Erfahrungen mit hibbeligen Hunden

  • Er bekommt es aber schon ne Weile und zusätzlich auch noch verschiedene Globulis.

    Das schlimme ist ja, dass es seit ner Woche eher noch alles schlimmer wird

  • Entschuldige,
    habe die längere Einnahme überlesen. Allerdings ist eine so hohe Dosierung bei Baldrian auch nicht immer sinnvoll, hab es selber erlebt dass danach noch mehr Nervosität da war.

    Hast Du es mal in diesen stressigen Zeiten und auch sonst mal mit TTouch versucht? Bei TTouch wird auch mit Körperbändern gearbeitet ähnlich wie man bei Kindern mit Wahrnehmungs- und Körpergefühlsstörungen arbeitet.

    Der Erfolg ist sehr gut.

    Gruß
    Herbert

  • Nein, habe ich noch nicht.

    Kennst du dich da ein wenig aus?

    Gibt es da ein gutes Buch dazu? Oder sollte man sich das auf jeden Fall zeigen lassen?

    Meine Trainerin bietet das auch an. Im Herbst wollte ich das Seminar
    bei ihr mitmachen. Denn die Stunde so, kostet schon 50 Euro...

  • Es gibt da mehrere Bücher zu, ich würde immer die der Autorin Linda Tellington-Jones vorziehen. Sind glaub ich auch nicht so teuer, vielleicht hat E-Bay ja auch welche...

    Ich persönlich ziehe Kurse vor, da hast Du immer die Chance der Nachfragemöglichkeit und die Überprüfung deines Tuns.

    Hat deine Trainerin denn die Ausbildung bei TTouch gemacht oder hat sie nur Wochenendkurse? Ich ziehe da auch wieder Trainer die am Ort der Methode gelernt haben vor.

    Guck doch mal auf der Page von TTouch ob es da einen Kurs in deiner Nähe gibt. Der Preis, leider ist es meistens so das Gutes teuer ist, wobei man, wenn's geht vorab prüfen sollte ob Teures gut ist.

    Gruß
    Herbert

  • Sie hat die dreijährige Ausbildung bei ihr in den USA gemacht.

    Meiner Meinung ist sie ihren Preis auch auf jeden Fall wert!
    (falls es dich interessiert: http://www.waldtraining.de)
    Leider bin ich noch in der Ausbildung und muss jeden Cent mehrmals umdrehen.

    Deshalb kann ich sie mir bisher auch nur so einmal im Monat leisten.
    Hab eben schon versucht sie anzurufen. Ist aber im Moment nicht erreichbar.

    Danke schonmal für eure Ideen!!! :^^:

    Werde mit ihr auch nochmal ganz ausführlich über die letzte Zeit reden...

    Wenn noch jemand Erfahrungen gemacht hat, würd ich mich trotzdem
    über Berichte freuen!

  • Zitat

    so wirklich seh ich deinen Trainingsansatz nicht.


    Stell dir mal vor du hast panische Hoehenangst,und jemand setzt dich,so als Uebung,fuer 2 Std auf nen 30m hohen Flaggenmast und ignoriert dich.
    Na?????


    Genau das machst du mit deinem Hund.

    Wenn du ihn mit counterconditioning und Desensibilisierung trainieren willst dann muss das aeusserst langsam geschehn.

    Erstmal musst du genaustens beobachten wann und wo die ersten Angstsignale einsetzen.
    Du kannst ihn immer wieder zu diesen angstmachenenden Plaetzen fuehren aber alles ueber einer Minute vergessen!

    Nix Cafe und nix Oma's Garten!
    Und auch keinen Besuch,wenn der eine Std bleibt!
    Geht in die Kneipe und trinkt nen Bier anstatt dem Hund ueber so einen langen Zeitraum sowas auszusetzen!

    Ohne Leckerlis kein counterconditioning(mit Ausnahmen),d.h. eine negative emotion/reaktion mit einer staaerkeren positiven reaktion ersetzen.
    Man hat in sehr vielen Behaviorversuchen bei Hunden herausgefunden das,ein Hund nicht 2 emotionen auf einmal haben kann....d.h. im Klartext,wenn der Hund frisst kann er keine Angst haben.
    Hunde sind nicht doof....manche Leckerlis funktionieren besser als andere,andere Leckerlis sind total unwiderstehlich.
    Ich wuerde mal die Leckerlis wechseln...und in diesem Fall auch gerne mal auf Menschenfutter wie kleine wurststueckchen,kaese usw ausprobieren,mein absolut persoenlicher Renner ist und bleibt Peanutbutter!Natuerlich ruhig loben,streicheln muss nicht sein.


