschte ich mir, ein Hund könnte sprechen und sagen, wo es weh tut. So ist es ein Puzzle.
LG Schopenhauer
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Das tut mir sooo leid, das ist ja Horror!!! Meine Hündin hatte einen Kreuzbandriss, als sie nur mehr auf 3 Beinen lief... wurde operiert, dann alles ok. Da war sie 11 Jahre.
Ich drücke die Daumen für Euren Besuch beim TA-Orthopäden, was es nicht alles gibt... hoffentlich kommt mal was Gescheites raus, dass man die Probleme gezielt anpacken kann und nicht immer nur vermutet und spekulieren muss.
Toi toi toi, ich denk an Euch!
Babs - Vor einem Moment
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