Emma kommt nicht mehr zur Ruhe!
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Zitat
Wir waren an der Ostsee (auf dem Darß) - etwa 6 Stunden mit dem Auto von uns...
Emma hat sich dort (sie ist in unbekannten Situationen eigentlich sehr unsicher und hektisch, ums mal ganz kurz zu beschreiben) schon fast erschreckend vorbildlich verhalten, ich hab mir soviele Gedanken um diesen Urlaub gemacht und sie hat das echt toll gemeistert...wie ein "normaler" HundIst vielleicht eine Schnapsidee, aber bei den Sätzen musste ich an Pflegekinder denken. Meine Mutter nimmt schon seit vielen Jahren Bereitschaftspflegekinder auf. Bei diesen ist es oft so, dass sie die erste Zeit die Angepasstheit in Person sind. Es ist Stress pur für sie, aber es scheint eine Art innerer Schutzmechanismus zu sein. Nach einer Eingewöhnungszeit kommt dann oft eine teils heftige Phase, in der "alte problematische" Verhaltensmuster hoch kommen. Eben dann, wenn sie sich etwas wohler fühlen und sich "trauen" so zu reagieren, Gefühle zuzulassen, vielleicht auszutesten, wie belastbar ihr neues Umfeld ist (bin kein Psychologe...). Vielleicht ist es bei Emma ähnlich? Dass sie im Urlaub so überfordert war, dass sie einfach nur funktioniert hat und nun alles hoch kommt?
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15. Juni 2008 um 10:07
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Emma kommt nicht mehr zur Ruhe! - Vor einem Moment
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Hi Björn
Emma fährt doch eh relativ schnell hoch, was ihre Angst betrifft, oder ?Hast du dich mal mit der biologischen Seite, den Hintergründen und ganzen Zusammenhängen beschäftigt ? Ist ein sehr interessantes Thema und zeigt, warum manche Hunde anders reagieren.
Wenn Emma eine zeitlang (für sie) hohem Stress ausgesetzt war und dort aber immer "durch" mußte, also keine Möglichkeit hatte, sich zu entspannen, kann es sein, daß sie jetzt noch erhöhte Hormonwerte hat und diese erst abbauen muß (in Versuchen wurde bei Hunden nach einer Extrembelastung noch 3-4 Wochen später erhöhte Adrenalinwerte gemessen).
Daher könnte sie überdreht sein und relativ leicht reizbar ... müßte dann aber mit der Zeit besser werden. Ausser, es gibt immer wieder Auslöser, welche die Produktion von "Stresshormonen" begünstigen und die Phase verlängern.Ich würde empfehlen viel Ruhe, feste Rituale, keine Konzentrationsübungen (in Maßen), vielleicht den Hund sich körperlich ein wenig auspowern lassen, runterfahren und Zeit geben.
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Gruß, staffy
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Mmh, schwierig... die Idee mit dem "Entladen" nach dem Urlaub kam mir auch. Meine Teak braucht nach sowas auch immer eine ganze Weile bis sie wieder normal ist - nach dem Urlaub.
Ansonsten ging mein Gedanke noch zusätzlich in Richtung Hormonhaushalt. Hier bei uns ist derzeit die "Läufigkeitsseuche" ausgebrochen. Fast alle potenten Hündinnen, die ich kenne (Hundeschule, Bekanntenkreis) waren vor Kurzem, sind oder werden gerade läufig. Auch, wenn es zeitlich noch gar nicht passt! Meine Chill hat sich ja auch dieser mehrheitlichen Meinung angeschlossen. Sie wäre auch später drangewesen.
Vielleicht sind bei Euch auch bergeweise Hündinnen läufig und Emma riecht das ja beim Gassi und ihr Hormonhaushalt wird deshalb "wild"? Das dann zusätzlich mit dem Stress vom Urlaub... Ich würde ihr zur Verarbeitung des Urlaubs mal eine Mischung aus Rescue-Tropfen machen und mal schauen, ob es dann schneller geht mit dem Verarbeiten.
Viele Grüße
Corinna -
Entschuldigt meine verspätete Antwort, aber so ne Diplomarbeit ist doch zeitlich ziemlich anspruchsvoll

Also ich denke wirklich, dass es irgendwie mit dem Urlaub zusammenhing, denn anders kann ich es mir einfach nicht erklären. Ich hab auch das Gefühl, dass Emma den Zenit schon überschritten hat und es langsam besser wird, allerdings ist sie immer noch deutlich unruhiger und schreckhafter als sonst...
Hm...mal abwarten... -
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