    Wenn du mit dem counterconditioning anfaengst,fuehre ein Tagebuch...schreibe koerperliche Reaktionen auf,wie lang du an der Stelle warst und was es als Leckerli gab.Nur so kannst du wirklich ganz genau verfolgen was sich veraendert und bemerkst vielleicht Regungen die dir vorher entgangen sind.


    Gruss
    Mixxy

  • Ein vernünftiger Mensch,
    so macht sie den Eindruck wenn man liest wird bestimmt auch über zeitlich andere Möglichkeiten der Bezahlung mit sich reden lassen. Versuchs einfach mal, es geht ja um den Hund und nicht um eine Waschmaschine die du kaufen willst.

    Andere hätten ihn vielleicht schon abgegeben.

    Gruß
    Herbert

  • Hallo Mixxy.

    Cafè und Omas Garten waren kein Training. Das war einfach nur Alltag.
    Und ich kann meinen Hund nicht den ganzen Tag alleine zu Hause lassen.
    Ich geh arbeiten, in die Schule und hab auch privat noch ein paar Verpflichtungen.
    Da ich ihn in die Arbeit momentan nicht mitnehmen kann und in die Schule
    auch nur manchmal, muss er privat einfach hin und wieder mit!

    Ich würde Snoopy's Verhalten auch nicht als Angst bezeichnen.
    Es ist eher eine innere Unruhe die er hat.

    Ich lebe hier in einer WG. Und ich kann meinen Mitbewohnern nicht verbieten, Besuch zu empfangen.
    Ich treff mich mit Freunden hauptsächlich außerhalb. Doch immer geht es eben nicht.

    Was meinst du mit counterconditioning? Ich hab selber Psychologieunterricht
    und kenne Desensibilisierung, operantes und klassisches Konditionieren, aber das nicht.
    Kannst du das bitte bisschen erklären?

  • Gibt es auch ein deutsches Wort für...

    Gegenkonditionierung („counterconditioning“). Ungünstige Verhaltensweisen werden durch solche ersetzt, welche die Problemlösung begünstigen.

    Empfehle dir von Jean Donaldson, Hunde sind anders.

    Gruß
    Herbert

  • Danke Herbert,so einfach haette ich es nicht uebersetzen koennen!
    Ich habe ein paar links die das ganze auafuehrlicher erklaeren,allerdings auf Englisch.

    Erstmal zu der inneren Unruhe.
    Ich denke das es eine Form von Angst ist,nur weil er nicht total panisch reagiert,heisst das nicht das er keine Angst hat.
    Ich geb dir ein Beispiel aus meinem Leben.. Ich sch auf meinen Arbeitsplan fuer morgen und stelle fest das ich eine OP mit einem neuen Chirurgen habe.
    Auch hab ich bei dieser Art OP noch nie assistiert.
    Der naechste Tag ist da,ich bereite alles vor,aber ich bin unruhig,ruecke alle 2min die instrumente gerade,mir ist heiss und ich hab schweissperlen auf der stirn.ich kenn den doc nicht,weiss nicht was er mich fragen wird.
    Ich habe Angst...Angst was falsch zu machen,Angst vorm Versagen etc.
    Ich bin gestresst,aber ich renne nicht panisch schreiend ausm OP Saal und werf mit Skalpelen um mich.
    Got it?

    Dein Problem wird sein das deine Situation dein Training kaputtmachen wird.
    Siehe Flaggenmast.
    Du hast Hoehenangst und jemand erklaert dir das du es sehr laaaangsam angehen musst.
    Du stellst dich fuer 30 sek auf nen stuhl,das klappt gut,nach Tagen stuhltraining gehts auf die unterste Leiterstufe.
    Super,du bekommst langsam vertrauen,doch am naechsten tag wirst du wieder auf den flaggenpol geschickt fuer stunden...
    Got it?

    Ueberleg dir was du aus der info draus machst.


    Mixxy

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!