Krebs nach 2 Wochen wieder da?????

  • Hallöchen,

    ich bin ein wenig in HELLSTER PANIK :schockiert:

    Heute vor 14 Tagen wurde bei Duke (Collie/Schäferhund 12,5) ein Schildrüsentumor entfernt und die Nebenschilddrüse auf der linken Seite. OP hatte er super überstanden und es ging Ihm auch richtig gut, er war nur fürchterlich heiser, was ich auf die Intubation geschoben habe. Die Ärzte sagten auch das sei normal.

    Samsatg waren wir dann nochmal in der Klinik zum Fäden ziehen und auch da war noch alles in Ordnung. Natürlich hatte die Ärztin Dienst die ich nicht ausstehen kann...wie sollte es anders sein.

    Dann am Momtag Nachmittag fing er an zu keuchen, das hört sich an als hätte er einen Fremdkörper verschluckt und er versucht den hoch zu husten. Und seit Montagabend schnarcht er auch superlaut.

    Gestern dann wieder zum Tierarzt und wieder hatte NUR DIE Dienst. Sie hat Ihm vorne an den Hals gefasst und gesagt der ist ein bischen warm, dann ein bischen doller gedrückt, da hat er dann geröchelt...nun kommt es, naja bei der Vorgeschichten wussten Sie ja das es passieren kann und hat Ihm Kortison gegeben und mir dann noch Tabletten (auch Kortison) mitgegeben und gesagt, wenn es bis Freitag nicht besser ist, hat er noch ungefähr 14 Tage!!!!

    Ich war natürlich paralisiert bin mit Ihm nach Hause und konnte es nicht glauben.
    Dann bekam er gestern abend nach dem Essen einen ganz schlimmen Rückwärtsniesnafall, ich dachte wirklich der erstickt...dann rennt er in den Garten zu seinem Kong spielen???? Er hat Hunger, er ist nicht letargisch, er ist aufmerksam wie immer, er schläft nicht mehr als sonst...

    Dann habe ich heute nochmal im Inet geschaut...kann es sein das er viellicht nur eine Kehlkopfentzündung hat? DIe Heiserkeit ist nämlich schlimmer geworden in den letzten beiden Tagen und er mag auch nicht mehr bellen, das war Ihm bis vor 2 Tagen total egal!!!

    Ich fahre auf jedenfall heute nachmittag nochmal in die Klinik und lasse Ihn von einem anderen Arzt untersuchen. Irgenwie passt das nicht zusammen finde ich.

    kann der Krebs wirklich in 14 Tagen so schlimm wieder da sein? Und vor der OP hatte er die Symptome auch nicht nur ab und zu Rückwärtsniesen.

  • Ich wiürde ihn auch auf jeden Fall schnellsten noch einem anderen Tierarzt vorstellen. Das ist ja eine merkwürdige Aussage der Tierärztin.
    Ich drücke Euch die Daumen, dass alles gut wird.
    LG Noora und Jerry

  • Hallo,

    hab gerade deinen Beitrag gelesen und kann deine Panik gerade richtig mitfühlen. Meine Gina ist gerade an ihrem Mastzelltumor gestorben.. sie hatte im November laut Ärztin auch nur noch ein paar Tage..
    Ich glaube nicht das der Krebs so schnell ( vorausgesetzt sie haben alles entfernt) wiederkehrt. So genau weiss ich es aber nicht.
    Die Ärztin hat doch wohl n Sockenschuss!! :motz: :motz:
    Hol dir auf jedenfall eine andere Meinung. klar kann er sich während der Op was weggeholt haben. Meine Mutter hatte damals nach der OP ne Erkältung weils im Op eiskalt war .
    Ich wünsche euch alles alles liebe

    lg Trixi

  • Zu Krebs bei Hunden kann ich Dir leider nichts sagen. Im Humanbereich gibt es schon sehr aggressive Tumore, die innerhalb weniger Monate zum Tod führen können (natürlich immer abhängig davon, wann sie entdeckt werden). Die Frage ist, ob Dein Hund einen bös- oder gutartigen Tumor hatte. Ein gutartiger Tumor sollte nach einer gelungenen Operation eigentlich nicht mehr auftreten. Auf jeden Fall aber nicht mehr so schnell. Ein bösartiger Tumor kann und wird in aller Regele weiter wachsen. Deshalb schließt sich in der Humanmedizin an eine Operation ja auch immer eine Bestrahlung bzw. Chemotherapie an, um den Tumor möglichst lange klein zu halten. Zudem wird man von einer Krebstherapie immer eine Biopsie, also eine Gewebeentnahme durchführen, um den Tumor zu untersuchen. Sollte sich bei dieser Gewebeentnahme feststellen, dass es sich um einen derart aggresiven Tumortyp handelt, würde man eine Operation eher nicht in betracht ziehen. Bei Hunden müsste man sich wahrscheinlich sogar überlegen, ob man das Tier nicht einschläfern lässt. Wie gesagt: das ist grob und knapp die Herangehensweise in der Humanmedizin. Inwiefern die sich mit dem Veterinärbereich deckt, kann ich leider nicht sagen.
    Meiner NMeinung nach solltest Du aber auch noch eine Zweitmeinung heran ziehen. Eventuell die einer Tierklinik.

  • denfel

    SOCKENSCHUSS.....genau das war das Wort was mir nicht einfiel!!!

    Genauso sehe ich das heute auch, gestern war mein Reaktionsvermögen leider ein wenig eingeschränkt :kopfwand:

    ICh weiß aus eigener Erfahrung das Krebs schnell wiederkommen kann, aber 14 Tage????

    Und das mit der Kehlkopfentzündung, da mein armer Hase ja am Hals total rasiert war( kicher das ist krass wenn der 12,5 Jahre alte Hund da kein Fell mehr hat, da sieht er aus wie ein Faltenhund;-) hielt ich es für wichtig das er draussen bei sparziergängen ein Tuch umhat, da nicht soviel Luft an Hals und Mandeln kommt. Ist ja sonst Fell drüber, aber dann so ohne und in dem Alter und das Wetter war ja nun auch nicht so doll..

    Da musste ich mir Samstag beim Fädenziehen auch schon anhören, weg damit das braucht der Hund nicht, der kommt auch so damit klar und da die Wunde ein wenig genässt hatte (seit Sonntag ist aber alles trocken), habe ich Ihm das Tuch nicht mehr umgemacht.

    Also wenn er nur ein KEhlkopfentzündung hat, dann dann.....GARANTIERE ich für nichts. :x

    Und das mit Deiner Gina tut mir total leid, ich weiß sowas ist schlimm.
    Fühl Dich lieb gedrückt.

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