Aggressiver Nachbarshund

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    Huhu!


    Schon lange beobachten wir das Verhalten des Hundes unserer Nachbarn.
    Eigentlich ist sie total lieb, lässt sich streicheln, spielt gerne und normal soweit ich das mitgekriegt habe und ist ansonsten auch recht brav. Mit anderen Hunden kommt sie auch prima zurecht, spielt auch gerne mit Benny.


    Aber:
    Gegenüber anderen Tieren wird sie allerdings total aggressiv, ein wahres Monster :help: Gut dass wir einen hohen, stabilen Zaun zwischen unseren Grundstücken haben, sonst wäre meine Katze schon nicht mehr am Leben.
    Wenn die Katze auch nur in die Nähe des Zauns kommt und Dori (Belgische Schäferhündin, ca. 1 Jahr alt, vielleicht etwas drunter) ist draußen und bemerkt das, fängt sie übelst an zu knurren und bollert am Zaun dass man denkt sie kommt gleich durch.
    Die Nachbarn hatten schon so viele Probleme und Drohungen deswegen, dass sie ihr Grundstück letztens komplett abgesichert haben, damit der Hund gar nicht mehr entlaufen kann.


    Was da schon alles passiert ist, das darf man gar nicht erzählen. Bis die Nachbarn da erstmal wirklich draus gelernt haben, das hat eine Zeit lang gedauert.
    Einmal lief sie draußen rum, ab über die Wiese, übern Zaun und hat von entfernteren Nachbarn die Meerschweinchen gerissen :shock: Die Besitzerin kam an und hat die Oma dermaßen angeschnauzt "Der kommt auf mein Grundstück und frisst meine Meerschweinchen, wie soll ich das meinen Kindern erklären??" Ich habe das zufällig mitgekriegt (so zufällig war das gar nicht, so wie die geschrieben hat) und war echt geschockt.


    Dann, 2 Wochen später, der Hund war wieder draußen, eine andere Nachbarin war im Garten, da hat sie die gebissen!


    Des Weiteren hat er schon Schafe gerissen...


    Gut dass die Nachbarn jetzt alles eingezäunt haben, wer weiß was sonst noch passieren würde! Anzeige, Geldstrafe...


    Und was mich jetzt mal so interessieren würde, kann man den Hund irgendwie wieder "normal" kriegen? Schon allein für das Wohl meiner Miezi :flehan:

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  • hi,
    ich denke, die einzige möglichkeit, wenn überhaupt, diese hündin in bezug auf andere tiere wenigstens so weit zu bringen, dass sie sie ignoriert, wäre erstmal zu überprüfen, wie es zu dieser aggressiven haltung gekommen ist. hat sie als welpe irgendwelche negativen erfahrungen gemacht? ansonsten hat sie vielleicht einfach einen sehr ausgeprägten jagdtrieb, wobei es bei deinen schilderungen ( bollert am zaun...) eigentlich nicht so klingt, als ob sie die tiere einfach nur so zum spaß, wie andere hunde ja auch, jagt. ich denke, man könnte versuchen, sie langsam, durch einen zaun abgegrenzt, an andere tiere zu gewöhnen und sie sobald sie ruhig ist und das andere tier kurzzeitig ignoriert sofort zu loben. :ka:

  • Rangordnung - Dominanzabbau - letztendlich Hundeschule.


    Der Hund muß begreifen daß dies nicht sein, sondern das Revier des Hundehalters ist.
    Ich sehe da auf jeden Fall noch eine sehr gute Chance das in den Griff zu kriegen.


    Schönes Neujahr noch

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  • Zitat von "Hundetrainer"

    Rangordnung - Dominanzabbau - letztendlich Hundeschule.
    Der Hund muß begreifen daß dies nicht sein, sondern das Revier des Hundehalters ist.


    :winken: Dem kann ich nur zustimmen :bindafür:
    Rede ´mal mit Deinen Nachbarn darüber.
    LG Tina

  • Dankeschön für die Antworten!
    Gut zu wissen, dass dieses Verhalten noch aufhören kann.
    Jetzt muss ich das alles nur noch meinem Nachbarn nahe bringen.


    Seit ich mich erinnern kann, hatten die Nachbarn immer Hunde... nur das ist der erste Große. Der erste Hund war ein Dackel und der 2. Hund war auch eine kleine Rasse, ich weiß aber nicht welche. Aber der Hund war auch total falsch erzogen... da war der Sohn dran Schuld, der hat den Hund ja geradezu böse erzogen "Pack die Katze, pack sie!!" Gut dass der jetzt vernünftig geworden ist und sowas bei Dori nicht mehr macht! Davon habe ich jedenfalls noch nichts mitgekriegt :licht:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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