Diagnose noch schlimmer als erwartet! Bin verzweifelt!

  • Hi,

    Deinen Schock kann ich gut nachvollziehen. Meine Hündin hab ich mit 11 Jahren übernommen und dann kamen innerhalb von 4 Wochen die Diagnosen: schwere HD, schwere Arthrose in jedem ihrer Gelenke, Spondylose, Patelle-Luxation und von den Befunden der inneren Organe spreche ich jetzt mal garnicht.
    Sie läuft mehr oder weniger dreibeinig und es gibt Tage da fängt sie nach 15 min Gassigehn das Schleichen an, weil ihr alles weh tut.

    Auf Schmerzmittel schlägt sie leider nicht an.

    Ich hab eine Golddrahtimplantation machen lassen. Meine TÄ meinte zwar in solch einem schweren Fall bestünde eine geringere Chance das es voll anschlägt und das dreibeinige Laufen würde nicht weggehen, aber ich dachte mir, wenn es nur ein bisschen hilft lohnt es sich schon.

    Zudem bin ich mit ihr seit nem 3/4 Jahr bei der Physiotherapie. Wenn es ok läuft, dann mit einem Abstand von 4-6 Wochen. Ansonsten häufiger. Meine bzw. ihre Therapheutin achtet genau darauf, Malou nicht zu überfordern. Macht alles sehr behutsam, weil meine Kleene ja auch nicht grad die Riesengelenke hat. Und jedes Mal gehts ihr hinterher wieder besser, wenn die Verspannungen und Blockaden gelöst sind etc.

    Ich würde also die Idee mit der Physiotherapie nicht aufgeben!

    Klar, es gibt genug schlechte Tage, aber Malou hat auch Tage in denen sie quitsch vergnügt durch den Park rennt!

    Also Kopf nicht hängen lassen! Es gibt noch Möglichkeiten ihm das Leben ein bisschen zu erleichtern.

    Gruß
    Kat

  • Ich dachte irgendwie, wenn er so grosse Schmerzen hat, sollte ich es lieber auf die normalen Spaziergänge beschränken. Aber genau deswegen wende ich mich ja an euch, weil ich genau solche Ratschläge und Erfahrungsberichte brauche. Ich klammer mich an jeden Strohhalm, hauptsache ich kann ihm helfen und ihm ein bisschen die Schmerzen nehmen. Ich werde mir nun als allererstes über den Heilpraktikerverband jemanden raussuchen und dann gehe ich auch davon aus, dass mir der Heilpraktiker einen Physiotherapeuten empfehlen kann. Auch meine TÄ werde ich nochmal fragen.
    Und seine Muskulatur ist wirklich nicht die allerbeste und in den paar Wochen seit er hier ist, habe ich es noch nicht geschafft sie viel stärker aufzubauen. Die TÄ hat mir erklärt, dass er durch seine Schonhaltung nicht die wichtigen Muskelpartien beansprucht. Vielleicht kann eine Physiotherapie wirklich dabei helfen. Ich danke euch, dass ihr mich doch nochmal auf diesen Weg gebracht habt!!!!

  • Das tut mir so leid

    Fühl dich mal gedrückt :ua_hug:


    Bei Lucky wurde letztens Spondylose festgestellt.
    Er hat jetzt erst mal ein Spiel-und Tobeverbot.

    Mir wurde geraten ihn an manchen Stellen zu massieren (vorallem Oberschenkel und Wirbelsäule)

    Auch Rotlicht soll helfen oder eine beheitztes Kissen / Decke unters Hundebett zu legen.

    Wenn die Schmerzmittel nicht anschlagen kannst du es ja vllt mit dem Mittel "Metacam" probieren.
    Das sind Tropfen die unters Futter gemischt werden.
    Lucky verträgt das gut. Wir haben das von der Klinik mitbekommen!


    Ich wünsche dir und deinen Süßen alles gute

  • Hallo,
    das sind wirklich niederschmetternde nachrichten!
    Das tut mir furchtbar leid- fühl dich ganz lieb gedrückt!
    Die Physiotherapie ist sicher der richtige weg- der kann dich auch beraten in bezug auf beschäftigung- gassi wie oft und iwe lange- etc.
    Wünsche euch viel Glück und alles-alles gute.
    LG Ines und Amon

  • Liebe Andrea,

    das ist ja wirklich ganz übel.

    Ich wünsche Dir und Deiner Schnuffelnase alles Liebe und hoffe, daß Ihr noch eine schöne, möglichst für ihn schmerzarme Zeit zusammen verbringen könnt.

    Nutze alle Möglichkeiten, ich drücke fest die Daumen.

    Liebe Grüße Brigitte

  • Hallo Andrea,
    schicke dem Dr. Rosin in Falkensee doch mal die Röntgenbilder von Deinem Wuffel.
    Dr. R. arbeitet überwiegend und schon seit Jahren erfolgreich mit der GA.
    http://www.peter-rosin.de/html/goldakupunktur.html - 48k
    Er wird Dir auf jeden Fall eine Antwort geben, was gemacht werden kann.
    Ich habe ihn am Samstag auch persönlich kennen gelernt, er nimmt sich ganz viel Zeit für Dich und Deinem Wuffel. Und am Ende der Untersuchung (ca. 2 Stunden) sagt er Dir dann, was er machen könnte.

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